Der Saal kocht. Tausende schwitzende Menschenleiber zucken im Rhythmus der dröhnenden Musik, grelle Lichtblitze durchschneiden die Dunkelheit, die sich über dem tobenden Publikum ausbreitet.
Ich stehe auf der Bühne, lehne mich mit leicht gespreizten Beinen lässig gegen das Mikro und weiß genau, dass Hunderte von Girls bei meinem Anblick heißlaufen. Ich nehme einen großen Schluck aus der Wodkaflasche am Bühnenrand und hauche mit kratziger Stimme: „Komm tanz mit mir in die Tiefe der Nacht!“ Die dröhnenden Gitarren zerhacken jede Silbe in lustvolles Stöhnen.
Meine Augen schweifen über die dunkle Menschenmasse, deren Blicke magisch an mir kleben und deren Augen jede meiner raubtierartigen Bewegungen wie gebannt verfolgen. Da sehe ich dich.
Deine Augen funkeln wie zwei Sterne, dein süßer Mund ist vor Begeisterung leicht geöffnet und dein Blick ist sehr ernst. Anders als die kreischenden Girlies genießt du die Musik mit lustvoller Hingabe, lässt jeden Ton in dich eindringen und saugst jedes meiner hingehauchten Worte genussvoll in dich auf. Mein Blick saugt sich in deinen geheimnisvollen Augen fest und für einen Moment vergesse ich alles um mich herum.
Die nächsten Zeilen singe ich nur für dich und ich halte deinen verlangenden Blick mit meinen Augen fest, als ich das Mikrofon ganz nah an meine Lippen führe und flüsternd hineinschreie: „Komm, schenk mir diese eine Nacht!“
Ein leichtes Lächeln huscht über dein Gesicht und ich spüre, dass du die Botschaft verstanden hast.
Als der Song zu Ende ist, stelle ich meine Gitarre in die Ecke und stürme ohne einen Blick zurückzuwerfen von der Bühne. Ich höre die Schreie des Publikums nach einer Zugabe, doch meine Gedanken sind ganz woanders.
Ich rase zum Bühnenausgang, wische mir mit einem Handtuch den Schweiß von der Stirn – und da sehe ich dich stehen, dunkel, geheimnisvoll, unglaublich ernst.
Du blickst mich an, ich nehme dein Gesicht in meine Hände und streiche mit meinem Zeigefinger zärtlich über das kleine Grübchen an deinem Kinn.
Ohne ein Wort zu sagen nimmst du meine Hand und ich entführe dich über das Dunkel des Flurs in meine Garderobe.
Nirgends fällt ein Lichtstrahl, es riecht nach Räucherstäbchen und Zigarettenrauch und wie aus weiter Ferne dröhnt die Musik der Band, die wohl ohne mich weiterspielt.
Es ist schwül hier drin und dein warmer Atem streift mein Gesicht wie ein lustvoller Hauch. Ich ziehe deinen Mund ganz nah an mich heran, lasse meine Zunge um die Konturen deiner Lippen spielen und stoße sie dann wie einen Pfeil in deinen geöffneten Mund.
Dein leiser Schrei verrät mir deine Überraschung und doch scheinst du das Spiel zu genießen, deine Zunge verschlingt sich mit meiner zu einem aufregenden Tanz, ich erforsche jeden Winkel deines glühenden Mundes, mal fordernd und mal zärtlich verspielt, und ich spüre, wie deine Hände meinen glühenden Körper erkunden.
Deine Finger spielen mit dem Piercing in meiner Brustwarze, wandern hinab und umkreisen meinen Nabel, um sich dann an meiner Hose auszutoben.
Dein Blick saugt sich an meinem Oberkörper fest, deine Hände umfassen meine Muskeln und dein leises Stöhnen verrät mir, dass es dir gefällt.
Ich nehme dich in den Arm und küsse dich langsam zu Boden. Nun liegst du vor mir, mit weit ausgebreiteten Armen wie ein wunderschöner Schmetterling, dein Haar ergießt sich über den Teppich und deine Brüste beben unter deinem bauchfreien Top. Ich lasse meine Zunge über deine nackte Haut wandern und wann immer mir ein Stückchen Stoff dabei im Weg ist, beiße ich mich daran fest.
Stück für Stück reiße ich dir so mit meinen Zähnen die Kleider vom Leib. Zuerst das hauchdünne Top, das nun in tausend kleinen Stücken auf dem Teppich verstreut liegt. Deine Hose ist robuster, doch mir gelingt es trotzdem, nach und nach deine makellosen Formen wie ein Bildhauer freizulegen.
Nun liegst du vor mir, in deiner unschuldigen Nacktheit, dein zartes Fleisch verheißungsvoll vor mir ausgebreitet. Die sanften Rundungen deiner Hüften rauben mir die Sinne und deine steil aufgerichteten Nippel rufen nach meiner Zungenspitze. Ich gebe dir alles, was du willst, du räkelst dich wohlig unter meinen Liebkosungen und drückst deinen heißen Leib gegen meine Lenden.
Ich greife ins Dunkel des Zimmers und meine Hände ertasten eine halb volle Flasche Champagner, die wir vor der Show geöffnet hatten.
Ich lasse einen Tropfen des prickelnden Getränks auf deine Lippen rieseln und deine Zunge schleckt gierig nach dem süßen Saft. Ich neige die Flasche tiefer und die prickelnde Süße des Getränks umflutet deine Lippen. Voller Genuss leckst du die Tropfen und ich tauche einen tiefen Kuss in die zischende Süße deines Mundes. Dann lasse ich die tröpfelnde Flasche langsam an deinem Bauch hinabgleiten, fülle deinen Nabel mit dem prickelnden Sekt, bis ein kleiner See entsteht, und trinke voller Lust aus diesem Brunnen der Leidenschaft.
Du stöhnst und reckst deinen Unterleib gegen den harten Bauch der Flasche, die eisige Kühle durchfährt dich wie ein Blitz, ein süßer Tropfen schlängelt sich über deine Klitoris und läuft zwischen deine Lippen, wo er in der Hitze deiner Mitte dampfend verzischt. Deine Scham ist durstig und ihr Durst soll gestillt werden!
Ich gieße einen Schwall Champagner über deine Scham und ergötze mich daran, wie der süße Strom zwischen deinen Lippen zerrinnt. Ganz langsam lasse ich den Hals der Flasche in dich hineingleiten und bewege sie sanft auf und ab. Ich spüre, wie deine Muskeln das kühle Glas hart umfassen und wie du das sanfte Flutschen genießt.
Plötzlich ergießt sich zischend ein Schwall des prickelnden Getränks in dich hinein, ein lustvoller Schrei entfährt deinen Lippen und deine flauschige Vagina ist über und über mit glitzernden Perlen übersät.
Ich tauche meinen Mund in deinen prickelnden Brunnen und trinke begierig deine Lust, die sich mit dem zischenden Schampus vermischt. Dein Leib zittert vor Erregung, du rufst meinen Namen und deine Nägel krallen sich in mein Fleisch. Mein Penis peitscht jetzt fordernd gegen deine Schenkel, ich schmettere die Flasche mit lautem Klirren an einer Wand und schiebe mich stattdessen in dich.
Es ist herrlich klebrig und nass, deine Mitte saugt mich in sich auf, sie massiert meinen Penis, ich fresse von deinem Feuer, deine Lust frisst mich auf, sie tobt und bebt und pocht und umkrallt mein Glied wie eine Schraubzwinge. Ich stoße in dich hinein, dein Leib kocht, deine Schenkel umschlingen mich wie zwei zischende Schlangen, du wälzt dich auf mich, hockst über mir wie eine fauchende Amazone, schwingst deinen Leib wie einen donnernden Hammer auf meinem Amboss, reitest in wilder Ekstase auf meinem dampfenden Ross, peitschst deine Haare in mein Gesicht, auf und nieder, auf und nieder, dein Becken schlägt wilde Kreise auf meinem Phallus, ich rühre dich um, du stemmst mich bis zum Anschlag in dich hinein, immer härter, immer schneller, immer wilder, bis ich in dir explodiere, dich erfülle mit meiner kochenden Lust, die in dich hineinzischt und dich vollkommen in Wallung bringt. Dein Körper zuckt wie vom Blitz getroffen, zitternde Wellen durchlaufen deinen Leib, dein Körper bebt, dein Hintern frisst mich auf, ich bin dir ergeben, du bist ein lebender Stromschlag, zuckendes Fleisch, zerrissen von Lust und totaler Ekstase.
Erschöpft sinkst du auf mich nieder, schlingst deine Arme um meinen Hals. Du liegst auf mir wie die schäumende Venus, schweißgebadet und wunderschön.
Ich streichle zärtlich deinen Rücken, streiche dir deine nassen Haare aus dem Gesicht und drücke dir einen langen, tiefen Kuss auf deine blutroten Lippen. Ich halte dich in meinen Armen, drücke dich ganz fest an mich und hauche dir ins Ohr: „Komm, schenk mir diese eine Nacht …“