Er hatte es sich gerade etwas bequem gemacht und wollte versuchen trotz des Ratterns des Zuges ein wenig zu schlafen, als die Abteiltür mit einem Ruck aufgerissen wurde und eine Frau ihn ganz außer Atem ansprach: „Entschuldigung, ist hier noch frei?“ Er nickte etwas mürrisch. Eigentlich hatte er gehofft allein bleiben zu können, aber beim zweiten Blick auf die Reisende dachte er spontan: „Hübsch, sehr hübsch sogar …“ Er versuchte ein freundliches Gesicht aufzusetzen und betrachtete sie eingehender. Ihre Wangen waren gerötet, was sie beschützenswert aussehen ließ, sie war klein und zierlich, mit einem ebenmäßigen Gesicht und schrägen grünen, sehr interessanten Augen. Sie schien müde und erschöpft zu sein, denn kaum hatte sie ihre Sachen verstaut, lehnte sie sich zurück und schloss die Augen. Nun war er doch etwas enttäuscht. Mit dieser attraktiven Frau hätte er sich gern unterhalten. Sie aber schlief fast augenblicklich ein und ihm blieb nur übrig seinen Blick weiterhin auf ihr ruhen zu lassen.
Aufmerksam studierte er jedes Detail ihres faszinierenden Gesichtes. Nach einer Weile kam sie ihm fast vertraut vor. Und er empfand sie wirklich als ungemein attraktiv und sexy. Er hatte große Lust sie zu berühren. Zufrieden betrachtete er sie und fühlte sich gleichzeitig angenehm wohlig und latent erregt in ihrer Gegenwart. Irgendwann würde sie schon wieder aufwachen und dann würde er sie auf jeden Fall ansprechen.
Als er sich ziemlich sicher war, dass sie tief und fest schlafen würde, bemerkte er plötzlich eine Veränderung in ihrem Gesicht. Es zuckte leicht und nahm wieder eine lebendige Röte an. Die Fremde fing an unruhig hin- und herzurutschen, dabei schob sich ihr kurzer Rock etwas hoch. Gebannt starrte er auf ihre schlanken Schenkel. Was hatte sie denn? Ihre rechte Hand fuhr zur Bluse, öffnete den obersten Knopf und blieb auf der gleichmäßig sich hebenden Brust liegen. Er wartete ungeduldig ab, was weiter geschehen würde. Sie schien einen erotischen Traum zu haben. Ihre Mundwinkel zuckten, sie fuhr sich mit der Zunge über die vollen Lippen und grätschte ihre Beine so weit es ging in dem engen Rock. Er schluckte schwer und sank in seinem Sitz ganz tief zurück, um ihr unter den Rock gucken zu können. Fasziniert betrachtete er ihr Tun. Und dann sah er es: Sie hatte wirklich keinen Slip an!
Er hatte schon mal davon gehört, dass bestimmte Frauen, die Lust auf ein Abenteuer haben, im Sommer einfach unten ohne gingen, wenn ihnen danach war. Aber leider hatte er bis jetzt nur davon träumen können, einer solchen Frau einmal zu begegnen. Seine Fantasien waren bei dem Gedanken daran immer äußerst angeregt worden. Für ihn war es die schärfste erotische Vorstellung, die er sich denken konnte. Und nun saß direkt vor ihm eine Frau – und was für eine attraktive noch dazu – und ließ ihn daran teilhaben, wie sie ohne Slip durchs Leben oder zumindest durch diesen Zug spazierte! Ihre Hand glitt unter den Rock und massierte dort zärtlich ihren Unterleib. Was tat sie denn da? Das gab es doch gar nicht! Er stand auf, um die Vorhänge vor dem Abteilfenster zuzuziehen, und hoffte, dass der Schaffner nicht plötzlich hereinkommen würde. Erstens weil es ihm natürlich unwahrscheinlich peinlich gewesen wäre und zweitens weil er hoffte, dass niemand dieses einmalige Schauspiel frühzeitig beenden würde. Seine Hose fing an sich über dem härter werdenden Glied zu spannen und automatisch legte er die Hand darauf.
Er bemerkte, wie ihre Augenlider irritierend anfingen zu flackern. Ob sie ihn nicht vielleicht doch beobachtete und gar nicht fest schlief? Gespannt wartete er ab. Ihre Bluse öffnete sich wie von Geisterhand Knopf um Knopf und legte den Blick auf zwei herrliche Brüste frei. Sie trug keinen BH, was ihn sehr erregte. Mit beiden Händen umfasste sie ihre Brüste, um diese zärtlich zu massieren. Ein Stöhnen entglitt ihr. Sein Glied würde irgendwann die Hose sprengen, wenn sie so weitermachte. Die schöne Fremde räkelte sich etwas und schob ihren Unterleib so vor, dass sein Blick frei für ihn auf ihre Weiblichkeit war. Er konnte sein Glück kaum fassen und kniff sich in den Arm, um zu prüfen, ob er das nicht alles nur träumen würde. Auf seinem Arm leuchtete ein dunkelroter Fleck … Er bildete sich also nichts ein.
Die Hand fing wieder an diese wunderbare Weiblichkeit zu verwöhnen, die nach kurzer Zeit vor feuchter Lust nur so glitzerte. Was für ein Anblick! Das Schlucken wurde ihm schwer. Da saß er in einem Zugabteil und vor ihm eine Mitreisende, die sich vor seinen Augen selbst befriedigte. Und die genau wissen musste, dass er ihr dabei zusah. Denn dass diese Frau wirklich schlief, konnte er sich nicht mehr vorstellen. Sie zog hier ihre Show ab und hatte ein eindeutiges Bedürfnis einen Zuschauer dabeizuhaben. Sie genoss seine Anwesenheit. So etwas gab es doch sonst nur in erotischen Romanen?!
Unwillkürlich presste er die Hand auf seinen Schritt, der sich mächtig gewölbt hatte. Was sollte er tun, weiter zusehen oder sie vielleicht sogar anfassen?
Doch sie zu berühren, das traute er sich natürlich nicht. So blieb er Voyeur, was erregend genug war. Sie streichelte sich nun intensiver und ihr Stöhnen wurde lauter. Nichts wirkte gekünstelt oder verstellt. Sie schien echte Lust zu empfinden und brauchte offensichtlich dringend Befriedigung. Er lehnte sich wieder zurück und genoss das Schauspiel. Sie kam immer mehr in Fahrt, warf sich hin und her auf ihrem Sitz, rutschte tiefer hinein, schob ihr Becken vor und seufzte sinnlich.
„Nun komm schon!“, murmelte er wie um sie anzuspornen. Er fieberte ihrem Höhepunkt entgegen, gleichzeitig unruhig auf den Gang hörend, ob auch niemand hereinkommen würde. Die Frau schien entweder alles um sich herum vergessen zu haben oder sie war besonders abgebrüht. Ihr ganzer Körper verzerrte sich nun und plötzlich schlug sie die Augen auf und blickte ihn wollüstig ab. Er war völlig erstarrt und fühlte sich wie durchbohrt von ihrem glühenden Blick. Und dann kam sie tatsächlich zu einem Höhepunkt, hier in dem rattenden Zug, direkt vor seinen Augen. Und dieser Höhepunkt hatte es in sich. Aber so heftig er war, so kurz war er auch. Danach richtete sie sich abrupt auf, fuhr sich durch die Haare, knöpfte ihre Bluse wieder zu, strich ihren Rock glatt, holte aus der Tasche einen Lippenstift und schminkte sich diese schönen vollen Lippen in einem tiefen Rot nach.
Keinen Moment zu früh. Die Tür ging auf, der Schaffner kam herein und fragte nach den Fahrkarten. Sie hatte sich perfekt ihm Griff, während er stammelnd und hochrot im Gesicht nach der Karte suchte.
Die Abteiltür fiel mit einem Knall ins Schloss. Sie waren wieder allein. Er starrte sie fassungslos an. „Hallo!“ Sie musterte ihn neugierig. „Haben Sie nicht auch Lust auf mehr bekommen? Ich glaube, wir werden eine Weile vor ihm Ruhe haben!“ Damit erhob sie sich und stellte sich vor ihn. Sie ließ ihm keine Zeit …
Das Herz schien ihm in die Hose zu rutschen. Sie vergewisserte sich kurz, ob die Tür auch richtig verschlossen war, und zog die Vorhänge ganz zu. Trotzdem – spätestens beim nächsten Halt würde ein neuer Fahrgast in ihr Abteil kommen können. Er saß da wie gelähmt. Unfähig sich zu bewegen oder irgendetwas zu sagen. Aber wozu auch? Sie schien genau zu wissen, was hier geschehen würde. Es gab keinen Zweifel darüber, dass sie mit ihm schlafen wollte. Wie – auch das würde sie bestimmen.
Sie stand direkt vor ihm und hob ihren Rock hoch. Auch diesmal verschlug ihm der Anblick ihrer total rasierten Weiblichkeit den Atem. Wie lange wünschte er sich schon, eine Frau würde ihm in dieser Art ihre schönste Stelle präsentieren. Er konnte alles sehen, keine störenden Haare versperrten die Sicht auf diese erregende Stelle zwischen den Beinen. Er hatte in Sekundenschnelle wieder einen erigierten Penis, der so gegen seinen Reißverschluss drückte, dass es fast wehtat. „Willst du mich nicht etwas anfassen?“ Ihre Stimme klang rau und sehr verlockend. Natürlich wollte er. Und dann war es ihm auf einmal auch egal, ob jemand hereinkommen würde. Er wollte diese Knospe pflücken, die ihm da zum Verzehr wie auf einem Tablett angeboten wurde!
Er streckte die Hand aus und streichelte zaghaft ihren Schritt. Sofort bemerkte er, wie feucht sie schon war. Was für ein Genuss! Sie schien so erregt zu sein, dass er sie ohne Schwierigkeiten sofort hätte nehmen können. Leider hinderte ihn die Hose daran. Dass er hier aus den gegebenen Umständen nicht lange fummeln sollte, war klar. Er war heiß und sie auch und die Zeit und die damit verbundene Ungewissheit, ob jemand hereinkommen würde, saß ihnen im Nacken – ihm zumindest! Mit der einen Hand brachte er sie zum Stöhnen, mit der anderen öffnete er seinen Reißverschluss. Sie half ihm, breitbeinig vor ihm stehend, die Hose ein Stück weit herunterzuziehen. Gerade so weit, dass sein Glied herausschnellen konnte. Als es endlich genug Bewegungsfreiheit hatte, zog er sie auf sich. Ihr Rock rutschte nun ganz hoch und sie konnte die Schenkel weit genug spreizen, um auf ihm Platz zu nehmen. Ihre nackte Weiblichkeit berührte sein Glied und er hatte das Gefühl, nie eine lüsternere Berührung erlebt zu haben. Sie schob ihr Becken so geschickt vor und zurück, bis er wie von allein in sie eintauchte. Aufstöhnend lehnte die Fremde sich etwas zurück. Mit der einen Hand umfasste sie abwechselnd ihre Brüste, mit der anderen hielt sie sich an ihm fest. So kraftvoll es ihm in seiner Position möglich war, stieß er zu. Kraftvoll und fordernd. Auch er stöhnte auf. Was für ein Sex! Was für eine Frau!
Sie brauchten beide nicht lange, um sich zu entladen. Zu erregt waren sie, zu heftig die Begierde auf den anderen, zu prickelnd die Situation. Sie kam noch vor ihm zum Höhepunkt. Wie schon zuvor, kurz aber heftig. Ihr ganzer Körper schüttelte sich.
Kurze Zeit später konnte er sich in ihr ergießen. Niemals war er heftiger zum Orgasmus gekommen. Sein Unterleib zuckte und vibrierte, wie er es noch nie erlebt hatte.
Auch diesmal erholte sich die Fremde abrupt von ihrer Lust, erhob sich rasch, ordnete ihre Kleider, nahm ihre Tasche und verschwand wortlos.
Er riss sich die Hose wieder hoch, wischte sich den Schweiß von der Stirn und versuchte sich zu beruhigen. Er konnte es gar nicht glauben, was ihm da gerade Geiles widerfahren war. Wenn sein Glied nicht so gepocht hätte …
Als er zwei Stationen später aussteigen musste, war sie noch nicht wieder an ihren Platz zurückgekehrt. Ihm war es ganz recht. Er wollte dieses Erlebnis als die erotischste Erinnerung seines Lebens mit nach Hause nehmen. Nicht mehr und nicht weniger!