Der gebückt gehende kleine Mann kommt an der beschmierten Aluminiumtür vorbei und steigt die kurze Steintreppe hinauf, die von der Topeliuksenkatu zur Ecke des blassgrünen, mehrstöckigen Hauses führt. Auf die aus großen Steinen gemauerte Wand ist das Wort CHUCK gesprayt, was immer das bedeuten mag. Eisiger Nieselregen peitscht die Kapuze, die der Mann über seine schütteren Haare gezogen hat.
Eine Weile betrachtet er die leere Messeniuksenkatu, deren nasser Asphalt schimmert, und die zwischen den Häusern hängenden, spärlichen Straßenlampen, die der starke Wind zum Tanzen bringt.
Er geht zur Haustür, sieht sein Spiegelbild im Türfenster. Den dünnen Bart und die gnadenlosen Pockennarben. Und plötzlich wird die gerade noch verlassene Straße von den grellen Scheinwerfern eines Autos durchschnitten, das sich von der Innenstadt her nähert.
Der Mann wartet darauf, dass der Wagen vorbeifährt, doch das geschieht nicht. Im Spiegelbild sieht er, dass es sich um ein Taxi handelt, das in zehn Metern Entfernung hält. Und als er einen Blick über die Schulter wirft, erkennt er die dunkelhaarige Frau. Verdammt. Jetzt braucht er List und Kühnheit, so wie Witold Pilecki. Er dreht der Frau den Rücken zu und holt die Zigaretten aus der Manteltasche.