Danke

Dieses Buch ist während der Niederschrift in vielerlei Hinsicht seinem Titel gerecht geworden. Immer wieder kam es zu dem Punkt, dass alles beschissen zu sein schien, weil ich ein Opfer meiner eigenen übereifrigen Hoffnungen geworden war. Aber irgendwie fügte sich dann doch alles zusammen – oft spätabends, wenn ich mit müden Augen den Wortbrei auf dem Bildschirm anstarrte.

Diese Tortur hätte ich ohne die Hilfe und Unterstützung zahlreicher Menschen nicht überlebt. Mein Lektor Luke Dempsey, der sechs Monate lang die gleiche Pistole im Nacken spürte wie ich – Luke, du kamst dazu, als ich feststeckte. Danke. Mollie Glick ist für mich inzwischen eher gute Fee als Agentin – ich wache auf, und in meinem Leben passiert einfach irgendwas Tolles. Unglaublich. Ich danke meinem Web-Team: Philip Kemper und Drew Birnie lassen mich immer wieder viel kompetenter und belesener wirken, als ich eigentlich bin. Ich bin sehr stolz auf das, was wir drei online aufgebaut haben, und sehr gespannt, was ihr beiden in den kommenden Jahren noch auf die Beine stellen werdet.

Dann ist da noch mein Freundeskreis, der immer zu Stelle war, wenn’s um die Wurst ging; Nir Eyal – du hast mich an manch kaltem New Yorker Morgen aus dem Bett und an den Schreibtisch gescheucht, obwohl ich gerne liegen geblieben wäre. Taylor Pearson, James Clear und Ryan Holiday – ihr habt mir beim Dampfablassen, Schwafeln und Schimpfen zugehört, wenn ich es nötig hatte (also ziemlich oft), und hattet Geduld und guten Rat parat. Peter Shallard, Jon Krop und Jodi Ettenberg – ihr habt alles stehen und liegen lassen, um unausgegorene Kapitel zu lesen und mir Anmerkungen und Feedback zu geben. Michael Covell – du warst ein Bro erster Güte. Und WS – du warst irgendwie gleichzeitig Ursache und Lösung dieser ganzen Scheiße. Du warst ohne jede Absicht eine unerwartete Inspiration. »Der Trick ist, dass man mehr abbeißt, als man kauen kann … und es dann kaut.«

Natürlich darf ich nicht vergessen, der New Yorker Ortsgruppe der Gentleman’s Literary Safari zu danken – wie konnte ich ahnen, dass der nerdige Lesekreis, den ich letzten Sommer in meiner Küche gründete, immer wieder zum Höhepunkt meines Monats werden würde? Viel von diesem Buch entstand in beim Hin- und Herphilosophieren mit euch. Danke. Und denkt dran, Jungs: »Sein ist jeweils das Sein eines Seienden.«

Zu guter Letzt danke ich meiner wunderbaren Frau Fernanda Neute. Ich könnte eine ganze Seite füllen mit Superlativen über diese Frau und meine Gefühle für sie, und jeder einzelne von ihnen wäre wahr. Aber ich spare Papier und Druckerschwärze – ganz in ihrem Sinne – und halte mich kurz. Ich danke dir für das Geschenk der Verpflichtung und der Selbstbeschränkung. Sollte es mir je gelingen, nichts mehr zu erhoffen, dann hat das den einfachen Grund, dass ich schon mit dir zusammen bin.