17

Um das Betriebsklima zu verbessern, hat die Menschheit den Betriebsausflug erfunden. Warum sollte nicht ein Familienausflug die Stimmung innerhalb einer Familie heben?

»Mädels, mir ist aufgefallen, dass wir seit Ewigkeiten nichts mehr zusammen unternommen haben«, eröffnete ich meinen Töchtern beim samstäglichen Frühstück.

»Unternommen?«, fragte Sarah verschlafen. Es war kurz nach elf, und draußen herrschte dasselbe grau-trübe Wetter wie schon seit Tagen. »Wir müssen aber nicht in den Zoo oder so was?«

»Äh …«, sagte Louise verwirrt. »Meinst du heute?«

»Kein Zoo. Dafür seid ihr ja nun langsam zu alt.«

»An was hast du denn so gedacht?«

»Was haltet ihr von einem Trip nach Frankfurt?«

»Frankfurt? Was sollen wir denn da?«

»Frankfurt ist eine richtig große Stadt. Es wird euch gefallen.«

»Wie groß?«

Allmählich tauten sie auf. Nein, Sarah taute auf. Louise blieb misstrauisch.

»Ich wollt aber eigentlich …« Hilfe suchend sah sie ihre Schwester an. Aber die war schon fast überredet.

»Ungefähr fünfmal so groß wie Heidelberg«, sagte ich. »Da gibt’s zum Beispiel einen wunderschönen gotischen Dom. Und die Paulskirche, in der hat das erste Deutsche Parlament getagt, wie ihr natürlich wisst. Und außerdem gibt’s jede Menge weltberühmte Kunstmuseen.«

»Na, super!« Sarah machte sich wieder an ihren Nutella-Toast. »Und wann werden wir ungefähr zurück sein?«

»Spät. Das Programm geht nämlich noch weiter.«

»Etwa noch mehr Kirchen und Museen?«, ächzte sie augenrollend.

»Aber …«, sagte Louise lahm. »Eigentlich wollte ich nämlich …«

»Außerdem gibt’s in Frankfurt ein Mega-Einkaufszentrum mit ungefähr tausend tollen Geschäften. Vielleicht habt ihr mehr Lust auf Shoppen als auf alte Kirchen?«

»Wir sind aber total pleite!« Louises Blicke wurden immer verzweifelter.

»Jede von euch kriegt von mir zur Feier des Tages hundert Euro.«

»Haben wir im Lotto gewonnen?«, wollte Sarah wissen. »Oder bist du schon wieder befördert worden?«

Eine halbe Stunde später waren wir auf der Autobahn. Die Zwillinge hatten auf mein Bitten hin Jeans ohne Löcher angezogen. Heute waren ihre Fingernägel babyblau ohne Flitter, dafür jedoch mit irgendwelchen winzigen Abziehbildchen, für deren Applikation sie am Morgen über eine Stunde gebraucht hatten. Das Tattoo an Louises Hals war verschwunden.

Sarah saß vorne und redete viel und aufgekratzt. Louise saß hinten und tippte eine ewig lange SMS.

»Und wenn schon?«, fragte Konradin Fabricius streitlustig. »Und wenn ich tatsächlich Schmiergeld genommen hätte? Wen interessiert das jetzt noch?«

Die Fahrt nach Frankfurt hatte ich nicht ganz ohne Hintergedanken vorgeschlagen. Erst hatte ich überlegt, Fabricius vorzuladen. Aber dann hatte ich beschlossen, ihn mit meinen Fragen zu überfallen. Fabricius war zu intelligent, um sich auf ein Gespräch nicht gründlich vorzubereiten, jede mögliche Frage abzuwägen und sich die passenden Antworten zurechtzulegen. Nun stand er unausgeschlafen vor mir und war von meinem Besuch völlig überrascht. Und er war absolut nicht erfreut, was ebenfalls zu meinem Plan gehörte.

»Wollen Sie mich nicht hereinlassen?«, fragte ich liebenswürdig. »Oder legen Sie Wert darauf, dass das halbe Haus mithört?«

Widerstrebend gab er die altersschwache Tür frei. Sein mondänes Fünf-Zimmer-Penthouse am Hang hatte der Jungbanker gegen eine triste Zweizimmer-Erdgeschosswohnung an der Ginnheimer Landstraße in Frankfurt-Bockenheim getauscht. Die Wohnung war hoffnungslos übermöbliert mit edlen Designerstücken, was die Trostlosigkeit des Drumherums nur betonte.

Meine Töchter stellten inzwischen das MyZeil mit all seinen Boutiquen und Schuhgeschäften auf den Kopf und waren wild entschlossen, ihren unerwarteten Reichtum in Rekordzeit wieder loszuwerden.

»Sie haben selbstverständlich recht«, sagte ich ruhig, als wir in Fabricius’ engem Wohnzimmer saßen, dessen einziges Fenster zur lauten Straße ging. »Die Schmiergelder, die Sie und Degenhardt kassiert haben, ist allein eine Sache zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber, den es nicht mehr gibt. Strafrechtlich dürfte da nichts zu holen sein.«

»Sie sagen es.« Der ehemalige Bankangestellte grinste mir offen ins Gesicht. Er trug einen edlen, weinroten Bademantel über einem dunkelblauen Pyjama. Die solariumgebräunten Füße waren nackt. Er hatte kräftige, breite Zehen. »Sie haben die weite Reise leider ganz umsonst gemacht, Herr Kommissar.«

»Kriminaloberrat, wenn es schon so förmlich sein muss. Es ist also richtig, dass Anita Bialas Sie erpresst hat?«

Er hielt meinem Blick stand. Inzwischen war er wach und hatte sich von seiner Überraschung erholt. »Ja, hat sie, die Schlampe.«

»Es ging um hunderttausend Euro?«

Er nickte, ohne mich aus den Augen zu lassen.

»Und die hatten Sie einfach so auf dem Konto?«

»Ist das seit Neuestem strafbar?«

»Natürlich nicht. Wann war das?«

»Letztes Jahr. Im März. Sie hat abends gewartet, bis die anderen weg waren. Dann kommt sie in mein Büro gelatscht, und mir war sofort klar, die führt was im Schilde.«

»Wie genau ging der Deal?«

»Sie hat ganz harmlos angefangen. Sie hätte was läuten hören von einer Abfindung, wenn man freiwillig kündigt. Die hat’s auch wirklich gegeben, aber die Höhe war natürlich abhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit, dem bisherigen Einkommen, den Umsätzen in den letzten zwei Jahren. Die Amerikaner hatten sich eine wunderbar komplizierte Formel einfallen lassen.«

»Und Frau Bialas wollte natürlich möglichst viel.«

»Wollte sie, logisch. Ich habe ihr vorgerechnet, dass sie mit maximal fünfzehntausend rechnen kann, bei ihrer Position, eher zehn. Das war ihr zu wenig. Sie hat ein bisschen bedröppelt geguckt, und dann ist sie allmählich zur Sache gekommen. Hat durchblicken lassen, dass sie was weiß.«

»Hatte sie denn Beweise?«

»Woher denn? Aber schon das Gerücht hätte gereicht, die Amis hellhörig zu machen. Die haben ja nicht viele Skrupel, was Mitarbeiterführung angeht. Sie dürfen Ihre Leute als Sklaven halten, Sie dürfen sie dreimal die Woche auspeitschen. Nur zwei Dinge dürfen Sie nicht: einer Frau im Büro an den Hintern fassen und Schmiergeld nehmen.«

»Wie ging es weiter?«

»Sie hat mich Stück für Stück hochgehandelt. Immer nett gelächelt dabei, das Flittchen, immer freundlich und harmlos und immer mit der Drohung im Hintergrund, dass ich erledigt bin, wenn ich mich nicht auf ihren Deal einlasse. Dann, als ihre Abfindung bei dreißigtausend stand, war sie anscheinend zufrieden. Damit sie die gekriegt hat, musste ich schon lügen, was das Zeug hielt. Aber was sollte ich machen …«

Fabricius legte das schmale Gesicht in die gepflegten Hände und atmete zweimal tief durch. Dann sprang er plötzlich auf.

»Kaffee?«

»Falls Sie haben, Cappuccino bitte.«

Fünf Minuten später standen die Tassen auf dem Tisch. Er selbst schlürfte an einem überdimensionalen Latte Macchiato.

»Und wie ich denke, jetzt bin ich sie endlich los«, fuhr er fort, »die blöde Trutsche, da legt die überhaupt erst richtig los! Sie ist schon fast in der Tür, da dreht sie sich noch mal um. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass die so ausgekocht ist, die ach so nette und harmlose Anita.«

Fabricius blies sich in die Hände, als wäre ihm kalt. Das rechte Knie wippte wieder auf höchster Frequenz.

»Dreißigtausend seien eigentlich doch ein bisschen wenig, meint sie auf einmal. Was das heißt, habe ich sie gefragt. Dass andere viel, viel mehr abzocken, und sie findet, das sei doch eine Riesenungerechtigkeit. Und dann ist sie endlich damit rausgekommen: hunderttausend. Ich hab gedacht, ich fall vom Dach. Ich habe ihr gesagt, sie spinnt und soll Leine ziehen. Sie gibt mir drei Tage, hat sie ganz cool geantwortet, und sie ruft mich an.«

»Und dann haben Sie bezahlt.«

»Was sollte ich machen?«, fragte er aufgebracht. »Die hätte mich wirklich fertiggemacht! Die hat nicht die leisesten Skrupel gehabt, diese elende Nutte. Hat sich wohl eingebildet, sie sei endlich mal auf der Gewinnerseite. Das hat sie übrigens fast wörtlich gesagt: sie will mal auf der Seite stehen, wo die großen Scheine gewechselt werden und nicht immer nur Kleingeld.«

»Wie lief das mit der Geldübergabe?«

»Öffentlich, das war ihr wichtig. Diese Anita war wirklich tausendmal gerissener, als ich je gedacht hätte.«

»Dann hat sie Sie ja am Ende doch noch überrascht.«

»Was?« Fabricius sah mich verwirrt an und lachte dann eine Spur zu laut. »Da haben Sie recht, weiß Gott. Die Geldübergabe lief wie in einem schlechten Film: Wir haben uns auf dem Marktplatz getroffen, an der Straßenbahnhaltestelle, nachmittags um fünf, mitten im dicksten Trubel. Wahrscheinlich hat sie Angst gehabt, ich dreh ihr den Hals um, wenn wir allein sind. Was vielleicht in dem Moment gar nicht so abwegig war. Sie ist aus der Bahn gestiegen, ich habe ihr die Tasche gegeben, sie ist wieder eingestiegen, und weg war sie. Und meine hunderttausend.«

»Sie müssen eine ziemliche Wut auf sie gehabt haben.«

»Die habe ich noch immer!«

»Haben Sie damals schon daran gedacht, sich zu rächen?«

Fabricius war wirklich alles andere als dumm. »Was soll das jetzt heißen?«, fragte er mit hellwachem Blick. »Was heißt das: damals schon?«

»Sie mussten damit rechnen, dass sie sich früher oder später wieder melden und noch mehr verlangen würde.«

»Natürlich habe ich damit gerechnet. Aber was sollte ich machen? Sagen Sie mir, was sollte ich machen?«

»Hat sie sich wieder gemeldet?«

»Zum Glück nicht. Sonst hätte ich vielleicht wirklich noch …« Plötzlich völlig ruhig, sah er mir ins Gesicht. »Aber trotz allem: Ich habe sie nicht umgebracht. Okay, es gab Momente, da habe ich tatsächlich daran gedacht. Ich habe einen Riesenhass auf sie geschoben. Aber ich habe sie nicht angerührt. Ist nicht mein Stil, sorry. Sie müssen sich leider einen anderen suchen.«

Vor dem Fenster brummte ein Bus vorbei. Meine Tasse schepperte leise auf dem Tisch und erinnerte mich daran, dass sie noch nicht leer war.

»Sagt Ihnen der Name Karenke etwas? John Karenke?«

»Wer soll das sein?«, fragte Fabricius verwirrt.

»Ein alter Juwelier in Heidelberg.«

»Und wieso sollte ich den kennen?«

Seine Ratlosigkeit war echt, kein Zweifel.

»War nur so eine Frage. Ein paar Monate nach der Geldübergabe ging die IFS pleite, und Sie waren arbeitslos …«

Fabricius nickte und leerte seinen Latte Macchiato mit einer eckigen Bewegung.

»Da haben Sie gedacht, jetzt, wo es Ihren Arbeitgeber nicht mehr gibt und Sie von der Seite nichts mehr zu befürchten haben, holen Sie sich Ihr Geld zurück.«

»Stimmt doch auch, oder nicht?«, fragte er gallig. »Jetzt konnte sie mir ja nichts mehr, die Schlampe. Außerdem habe ich Schulden bis Oberkante Unterlippe. Da hatte ich doch kein Geld zu verschenken!«

»Wie lief das ab?«

»Wie ich mein Geld wiederhaben wollte? Erst habe ich’s ein paarmal per Telefon versucht. Aber sie hat gleich aufgelegt, als sie gemerkt hat, dass ich dran war. Beim dritten Mal hat sie dann schon nicht mehr abgenommen.«

»Da haben Sie sie besucht und sie bedroht.«

»Woher wissen Sie das?«

»Wann genau war das?«

»Im Oktober. Warten Sie, ja, Mitte Oktober. Den genauen Tag weiß ich nicht mehr.«

»Ich weise Sie darauf hin, dass Sie das Recht haben, einen Anwalt hinzuzuziehen.«

»Brauch ich nicht. Habe selbst ein paar Semester Jura studiert.«

»Wie lief das ab mit Ihrem Besuch?«

»Ich habe vor dem Haus gewartet, wo das Miststück gewohnt hat, bis ich irgendwie hineinkam, ohne zu klingeln. Ging dann ganz easy, keine fünf Minuten, dann kam so ein Yuppie und hat mir sogar noch nett die Tür aufgehalten. Ich bin hoch und habe an die Tür gebollert. Anita ist so perplex gewesen, dass sie mich einfach reingelassen hat.«

Der arbeitslose Banker starrte eine Weile auf seine leicht zitternden Hände. »Ich habe ihr gleich klargemacht, was Sache ist. Dass ich meine Kohle zurück will, und zwar sofort und ohne Abzüge.«

»Wie hat sie reagiert?«

»Ich soll mich verpissen, oder sie fängt an zu schreien.«

»Hat sie geschrien?«

»Ein bisschen«, erwiderte er verlegen. »Ich ja auch, und nicht zu knapp. Es ist dann ziemlich laut geworden. Ich hab sie sogar – aber nur um ihr Angst zu machen – ein bisschen rumgeschubst, am Ende sogar zum Schein geknebelt und auf ’nen Stuhl gefesselt. War ja klar, dass rumlabern bei der nichts bringt. Und mir war auch klar, dass die nicht so behämmert war, das Geld auf ein Konto einzuzahlen. Geldwäschegesetz und so, Sie wissen schon. Also musste sie das Zeug irgendwo versteckt haben. Aber ich wollt ihr wirklich nur Angst machen, sie zum Reden bringen. Ich wollt mein Geld, weiter nichts.«

»Sie haben es aber nicht bekommen.«

»Woher wissen Sie das?«

»Weil wir es inzwischen gefunden haben.«

»Darf man wissen, wo? Ich habe ihre ganze beschissene Wohnung auf den Kopf gestellt. Jede Schublade, jeden Schrank, Bett, Küche, alles. Hunderttausend in Scheinen, das ist ein ziemlicher Packen. Das passt doch nicht unter die Tapete.«

»Im Käfig ihres Papageis.«

Fabricius sah mich eine Weile mit offenem Mund an. »Okay«, murmelte er dann. »Beim Papagei. Okay. Und wieder überrascht.«

»Haben Sie sie geschlagen?«

»Hat sie mich angezeigt?«

»Sie haben sie aber schon ein bisschen in die Mangel genommen?«

»Was soll das jetzt noch, Herr Kriminaloberrat?« Er sah mir müde ins Gesicht. »Ihre einzige Zeugin ist tot, was wollen Sie?«

»Ein wenig geschüttelt, vielleicht? Ein paar zarte Ohrfeigen?«

»Worauf wollen Sie hinaus?«

»Auf die Wahrheit.«

»Glauben Sie, was Sie wollen. Ich habe ihr nichts getan. Und selbst wenn, ich hab nur wenige Menschen gekannt, die eine Tracht Prügel so sehr verdient hätten wie diese Anita mit ihrem verlogenen harmlosen Getue.«

»Sie waren dabei zu erzählen, wie Sie die Wohnung durchsucht haben …«

»Und nichts gefunden habe, Scheiße. Nichts, nichts, nichts. Da hab ich ihr wenigstens alles abgeknöpft, was sie im Portemonnaie hatte, und bin weg.«

»Haben Sie gedroht wiederzukommen?«

»Klar, hab ich. Ich habe ihr klargemacht, dass sie keine ruhige Minute mehr haben wird. Sie soll am nächsten Tag ihre verdammte Abfindung von der Bank holen, als erste Rate sozusagen, und am Abend komme ich wieder und hol mir den Zaster, und dann sehen wir weiter.«

»Und sind Sie am nächsten Abend wirklich wieder hingegangen?«

»Sie war aber nicht da. Ich hab gewartet bis Mitternacht. Dann ist irgendwann ’ne Streife aufgekreuzt, und Ihre werten Kollegen wollten wissen, was ich da treibe. Da hab ich mich verkrümelt und beschlossen …«

»Was haben Sie beschlossen?«

Eine Weile sah er auf seine Hände, die inzwischen wieder ruhig waren. Selbst das Knie hatte aufgehört zu wippen.

»Lachen Sie jetzt nicht«, sagte er leise. »In diesen Minuten hab ich ehrlich gedacht, ich bring sie um. Wenn sie mir damals über den Weg gelaufen wäre, ich hätte für nichts garantieren können.«

»Der Trick, wie Sie sie später aufgestöbert haben, war wirklich gut.«

»Welcher Trick?« Sofort war Fabricius wieder wachsam.

»Die Sache mit dem verspäteten Weihnachtsgeschenk.«

»Wollen Sie mich verarschen, oder was?«

»Jedenfalls haben Sie Frau Bialas schließlich und endlich doch in Heddesheim aufgestöbert.«

»Hab ich nicht!«

»Und zur Rede gestellt …«

»Ich weiß ja nicht mal, wo das liegt, dieses Heddesheim!«

»Sie haben sie wieder bedroht, diesmal allerdings mit einem Messer. Dummerweise ist die Situation eskaliert, und nun ja …«

»Alles Blödsinn, Blödsinn! Ich hab mich noch zwei, drei Wochen lang aufgeregt, ein paar Mal geguckt, ob sie inzwischen wieder zu Hause ist, und dann habe ich meine Kohle abgeschrieben. Ich musste das Penthouse loswerden, der Immobilienmarkt war am Boden, dazu das Auto, das kein Schwein haben wollte. Wer kauft schon mitten in der Megakrise ein Auto für einen sechsstelligen Preis? Ich hatte, Scheiße noch mal, wirklich andere Sorgen!«