Unterschiedlicher können Schwestern nicht sein als die 20-jährige Daniela und die 17-jährige Iris. Daniela, gerade mal ein Meter und 60 groß und von der Natur mit einer Topfigur und einer feuerroten Mähne gut bedacht, war ein quirliges, lebenslustiges Mädchen, das schon mit 16 keine Disco versäumte. In der elterlichen Wohnung hielt es sie nicht; groß war ihr Freundeskreis.
Iris dagegen war lang aufgeschossen, trug ihr dunkles Haar streng zu einem Knoten gebunden und hatte sich schon oft foppen lassen müssen: „Ein Gesichtchen wie Schneewittchen, kein Po und keine Tittchen.“ Stets war sie in sich gekehrt und eine ausgesprochene Einzelgängerin. Während die Schwester ihr Taschengeld in Discos verbrauchte, sparte sie es sich zusammen, um sich hin und wieder eine Konzertkarte zu leisten. Das eigene Klavierspiel machte ein Großteil ihrer Freizeit aus. Auch in der Kleidung unterschieden sie sich stets. Während sich Daniela frech und figurbetont kleidete, trug Iris am liebsten Jeans und irgendwelche Schlabberpullis.
Ein recht inniges Verhältnis hatte es zwischen den Geschwistern nie gegeben. Das mag auch daran gelegen haben, dass sie schon von der Kindheit an getrennte Zimmer hatten. Oft hatte Daniela die Schwester schon verschroben genannt, weil die weder eine sehr gute Freundin noch einen Freund hatte; vor allem aber, weil sie den festen Vorsatz hatte, bis zur Ehe Jungfrau zu bleiben. Daniela dagegen hatte sich von der Schwester als leichtsinniges Huhn und oberflächlich bezeichnen lassen müssen, weil sie sich schon mit 16 mit Jungs abgegeben hatte. Es stimmte also nichts zwischen den beiden.
Es gab eine Zeit, da hatte das Daniela besonders wehgetan. Ein einziges Mal war sie während der Pubertät der Schwester sehr nahe gekommen, hatte sich aber eine derbe Abfuhr geholt. Seitdem glaubte sie, dass ihre Schwester gefühlskalt war.
Das alles sollte sich von einer Woche auf die andere ändern. An einem schönen Sommertag kam Iris am frühen Nachmittag unerwartet von der Klavierstunde zurück, weil der Lehrer erkrankt war. Am Treppenfenster der elterlichen Wohnung blieb sie erstarrt stehen. Im Garten sah sie ihre splitternackte Schwester beim Sonnenbaden. Freilich, das war gut möglich, weil der große Garten von dichten Hecken umgeben war und kein anderes Haus so nahe stand, dass man über die Hecken schauen konnte. Dennoch, Iris fand es ungehörig. Sie brachte es aber auch nicht über sich, einfach zu ignorieren, was sie sah. Es war nämlich nicht schlechthin ein Sonnenbad. Daniela hatte ein Heft vor Augen. Das hielt sie mit der einen Hand; die andere streichelte versonnen über den nackten Körper. Genauer sah Iris hin und konnte verfolgen, wie die Schwester ihre Brüste walkte und zwischendurch immer wieder zwischen die Schenkel fuhr. Wahrscheinlich hat sie wieder eines von den Schmuddelheften, dachte Iris, und geilt sich daran auf. Gerade wollte sie weitergehen, da sah sie, wie auf der Wiese die Schenkel auseinandergingen. Daniela legte das Buch zur Seite, erhob sich und starrte auf ihren Schoß, wo sie versessen zu reiben begann. Wie ihr Körper in Raserei geriet, das war wirklich nicht zu übersehen.
Iris erschrak. Die Bilder aus dem Garten fuhren ihr heftig in den Unterleib. So hatte sie es noch niemals erfahren. Später schämte sie sich. Erst mal konnte sie aber dem Drang nicht widerstehen die Hand einfach unter Jeans und Slip zu schieben und dort zu streicheln, wo das große Kribbeln saß. Sie war sogar ärgerlich, dass sie sich nicht länger als Voyeur betätigen konnte. Daniela schien gerade durchs Ziel gegangen zu sein. Sie wälzte sich auf den Bauch und konzentrierte sich wieder auf ihr Buch. Nur hin und wieder streichelte eine Hand über den Po und stieß auch mal kurz von hinten zwischen die Schenkel.
Iris hingegen war in heller Aufregung. Gleich zwei Stufen nahm sie auf einmal und huschte in ihr Zimmer. Die Mappe mit den Noten flog in die Ecke. Sie riss sich regelrecht die Sachen vom Leib und baute sich breitbeinig vor dem großen Spiegel auf. Sie war verwundert, wie feucht die Härchen funkelten. Wieder tastete sie und fand, wie schon öfter vor dem Einschlafen, den empfindlichen Punkt, der besonders auf ihre Streicheleinheiten ansprach. Irgendwann brach sie das Spiel ab. Es brannte plötzlich und tat bei jeder Berührung weh.
Am Abend geschah es. Man hatte Mama schon eine gute Nacht gewünscht, da schlich Iris in das Zimmer der Schwester. Sie war direkt enttäuscht, dass die mit einem Roman in der Hand ganz gesittet im Bett lag. In ihrer Vorstellung hatte sie Daniela splitternackt auf dem Bett gesehen, mit den Händen zwischen den Schenkeln.
„Schwesterchen“, hörte sie, „wie komme ich zu der Ehre deines Besuches? Soll ich dir bei den Schulaufgaben helfen?“
Wann hatte es das zum letzten Mal gegeben? Iris setzte sich auf den Bettrand und hauchte verlegen: „Ich hab dich heute am Nachmittag beobachtet, wie du es dir im Garten selbst gemacht hast.“
„Na und?“, sagte Daniela unbefangen. „Wenn es nun mal keinen Mann gibt, von dem ich verwöhnt werde.“
„Aber wenn dich einer der Nachbarn beobachtet hätte?“
„Unsinn! Du weißt, dass niemand unseren Garten einsehen kann, wenn er sich nicht gerade in der Hecke einen Sehschlitz macht.“
„Aber wenn Mama zufällig früher aus dem Geschäft gekommen wäre.“
„Wäre, hätte, wenn! Sie ist aber nicht gekommen. Und außerdem würde die es geflissentlich übersehen. Sie tut es ja selbst. Wie oft habe ich sie schon am Abend in ihrem Schlafzimmer wimmern hören, wenn sie ganz allein war. Gelinst habe ich natürlich auch durchs Schlüsselloch. Ich kann dir sagen … sie versteht es, sich selbst Lust zu bereiten.“
„Weißt du noch“, erinnerte Iris, „was es einmal für ein Donnerwetter gegeben hatte, als sie uns erwischt hatte, wie wir in der Badewanne an unseren Schneckchen herumgespielt haben? Dieser Krach und die Scham sitzen heute noch tief in mir.“
„Mädchen, da waren wir vielleicht zehn. Sie wollte eben nicht, dass wir frühreif werden.“
„Als du splitternackt im Garten gelegen hast“, sinnierte Iris, „richtig eifersüchtig war ich auf dich. Was du für eine Klassefigur hast. Ich bin dagegen eine richtige Bohnenstange. Und deine vollen, straffen Brüste erst. Bei mir sieht das mehr nach Baustelle aus.“
„Aber eine sehr niedliche Baustelle“, hauchte Daniela und tastete nach der kleinen knabenhaften Brust. Sie fühlte die steifen Brustwarzen, griff danach und tröstete: „Das ist doch am wichtigsten an der Brust. Für eine Frau ist es doch gar nicht so wichtig, ob sie massig oder niedlicher ist. Die empfindsamen Warzen sind es, an denen dich ein Mann in Stimmung bringen kann.“
Einen Moment überlegte Daniela, dann schob sie das süße Top der Schwester nach oben, holte sie ganz dicht an sich heran und küsste die dunkelroten Warzen nacheinander. Tief sog Iris die Luft durch die Nase. Ihr Zittern verriet, wie willkommen diese Zärtlichkeiten waren. Weil Daniela nur einen ganz geringen Widerstand spürte, saugte sie sich an der einen Brustwarze fest und die andere rieb sie zwischen den Fingerspitzen. „Gut?“, fragte sie nach einer Weile. Und weil sie keine Antwort bekam, intensivierte sie ihren Zärtlichkeiten noch.
„Lass deine sehen“, brachte Ines zitternd heraus.
„Herzlich gern! Komm, zieh dich aus. Lass uns ein bisschen schmusen, wie es unter geilen Schwestern üblich ist.“
„Geil!? Wie du das sagst. Ich bin doch nicht geil … noch nie gewesen.“
„Na gut, dann bist du eben nur neugierig. Wieso eigentlich so plötzlich? Es ist noch keine acht Wochen her, da hatte ich große Lust auf dich. Aber du hast mich kühl abfahren lassen, hast nur gefragt, was das sollte.“
„Ich weiß. Mir war es einfach peinlich. Du warst für mich immer die Große und ich hab mich vor der Großen geschämt.“
Daniela strampelte die dünne Sommerdecke einfach nach unten. Iris war offensichtlich nicht einmal überrascht, dass die Schwester nun splitternackt vor ihr lag. Dieses optische Vergnügen zog ihr in den Unterleib, genau wie es am Nachmittag am Treppenfenster passiert war. Das irritierte sie unheimlich.
Doch Daniela half ihr. Sie zog ihr das rosa Shirt über den Kopf und den vor Lust bebenden Körper ganz fest an sich. Das ganze Gesicht küsste die Schwester zärtlich und strich dabei raffiniert mit den Fingerspitzen über Ohren, Hals und Rücken. „Hör auf“, schrie Iris erregt, „das ist fast nicht auszuhalten.“
Daniela hörte tatsächlich auf. Dafür rangelte sie die Schwester auf den Rücken und drängte sich mit den Knien zwischen deren Beine. Es gelang ihr aber nicht, sich wieder an den niedlichen Brüsten festzusaugen. Iris wurde aktiv. Sie wagte den ersten Griff zu den Brüsten und massierte sie, wenn auch ein bisschen ungeschickt.
Daniela knurrte vergnügt und hauchte: „Wollen wir heute mal ganz verdorben sein?“ Sie befreite sich aus den Armen der Schwester und rutschte ganz weit nach unten. „Hmmmmmm“, murmelte sie, „riechst du gut.“ Mit diesen Worten verschenkte sie das erste Küsschen zwischen die Schenkel. Ein mächtiger Ruck ging durch Iris’ Leib. Für einen Moment glaubte Daniela, dass es Abwehr war. Dem war aber nicht so. Im Gegenteil! Der aufgeregte Körper drängte sich ihr regelrecht entgegen. Von ganz weit her hörte sie: „Aber nichts machen. Du weißt … meine Jungfernschaft will ich mir aufsparen.“
„Keine Bange. Die Musik spielt sowieso nicht ganz tief drinnen.“ Als wollte Daniela ihre Worte sofort glaubhaft machen, ließ sie ihre Zungenspitze über das ganze Paradies schleichen und freute sich, wie heftig Schwesterchen reagierte. Also doch geil und messerscharf, dachte sie für sich. Nun wollte sie schon dafür sorgen, dass ihr Hören und Sehen verging. Immer wieder brach sie mit der Zungenspitze den süßen Spalt auf und schlich sich nach oben bis an die Klitoris, die sie mit zwei Fingern aus ihrer Falte hob. So, wie Iris zappelte und seufzte, war anzunehmen, dass sie auf einem Höhepunkt zustrebte. Doch es wollte einfach keinen Orgasmus kommen. Daniela schob es gedanklich darauf, dass es eben das erste Mal zwischen ihnen und Iris sicher noch viel zu sehr verspannt war. Zärtlich sagte sie ihrer Schwester: „Sei doch ganz locker, lass dich von deinen Gefühlen gefangen nehmen.“
In dieser Nacht schliefen die Schwestern zusammen in einem Bett. In den Schlaf kamen sie aber erst, nachdem Daniela von Iris Lippen und den eigenen Händen zweimal in einen wahnsinnigen Orgasmus gerauscht war. Beim zweiten Mal half sogar der Vibrator nach.
Eine Woche später machte Daniela bei der Schwester einen nächtlichen Gegenbesuch. Die Freude war ganz offensichtlich groß. Bald die ganze Woche waren sie beide ein bisschen um sich herumgeschlichen. Am Tage sieht eben alles ganz anders aus, was man von einer Nacht in Erinnerung hat! Iris zumindest war es peinlich, was sie mit der Schwester erlebt hatte. Jetzt war alles gut. Nun kam Daniela selbst zu einem Schäferstündchen. Bedeutungsvoll hob Iris ihre Bettdecke. Diesmal war sie es, die nackt darunterlag. Ausgelassen hüpfte Daniela auf die Matratze und fiel der Schwester in die Arme. Unbefangen streichelten und küssten sie sich. Als Daniela über Iris’ schwarzes Vlies fuhr, war sie überrascht, dass ihre Hand noch ein bisschen tiefer geschoben und ein Finger in das Juwel gedrückt wurde, das in der vergangenen Woche noch für tabu erklärt worden war. Die Schwestern sahen sich tief in die Augen. Iris flüsterte: „Musst keine Rücksicht mehr nehmen. Den großen Akt habe ich selbst vollzogen. Dein weißer Vibrator hat mir dabei geholfen. Ich wollte es nun unbedingt wissen. Du hast mich so neugierig gemacht.“
„Kleines Biest! Hast du in meinen Sachen gestöbert? Dann hast du sicher auch in den geilen Magazinen geschmökert?“
Zur Antwort bekam sie einen geilen Zungenkuss. Diesmal schafften es Danielas Finger, der Schwester ihren ersten Orgasmus zu bescheren. Leicht war es nicht. Beim anhaltenden Reiz ihres G-Punktes war sie aber dann doch ganz überraschend und heftig gekommen.
Als Iris wieder einigermaßen durchatmen konnte, fragte sie irritiert: „Und mit einem Mann kann es noch schöner sein?“
Daniela lächelte wissend …