Der Dirigent
Lara kletterte durch die Luke und fand sich in einem pompös eingerichteten Zimmer wieder. Ein riesiges Bett stand direkt neben ihr, auf dem sich ein Berg von Kissen türmte. Alles war mit rotem und grünem Samt bezogen. Ein Kerzenhalter stand neben dem Bett. Fünf Kerzen steckten brennend in den Fassungen. Doch in der sechsten Fassung steckte keine Kerze, sondern ein schmaler Stab aus Holz.
Neben dem Bett stand ein Klavier, das mit seinem hellen Holz und seiner kleinen Form viel zu einfach für diesen pompösen Raum wirkte.
»Hallo?«, rief Lara vorsichtig in den Raum hinein.
Sie hielt den Atem an, als hinter dem Klavier ein Mann hervortrat. Er trug einen viel zu großen Anzug, der an Armen und Beinen lose herumschlenkerte. Seine Haut wirkte grau, aber seine dunklen Augen leuchteten, als er Lara entdeckte.
Sie erkannte das Gesicht wieder. Es war Akneboy, der Junge vom Foto ihrer Eltern aus der schwarzen Schachtel. Fred. Der Schüler ihrer Großmutter Dorothea, der in New York in seinem Penthouse gestorben war.
»Maja?«, fragte Fred verwundert.
»Ich bin Lara. Majas Tochter.«
Er staunte. »Was machst du hier?«, fragte er, während er sich ans Klavier setzte.
»Das ... ist eine ziemlich lange Geschichte. Aber vielleicht kommst du einfach mit mir runter? Da wartet nämlich etwas auf dich. «
Sie wollte ihn so schnell wie möglich zu dem Esel bringen, doch in diesem Moment begann er zu spielen. Es war die Melodie, die Lara von der CD kannte. Vergessen waren der Esel und all die Treppen. Neugierig trat sie an das Klavier.
»Ich kenne das Lied. Ich habe es auf CD. Hast du es geschrieben?«
Fred antwortete nicht.
»Du hast meine Eltern gekannt. Und meine Oma. Du hattest bei ihr Klavierunterricht.«
Da sah er mit einem Mal auf. Seine dunklen Augen funkelten wütend. »Dorothea Feingeist. Ich hoffe, es geht ihr gut.«
Der Tonfall ließ auf das Gegenteil schließen.
»Wie manʼs nimmt. Sie ist tot. So wie du. Und ich vermutlich.«
Fred spielte weiter. »Sie hat es nicht anders verdient«, befand er. »Sie hat mir das Leben zur Hölle gemacht. Nur, weil ich Christ bin. Aber ich bin nicht tot.«
»Um ehrlich zu sein, doch.«
Laras Antwort schien ihn kaum zu beeindrucken. »Wenn ich tot bin, erwartet mich die Hölle. Das hier ist nicht die Hölle.«
Lara war überrascht über die Gewissheit, mit der Fred über das sprach, was er seiner Meinung nach verdient hatte.
Er klimperte die Melodie weiter. »Alle dachten, dass ich das Lied für deine Eltern geschrieben habe. Als Hymne für ihre Liebe. Ich habe dem Stück auch den Titel gegeben: Maja & Peter . Und ich habe es geschrieben, als sie zusammenkamen. Leider habe ich die Noten bei deiner Großmutter verloren, und sie hat dadurch erkannt, dass ihre Tochter einen Katholiken liebt.« Angespannt sah er sie an. »Es war keine Absicht!« Mit einem lauten Knall ließ er den Klavierdeckel zufallen.
»Fühlst du dich deswegen schuldig?«, fragte Lara.
»Schuldig?« Fred lachte und ließ sich in die Kissen auf dem Bett fallen. »Ich bin Pianist. Bekannt auf der ganzen Welt. Ich verzaubere Millionen. Weswegen sollte ich mich schuldig fühlen?«
Lara erinnerte sich an das bunte Spektakel, das sie beim Eintritt in dieses Land gesehen hatte. Fred hatte sie dort nicht gesehen. Und sie hatte auch nicht gesehen, wie er gestorben war. Hatte er recht? War er gar nicht tot?
Da bemerkte sie einen roten Tropfen, der ihm aus dem Ärmel lief und einem der grünen Kissen einen dunklen Fleck bescherte. Blut.
Sie kletterte zu ihm und schob den Ärmel hoch. »Was hast du ...« Lara hielt inne. In Freds Arm steckte eine Spritze. An der Stelle, an der sie die Haut durchstach, sickerte Blut hervor.
»Willst du auch?«, fragte Fred mit leichtem Lächeln. »Das lässt dich alles vergessen.«
Die Spritzen von der Parade.
»Bist du daran gestorben?«
Gedankenverloren blickte er auf die Spritze. »Ich bin geflogen. Und irgendwann habe ich mit dem Fliegen nicht mehr aufgehört. Wer weiß ... Vielleicht war ich so auf Droge, dass ich meinen eigenen Tod nicht mitbekommen habe.« Sein lachendes Gesicht verzog sich zu einer schmerzerfüllten Fratze. »Ich war so allein.«
Kurz entschlossen zog Lara ihm die Spritze aus dem Arm.
»Hey!«, rief er und sprang auf. Er wollte ihr die Spritze wegnehmen, doch sie verbog die Nadel, sodass sie unbrauchbar wurde. Lara hatte das einmal bei einem Streetworker am Kottbusser Tor in Berlin gesehen. Wer hätte gedacht, dass ihr diese Beobachtung eines Tages nützlich sein würde?
Ohne seine Spritze erfuhr Fred eine Wandlung. Seine Haltung wurde gebeugt, der Glanz in seinen Augen erlosch. Die Umgebung schien sich seinem Inneren anzupassen. Das pompöse Bett verwandelte sich in eine Holzpritsche und die Kissen bekamen kleine schwarze Beinchen und huschten nach allen Seiten davon wie ein Schwarm aufgeschreckter Kakerlaken.
Beinahe tat es ihr leid, Fred die Spritze weggenommen zu haben. »Kannst du dich jetzt an deinen Tod erinnern?«
In seiner gebückten Haltung ließ er sich auf die Pritsche fallen und stützte den Kopf in die Hände. Seine langen Finger fielen Lara erst jetzt auf.
»Nein«, gestand er.
Sie seufzte. Noch so ein vergesslicher Kandidat.
»Ich habe Konzerte gegeben, aber ... ich konnte meine Hände nicht mehr so bewegen wie früher. Die Drogen, hat mein Arzt gesagt. Er meinte, wenn ich nicht aufhöre, riskiere ich mein Leben. Und mein Karriere. Und ich dachte: Warum eigentlich nicht?«
»Du wolltest dein Leben riskieren?«
Traurig sah er auf. »Meine einzigen Freunde waren deine Eltern. Und Jo, Luxus, Konrad und Karin. Wir waren ein Spitzenteam, bis ich mit meiner beschissenen Melodie alles kaputt gemacht habe.«
»Aber die Melodie ist wunderschön! Meine Freundin hält sie für romantisch.«
Fred sah mit einem bösen Blick auf. Lara wusste nicht, ob er böse auf sie oder auf sich selbst war.
»Ich habe das Stück nicht für deine Mutter und deinen Vater geschrieben.«
Lange sah er sie an. Als wüsste er nicht, ob er das Folgende zu ihr sagen sollte.
»Bist du lesbisch?«
Lara war von dieser Frage überrascht. »Nein. Meine Freundin ist nur eine normale Freundin, also ...«
»Normal, ja?«
Er sah sie mit einem verlorenen Blick an. »Es war nicht normal, dass ich in Peter verliebt war. Aber ich war es trotzdem.«
»Du warst ... in meinen Vater verliebt?«
»Hältst du mich jetzt für krank?«
»Warum sollte ich? Du bist schwul. Na und?«
Er musterte sie, als könnte er ihr nicht wirklich glauben. »Du hast keine Ahnung, was es bedeutet, auf dem Land schwul zu sein.« Er erhob sich von der Pritsche und schritt auf und ab.
»Ich war von Geburt an eine Sünde. Meine Eltern sind Katholiken, musst du wissen. Ich selbst habe die Geschichten über Gott in meinen ersten Lebensjahren aufgesogen. Aber der Glaube war für mich nie ein Segen. Denn ich entsprach nicht dem Bild, das Gott sich angeblich vom guten Menschen gemacht hat. Ich wusste, was mit mir los ist, als ich deinen Vater kennenlernte. Und mein eigener Vater wusste es auch. Er hat versucht, mir den Teufel mit einem Stock auszutreiben.«
Lara blickte zu dem Stab aus Holz, der in dem Kerzenständer steckte.
»Als man dann auch noch mein Talent am Klavier entdeckte, war meinen Eltern endgültig klar, dass ich besessen war. Woher sonst sollte ich diese Fähigkeiten haben? In ihren Augen war ein außergewöhnliches Talent nichts Göttliches. Ich konnte mit sechs Jahren die Ballade Nummer Vier von Chopin spielen. Und eigene Melodien komponieren. Als dann auch noch eine Jüdin kam und mich unterrichten wollte ... sogar von Wien in den Schwarzwald zog ... Sie wollten mir das Spielen verbieten. Aber ich konnte nicht anders, verstehst du? Ich musste spielen. Sonst wäre ich verrückt geworden. Ich konnte auch deinen Vater nicht vergessen! Ich habe mich für die böse Seite in mir entschieden. Für den teuflischen Ruhm. Und wurde einer der besten Pianisten, die die Welt je gehört hat.«
»Ich weiß, dass ich keine gute Katholikin bin ...«, stammelte Lara. »Aber ich glaube nicht, dass Gott böse ist, wenn du gut Klavier spielst.«
»Du verteidigst mich? Dann warte ab, bis du auch das noch gehört hast. Denn vielleicht sind mir die Noten ja gar nicht aus Versehen runtergefallen? Vielleicht habe ich sie bewusst fallen gelassen, damit Dorothea sie findet. Und ihre Tochter mit nach Jerusalem nimmt. Und Peter wieder frei ist ...« Fred sah sie an, als erwartete er irgendeine Reaktion.
»Du wolltest meine Eltern also auseinanderbringen? «
»Ich habe das Stück aus Trauer geschrieben. Es ist nicht romantisch, es spiegelt meine Sehnsucht wider. Meine Sehnsucht nach deinem Vater. Ja! Ich wollte sie auseinanderbringen. Und dann für ihn da sein, wenn Maja weg wäre. Ich konnte ja nicht ahnen, dass sie ihre Mutter und ihren Glauben verrät und Peter heiratet! Ich habe die Hochzeit heimlich beobachtet. Dann bin ich abgehauen. Ich dachte, dass ich irgendwo auf der Welt jemanden finden könnte, der Peter ersetzt. Aber ich habe ihn nie gefunden. Mein Leben lang habe ich ihn vermisst. Und mein Leben lang habe ich mich schuldig gefühlt. Weil ich unsere Freundschaft verraten habe. Weil ich von Grund auf böse bin.«
Er strich sich über die ergrauten Haare.
Lara erkannte die Schwere auf seinen Schultern. Und fühlte ihre eigene Überforderung. Dieser Typ glaubte dermaßen daran, schlecht zu sein, dass es unmöglich schien, ihm das auszureden.
»Wir müssen hier weg«, sagte sie trotzdem.
Doch Fred schüttelte nur den Kopf.
»Komm schon, da unten wartet ein Esel auf dich und ...«
»Ein Esel?«
»Ja. Der wird dich erlösen.«
Fred entwich ein hysterisches Lachen. »Ein Esel. Das passt doch zu mir.«
»Siehst du nicht, dass es die Hölle nicht gibt?«, versuchte sie, ihn wach zu rütteln. »Was auch immer das hier für ein abgefahrenes Jenseits ist, ich glaube nicht, dass wir bestraft werden.«
»Das müssen wir gar nicht. Verstehst du nicht?« Er baute sich dicht vor ihr auf und deutete auf ihre Brust. »Die Hölle ist nicht außerhalb. Sie ist direkt hier drin.«
Angespannt beobachtete Lara, wie neben ihm plötzlich eine Spritze in der Luft erschien. Hatte er sie in diesem Augenblick selbst erschaffen?
Lara konnte nicht dulden, dass er sich erneut benebelte. Sie wollte auf ihn zugehen und nach der Spritze greifen. Aber sie konnte ihr rechtes Bein nicht bewegen. Entsetzt blickte sie an sich herunter. Fuß und Schienbein hatten ihre übliche Form verloren. An ihrer Stelle befand sich eine zu Stein erstarrte Masse, in der sich kleine Treppenstufen abzeichneten.
»Nein!«, keuchte sie. Die Verwandlung begann! »Auge!«
Keine Antwort. Das Auge saß auf dem faulen Hintern eines Esels und wartete einfach ab.
Freds Hand wanderte zu der Spritze. Lara musste handeln. Panisch nahm sie die Flasche aus der Tasche. Sollte Fred sich doch vom Teufel besessen fühlen. Sollte er sich doch weiter zudröhnen. Lara wollte auf keinen Fall als Treppe enden.
Sie öffnete die Flasche und starrte auf den Schimmer. Doch der schwappte nur hin und her. Kein Tropfen löste sich.
»Mach schon!«, rief sie und drehte die Flasche um. Schüttelte sie. Nichts geschah.
Lara steckte den Korken auf die Flasche und schob sie zurück in die Hosentasche. Sie musste eine andere Lö sung finden.
Mittlerweile hatte Fred bereits die Spritze in der Hand und wollte sie sich gerade ansetzen, als Lara eine Idee kam.
Sie setzte ein Lächeln auf. »Was du dir da gibst, ist gar nichts. Ich habe eine viel bessere Droge für dich.«
Interessiert sah er auf.
»Sie lässt dich alles vergessen. Deine Schuld und ... dass der Teufel in dir steckt und so weiter.«
Neugierig stand er auf und folgte ihr, während sie ihr schweres Bein über den Boden schleifte und sich rückwärts bewegte. Auf die Luke zu.
»Wenn du das nimmst, wirst du dich nie wieder an irgendwas erinnern.«
»Gib sie mir.«
Gierig kam er auf sie zu. Sie umschloss ihn mit den Armen und stieß mit dem linken Fuß die Luke auf. Das Gewicht des Beins zog Fred und sie augenblicklich in die Tiefe.
Sie landeten auf dem oberen Ende der Treppe, und Fred rappelte sich auf.
»Das hat ja mal wieder gedauert!«, hörte Lara die genervte Stimme des Auges.
Fred wollte schon wieder die Strickleiter nach oben klettern, als der Esel ihn mit dem Kopf anstieß und erneut zu Fall brachte. Nun lag Fred mit dem Rücken auf dem Boden, den Kopf des Esels direkt über sich.
»Sieh mich an!«, tönte die Stimme des Auges und brach Freds Willen.
Eine gefühlte Ewigkeit lang geschah gar nichts. Dann sah Lara plötzlich, wie Fred sich entspannte. Irgendetwas musste er in den Augen des Esels, in seinem Spiegel, gesehen haben.
»Wow!«, war alles, was er von sich gab. Dann plötzlich lachte er. »Okay, okay.« Er kletterte unter dem Esel hervor.
»Kann mich mal einer aufklären?«, fragte Lara benommen, die besorgt ihr anderes Bein betrachtete. Der Fuß hatte bereits eine graue Farbe.
Fred lächelte sie an. »Ich hätte für mich kämpfen können. Stur wie ein Esel hätte ich sein sollen. Und mich nicht durch die Überzeugungen meiner Eltern von dem Gefühl abbringen lassen, was ich empfand, wenn ich Musik machte. Meine Musik war göttlich, nicht teuflisch. Genau wie meine Liebe für deinen Vater. Liebe ist nie teuflisch. Ich habe es gewusst. Tief in mir drin. Aber ich habe mir nicht geglaubt. Ich habe meinen Eltern geglaubt.« Fred stand auf und streichelte den Hals des Esels.
Lara sah sich um. Sie rechnete fest damit, dass dieses Land sich nun auch auflöste. »Können wir jetzt gehen?«, bat sie das Auge.
»Noch nicht«, erwiderte es.
»Noch nicht? Schau dir mal meine Beine an! Nicht mehr lange und ich verwandle mich in eine Treppe!«
Fred ging besorgt auf Lara zu. »Wieso? Was passiert mit dir?«
»Das siehst du doch!« Erneut holte sie die Flasche hervor und zog den Korken. Doch wieder machte der Schimmer keine Anstalten, sie in das nächste Land zu befördern.
»Ich hab dir doch gesagt, der Schimmer hat seinen eigenen Willen«, sagte das Auge .
»Er will, dass ich eine Treppe werde?«
»Hab Vertrauen«, forderte das Auge, was Lara angesichts ihrer steinigen Verwandlung nicht leicht fiel.
Panisch sah sie Fred an. »Was fehlt denn noch? Warum kannst du noch nicht gehen? Warum löst sich dein Land nicht auf?«
Verwirrt huschte sein Blick hin und her, als er plötzlich an etwas hängen blieb. Er starrte auf die Plattform, auf der sich die Musiker befanden.
»Was auch immer hier vor sich geht«, murmelte er leise, »es sieht so aus, als hätte ich noch eine Aufgabe, ehe ich weiterkomme.« Er betrachtete die Musiker. »Ich will sie zum Musizieren bringen«, gestand er fast kleinlaut. »Ich hatte das Angebot, Dirigent zu werden. Aber ich habe die Spritzen vorgezogen.«
Wollte er im Tod etwa sein ganzes Leben nachholen?
Da erinnerte sich Lara an etwas. »Warte hier!«
Mit letzter Kraft zog sie sich und das schwere Bein noch einmal die Strickleiter empor. Oben angekommen, humpelte sie zu dem Kerzenständer und zog den Holzstab aus der Fassung. Sie zog sich zurück zur Luke, unfähig, sich noch weiter zu bewegen. Ihr linkes Bein war mittlerweile zu Stein erstarrt.
Sie ließ den Stab durch die Luke fallen und konnte sehen, wie Fred ihn auffing. Ein erlöstes Lächeln legte sich auf sein Gesicht. Er schien allen Mut zusammenzunehmen und sprang auf die Plattform.
Augenblicklich kam Leben in die Musiker. Sie räusperten sich, das Grau schwand, und ihre Anzüge hatten leuchtende Farben. Dunkles Blau, Grün, Rot ... Fred hob den Stab, der sich nun als Dirigentenstab entpuppte, und bewegte ihn durch die Luft.
Erneut hörte Lara die Melodie, die er für ihren Vater komponiert hatte. Doch diesmal klang die Melodie fröhlicher. Frei. Wie eine Liebe, die nicht mehr als Sünde empfunden wurde.
»Jetzt!«, rief das Auge.
Lara griff nach der Flasche und öffnete sie zum dritten Mal.
Sofort löste sich ein Tropfen aus dem Schimmer. Für einen Moment flog der Tropfen vor Laras Augen hin und her, fröhlich im Takt der Musik. Dann wurde es dunkel.