Das erste Mal Lesben-Sex

Andreas Müller

Ich erwachte davon, dass Sonja den Schlüssel in die Tür steckte. Langsam streckte und räkelte ich mich und blinzelte ins grelle Licht der Sonne, die auf mein Bett schien. Ich fand es einfach herrlich, nach dem Mittagessen einen kleinen Mittagsschlaf zu machen. Die Einheimischen hatten schon recht, dass sie täglich Siesta machten.

„Na, du faules Stück!“ Sonja warf ihre Handtasche auf ihr Bett und ihre Jacke dazu und schaute mit einem spöttischen Lächeln zu mir herüber. „Du machst dir ja ein aasiges Leben hier, während unsereins schuften geht.“ Sie reckte ihre Arme zur Decke hoch, um ihren Körper zu dehnen. Dabei rutschte ihr kurzer Rock hoch und gab mir den Blick auf ihre wunderschön geformten Beine frei.

„Puh, das war wieder anstrengend heute. Immer wieder Deklinationen und Konjugationen. Mir brummt so richtig der Kopf. Und meine Schultern sind verspannt. Mensch, die sind hart wie Mauersteine.“ Sonja fasste sich mit überkreuzten Armen an die Schultern und fing an sie zu kneten.

Ich setzte mich langsam auf und zog mein Top wieder an. Ich hatte es mir angewöhnt, in der Mittagshitze oben ohne zu schlafen. „Soll ich dir eine Massage geben?“

„Da sage ich nicht nein“, antwortete Sonja. „Wenn du schon wach genug bist, nehme ich die sofort.“

„Klar, ich brauche nur noch einen Schluck Wasser.“ Ich griff zur Wasserflasche, die neben meinem Bett zwischen den Italienischbüchern stand, und nahm einen großen Schluck. Mittagsschlaf macht durstig.

„Und du, wie war dein Kurs heute?“ Sonja setzte sich auf ihr Bett, schnürte ihre rechte Sandale auf und rieb sich den Fuß. „Och, du weißt ja, Sergio ist immer noch krank, da hatten wir nur zwei Stunden heute Morgen.“

„Das ist blöd, dass da so viel ausfällt. Bei dir ein paar Stunden, bei mir der ganze Vormittag. Da habe ich so viel Geld für meinen ersten Sprachkurs bezahlt und jetzt fällt die Hälfte aus.“

„Franco hat gesagt, dass Sergio morgen wiederkommt und dass wir dann alles nachholen, was bei ihm an Unterricht ausgefallen ist.“

„Na, das ist aber auch nicht gut. Dann werden wir mit unserem Kurs vermutlich ein paar Tage lang bis in den späten Abend hinein in der Sprachschule sitzen und büffeln, während du und dein Kurs und alle anderen Leute aus den anderen Kursen sich schon lange in den Kneipen und in der Disco vergnügen.“

Sonja schien mir gar nicht zuzuhören.

„Hey, du hörst ja gar nicht richtig zu!“ Sonja machte jetzt ein richtig trauriges Gesicht. „Was bist du denn so muffelig? So kenne ich dich gar nicht? Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? Haste deine Tage?“

„Nö, hab ich nicht.“ Sonja zog ihre andere Sandale aus und rieb sich jetzt den linken Fuß, der sie offenbar schmerzte. „Immer diese Lauferei. Ich finde, wir sollten uns ein Zimmer weiter drinnen in der Stadt näher an der Sprachschule suchen. Da müssen wir nicht so lange laufen.“

„Ach, hör auf. Du warst doch diejenige, die gesagt hat, wir nehmen das Zimmer hier, weil es billiger ist und ruhiger als in der Stadt. Und das bisschen Laufen, das täte uns gut, hast du gemeint. Jetzt meckerst du, dass es dir zu weit ist. Mensch, was ist denn los mit dir? Hat dich der falsche Mann angebaggert oder was?“

„Nö, das hat er ja gerade nicht!“ Sonja schaute an die Decke und rieb sich wieder die Schultern.

„Ach so, dann heißt die Laus, die dir über die Leber gelaufen ist, also Franco?“

„Ich habe heute erfahren, dass er ein Freundin hat?“

„Hat dir das jemand erzählt?“

„Ne, schlimmer noch, ich habe es gesehen.“ Sonja schluckte. „Eine dumme Tussi, so eine mit langen dunklen Haaren, hat ihn abgeholt nach der Schule und hat ihn ganz intensiv und ganz lange geküsst, sodass jede Frau in der Nähe hat sehen können, dass sie die tollste Italienerin in ganz Florenz ist. Und die tollste Küsserin und überhaupt.“ Sonja war kurz davor, in Tränen auszubrechen.

Ich ging hinüber zu ihrem Bett.

„Och du“, sagte ich tröstend und schubste sie leicht an der Hüfte. „Komm, rutsch mal rüber.“ Sie rutschte auf dem Bett zur Seite und ich setzte mich neben sie, legte meinen Arm über ihre Schulter. „Komm, leg dich hin, ich massiere dir jetzt die Schultern und du genießt das und vergisst jetzt mal für ein paar Minuten deine unerfüllten Männerträume.“

Gegen ihren leichten Widerstand drückte ich sie sanft auf das Bett und begann mit beiden Händen ihre Schultern zu kneten.

Sie war schön, meine Freundin Sonja. Und sie gefiel mir immer besser. Wie sie so vor mir lag und sich entspannte und sich nach und nach meinen beruhigenden, entspannenden Massage-Griffen hingab, hätte ich mich glatt zu ihr legen können. Gerne hätte ich mich jetzt ganz fest und eng an sie geschmiegt und angefangen ihren Körper zu streicheln und zu liebkosen. Nein, nicht um sie zu trösten. Ich hätte es getan, um sie und mich zu erregen und um mit ihr eine Lust zu genießen, die ich noch nie für eine Frau empfunden hatte.

Sonja und ich hatten uns im Zug von Deutschland nach Florenz kennengelernt. Wir saßen im gleichen Zugabteil und stellten kurz vor der italienischen Grenze fest, dass wir beide zur selben Sprachschule nach Florenz reisten. Sonja war im letzten Jahr schon mal dort gewesen zu einem Ferienkurs und belegte in diesem Jahr den Kurs für Fortgeschrittene. Ich kam zum Anfängerkurs.

Während der Weiterfahrt unterhielten wir uns lange und ausgiebig. Kurz bevor wir in Florenz ankamen, schlug Sonja vor, dass wir uns gemeinsam ein Zimmer teilten. Ich hatte nichts einzuwenden. Sie war eine sympathische Studentin und ich war mir sicher, dass wir uns gut verstehen würden.

Sonja hatte vom letzten Jahr noch ein paar Adressen von Zimmervermittlungen mitgebracht und nach dem dritten Anruf erfuhren wir, dass dieses Zimmer hier zu haben war. Es lag ein wenig außerhalb des Stadtzentrums. Dafür war es ruhig gelegen und preisgünstig. Den Nachteil, dass wir dafür etwas über 15 Minuten zur Bushaltestelle laufen mussten, wollten wir beide dafür gerne in Kauf nehmen.

Seit vier Tagen waren wir jetzt Zimmerkolleginnen und wir verstanden uns ausgesprochen gut. So prima hatte ich mich bisher noch nie mit einer Frau verstanden.

Trotzdem, ich war einigermaßen überrascht, als ich in der ersten Nacht, in der ich gemeinsam mit ihr im selben Zimmer schlief, von ihr träumte. Noch dazu einen eindeutig erotischen Traum!

Im Traum stand sie unter der Dusche und ich wollte ins Badezimmer, weil ich dringend mal die Toilette benutzen musste, die sich ja ebenfalls im Bad befand. „Sonja, brauchst du noch lange unter der Dusche, ich muss mal dringend“, hatte ich ihr durch die Tür zugerufen. „Das macht nichts, komm nur herein, mich stört das nicht. Ich bin ja hinter dem Duschvorhang. Wenn es dich nicht stört, dass noch jemand im Raum ist, komm nur rein und tu, was du nicht lassen kannst“, hatte sie mir geantwortet. Ich verbarg die Peinlichkeit der Situation hinter ein paar Albernheiten. „Weißt du, ich habe gerade ein paar hundert Liter Kaffee getrunken und die fordern jetzt ihren Tribut“, scherzte ich, während ich mit heruntergezogenem Slip und hochgeschobenem Rock dem Drängen der Natur nachgab. Ich seufzte dabei erleichert.

„Tut gut, wenn der Druck nachlässt, nicht wahr?“, meinte Sonja. Sie streckte den Kopf hinter dem Duschvorhang hervor und zeigte mir ein freches Grinsen. Dabei rutschte der Vorhang weiter zur Seite, als von ihr anscheinend vorgesehen war, und ich sah ihre wunderschönen, runden Brüste. Ihre braunen Brustwarzen waren fest und eng zusammengezogen, ragten steil in die Luft und als mein Blick an ihrem schlanken Körper nach unten wanderte, entdeckte ich sogleich die Ursache dafür. Soja hatte die Hand zwischen den Schenkeln und rieb sich ihre Scham. „Ja, du hast recht“, ulkte ich ihr zu, „es tut gut, wenn der Druck nachlässt. Das Gleiche gilt sicherlich auch für dich und den Druck zwischen deinen Beinen“, blödelte ich sie an und deutete dabei auf ihre Hand, mit der sie ungeniert weiter flink und leicht über ihre Lustzonen rieb.

„Ich musste gerade an meinen letzten Freund denken, mit dem habe ich es oft in der Dusche getrieben und dabei bekam ich wieder solche Lust, dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als es mir selbst zu machen.“ Sie lachte aufreizend und zeigte mir dabei stolz ihre Scham, die einladend zwischen ihren Händen leuchtete. „Schau, meine kleine Pussy ist ganz hungrig und meine Klitoris schreit förmlich danach, verwöhnt zu werden.“

Die Frivolität und die unerschrockene Offenheit, die zwischen uns herrschte, kam mir im Traum überhaupt nicht ungewöhnlich vor. Wie zwei Schwestern, die miteinander aufgewachsen sind, teilten wir uns in diesem Traumgespräch unsere Bedürfnisse und Gelüste gegenseitig mit. „Zeigst du mir auch mal deinen Liebesgarten?“ Sonja schaute mich mit einem verlockenden Lächeln an, sodass ich gar nicht anders konnte, als mein Schamhaar glatt zu streichen und ihr mein Lustdreieck vorzustellen. „Hm, hübsch ist die Kleine“, lobte sie meine Scham und leckte sich dabei mit der Zunge über die Lippen. „Darf ich sie mal streicheln?“ Ohne die Antwort abzuwarten kam sie mit wippendem Busen aus der Dusche gestiegen.

Als ich ihre Hand auf meiner Scham fühlte, verspürte ich wieder denselben Druck, den ich doch soeben gerade losgeworden war. Mir war, als hätte ich mich noch gar nicht erleichtert. Aber hatte ich mich nicht gerade eben darüber gefreut, den Druck losgeworden zu sein? Ich presste fest meine Schenkel zusammen. Da verschwand plötzlich Sonjas Hand und mit ihr ihre ganze Gestalt und ich erwachte aus diesem hocherotischen Traum …

Es war wie so oft, wenn man im Tiefschlaf liegt und vor dem Zubettgehen viel getrunken hat. Der Körper signalisiert einem eigentlich aufzuwachen und dem Bedürfnis nach Entleerung nachzugeben. Aber der Wille möchte, dass man weiterschläft. Und aus diesem Kampf zwischen dem körperlichen Entlastungsbedürfnis und dem seelischen Schlafbedürfnis bringt das sich ständig vergrößernde Druckgefühl Traumbilder hervor, die mit den Gefühlen zu tun haben, für die diese Organe von der Natur geschaffen wurden. Mit anderen Worten, der Druck, den die gefüllte Blase auf meinen Unterleib ausübte, produzierte in mir diese unzweideutigen Traumbilder. So versuchte ich mir zumindest den erregenden Traum zu erklären, als ich ins Bad ging, um der Natur zu geben, was sie verlangte. Doch als ich damit fertig war, signalisierten mir die Hitze meiner Schenkel und die Feuchte meiner Scham noch ein anderes Bedürfnis, das nach Erfüllung drängte: Halb im Schlaf wanderte ich zurück in mein Bett und während ich noch versuchte wieder einzuschlafen, siegte das Bedürfnis nach lustvoller Berührung über die Kräfte des Verstandes. Meine Finger taten alles, was nötig war, um der Hitze der sexuellen Erregung ihren Tribut zu zollen. Seltsam nur, dass ich dabei die Traumbilder in meiner halb wachen Fantasie noch mal erlebte und mir vorstellte, dass es Sonjas Fingerspitzen seien, die da einfühlsam und zart über meine Klitoris rieben. Sie führten mich in die Ekstase, bis die Wellen des Orgasmus über mir zusammenschlugen und mich danach sofort in den Schlaf wiegten.

Als ich am nächsten Morgen erwachte, erinnerte ich mich ganz genau daran, was ich geträumt hatte, und der kleine Fleck auf meinen Nachthemd bestätigte mir, dass mein erster lesbischer Traum mir wunderschöne Momente der Lust beschert hatte.

Selbstverständlich sprach ich mit Sonja nicht darüber, dass sie mich zu dieser einmaligen nächtlichen Autoerotik inspiriert hatte. Schließlich wusste ich, dass sie, genau wie ich, auf Männer stand, und ich hatte bisher noch nicht die leiseste Andeutung vernommen oder die geringsten Beobachtungen machen können, die zeigten, dass sie Interesse am weiblichen Geschlecht gehabt hätte.

Bei mir aber kehrten von jener Nacht an diese lustvollen Bilder immer wieder. Mal mitten in der Nacht in einem Traum, manchmal sogar mitten am Tag, so wie zum Beispiel vorhin, als Sonja hereingekommen war und sich gereckt hatte und dabei ihr Rock hochgerutscht war und für einen kurzen Moment das Aufblitzen ihres Slips zu sehen war.

Als ich jetzt zärtlich Sonjas Schultern knetete, kamen sie wieder, diese kribbelnden, erregenden Gedanken. Dabei fragte ich mich, wie würde sie eigentlich reagieren, wenn ich ihr jetzt einfach die Bluse von den Schultern herunterschieben und leise und zart den Ansatz ihres herrlichen Busens streicheln würde? Würde sie sich, so wie ich es mir wünschte, langsam herumdrehen und mir lustvoll ihre Vorderseite zeigen und sagen „Bitte, bitte mach weiter, das ist so schön“?

Noch während ich überlegte, ob ich es wagen dürfte, Sonja solche erotischen Avancen zu machen, begannen meine Hände wie von selbst das Ziel meiner geheimen Wünsche anzusteuern. Ich hörte, wie meine Stimme mit leisem, verführerischem Klang sagte: „Komm, zieh doch mal deine Bluse aus, dann kann ich dich besser massieren.“ Und noch bevor Sonja meiner Aufforderung nachgeben konnte, drehte ich sie an den Schultern um, sodass sie jetzt auf dem Rücken lag.

Mein Herz fing an heftig zu schlagen, als ich merkte, dass sie dem Druck meiner Hände willig nachgab und sich bereitwillig umdrehte. Rasch begann ich ihre Bluse aufzuknöpfen. Mit geschlossenen Augen lag sie da und immer wenn ich nach einem der Knöpfe griff, schob sie mir leicht und kaum merklich ihren Oberkörper entgegen. Sie wollte also auch, dass ich ihr die Bluse auszog!

Als ich begann mit leisen Berührungen ihren Busen zu streicheln, entfuhr ihr ein leises Seufzen. Gleichzeitig zogen sich ihre Brustwarzen zusammen und zeigten mir, wie rasch aus diesen großen, dunklen Aureolen zwei harte, steil in die Luft ragende Brustnippel werden konnten.

Sie lag jetzt so einladend vor mir, ich konnte nicht anders, ich musste ihr mit der Zunge leicht über die Brustwarzen fahren. Erst langsam und leise über die rechte, dann schnell und rasch über die linke. Wie eine junge Katze, die Milch schleckt, ließ ich die Spitze meiner Zunge über ihre Warzen schnellen.

Sonja gab einen tiefen, lustvollen Seufzer von sich und rutschte näher zu mir, sodass sich ihre Hüfte mit meinem Schenkel berührte.

Ich spürte die Hitze, die von ihrem Körper ausging, und merkte, dass auch mein Körper heiß war. Diese weiche, sanfte Berührung ihrer Hüfte an meinem Schenkel bewirkte, dass sich die Hitze zwischen meinen Beinen schnell zu einer großen Glut heranbildete. Alles in mir schrie danach, diese verführerische, weiche Frau zu berühren, mich zärtlich an sie zu schmiegen und sie mir mit heißen Liebkosungen einzuverleiben.

Rasch schob ich ihr den Rock hoch, zog den Slip herunter und dann atmete ich zum ersten Mal den süßen Duft ihrer Sex-Lust. Er war betörend und berauschend zugleich.

Ich zog den Atem tief in mich ein und ließ ihr Odeur in jede Zelle meines Körpers eindringen. Dann schnellte meine neugierige Zunge vor und ich kostete zum allerersten Mal das köstliche Nass einer Frau!

Es war wunderbar, mit Sonja zu verschmelzen! Meine zärtlichen Zungenschläge ließen sie ein um das andere Mal erschauern, bis mir ihre zuckenden Schenkel zeigten, dass sie kurz vor dem Höhepunkt war. Genussvoll, mit sanften, schönen, langsamen Zungenstrichen liebkoste ich die feuchte Quelle und den kleinen harten Liebesknoten, bis Sonja am ganzen Körper zitterte und mit lautem, tiefem Stöhnen über die Klippen der Ekstase stürzte.

Mit einem entspannten Durchatmen zog sie mich zu sich hoch und schmiegte sich an mich. Jetzt lagen wir mit unseren beiden Busen eng aneinandergekuschelt und küssten uns.

Es war ein langer, begehrender Kuss, an dessen Ende der Anfang einer neuen Liebe stand. Meiner allerersten Liebe zu einer Frau.