Überraschungen

Diane Bertini

Während auf der Leinwand der Bösewicht mit einem entsetzten Schrei unter dem betäubenden Geknatter einer Maschinenpistole zusammenklappte, setzte in der hinteren Reihe des schon antiquierten Kinos Stefan Fischer zu einem bösen Brummen an.

„Bist du verrückt. Doch nicht hier“, herrschte er Theresa an.

Sie konnte sich genau vorstellen, wie er sie jetzt musterte, auch wenn es gerade stockdunkel in dem kleinen Saal war, weil in dem Film, den sie sich ansahen, eben die Dämmerung einsetzte. Ungläubig, entgeistert, ein wenig entsetzt beinahe über ihre Idee, ihm quasi vor all den Leuten den Hosenschlitz aufzuziehen und seinen im Moment offenbar ebenso erschrockenen Penis zu liebkosen. Dass sie beide in der hintersten Reihe saßen und sich in diese Vorstellung sowieso nur eine Handvoll Menschen verirrt hatte, ignorierte er. Ein sturer Mensch, dachte Theresa erheitert. Aber sie war sich vollkommen sicher, dass er in wenigen Minuten ganz anders darüber denken würde.

„Schatz, kein Mensch kann uns sehen“, murmelte sie beruhigend und strich ihm liebevoll über die Wange.

„Und ich werde auch ganz leise sein.“

„Trotzdem …“ Er war noch nicht völlig überzeugt.

Theresa ignorierte seinen Einwand, lehnte sich entspannt in den bequemen Sitz zurück und umschlang das noch immer schlaffe Glied ihres Mannes fest mit der ganzen Hand. Bedächtig und völlig ohne Hast rieb sie den Penis. Rauf und runter, in immer dem gleichen Rhythmus.

Sie sah sich noch einmal prüfend um. Alle Besucher blickten nach vorne. Das Publikum also würde sie nicht stören. Und sie würde das Publikum nicht stören. Selbst ein lautes Stöhnen ihres Mannes würde bei dem Krach, der aus den riesigen Lautsprechern drang, nicht auffallen, überlegte Theresa.

Die junge Frau beugte sich entschlossen nach unten, nachdem der Penis ihres Mannes trotz dessen Einwände merklich anschwoll.

Theresa lächelte insgeheim.

Sie befreite Stefans erigiertes Glied aus seinem engen Versteck und ließ es tief in ihrem Mund verschwinden. Sie genoss es jedes Mal, Stefan auf diese Weise zu verwöhnen und ihm Freude zu bereiten. Sie tat es aus Liebe, aber auch, um sich selbst einen Gefallen zu erweisen. Denn es erregte sie unglaublich, eine derartige Macht über einen erwachsenen Mann zu haben.

Sie saugte immer gieriger an seinem Schwanz, der sich inzwischen beachtlich gemausert hatte. Während sie mit der einen Hand an seinem Glied auf und nieder fuhr und mit der anderen Hand seine prallen Hoden kraulte, lutschte sie in immer schneller werdenden, kreisenden Bewegungen an seiner Eichel. Immer tiefer sog sie den Penis in ihren Mund hinein, immer intensiver wurden ihre Handbewegungen. Sie spürte, wie Stefan kommen wollte. Dann plötzlich verlangsamte Theresa ihr Tempo, streichelte seine Männlichkeit jetzt ganz sacht. Mit Genugtuung vernahm sie ein enttäuschtes Schnaufen.

„Soll ich weitermachen?“, flüsterte Theresa ihrem Mann dreist ins Ohr.

„Natürlich.“

Genau darauf hatte sie gewartet. Theresa hauchte ihrem Mann einen Kuss auf die Stirn und beugte sich erneut hinunter zu seinem Schoß.

Mit einem wohligen Schmatzen nahm sie seinen Penis noch einmal tief in den Mund. Presste ihre Lippen fest zusammen und rieb ihn. Ließ ihre Zunge bis zur Wurzel hinuntergleiten und wieder hinauf. Küsste zärtlich die Spitze seines Gliedes. Dann widmete sie sich ausgiebig seiner empfindlichsten Stelle an der Unterseite der Eichel, gleich hinter der Spitze unterhalb der kleinen Furche. Sie flatterte mit der Zunge über das sensible Häutchen, spielte immer wieder daran und jedes Mal blieb ihre Zungenspitze einen winzigen Moment daran hängen. Stefan jubelte innerlich. Genüsslich bewegte er sein Becken auf und nieder. Er liebte diese Behandlung. Es war, als tanze ein Schmetterling mit aberwitzig schnellen und federleichten Flügelschlägen über seine Eichel.

Theresas Zunge wurde immer fordernder. Sie strich noch immer lustvoll und gierig saugend an seiner Erektion auf und ab. Schließlich nahm Theresa Daumen, Zeige- und Mittelfinger zu Hilfe und massierte mit schier unglaublichem Fingerspitzengefühl seinen Penis. Das erste, noch winzige Tröpfchen Sperma, das sie erhaschte, machte sie noch wilder. Mit gierigen Bewegungen, als sei sie am Verdursten, verwöhnte sie sein Glied, hauchte leidenschaftliche, schnelle Küsse darüber und ließ Stefan innerlich erbeben. Er merkte, wie sich ein orkanartiger Orgasmus den Weg durch seinen Unterleib bahnte, und holte tief Luft. Dann entlud er mit einem leisen Aufschrei eine Ladung Ejakulat, die Theresa sich, innerlich erschaudernd und unglaublich erregt, über Wangen, Lippen und Kinn verteilte.

„Das war großartig“, hörte sie Stefan murmeln. Seine Stimme klang tief befriedigt.

Kurz darauf verließen die beiden das Kino. Der Streifen interessierte Stefan nicht mehr. Er war während der vergangenen Minuten ziemlich unkonzentriert gewesen und hatte es plötzlich sehr eilig, nach Hause zu kommen.

„Du hast wohl noch immer nicht genug vom Lecken“, bemerkte Stefan anzüglich, als Theresa sich wenig später ein Waffeleis kaufte, während sie durch die Fußgängerzone schlenderten. Sie schüttelte nur wortlos den Kopf.

Die beiden bummelten weiter. Am Ende der Straße hatte das Paar in einer stattlichen Villa im obersten Stockwerk ein Appartement gemietet. Im Erdgeschoss befand sich ein Erotik-Laden, dessen Schaufenster beinahe täglich neu dekoriert wurden. Die Inhaberin schien sehr kreativ zu sein. Theresa blieb abrupt vor einer der Auslagen stehen und sog hörbar die Luft ein.

„Sieh dir das an“, sagte sie. Ihr Blick blieb an einem riesigen, chromblitzenden Vibrator hängen, der durch ein kunstvoll drapiertes, beinahe durchsichtiges Seidentuch zwar allzu neugierigen Blicken verborgen blieb, seine Dimensionen dem Eingeweihten jedoch nicht verheimlichen konnte. Während Theresa sich ausmalte, wie das Teil sich wohl in ihrem Unterleib anfühlen mochte, und ihr von dieser Vorstellung ganz heiß wurde, betrachtete Stefan einen sündhaft geschnittenen, verlockenden Netzbody.

„Der würde dir sicher hervorragend stehen“, flüsterte er seiner Frau ins Ohr.

„Dir derart neckische Sachen vorzuführen, macht doch überhaupt keinen Sinn“, meinte sie vorwurfsvoll. Ihr hinreißendes Lächeln allerdings strafte ihre Worte Lügen. „Du reißt mir doch nach spätestens zwei Sekunden sowieso alles vom Leib“, fügte sie grinsend hinzu.

„Außerdem … sieh dir nur mal den Preis an“, stöhnte sie auf. „Da sollten wir unser Geld lieber in diesen herrlichen Vibrator investieren.“

Verwundert sah Stefan sie an. Derart unverblümt hatte sich seine Frau noch nie gezeigt.

„Hättest du denn Spaß daran, wenn ich dich mit dem Toy verwöhnen würde?“

„Und ob. Das wäre doch mal was anderes, oder?“

„Hmm.“

„Du siehst mir doch gerne zu, wenn ich mich selbst befriedige, oder?“

„Ja, allerdings. Ich stell mir gerade vor, wie er in deiner süßen, kleinen Öffnung verschwindet.“

Stefan verdrehte wild die Augen.

„Doch, je länger ich darüber nachdenke, desto überzeugter bin ich, dass das eine sinnvolle Investition wäre. Du könntest ihn ja morgen nach Büroschluss besorgen, dann hätten wir für den Abend auch gleich eine schöne Beschäftigung“, schlug er vor und grinste verschlagen. Der Gedanke gefiel ihm ausnehmend gut.

Während sie endlich die Stufen zu ihrem Appartement hinaufstiegen, machte Stefan seiner Frau mit kessen Andeutungen klar, dass er das kleine Sexabenteuer im Kino zwar überaus genossen, aber noch längst nicht genug hatte.

„Ich werde dich gleich im wahrsten Sinne des Wortes vernaschen“, flüsterte er.

Theresa bekam große Augen. Sie merkte, wie es in ihrem Unterkörper herrlich zu kribbeln begann und sich eine leichte Erregung aufbaute.

Stefan ging sofort in die Offensive, als sie die Wohnung betraten, und dirigierte seine Frau sanft ins Schlafzimmer. Der Raum war riesig, an einer Wand und an der Decke mit Spiegeln verkleidet und in schimmerndes Mondlicht getaucht. Er schaltete eine Stehlampe ein, die ihren schwachen Schein genau auf das breite Metallbett warf, auf dem sich Theresa gerade wohlig räkelte. Sie war gespannt, was Stefan sich diesmal wieder einfallen lassen würde, um sie zu verwöhnen.

Mit ihm wird Sex nie langweilig, dachte sie gut gelaunt, als Stefan in Richtung Küche das Zimmer verließ. Immer wieder überraschte er sie mit tollen Ideen, die ihrer fast zehnjährigen Ehe den besonderen Kick gaben. Der 38-Jährige kam mit einer Flasche Sekt und zwei Gläsern zurück und prostete Theresa spitzbübisch zu. Dann kam er zu ihr aufs Bett. Mit vorsichtigen Fingern, als sei sie ein zerbrechliches Porzellanpüppchen, knöpfte er ihre Bluse auf und streifte sie über ihre Schultern. Dann bog er ihren Oberkörper weit zurück und widmete sich genießerisch dem tollen Anblick. Theresa war braun gebrannt. Sie trug einen roséfarbenen BH aus hauchdünner, durchsichtiger Spitze, der ihre vollen Brüste hervorragend zur Geltung brachte. Ihre Brustwarzen hatten sich einen Weg aus den engen Körbchen gebahnt und spitzten vorwitzig über den Rand des Dessous.

„Du siehst fantastisch aus“, röchelte Stefan.

Er beugte sich zu seiner Frau und nahm die steil aufgestellten Nippel in den Mund. Genießerisch leckte er einmal darüber, so als wolle er sich Appetit auf mehr holen. Dann streifte er ihr den Rock über die Beine und hielt erneut inne. „Wundervoll.“

Wieder betrachtete er sie ausgiebig. Der Slip, ebenfalls aus roséfarbener Spitze gearbeitet, verbarg keines der erregenden Details, die sich darunter abzeichneten. Liebevoll fuhr er die Konturen des Höschens nach, bevor seine Hand direkt auf ihrem Dreieck verharrte.

Theresa stöhnte leise auf und schob ihrem Mann wollüstig ihren Unterleib entgegen. Stefan ignorierte die eindeutige Aufforderung und nestelte währenddessen am Verschluss ihres BHs. Endlich hatte er die Häkchen gelöst und die prallen Brüste seiner Frau fielen ihm wie reifes Obst in die Hände. Er knetete sie und Theresa bemerkte, wie sich seine Hose weiter wölbte.

Stefan griff hinter sich und fischte nach einem Gefäß, das er unbemerkt neben die Sektflasche gestellt hatte. Er öffnete den Deckel, griff mit den Fingerspitzen hinein und holte eine große Menge der goldfarbenen, zähen Masse aus dem Glas. Dann bestrich er damit bedächtig Theresas Hals, ihr Dekolleté und ihre Brüste. Theresa nahm ein süßliches Aroma wahr, blinzelte vorsichtig und beobachtete über die Spiegel an der Decke heimlich das Treiben ihres Mannes. Stefan bestrich sie mit einem zähflüssigen Brei, der aussah wie Honig. Überrascht hielt sie kurz den Atem an.

Stefans geschmeidige Finger glitten von ihren Brüsten über ihren flachen Bauch hin zu ihrer Mitte. Immer wieder tauchte ihr Mann seine Finger in das Glas.

Mit jetzt hektischen Bewegungen streifte er ihr den Slip ab. Weit spreizte er ihre Beine, dann die Schamlippen, bewunderte einige Sekunden ihre zuckende Klitoris und verstrich die pappige Süßigkeit aufreizend langsam zwischen den Oberschenkeln und der Scham seiner Frau. Von dort aus wanderten seine klebrigen Finger weiter nach unten bis zu ihren Zehen. Dann erhob sich Stefan und bewunderte sein Werk.

„Und jetzt kommt das Beste“, kündigte er an und fuhr sich gierig mit der Zunge über die trockenen Lippen. Erneut beugte er sich über Theresa, die den Berührungen ihres Mannes wollüstig entgegenfieberte.

Stefan strich sich eine Strähne seines dunklen Haares aus der Stirn. Dann legte er seinen Mund auf Theresas Lippen und küsste sie heißblütig. Die Zungenspitzen der beiden berührten sich in zügelloser Leidenschaft. Nun begann er mit seiner lüstern kreisenden Zunge, den dickflüssigen Honig von ihrem Oberkörper zu schlecken. Er saugte unbeherrscht an ihren erregten, abstehenden Nippeln und grub seine Finger tief in das rosa Fleisch ihres Busens. Nachdem er ihre Brust und ihren Bauch komplett vom Honig befreit hatte, nahm er sich ihre Beine vor. Die heftig pochende Scham Theresas umging er geflissentlich. Dann begann er von den Fesseln aufwärts. Theresa wand sich wie eine Schlange auf dem breiten Bett und konnte es kaum erwarten, dass er sich ihrer glühenden Mitte näherte. Sie spürte ihre heiße Lust. Endlich war er an den Innenseiten ihrer Schenkel angekommen. Mit einem heftigen Ruck versenkte er schließlich seine Zunge tief in ihr. Besonders ausgiebig widmete er sich ihren Schamlippen, konzentrierte sich dann auf ihre pulsierende Klitoris. Er knabberte vorsichtig an der empfindlichen Perle, bis Theresa heiß aufstöhnte. Durch ihren Körper jagten wohlige Schauer.

„Mehr“, forderte sie heiser.

Stefan ließ seine kundige Zunge über ihre geschwollene Perle fliegen, saugte daran, ließ seine Zunge wieder nach unten wandern und drang in ihr Lustzentrum. Er stieß vor und zurück, bewegte dabei seine Zungenspitze drängend auf und nieder und massierte mit seinem Zeigefinger ihren Anus. Wieder entfuhr der Frau ein heftiges Stöhnen.

„Bitte Stefan, ich möchte dich auch verwöhnen“, bettelte sie.

Etwas unwillig erhob sich Stefan und drehte sich um. Er hatte sich gerade so richtig hineingewühlt in die Weiblichkeit seiner Frau. Auf allen vieren kniend ließ er seinen Kopf schließlich wieder zwischen Theresas Schenkeln verschwinden. Sein prächtiger Penis befand sich genau vor ihrem Gesicht. Schnell schnappte sie sich das mächtig erigierte Glied. Während sich Stefans Zunge immer tiefer in ihre heiße Mitte grub, flogen Theresas Finger und ihr Mund an seiner Männlichkeit entlang. Das Paar atmete jetzt schwer und tief erregt. Stefan nahm seine Finger zu Hilfe und rieb Theresas Klitoris. Er holte sich immer wieder einen Fingerschlag Honig, den er tief zwischen ihren Schamlippen verteilte und wieder heraussaugte. Er bewegte seine Zunge immer schneller. Auch Theresas Saugen wurde immer heftiger. Wie von Sinnen fuhr ihr Kopf auf und nieder, kneteten ihre Finger Stefans Hoden. Ein tiefes Stöhnen ließ plötzlich seinen Orgasmus erahnen und Theresa spürte, wie sich ein mächtiger Strahl in ihren Mund ergoss. Lüstern verteilte sie seine Lust über ihren gesamten Unterkiefer, kostete davon und leckte sich die Lippen.

Stefan entfuhr ein schweres Röcheln. Für wenige Sekunden genoss er die unbeschreibliche Erleichterung, die seine Lenden durchzuckte, bevor er sich wieder um seine Frau kümmerte. Theresa keuchte. Auch sie empfand eine unglaubliche Süße zwischen ihren Beinen, ein kaum noch zu ertragendes Kribbeln. Ihr Becken hob und senkte sich jetzt schnell und Stefans Zunge drang noch tiefer in sie. Seine Finger flogen in atemberaubender Geschwindigkeit über ihre zuckende Scham. Theresa half mit, knetete ihre Brüste und rieb sich die steilen Nippel. Mit einem letzten, beinahe verzweifelten Ruck stieß Stefan seine Zunge noch tiefer in die Mitte seiner Frau, die sich jetzt nach heftigen Stößen sehnte. Mit einem tiefen Aufschrei gellte ihre Wollust durch den Raum.

Tief erschöpft sanken sie schließlich nebeneinander in die Kissen.

„Das war wunderbar.“

„Das fand ich auch. Und deine Idee mit dem Honig – einfach großartig!“

„Ja, nicht wahr. Ich freue mich schon auf morgen Abend. Das wird sicherlich genauso aufregend.“

Mit diesen Worten nahm Stefan seine Frau in den Arm und küsste sie zärtlich.