Kapitel 31
Marie hatte eine Liste der Leute erstellt, mit denen sie noch sprechen musste. Sie hatte es gerne ordentlich und verwendete die letzten Tage einer Ermittlung immer darauf, die losen Enden zusammenzuführen.
Sie überflog die Liste. Es waren nur noch drei Namen übrig. Sie strich den Namen Mark Dunand durch. Sie hatte ihn vor ein paar Tagen kennengelernt und Antworten auf die letzten Fragen gefunden, die sie noch beschäftigt hatten. Außerdem hatte sie sichergestellt, dass seine Importfirma tatsächlich sauber war und keine Drogen oder andere illegalen Substanzen im Spiel waren. Dunands Interesse an Skye war – wie Marie bereits vermutet hatte – auf eine unerwiderte Liebe zurückzuführen. »Die Freundin meines besten Freundes« und der ganze Mist.
»Okay, wer kommt als Nächstes?« Sie nahm das Telefon und wählte. Hodder antwortete nach dem zweiten Klingeln.
»Ich habe Ihnen versprochen, mich zu melden, sobald ich weiß, ob Daniel Kinder tatsächlich Françoise Thayers Sohn ist, Sir, und ich kann Ihnen erleichtert mitteilen, dass er es nicht ist.« Sie erzählte dem pensionierten Officer in kurzen Zügen die ganze Geschichte.
Er stieß ein kurzes, zittriges Lachen aus. »Ich hatte immer gehofft, dass Thayers Tod die Welt zu einem sichereren Ort gemacht hat, aber sie hat es sogar aus dem Grab heraus geschafft, das Leben dieses Jungen zu vergiften.«
»Dann haben Sie Ihre Meinung also nicht geändert, was Ihre alten Notizbücher betrifft?«
»Nein, ich will sie nicht wiederhaben! Ich fühle mich sehr viel freier, seit sie aus meinem Leben verschwunden sind. Françoise Thayer wird mich nie ganz loslassen, aber sie ist wieder einen Schritt weiter in den Hintergrund getreten.«
Sie unterhielten sich noch eine Weile über Motorräder, dann wünschte er ihr alles Gute, und sie verabschiedeten sich.
Marie warf einen Blick auf das Motorradjournal auf ihrem Schreibtisch. Sie hatte die schlammverkrustete Kawasaki einem jungen Kollegen verkauft, der sie wieder flottmachen wollte, und ihm auch noch ihre Lederkluft dazugegeben. Die schwarz-grüne Jacke hatte sie zu sehr an Guy Prestons irres Gesicht erinnert, als er in sie hineingeschlüpft war.
Es wurde Zeit für eine Veränderung. Marie betrachtete beinahe lüstern das Bild einer Suzuki V-Strom 650 in Stahlblau und Schwarz. Sie sah wirklich gut aus, aber das traf auch auf die Suzuki Gladius in Scharlachrot und Schwarz zu. Sie überflog die technischen Daten, wurde aber von einem Detailbild der blutroten Lackierung abgelenkt. Sie hatte in letzter Zeit wirklich genug Blut gesehen. Sie strich sanft über das Hochglanzbild des blauen Motorrades. »Sieht so aus, als wärst du die Auserwählte, meine Hübsche.«
»Du klingst beängstigend wie Gollum, wenn er über seinen Schaaatz redet.« Max warf einen Blick über Maries Schulter und runzelte die Stirn, als er das glänzende Motorrad sah. »Hast du jemals mit dem Gedanken gespielt, dir ein herrlich sicheres Auto zuzulegen?«
»Halt die Klappe, Cohen«, meinte sie grinsend. »Das kann ich immer noch, wenn ich alt und grau bin.« Sie strich den Namen Peter Hodder von ihrer Liste und warf einen Blick auf den letzten Punkt. Orac.
Das IT -Genie hatte sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt, um ihnen zu helfen, und Marie konnte sich kaum vorstellen, dass sich viele Kollegen die Mühe machten, sich persönlich bei ihr zu bedanken. Sie lächelte in sich hinein und holte ein kleines, hübsch verpacktes Päckchen aus ihrer Schreibtischschublade. Sie erhob sich und warf einen Blick auf Jackmans Büro, dessen Tür fest verschlossen war. Er erwartete Lisa Hurley und hatte gebeten, eine Weile nicht gestört zu werden. Typisch! Er hatte es wieder einmal geschafft, einem Besuch in Oracs Unterwelt zu entkommen.
Orac saß wie üblich vor ihrem Computer.
»Ich hoffe, das ist in Ordnung, aber ich wollte mich einfach bedanken. Ihre Arbeit war für die Ermittlungen unbezahlbar.« Marie stellte das in Silberpapier eingeschlagene Päckchen auf Oracs Schreibtisch.
Orac sah zu ihr hoch, und ihre seltsamen metallischen Augen glänzten im Licht des Computerbildschirms. Sie öffnete die Schachtel wortlos und betrachtete die ultramodernen, handgemachten Ohrringe.
»Haben Sie Zeit? Dann setzen Sie sich doch.«
Marie ließ sich auf einen Stuhl sinken.
Ohne Marie für die Ohrringe zu danken, sagte Orac: »Ich habe die fehlenden Beweismittel im Fall Françoise Thayer ausfindig gemacht.«
Maries Augen weiteten sich. »Wirklich? Wo sind sie?«
Orac warf einen Blick auf die Uhr. »Auf der A 17, vermutlich in der Nähe von King’s Lynn. Je nach Verkehr sind sie in eineinhalb Stunden bei Ihnen. Sie lagen in Norfolk in einem Lager mit alten Akten.« Sie schenkte Marie ein seltenes Lächeln. »Aber vermutlich brauchen Sie sie jetzt nicht mehr, oder?«
»Auf jeden Fall nicht dafür, wofür ich sie angefordert hatte, aber sie sollten trotzdem an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Derart sensible Dokumente und Beweise dürfen nicht noch einmal verschwinden.«
»Werden Sie die Unterlagen durchgehen?«
»Ich habe Peter Hodders Notizbücher gelesen, Orac, und das hat mir gereicht.« Marie erschauderte.
Orac nickte. »Ich muss zugeben, dass einige der Dinge, die ich herausgefunden habe, sogar mich betroffen gemacht haben.« Sie berührte sanft einen der Ohrringe. »Und sie haben ein paar sehr schlimme Erinnerungen zum Leben erweckt.«
Marie sah sie fragend an. Das hier war äußerst seltsam. Orac unterhielt sich sonst nie mit jemandem.
»In meinem früheren Leben hatte ich …« Sie starrte Marie unverwandt an. »Ich hatte es mit überaus skrupellosen Menschen zu tun. Ich habe Männer gesehen, die absichtlich und gewissenlos andere Menschen folterten und ermordeten. Allerdings taten sie es für das, woran sie glaubten. Für die Organisation, der sie sich verpflichtet fühlten. Françoise Thayer tötete hingegen mit einem Lächeln auf den Lippen und badete ihre Hände in dem Blut ihrer unschuldigen Opfer. Das ist unvorstellbar.«
»Ja, das ist es«, stimmte Marie ihr zu und beschloss, alles auf eine Karte zu setzen. »Was haben Sie in diesem früheren Leben denn gemacht?«
»Dinge, die ich lieber vergessen würde.«
Marie war überzeugt, es zu weit getrieben zu haben, doch Orac fuhr bereits fort: »Ich wurde von einem Einsatz abgezogen, nachdem einer der dienstbeflissenen Männer, von denen ich Ihnen gerade erzählt habe, mir mit einem eigens angefertigten Stilett ins linke Auge gestochen hatte. Einen Zentimeter tiefer, und er hätte mein Gehirn durchbohrt.« Sie senkte den Kopf und entfernte vorsichtig die linke Kontaktlinse, bevor sie den Blick hob und Marie ansah.
Marie war sprachlos. Oracs linke Iris war beinahe vollkommen schwarz, und das Auge wirkte so kalt und tot wie bei einem Hai.
»Die Hornhaut wurde komplett zerstört, Sergeant. Es war wirklich unschön. Ich weiß also aus Erfahrung, dass es dort draußen einige richtig unangenehme Zeitgenossen gibt.« Sie lachte trocken. »Aber Sie sind anders, Sergeant Evans. Sie stehen am anderen Ende des Spektrums. So etwas habe ich noch nie erlebt …« Sie deutete auf die Ohrringe. »Und sie sind sehr hübsch, danke.«
Marie erhob sich. »Sie sind eigentlich von mir und Jackman, aber er hat gerade Besuch, und …« Plötzlich war sie es leid, lahme Ausreden für ihn zu finden, und so zuckte sie bloß mit den Schultern und verzog das Gesicht.
Orac lachte. »Ach, Marie! Es macht so viel Spaß, Jackman den letzten Nerv zu rauben.« Sie setzte ihre Kontaktlinse flink wieder ein. »Noch zwei Dinge, bevor Sie gehen: Erstens ärgere ich nur Leute, die ich mag. Und zweitens sollten Sie niemandem erzählen, was mir passiert ist.« Sie hielt inne. »Sonst muss ich Sie töten.«
Dann wandte sie sich wieder ihrem Computerbildschirm zu, und im nächsten Augenblick liefen die endlosen Zahlenkolonnen erneut von oben nach unten.
Jackman lehnte sich in seinem Stuhl zurück und genoss die wenigen Minuten relativen Friedens. Er hatte seine Bürotür geschlossen, und ausnahmsweise wollte niemand etwas von ihm. Er betrachtete den Globus aus Schmucksteinen auf seinem Schreibtisch. Er war nicht nur wunderschön anzusehen, sondern fühlte sich auch herrlich an, und während er sanft mit den Fingern darüberstrich, dachte er an die erstaunliche innere Ruhe des Künstlers, der ihn erschaffen hatte. Jedes Land war sorgfältig aus verschiedenen Steinen wie etwa Jaspis, Achat, Jade oder Tigerauge ausgeschnitten, die Ozeane bestanden aus Perlmutt, und die Längen- und Breitengrade waren dünne, vergoldete Drähte. Der Globus stand auf einem Kupferständer auf einem Ehrenplatz zu seiner Rechten.
Er tippte ihn an, und die Welt begann sich zu drehen. Wäre es doch nur immer so einfach gewesen.
Jackmans Blick ruhte gerade auf dem Pazifischen Ozean, der langsam aus seinem Blickfeld verschwand und Amerika Platz machte, als es an der Tür klopfte.
»Ihr Termin, Chef.« Max trat zurück und hielt die Tür auf, damit Lisa Hurley eintreten konnte.
Jackman sprang auf, hieß sie willkommen und zog einen Stuhl heraus. Sie ließ sich vorsichtig darauf nieder und verzog das Gesicht.
»Tut es immer noch weh?«, fragte Jackman.
»Ja, es ist ziemlich unangenehm, aber im Großen und Ganzen betrachtet ist es wie ein Tropfen in einem riesigen Ozean, nicht wahr?«
»Es ist viel mehr als das, Lisa. Er hätte Sie beinahe umgebracht.«
»Ich versuche, nicht darüber nachzudenken, was alles hätte geschehen können. Ich schätze mich einfach unendlich glücklich.« Sie lächelte schief. »Genau wie Ihre Kollegin Sergeant Evans.«
Jackman nickte. »Vielleicht sollten Sie beide einen Club der Überlebenden gründen?«
Lisa nickte lächelnd. »Ja, vielleicht.« Dann wurde sie ernst. »Ich bin hier, um Ihnen für die Fürsorge zu danken, die Sie Skye gegenüber gezeigt haben, und für die Sorgen, die Sie sich um sie gemacht haben. Außerdem wollte ich Sie bitten, ob die Tatsache, dass sie meine leibliche Tochter ist, unter uns bleiben kann. Sie ist sehr glücklich in ihrer Familie und mittlerweile auch mit Daniel, und es war nie mein Ziel, ihr irgendwann die Wahrheit zu sagen.«
»Ich kann Ihnen versichern, dass Marie und ich niemandem davon erzählen werden.« Jackman stützte sich mit den Ellbogen auf dem Tisch ab. »Sie sind Skyes Vorgesetzte und eine besorgte Freundin, das ist alles.«
Lisa schien den Tränen nahe. »Wenigstens konnte ich ihr dieses eine Mal helfen, als sie mich brauchte. Sie ist eine wunderbare junge Frau, und ich bin sehr stolz auf sie.« Sie holte ein Taschentuch heraus und tupfte sich die Augen trocken.
»Ist es eigentlich Zufall, dass Sie beide im selben medizinischen Fachbereich arbeiten?«, fragte Jackman. »Diese Frage stelle ich mir bereits, seit ich die Wahrheit herausgefunden habe.«
»Nein, ich habe im Management eines großen privaten Gesundheitsunternehmens gearbeitet, und als ich Skye endlich ausfindig gemacht und herausgefunden hatte, was ihr Berufswunsch ist, habe ich mich für eine Stelle in der Krankenhausverwaltung beworben. Skye kam ans Saltern General, und ich ließ mich dorthin versetzen – als Verwaltungschefin für die Physio- und Ergotherapie.« Sie lächelte. »Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich wollte mein Kind damals nicht weggeben, aber ich befand mich in einer verzweifelten Situation und hatte kaum eine – oder besser gesagt gar keine – Wahl, wenn ich mein Kind an die erste Stelle setzen wollte. Aber ich habe sie nie vergessen.«
»Haben Sie den Namen Skye ausgesucht?«
Lisa nickte. »Ich hatte noch nie ein Baby mit einem so sonnigen Gemüt und so intensiven blauen Augen gesehen. Außerdem stammten meine Großeltern von der Isle of Skye, daher schien es passend.«
»Und wie geht es jetzt weiter?«
»Es wird Zeit weiterzuziehen. Mir wurde ein Job weiter im Süden angeboten, und ich werde ihn annehmen. Ich will nicht, dass Skye meine Sorge um sie seltsam vorkommt und sie Verdacht schöpft. Ich weiß jetzt, dass sie in Sicherheit ist und dass es ihr gut geht. Sie hat eine Familie, die sie liebt, und ich bin mir sicher, dass Daniel mit der Zeit lernen wird, das Leben wieder zu genießen. Ich hoffe sehr, dass die beiden zusammenbleiben.«
»Sie passen gut zusammen, und die Prognosen für Daniel sind vielversprechend. Ruby Kinder ist inzwischen wieder zu Hause und hat auch nicht vor, noch einmal wegzugehen. Mit Skye und ihr als Unterstützung hat Daniel meiner Meinung nach wirklich gute Chancen.«
»Darf ich Ihnen eine letzte Frage stellen, Inspector?« Lisa verlagerte betreten ihr Gewicht. »Hatte Guy Preston irgendeine Verbindung zu unserem Krankenhaus? Ich habe ihn nie dort gesehen, und ich arbeite ziemlich eng mit der psychologischen Abteilung zusammen.«
Jackman schüttelte den Kopf. »Nein, aber er stand in engem Kontakt mit mehreren privaten Krankenhäusern und Kliniken. Daher war es einfach, an die Medikamente heranzukommen. Seine letzten beiden Opfer haben scheinbar um mehr als die übliche Diskretion gebeten und wollten, dass er sie inoffiziell behandelt. Wir glauben, dass er sogar falsche Namen benutzte. Er baute sorgsam eine enge Bindung auf, bis sie ihm uneingeschränkt vertrauten.«
»Und dann hat er sie umgebracht …« Lisa hob wütend den Blick. »Wie konnte er so etwas nur tun? Er war doch Arzt und sollte als solcher keinem anderen Menschen Schaden zufügen.«
Jackman biss sich auf die Lippe. »Marie hat mir versichert, dass er früher einmal ein wirklich guter Psychologe war, Lisa. Einer der besten. Er hat vielen Menschen geholfen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.« Er erzählte ihr, wie Preston im Verhörzimmer von einem Serienmörder angegriffen worden war.
»Der Verstand ist unglaublich mächtig, gleichzeitig aber auch so zart wie der Flügel eines Schmetterlings.« Lisa streckte sich. »Wahrscheinlich kann niemand wirklich nachvollziehen, was mit einem Menschen passiert, der in einem solchen Umfeld arbeitet, und was es mit ihm anstellt, wenn er in eine so bedrohliche Situation gerät, nicht wahr?« Sie massierte vorsichtig ihre verletzte Schulter. »Aber wo wir schon von psychischen Zusammenbrüchen reden: Als ich Daniel kurz vor seinem Verschwinden bei Skye sah, war mir sofort klar, dass er sehr krank ist. Ich ging nach Hause und machte mich über diese sogenannten Fugues schlau. Der Junge ist lange Zeit durch die Hölle gegangen.«
»Ja, offensichtlich.« Jackman deutete auf den Bericht auf seinem Schreibtisch. »Sein Leben hat sich in ein einziges Chaos verwandelt. Manchmal hatte die Realität überhaupt keine Bedeutung mehr für ihn, und im nächsten Augenblick war plötzlich wieder alles wie immer.« Er sah Lisa unverwandt an. »Wenn er sich in diesem anderen Zustand befand, verletzte er sich selbst. Es waren keine tiefen Schnitte – abgesehen vom letzten Mal. Im Prinzip war es wie ein Aderlass. Wir haben einige seiner Kleider im Keller gefunden, und alle waren blutig, wobei einige Flecken schon ziemlich alt waren.«
»Aber warum sind ihm die Verletzungen nicht aufgefallen, als er schließlich wieder er selbst war?«, fragte Lisa.
»Daniel meinte, er hätte sie sehr wohl bemerkt, aber er hatte keine Ahnung, woher sie stammten. Sie verstärkten die Angst vor diesen mysteriösen Erinnerungslücken nur noch. Seltsamerweise verhielt er sich vollkommen unauffällig, wenn sein Verstand aussetzte. Das ist offenbar ein Merkmal dieser Krankheit. Aber jetzt bekommt er endlich die bestmögliche Behandlung, und er weiß, dass die schrecklichen Aussetzer durch das Kohlenmonoxid verursacht wurden. Er hat eine Antwort bekommen, die auf Fakten beruht, und kann dadurch wieder nach vorne schauen.«
»Ich hoffe, das können wir alle, Inspector.« Lisa erhob sich. »Ich danke Ihnen noch einmal für Ihre Diskretion wegen Skye. Ich war immer dagegen, einem Kind die leiblichen Eltern vorzuenthalten, und Daniels Fall zeigt, dass es tatsächlich schlimme Folgen haben kann. Trotzdem gibt es Fälle, die lieber ruhen sollten. Falls Skye jemals das Verlangen hat, ihre leibliche Mutter kennenzulernen, wäre es etwas anderes. Aber so, wie die Dinge im Moment stehen …«
»… ist Unwissenheit ein Segen.«
Lisa nickte. »Ganz genau, Inspector. Ganz genau.«