Die Autoren

Ilsen ABOUT, geboren 1975 in Paris (Frankreich). Forscher am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und Mitglied des Georg-Simmel-Zentrums der École des hautes études en sciences sociales (EHESS). Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte der Identifikation in Europa.

Ana Lucia ARAUJO, geboren 1971 in Santa Maria (Brasilien). Professorin für Kulturgeschichte an der Howard University in Washington (D.C.). Ihre Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der Erinnerung an die Sklaverei in der atlantischen Welt.

Mathieu ARNOUX, geboren 1959 in Brest (Frankreich). Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Paris 7 – Denis-Diderot und Forschungsdirektor an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS). Seine Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der Arbeit und der europäischen Wirtschaft vom 10. bis 16. Jahrhundert.

Alessandro BARBERO, geboren 1959 in Turin (Italien). Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Università del Piemonte Orientale Amedeo-Avogadro (Vercelli). Seine Forschungsschwerpunkte sind die Spätantike und das Mittelalter, insbesondere in der Militärgeschichte.

Daniel BARIC, geboren 1972 in Paris (Frankreich). Dozent für Germanistik an der Universität Tours. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Erinnerungsgeschichte Mitteleuropas sowie die gesellschaftspolitischen Implikationen der Mehrsprachigkeit in der Habsburgermonarchie.

Simone BLASCHKA-EICK, geboren 1972 in Hannover (Deutschland). Direktorin des Museums für die Geschichte der deutschen Auswanderung in Bremerhaven. Sie ist Expertin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts aus transatlantischer Sicht.

Włodzimierz BORODZIEJ, geboren 1956 in Warschau (Polen). Professor für Zeitgeschichte an der Universität Warschau und Präsident des wissenschaftlichen Rates des Hauses der Europäischen Geschichte (Brüssel); Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Zeitgeschichte Polens und seine Beziehungen zu Deutschland.

Patrick BOUCHERON, geboren 1965 in Paris (Frankreich). Mittelalterhistoriker, Professor am Collège de France, Inhaber des Lehrstuhls „Geschichte der Macht in Westeuropa, 13. bis 16. Jahrhundert“. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Geschichte Europas im Mittelalter und in der Renaissance, insbesondere in Italien.

Dominique BOUREL, geboren 1952 in Offenburg (Deutschland). Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und ehemaliger Direktor des französischen Forschungszentrums in Jerusalem. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Kultur- und Geistesgeschichte des deutschen Judentums vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.

Hamit BOZARSLAN, geboren 1958 in Lice (Türkei). Historiker und Politikwissenschaftler, Forschungsdirektor an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS). Als Spezialist für den Nahen Osten beschäftigt er sich mit Gewalt und Minderheiten-Nationalismus in der Türkei.

Rémi BRAGUE, geboren 1947 in Paris (Frankreich). Emeritierter Professor für Philosophiegeschichte an der Universität Paris 1 – Panthéon Sorbonne und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Mitglied der französischen Académie des Sciences morales et politique. Seine Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der antiken und mittelalterlichen Philosophie in der christlichen und muslimischen Welt.

Felipe BRANDI, geboren 1974 in Rio de Janeiro (Brasilien). Doktor der Geschichte der École des Hautes Études en Sciences Sociales Paris (EHESS). Seine Forschungsschwerpunkte sind die Historiografie und die Historiker in Frankreich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Horst BREDEKAMP, geboren 1947 in Kiel (Deutschland). Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie die Theorie von Kunst und Bild.

Timothy BROOK, geboren 1951 in Toronto (Kanada). Professor für Ostasiatische Geschichte an der University of British Columbia. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Chinas, insbesondere der Ming-Dynastie.

Thomas BROSE, geboren 1962 in Berlin (Deutschland). Professor für Philosophie an der Affiliation der päpstlichen Universität Gregoriana in Berlin und Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Hamann, Kant und Hume sowie die Religionsphilosophie während der Aufklärung.

Franco CARDINI, geboren 1940 in Florenz (Italien). Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Florenz. Seine Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der Kreuzzüge und die Beziehung zwischen Christentum und Islam.

Johann CHAPOUTOT, geboren 1978 in Martigues (Frankreich). Professor für Zeitgeschichte an der Universität Paris 4 – Sorbonne und Mitglied des Institut universitaire de France. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Deutschlands und des Nationalsozialismus sowie die politische und kulturelle Geschichte des heutigen Europa.

Catherine COQUERY-VIDROVITCH, geboren 1935 in Paris (Frankreich). Sie ist Professorin für Geschichte an der Universität Paris 7 – Denis-Diderot und spezialisiert auf die Geschichte Afrikas und die sozialen Fragen der Kolonisation.

Leyla DAKHLI, geboren 1973 in Tunis (Tunesien). Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre national de la recherche scientifique (CNRS)/Centre Marc Bloch Berlin. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die intellektuelle und soziale Geschichte der zeitgenössischen arabischen Welt.

György DALOS, geboren 1943 in Budapest (Ungarn). Der Historiker und Schriftsteller war von 1995 bis 1999 Direktor des Ungarischen Kulturinstituts in Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Mittel- und Osteuropas im 19. und 20. Jahrhundert.

Mamadou DIOUF, geboren 1951 in Rufisque (Senegal). Professor für Geschichte und Afrikastudien, Direktor des Institute of African Studies an der Columbia University in New York. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte des französischen Kolonialreichs.

Marina DMITRIEVA, geboren 1953 in Moskau (Russland). Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Osteuropäische Geschichte und Kultur (GWZO) in Leipzig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kunst und Architektur Mittel- und Osteuropas sowie die Kunsthistoriografie.

Andreas ECKERT, geboren 1964 in Bremen (Deutschland). Professor für die Geschichte Afrikas der Humboldt-Universität Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Afrikas im 19. und 20. Jahrhundert einschließlich der Geschichte des Staates und der Arbeit.

Arnold ESCH, geboren 1936 in Altenbögge (Deutschland). Professor Emeritus der Geschichte an der Universität Bern und ehemaliger Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Mitglied der Accademia dei Lincei. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Italiens im Mittelalter und in der Renaissance.

Ottmar ETTE, geboren 1956 in Zell am Harmersbach (Deutschland). Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind die französisch- und spanischsprachigen Literaturen.

Alan FORREST, geboren 1945 in Aberdeen (Vereinigtes Königreich). Professor Emeritus für Zeitgeschichte an der York University. Seine Forschung konzentriert sich vor allem auf die Geschichte der Französischen Revolution und des Premier Empire.

Étienne FRANÇOIS, geboren 1943 in Rouen (Frankreich). Professor Emeritus für Geschichte an der Universität Paris 1 – Panthéon Sorbonne und der Freien Universität Berlin, ehemaliger Direktor des Centre Marc Bloch Berlin, Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des modernen und zeitgenössischen Deutschland sowie die europäische Erinnerungskultur. Pierre-Olivier FRANÇOIS, geboren 1971 in Nancy (Frankreich). Journalist und Produzent von TV-Dokumentarfilmen.

Willem FRIJHOFF, geboren 1942 in Zutphen (Niederlande). Professor für Kulturgeschichte an der Erasmus Universität Rotterdam. Seine Forschungsschwerpunkte sind vor allem die Kultur- und Universitätsgeschichte sowie die Geschichte der Mentalitäten.

Alan FROST, geboren 1943 in Cairns (Australien). Professor für Geschichte an der Universität La Trobe. Seine Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der australischen Kolonisation.

Emmanuel FUREIX, geboren 1971 in Limoges (Frankreich). Professor für Geschichte des 19. Jahrhunderts an der Universität Paris-Est. Sein Forschungsschwerpunkt ist die politische und kulturelle Geschichte Frankreichs im 19. Jahrhundert.

Robert GILDEA, geboren 1952 in Egham (Großbritannien). Professor für Zeitgeschichte an der Oxford University. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert einschließlich des Zweiten Weltkriegs, die der Erinnerung und der Oral History.

Javier GÓMEZ-MONTERO, geboren 1958 in A Coruña (Spanien). Professor für Romanische Literatur an der Universität Kiel. Seine Forschungsschwerpunkte sind Erinnerungsorte und der kulturelle und literarische Austausch zwischen Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland.

Catherine GOUSSEFF, geboren 1961 in Paris (Frankreich). Forschungsdirektorin am Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS). Ehemalige Direktorin des Centre Marc Bloch in Berlin. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der (Zwangs-)Migration in den sowjetischen und osteuropäischen Ländern im 20. Jahrhundert.

Jonas GRETHLEIN, geboren 1978 in München (Deutschland). Professor für Klassische Philologie (Griechische Literaturwissenschaft) an der Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte und Literatur des antiken Griechenland.

Ulrike GUÉROT, geboren 1964 in Grevenbroich (Deutschland). Die Gründerin des Thinktanks European Democracy Lab ist Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Demokratie in Europa.

François HARTOG, geboren 1946 in Albertville (Frankreich). Historiker, Forschungsdirektor an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS). Sein Forschungsschwerpunkt ist die Historiografie der Antike und Neuzeit.

Heinz-Gerhard HAUPT, geboren 1943 in Göttingen (Deutschland). Emeritierter Professor für Sozialgeschichte an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsinteressen umfassen die Geschichte der politischen Gewalt in Europa seit Anfang des 19. Jahrhunderts.

Ton HOENSELAARS, geboren 1956 in Rotterdam (Niederlande). Professor für Literatur an der Universität Utrecht. Spezialist für Literatur der englischen Renaissance mit dem Schwerpunkt Shakespeare und die europäische Shakespeare-Rezeption.

Marie-Claire HOOCK-DEMARLE, geboren 1937 in Argentan (Frankreich). Professorin für Germanistik an der Universität Paris 7 – Denis-Diderot. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte und die soziale Stellung der Frauen in Europa sowie neue Formen der Macht.

Bogumil JEWSIEWICKI, geboren 1942 in Wilno (Polen, heute Vilnius in Litauen). Emeritierter Professor für Geschichte an der Université Laval in Québec (Kanada). Seine Arbeit konzentriert sich auf die Geschichte des französischsprachigen Zentralafrika und die sozialen Nutzungen der Erinnerung.

Beatrice JOYEUX-PRUNEL, geboren 1977 in Montpellier (Frankreich). Die Kunsthistorikerin ist Professorin für „Digital Humanities“ an der Universität Genf. Spezialistin für die soziale und transnationale Geschichte der Avantgarde.

Hartmut KAELBLE, geboren 1940 in Göppingen (Deutschland). Professor Emeritus der Sozialgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Sozialgeschichte Europas im 20. Jahrhundert.

Karena KALMBACH, geboren 1982 in Berlin (Deutschland). Dozentin an der Technischen Universität Eindhoven. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die europäische Rezeption der Tschernobyl-Katastrophe.

Arne KARSTEN, geboren 1969 in Hildesheim (Deutschland). Professor für Neuere Geschichte an der Universität Wuppertal. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Italiens, insbesondere Roms und Venedigs, in der Neuzeit.

Bruce F. KAWIN, geboren 1945 in Los Angeles (USA). Emeritierter Professor für Literatur an der University of Colorado in Boulder. Seine Forschungsschwerpunkte sind die amerikanische und britische Literatur sowie die Geschichte des Kinos.

Erdal KAYNAR, geboren 1980 in Istanbul (Türkei). Dozent für Neuere Geschichte an der Universität Straßburg. Er arbeitet insbesondere zum Osmanischen Reich der Spätzeit.

Gábor KLANICZAY, geboren 1950 in Budapest (Ungarn). Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Central European University of Budapest. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die religiöse Geschichte Ungarns und Europas am Ende des Mittelalters.

Jürgen KOCKA, geboren 1941 in Haindorf (heute Hejnice in der Tschechischen Republik). Professor Emeritus der Geschichte an der Freien Universität Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Spezialist für die vergleichende Sozialgeschichte Europas und der Vereinigten Staaten im 19. und 20. Jahrhundert. Seine Arbeit konzentriert sich insbesondere auf die industrielle Welt, die Geschichte der Arbeit und den Kapitalismus.

Sandrine KOTT, geboren 1960 in Paris (Frankreich). Professorin für europäische Zeitgeschichte an der Universität Genf. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Sozial- und Kulturgeschichte, philanthropische Praktiken sowie die Geschichte des Sozialstaates.

Cécile KOVACSHAZY, geboren 1973 in Paris (Frankreich). Dozentin für Komparatistik an der Universität Limoges. Spezialistin für europäische Literatur, insbesondere romanische Literatur vom 19. Jahrhundert bis heute.

Gerd KRUMEICH, geboren 1945 in Düsseldorf (Deutschland). Emeritierter Professor für Zeitgeschichte an der Universität Düsseldorf. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Erste Weltkrieg sowie Jeanne d’Arc.

Todor KULJIĆ, geboren 1949 in Zrenjanin (Jugoslawien, heute Serbien). Professor für Politikwissenschaft an der Universität Belgrad. Sein Forschungsschwerpunkte sind die Ideologie und Organisation zeitgenössischer politischer Systeme und Bewegungen.

Marie-Claire LAVABRE, geboren 1954 in Reims (Frankreich). Die Politikwissenschaftlerin ist Forschungsdirektorin am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die politische Soziologie des Kommunismus sowie die Soziologie des Gedächtnisses.

Françoise LAVOCAT, geboren 1961 in Lille (Frankreich). Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Paris 3 – Sorbonne Nouvelle und Mitglied des Institut universitaire de France. Ihre Forschung konzentriert sich auf Erzähltheorien und Katastrophenerzählungen in der modernen Literatur.

Olivier LAZZAROTTI, geboren 1959 in Saint-Mandé (Frankreich). Professor für Geografie an der Universität Picardie Jules-Verne. Spezialist für die Beziehung zwischen Kulturerbe und Tourismus.

Jacques LE RIDER, geboren 1954 in Athen (Griechenland). Forschungsdirektor an der École Pratique des Hautes Études Paris (EPHE). Sein Forschungsschwerpunkt ist die Kulturgeschichte und Literatur des deutschsprachigen Raumes.

Manuel LOFF, geboren 1965 in Porto (Portugal). Professor für Zeitgeschichte an der Universität Porto. Seine Forschungen konzentrieren sich auf die Diktatur Francos und die Zeit des Faschismus in Portugal.

Ekaterina MAKHOTINA, geboren 1982 in St.Petersburg (Russland). Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Zeitgeschichte an der Universität Bonn. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg in Osteuropa, insbesondere in Litauen.

Christof MANDRY, geboren 1968 in Stuttgart (Deutschland). Professor für Moraltheologie an der Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungsschwerpunkte sind die politische Ethik und insbesondere die christliche Sozialethik.

Pierre MONNET, geboren 1963 in Montreuil (Frankreich). Der Forschungsdirektor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales Paris (EHESS) leitet das Institut Franco-Allemand de Sciences Historiques et Sociales an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist dort Professor am Historischen Seminar. Seine Forschungsprojekte beziehen sich auf die Geschichte spätmittelalterlicher Städte und politischer Systeme im europäischen Vergleich.

Bodo MROZEK, geboren 1968 in Berlin (Deutschland). Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Kolleg Kalter Krieg. Der Historiker ist Spezialist für Geschichte des Pop und der Populärkultur. Er forscht derzeit zur Geruchsgeschichte des Kalten Kriegs.

Christian Th. MÜLLER, geboren 1970 in Berlin (Deutschland). Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Militärgeschichte und die Kulturgeschichte der Gewalt.

Herfried MÜNKLER, geboren 1951 in Friedberg (Deutschland). Er ist Professor Emeritus für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Spezialist für politische Theorie und Ideengeschichte.

Marina MÜNKLER, geboren 1960 in Bad Nauheim (Deutschland). Professorin für Ältere und frühneuzeitliche deutsche Literatur und Kultur an der Technischen Universität Dresden. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die mittelalterliche Literatur, insbesondere Reisegeschichten, Freundschaftsdiskurse und Narrative von Risiko.

Isidore NDAYWEL È NZIEM, geboren 1944 in Ipamu (Belgisch-Kongo, heute Demokratische Republik Kongo). Professor für Geschichte an der Universität von Kinshasa. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte des Kongo.

Pap NDIAYE, geboren 1965 in Antony (Frankreich). Professor für Geschichte an der Sciences Po Paris. Spezialist für die Sozialgeschichte der Vereinigten Staaten und Frankreichs, insbesondere für Geschichte der Minderheiten.

Akiyoshi NISHIYAMA, geboren 1969 in Odawara (Japan). Er ist Professor für europäische Geschichte an der Kyoritsu University in Tokio. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der Grenzregionen, der deutsch-französischen Beziehungen und die deutsche Bildungsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.

Pascal ORY, geboren 1948 in Fougères (Frankreich). Professor für Geschichte an der Universität Paris 1 – Panthéon Sorbonne. Sein Forschungsschwerpunkt ist die kulturelle und politische Geschichte moderner Gesellschaften.

Jiǧrí PEŠEK, geboren 1954 in Prag (Tschechoslowakei, heute Tschechien). Professor für Zeitgeschichte an der Universität Prag. Seine Forschungsschwerpunkte sind die soziokulturelle Geschichte der Tschechischen Republik sowie die Geschichte Deutschlands und der mitteleuropäischen Städte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.

Teresa PINHEIRO, geboren 1972 in Lissabon (Portugal). Professorin am Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der Universität Chemnitz, Lehrstuhl „Kultureller und Sozialer Wandel“. Ihre Arbeit konzentriert sich vor allem auf die Geschichte der europäischen Expansion und das iberische Kulturerbe.

Andrei Gabriel PLE¸SU, geboren 1948 in Bukarest (Rumänien). Professor für Kunstgeschichte und Religionsphilosophie an der Universität Bukarest. Der Mitbegründer und Leiter des New Europe College Bukarest war 1990–1991 Kulturminister und 1997–1999 Außenminister Rumäniens.

Christian PLETZING, geboren 1969 in Münster (Deutschland). Der Direktor der Academia Baltica, der Akademie Sankelmark und der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein ist Spezialist für die Geschichte des Baltikums.

Mike PLITT, geboren 1984 in Bremen (Deutschland). Doktorand für Zeitgeschichte an der Europäischen Viadrina Universität in Frankfurt/Oder. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Kulturgeschichte des Dreiecks Frankreich, Polen, Deutschland und die Geschichte der europäischen Intellektuellen während des Kalten Krieges.

Andrii PORTNOV, geboren 1979 in Dnipropetrovsk (Sowjetunion, heute Ukraine). Professor für Entangled History of Ukraine an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Stadt- und Geistesgeschichte Osteuropas.

Dominique POULOT, geboren 1960 in La Rochelle (Frankreich). Professor für Kunstgeschichte an der Universität Paris 1 – Panthéon Sorbonne. Seine Forschung konzentriert sich vor allem auf die Geschichte der Museen und des Kulturerbes in Europa.

Olaf B. RADER, geboren 1961 in Bad Freienwalde (Deutschland). Der Archivar und Historiker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei den Monumenta Germaniae Historica an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Professor für Kulturgeschichte mit dem Schwerpunkt Mittelalterliche Geschichte. Seine Forschung konzentriert sich insbesondere auf die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches.

Kapil RAJ, geboren 1949 in Amritsar (Indien). Forschungsdirektor an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS). Seine Forschungsschwerpunkte sind die Wissenschaft in der Globalisierung, kulturelle Interaktionen und Wissenskonstruktion vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.

Shalini RANDERIA, geboren 1955 in Washington (D.C., USA). Als Anthropologin leitet sie das Institut für Humanwissenschaften in Wien. Ihre Forschung umfasst die Anthropologie der Globalisierung, Recht, soziale Bewegungen sowie Kolonial- und Postkolonialforschung.

Wolfgang REINHARD, geboren 1937 in Pforzheim (Deutschland). Emeritierter Professor für Neuere Geschichte an der Universität Freiburg im Breisgau. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Geschichte Europas in der Neuzeit sowie die Geschichte der europäischen Kolonisation.

Bernhard RIEGER, geboren 1967 in Erlangen (Deutschland). Professor für Geschichte am University College London. Seine Forschung konzentriert sich auf die europäische Geschichte seit dem Ende des 19. Jahrhunderts einschließlich der sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen.

Valérie ROSOUX, geboren 1972 in Dinant (Belgien). Politikwissenschaftlerin und Philosophin, Senior Researcher am belgischen Fonds National de la Recherche Scientifique (FNRS) und Professorin an der Katholischen Universität Löwen. Mitglied der Königlichen Akademie von Belgien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Bedeutung von Erinnerung in den internationalen Beziehungen und die transitionale Justiz.

Maurice SARTRE, geboren 1944 in Lyon (Frankreich). Emeritierter Professor der Geschichte an der François-Rabelais-Universität in Tours. Spezialist für die antike Geschichte des Nahen Ostens und des Mittelmeers.

Régis SCHLAGDENHAUFFEN, geboren 1979 in Straßburg (Frankreich). Soziologe, Dozent an der École des hautes études en sciences sociales (EHESS). Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Erinnerung an homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus.

Claudia SCHMÖLDERS, geboren 1944 in Heidelberg (Deutschland). Textredakteurin und Dozentin am Institut für Kulturwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin. Ihre Forschungsinteressen umfassen Buchkultur und Physiognomik.

Gesine SCHWAN, geboren 1943 in Berlin (Deutschland). Politikwissenschaftlerin, Präsidentin der Governance-Plattform Humboldt-Viadrina in Berlin. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der Theorien der Demokratie.

Thomas SERRIER, geboren 1971 in Le Mans (Frankreich). Professor für deutsche Geschichte und Kultur an der Universität Lille. 2018 – 2019 Fellow am Nantes Institute for Advanced Study. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, die der Grenzregionen Mittel- und Osteuropas und die europäischen Erinnerungskulturen.

Suresh SHARMA (†), geboren 1945 in Karnal (Indien). Historiker und Anthropologe, ehemaliger Direktor des Center for the Study of Developing Societies in New Delhi. Seine Forschung konzentrierte sich auf die indische Gesellschaft und auf Gandhi.

Irina SHERBAKOVA, geboren 1949 in Moskau (Russland). Historikerin, Germanistin und Publizistin. Seit Ende der 1970er-Jahre befasst sie sich intensiv mit der Aufarbeitung der Verbrechen des Stalinismus in der Sowjetunion. Sie ist Mitinitiatorin der Menschenrechtsorganisation Memorial.

Nenad STEFANOV, geboren 1970 in Bad Homburg (Deutschland). Wissenschaftlicher Koordinator am Interdisziplinären Zentrum für Grenzforschung „Crossing Borders“ der Humboldt-Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Sozial- und Kulturgeschichte des Balkans im 19. und 20. Jahrhundert und die Geschichte des intellektuellen Austauschs zwischen dem Balkan und Westeuropa.

Michael STOLLEIS, geboren 1941 in Ludwigshafen (Deutschland). Rechtsanwalt und emeritierter Professor für Rechtsgeschichte an der Universität Frankfurt am Main. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im öffentlichen Recht und in der Rechtsgeschichte.

Bo STRÅTH, geboren 1943 in Jönköping (Schweden). Professor Emeritus der Geschichte an der Universität Helsinki. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Philosophie der Geschichte, der politischen Theorie, der modernen Wirtschaftstheorie und der Geschichte des heutigen Europa.

Sanjay SUBRAHMANYAM, geboren 1961 in Neu-Delhi (Indien). Er ist Professor für Neuere Geschichte an der University of California in Los Angeles und Inhaber des Lehrstuhls „Histoire globale de la première modernité“ am Collège de France.

Fabien THÉOFILAKIS, geboren 1976 in Paris (Frankreich). Dozent für Zeitgeschichte an der Universität Paris 1 – Panthéon Sorbonne. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte von Kriegsgefangenen sowie die Nachkriegsjustiz in Europa.

Philipp THER, geboren 1967 in Mittelberg (Österreich). Professor für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die soziokulturelle Geschichte Deutschlands und Osteuropas im 19. und 20. Jahrhundert.

Axel TIXHON, geboren 1972 in Dinant (Belgien). Professor für Geschichte an der Universität Namur. Seine Forschung konzentriert sich auf die Geschichte der belgischen Institutionen und die mündliche Überlieferung von historischem Wissen.

John TOLAN, geboren 1959 in Milwaukee (USA). Professor für Geschichte an der Universität von Nantes und Mitglied der Academia Europæa. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Geschichte der kulturellen und religiösen Kontakte zwischen der arabischen und lateinamerikanischen Welt im Mittelalter.

Richard TOYE, geboren 1973 in Cambridge (Großbritannien). Professor für Geschichte an der Universität Exeter. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die britische Politik, wirtschaftliches Denken und die Geschichte der Imperien.

Jürgen TRABANT, geboren 1942 in Frankfurt am Main (Deutschland). Professor Emeritus der Sprachwissenschaft am Institut für Römische Philologie der Freien Universität Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seine Arbeitsschwerpunkte sind vor allem die französische und italienische Sprachwissenschaft sowie die Anthropologie der Sprache.

Enzo TRAVERSO, geboren 1957 in Gavi (Italien). Professor für Zeitgeschichte an der Cornell University in Ithaca (New York). Spezialist für die Kultur- und Geistesgeschichte Europas des 19. und 20. Jahrhunderts.

Jakob VOGEL, geboren 1963 in Hamburg (Deutschland). Direktor des Centre Marc Bloch Berlin und Professor am Centre d’histoire de Sciences Po Paris, Inhaber des Lehrstuhls für Europäische Geschichte (19. und 20. Jahrhundert). Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die europäische Geschichte der Neuzeit, insbesondere die Geschichte der Nation, die Geschichte des europäischen Kolonialismus vom 18. bis 20. Jahrhundert und die Wissensgeschichte.

Claudia WEBER, geboren 1969 in Guben (Deutschland). Professorin für Zeitgeschichte an der Europäischen Viadrina Universität in Frankfurt/Oder. Spezialistin für die Geschichte der Gewalt in Ost- und Südeuropa.

Catherine WIHTOL DE WENDEN, geboren 1950 in Soissons (Frankreich). Politologin, emeritierte Forschungsdirektorin am Internationalen Forschungszentrum an der Sciences Po Paris. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der internationalen Migration aus globaler Sicht.

Jay WINTER, geboren 1945 in New York (USA). Professor Emeritus für Zeitgeschichte an der Yale University. Spezialist für den Ersten Weltkrieg und seine Auswirkungen auf das 20. Jahrhundert.

Agata ZYSIAK, geboren 1985 in Łódź (Polen). Kultursoziologin und Forscherin an der polnischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Stadtsoziologie und die historische Soziologie.