Ausgerechnet mir. Ausgerechnet beim Einkaufen. Das war mir noch nie passiert. Ich hatte die falsche Hose an. Am Morgen war es hektisch zugegangen. Irgendwie hektischer als sonst. Okay. Aber ich wusste doch vorher, dass ich noch einkaufen wollte. Da durfte mir so was nicht passieren. Vollkommen untypisch für mich, die ich doch eigentlich immer alles gut durchorganisiert habe. Man konnte mir viel nachsagen, aber ich hatte Haushalt, Familie und Job im Griff …
Aber an diesem Morgen war von Anfang alles etwas anders. Bereits die Nacht hatte es spürbar in sich gehabt. Wahrscheinlich lag es an diesem Traum. Als ich aufwachte, stellte ich fest, in einer für meine Schlafgewohnheiten untypischen Position zu liegen.
Ich lag auf dem Bauch und ein Bein war seitlich angewinkelt. Ich drehte mich auf den Rücken und starrte in die dämmrige Dunkelheit. Und schnappte nach Luft. Ich hatte den Kopf in das Kissen gepresst. Ich blieb jedoch nach dem merkwürdigen Erwachen noch liegen. Ebenfalls untypisch für mich.
Nicht, weil ich noch total müde war. Nein ganz im Gegenteil, ich war hellwach.
Mein Mann lag noch zufrieden schnarchend neben mir. Ich schaute ihn in dem diffusen Licht, das durch das Fenster kroch, an. Nein, er war es nicht gewesen, ganz eindeutig, es war ein Fremder gewesen, der mich da in dem feuchten Traum verführt und verwöhnt hatte.
Ich versuchte mir das Gesicht des Mannes zurückzuholen, aber es wollte nicht gelingen. Seinen Mund, ja, seine Lippen, ja, seine Arme und seinen … ja, den auch. Und dieser Hintern.
Ich lächelte. Und auch das Gefühl, das er hinterlassen hatte, wirkte noch nach. Ich war gekommen, davon war ich erwacht. Und wie ich gekommen war!
Ich fragte mich, ob Peter, nein, er hatte mich nicht gehört, wenn ich Laute von mir gegeben hätte. Er schlief. Tief und fest. Sein innerer Wecker hatte noch nicht geklingelt.
Dafür hatten bei mir alle Glocken geklingelt, alle auf einmal. Ich griff mit der Hand in meinen Slip und stellte nur noch einmal fest, dass es ein sehr intensiver, sehr lebendiger und feuchter Traum gewesen war. Mir war, als spürte ich ihn noch in mir. Und ich spürte auch, dass ich tatsächlich gekommen war.
Ich war vollkommen entspannt und es gab auch nicht mehr viel zu erregen, ohne dass es aufgefallen wäre. Ein wenig spielte ich noch mit den Fingern und suchte dabei weiter nach seinem Gesicht. Alles war sehr präsent. Sogar den Geruch, und, ja tatsächlich, seinen Geschmack hatte ich auf der Zunge.
Ich glaubte rot zu werden in der Dämmerung. Ich drehte mich noch einmal zu Peter, er schlief noch. Er konnte mich nicht sehen.
Sobald ich aber die Augen wieder schloss, war es vor mir. Ich hörte sogar, wie seine Haut gegen meine klatschte. Und ich spürte seine Hände auf meinem Rücken, wie sie sich an meinen Hüften festhielten, und ich glaubte auch sein lustvolles Stöhnen noch einmal zu hören.
Auf jeden Fall spürte ich, wie sehr er mich ausgefüllt hatte. Gern hätte ich ihn mit meinen Händen noch weiter in mich geschoben, aber ich bekam nur das in die Hände, als ich zwischen meinen Beinen nach hinten griff, was nicht mehr in mich eindringen konnte und bei jedem seinen Stöße schaukelte.
An seiner Reaktion merkte ich aber, dass es ihm sehr gefiel. Ich spürte auch noch einmal seinen kräftigen Hände auf meinen Brüsten, er hielt sich daran fest oder knetete sie sanft und fest.
Ich wollte nicht loslassen, wollte mich von diesen Bildern nicht trennen, aber dann läuteten andere Glocken. Mein nächster Blick galt erschrocken dem Wecker, die Leuchtziffern machten deutlich, dass es höchste Eisenbahn war. Aufstehen, waschen, anziehen, Frühstück vorbereiten und so weiter, wie fast jeden Morgen, nur dass ich heute verspätet war. Denn ich stand meist vor Peter auf.
Aber heute lag ich auf dem Bett wie festgenagelt. Im wahrsten und übertragenen Sinne des Wortes. Und ich schämte mich nicht einmal.
Mit einem Lächeln auf den Lippen ging ich ins Badezimmer und machte mich frisch. Aber ich wusch mir nur Gesicht und Hände. Das Gefühl wollte ich so lange wie nur möglich in mir halten.
Und dann stand ich später da an der Kasse im Supermarkt. Ich hatte das Laufband beladen, die Waren bereits wieder in den Einkaufswagen gelegt und griff vergeblich an meine Hose.
Der Griff ging ins Leere.
Da war nichts, kein Portemonnaie. Nicht einmal vor Tagen vergessenes Kleingeld. Ich hatte ein Problem und mit einem Schlag ergoss sich die gesamte Hektik des Vormittages in einem Schwall über mich. Mir standen Tränen in den Augen, obwohl ich doch überhaupt keinen Grund hatte hysterisch zu werden oder traurig zu sein. Dafür hatte der Tag doch viel zu schön und aufregend angefangen.
Die Kassiererin nannte mir die Summe, die ich zu zahlen hatte. Die Leuchtziffern an der Kasse sagten nichts anderes.
Ich schaute sie verwirrt und nervös werdend an. Dann schaute ich in die Reihe der Kunden hinter mir, die ebenfalls ihre Waren zahlen wollten und zum Teil bereits auf das Laufband gelegt hatten. Noch ein Blick zur Kassierein und dann war es raus:
„Ich habe mein Portemonnaie vergessen.“
Statt etwas zu sagen, hob die Kassiererin die Augenbrauen, zuckte mit den Schultern und seufzte.
„Ich habe die falsche Hose an.“
„Die falsche Hose?“, hörte ich eine männliche Stimme seitlich hinter mir an der anderen Kasse. „Sieht doch gar nicht so schlimm aus.“
Die Stimme durchdrang mich. Ich drehte mich um und hatte schon einen Spruch auf Lager, als ich ihm in die Augen sah. Ach du lieber Gott, dachte ich, das ist er. Der Mann aus meinem Traum. Den hatte ich vorher gar nicht gesehen. Wo kam der auf einmal her?
„Wie das halt so ist“, sagte ich lächelnd, „da denkt man, man hat alles bei sich, aber das Geld ist ganz woanders.“
„Solange alles andere da ist, wo es hingehört“, sagte er und grinste.
„Und jetzt?“, fragte die Kassiererin.
Ich drehte mich zu dem Mann um, lächelte ihn an und hörte mich plötzlich sagen: „Können Sie mir vielleicht helfen?“
„Selbstverständlich“, entgegnete er. „Aber einen Moment dauert es hier noch“, sagte er lachend und deutete auf die zweite Kassiererin an der Kasse.
„Bin gleich so weit“, seufzte diese.
Wenig später hatte er meine Rechnung bezahlt und wir standen mit unseren Einkaufswagen vor dem Supermarkt.
„Sie kommen jetzt mit zu mir nach Hause“, hörte ich eine Stimme und wunderte mich, dass ich sie als meine eigene erkannte, „und dann bekommen Sie ihr Geld sofort zurück. Das ist mir doch alles sehr unangenehm. Ich habe nicht gern Schulden.“
„Dann müssen Sie mich nachher aber nach Hause fahren“, sagt er, „ich bin nämlich zu Fuß.“
„Selbstverständlich“, sagte ich eilig.
Hörte er mein Herz klopfen, fragte ich mich, und spürte er das allmählich heftiger werdende Klopfen zwischen meinen Beinen?
Das konnte doch alles nicht wirklich wahr sein. Wahrscheinlich liege ich noch immer in meinem Bett und war doch wieder eingeschlafen. Hoffentlich bin ich wach, dann kann ich das alles noch einmal erleben, wirklich.
Wir gingen in die Küche, wo ich die Einkäufe hinstellte. Er redete, ich schwieg. Und wenn ich redete, quatschte ich dummes Zeug, weil ich ständig an meinen Traum denken musste. Ich hatte Angst mich zu verplappern.
Ich hatte ihn natürlich hereingebeten und ihm, nachdem ich ihm das Geld gegeben hatte, einen Kaffee angeboten. Weil ich mich beschäftigen musste, solange das Wasser durchlief, hatte ich aus mir unbekannten Gründen einen Rock und eine Bluse angezogen, deren obere Knöpfe offen waren. Ich handelte nicht mehr vernunftgesteuert. Nannte man so etwas Übersprungshandlung? War ich das tatsächlich, die in meiner Küche herumlief?
Ich schaute ihn an und hörte ihm zu, aber in meinem Kopf spielte ein ganz anderer Film. Ich wusste auch gar nicht so genau, was er mir da erzählte.
Ich trug einen BH, der meine Brüste nach oben drückte. Hatte ich den bewusst angezogen? Die offene Bluse bewirkte das ihre. Und ich spürte seine Blicke. Mein Haar war nach oben zusammengesteckt.
Er stellte seine Tasse auf den Tisch und schaute mich plötzlich lange genug an. Sein Verstand gesellte sich zu meinem und die beiden blieben in der Küche, während unsere Körper gemeinsam den Raum verließen.
Ich zog ihn hinter mir her ins Badezimmer. Plötzlich war ich barfuß. Im Bad drehte ich mich wortlos um, stellte ein Bein auf den Rand der Badewanne und schob den Rock selbst hoch über die Hüften.
Er stand hinter mir. Ich hatte auch keinen Slip mehr an. Er ahnte wohl, dass ich wenig Zeit hatte oder schon längst ungeduldig und bereit war.
Wortlos beugte ich mich nach vorn und hielt mich am Griff über der Badewanne fest. Er reagierte sofort, ohne zu zögern öffnete er mit der rechten Hand seine Hose, während er nicht allzu langsam mit Zeigefinger und Mittelfinger seiner linken Hand über meinen Hintern in die Spalte fuhr und schnell meine Bereitschaft spürte.
Er seufzte, weil mein erregter und ihn erregender Duft ihm in die Nase stieg. Er fasste mich fest um die Hüften und drang, nein, er drang nicht in mich ein, ich schnappte nach ihm, ich empfing ihn, er glitt, schlüpfte stehend bequem, aber nun ebenfalls ungeduldig pochend mit Leichtigkeit in mich hinein. Ich sog ihn regelrecht in mich hinein. Miller würde schreiben, „sie passte wie ein Handschuh. Ein eng anliegender, aber genau passender Handschuh.“ Ich empfing und umschloss sein Pochen mit leichtem Stöhnen.
Er musste meine innere Hitze spüren. Ich war weich und warm. Ich stellte mir vor, wie er zuschaute, wie meine Haut gegen seine schlug. Mein schnell und heftig sich vor und zurück bewegender Hintern und meine Fingernägel, die sich in seine Hand bohrten, bescherten unserer beider Erregung ein schnelles, aber befriedigendes Ende.
Meine Haare befreiten sich bei den schnellen, abrupten Bewegungen aus den Spangen. Wir entluden uns, meine linke Brust lag in seiner Hand, sein rechter Zeigefinger auf meiner Zunge in meinem Mund. Meine Lippen hätten in diesem Moment an allem gesaugt, was er mir hineingesteckt hätte. Und ich fragte mich, ob ich dieses Buch von Miller noch hatte und wann ich es zum letzten Mal gelesen hatte.
Die Kaffeemaschine gurgelte und schlürfte angenehm geräuschvoll vor sich hin. Ich ging zum Schrank, um Tassen und Teller herauszuholen. Und dann hörte ich, wie er den Stuhl nach hinten schob, während er aufstand, und ich spürte es tatsächlich, wie er näher kam.
Ich wusste, was jetzt geschehen würde. Ich hoffte es, ich wünschte es, ich sehnte es herbei. Und doch wusste ich, dass es nicht passieren durfte. Ich war doch eine anständige Frau und Mutter.
Jedes Härchen auf meiner Haut streckte sich ihm alarm- und empfangsbereit entgegen.
Er näherte sich mir ganz langsam von hinten, sehr behutsam. Ich erahnte jede seiner Bewegungen. Er ließ mir jede Möglichkeit mich zurückzuziehen, zur Seite zu gehen, auszuweichen, ihn zurückzuweisen oder gar zurückzustoßen. Alles wäre recht gewesen.
Er schien es nicht eilig zu haben. Er konnte sich ja auch nicht wirklich hundertprozentig sicher sein.
Er trat langsam an mich heran und stellte sich dicht hinter mich, während ich das Geschirr aus dem Schrank holte. Er blieb direkt hinter mir stehen, nahe genug, aber nicht so nah, dass kein Spielraum mehr vorhanden war.
Mein Rücken und mein Hintern, der sich ihm entgegenstreckte, weil ich mich nach vorn beugte, um die Tassen aus dem Hängeschrank zu holen, konnten nur ein paar Zentimeter von einer provozierten Berührung entfernt sein. Mein Rock rutschte an meinen Beinen entlang nach oben und auch die leichte Bluse legte mein Haut frei. Ich glaubte seine Wärme zu spüren.
Als er hinter mir stand und er sicher sein konnte, dass ich ihn spürte, beugte er sich leicht nach vorn, jedoch ohne mich zu berühren, und hauchte mir beim Ausatmen sanft in den Nacken. Er hob den Arm und bewegte seine Hand seitlich an mir vorbei und griff nach den Tassen, die direkt vor mir schon bereitstanden.
Ich konnte mich nicht bewegen. Er musste aber sehen, wie sich meine Hände an den Türen des Hängeschrankes festkrallten. Was er nicht sah, war, dass ich meine Augen schloss, während sich men Schoß pulsierend zusammenzog.
Unverrichteter Dinge, aber die abstehenden Härchen an meinem Nacken deutlich wahrnehmend, drehte er sich mit den Tassen weg von mir zum Tisch, als sei nichts passiert.
Es war eigentlich auch nichts passiert.
Als er am Tisch stand, plauderte er schon weiter wie vorher. Ich rührte mich immer noch nicht und tat verzweifelt so, als hätte ich noch was im Schrank vergessen. Ich suchte und rückte die Teller hier- und dorthin und seufzte. Vielleicht wartete ich auch.
Dann wollte er wohl endlich die Teller und das Gebäck holen, das neben mir stand. Wieder spürte ich ihn langsam näher kommen, er blieb wieder hinter mir stehen und tat diesmal nichts außer zu schweigen.
Bisher hatte er bei unserer Begegnung nicht sehr lange geschwiegen. Deswegen war sein Schweigen eine Provokation.
Er brauchte nichts zu sagen. Das wusste er. Es war eigentlich alles klar.
Das beabsichtigte ich. Ich verstand es. Er verstand es. Er stand einfach nur hinter mir und schwieg. Aber er stand so dicht hinter mir, dass es nur einer kleinen Bewegung meinerseits bedurfte und wir würden uns berühren. Eindeutig berühren. Ich konnte nicht sehen, wie er hinter mir stand, aber ich wusste es. Die Bilder des Traumes drängten sich wieder auf und wurden immer deutlicher.
Langsam schob ich mich ihm entgegen, indem ich meinen Po gegen ihn drückte. Ich drehte mich nicht um.
Wortlos blies er mir in den Nacken und hinter das rechte Ohr.
Mein Kopf neigte sich wie von selbst zur Seite. Er atmete meinen Duft ein und sah die kleinen unzähligen Erhebungen auf meiner glatten Haut.
Seine rechte Hand schob sich wortlos, aber entschlossen unter meinen Pullover und legte sich auf meine Hüfte, während sein Becken den Druck meines Hinterns erwiderte. Ich konnte ihn sehr deutlich spüren.
Seine linke Hand war kühner und suchte sich ihren Weg über meinen warmen Bauch, wo sie sich nicht länger aufhielt, hin zu meiner linken Brust. Sie erwartete seine Fingerspitzen in heller Aufregung.
Neben dem Druck meines Körpers, der sich gegen seinen presste, spürte er aber auch deutlich das leichte Zittern, das durch meinen ganzen Körper strömte.
Mein Verstand hatte sich verabschiedet. Seiner wahrscheinlich auch.
Meine Hände umklammerten das Geschirr, während seine Hände meinen Körper erkundeten. Langsam und nur mit den Fingerspitzen. Meine Augen schlossen sich, als er meinen Hals küsste und sich seine rechte Hand auf den Weg über den Bauch zu meinem Schoß machte. Kein Widerstand, kein Zögern, nur ein leichtes Stöhnen.
Und ich spürte seine Bereitschaft. Er fühlte mein inneres Beben. Niemand würde uns stören. Mein Mann kam immer erst spät am Nachmittag nach Hause und in der Schule war gerade die zweite Pause. Bis die Kinder aus der Schule kamen, wäre sogar schon der Abwasch gemacht und das Essen stünde fertig und noch heiß dampfend auf dem Tisch.
Später hat er mir sogar noch beim Kartoffelschälen geholfen. Ich glaube, ich schaute etwas verlegen, immer noch errötet, es war aber keine Schamesröte, die mir ins Gesicht geschossen war. Ich schaute lächelnd auf das Messer und die Kartoffel in meinen Händen, die kurz vorher seinen Händen nicht Einhalt geboten hatten.
Er sprach von Dingen, die ihm gerade im Kopf herumstolperten. Kein Wort von dem, was gerade geschehen war. Als ich ihn anschaute und er sah, dass mein Lächeln aus meinem Gesicht verschwinden wollte, schüttelte er weiter plaudernd den Kopf. Er ignorierte die Fragen auf meinem Gesicht. Obwohl er sie verstand, blieben seine Antworten unausgesprochen.
Plaudernd lächelte er mich an. Antwort genug. Er schaute mir lange genug in die Augen. Mir fiel plötzlich ein, dass ich bestimmt nach ihm roch, ich musste mich duschen, gleichzeitig fiel mir ein, wie einfach es doch sein würde, die Spuren unseres gemeinsamen Schweigens fortzuwaschen, kaltes oder heißes Wasser über den Körper laufen zu lassen und schon wäre er Vergangenheit gewesen.
Aber meine Augen und sein Geplapper verrieten uns, wir wussten mehr. Meinen Mann erwartete am Abend eine frisch duftende, zufriedene Frau, die anders als sonst aufgelegt war. Dafür schliefen wir nachher auch miteinander außerhalb der Gewohnheit der Regelmäßigkeit widersprechend. Mein Mann stellte keine Fragen, bekam aber auch keine Antworten.
Mein schlechtes Gewissen ließ ihn schnell kommen. Er schlief zufrieden ein und ich lag noch lange wach. Und ich träumte mit offenen Augen, hellwach.
Ich hatte nicht mehr geduscht, bevor ich ihn nach Hause brachte. Das tat ich dann nachher. Zu Hause. Es musste dann aber auch sehr schnell gehen. Viel Zeit hatte er mir nicht mehr gelassen.
Ich hatte es nicht geschafft, ihn einfach so in seine Wohnung gehen zu lassen. Und irgendwie war mir seine Wohnung dann auch sehr vertraut.
Auf seinem Bett hatte ich mich tatsächlich in meinem Traum wiedergefunden. Er hatte mich plötzlich und ohne Andeutungen auf den Bauch gedreht, ich hatte automatisch meinen Hintern gehoben und im Rhythmus und Takt seiner härter werdenden Stöße rutschte ich zwar langsam wieder nach unten, aber eines meiner Beine war noch immer angewinkelt, als wir zusammen noch einmal kamen. Und das Stöhnen, das ich dabei von mir gab, war mir auch sehr vertraut.
Er war wirklich sehr hilfsbereit gewesen. Er hatte mir geradezu meine Wünsche von den Augen abgelesen. Nicht nur mit den Lippen. Und es fiel mir schwer, mich von ihm zu trennen. Ich wollte ihn festhalten, wie ich auch diesen Traum festhalten wollte.