M. A. Innes

Master aus freien Stücken

 

Aus dem Englischen von Marcel Weyers



Impressum

© dead soft verlag, Mettingen 2021

www.deadsoft.de



© M.A. Innes, 2018, Titel der Originalausgabe „Master by Choice“ (Accidental Master 2)



Übersetzung: Marcel Weyers



Cover: Irene Repp

www.daylinart.webnode.com

Bildrechte:

©CURAphotography



1. Auflage

ISBN 978-3-96089-450-6

ISBN 978-3-96089-451-3 (epub)

Inhalt:

Es war Zufall, dass Jackson seine Jungs fand, doch alles, was darauf folgte, war seine freie Entscheidung. Nach einigen Wochen, in denen Jackson seine „Welpen“ kennenlernen konnte, kann er sich bereits eine Zukunft mit Sawyer und Cooper vorstellen. Er muss ihnen nur irgendwie beibringen, dass er ihr „Master aus freien Stücken“ ist und nichts seine Entscheidung ändern wird.



Cooper und Sawyer hatten so lange davon geträumt ihren „Master Right“ zu finden, doch als Jackson ein Teil ihres Lebens wird, weiß keiner der beiden so recht, wie Familie mit ihm zusammen aussehen soll. Doch eines ist klar, dass dies genau die Familie sein soll, die sie gewählt haben.

Kapitel 1



Cooper



»Wenn du nicht aufhörst, herumzuzappeln, werde ich dem Master sagen, dass du heute brav warst!« Sawyers Worte platzten aus ihm heraus, als er das Ende seiner Kräfte zu erreichen schien.

Ich war aufgeregt, aber nicht annähernd genug, um seinen Stresspegel in die Höhe zu treiben. Ich wäre besorgt gewesen, aber ich wusste genau, was ihm durch den Kopf ging. Ich schenkte ihm ein breites Lächeln, das ihn vor Frustration aufstöhnen ließ, und antwortete ihm honigsüß: »Wenn du das tust, werde ich ihm sagen, dass du dir heute Morgen in der Dusche einen runtergeholt hast.«

Seine Augen wurden groß, aber ich konnte das Verlangen in ihnen aufflackern sehen. »Das ist gelogen! Das habe ich nicht!«

»Es spielt keine Rolle. Es wird dir trotzdem die Strafe einhandeln, die du willst.« Ich musste lachen, als Sawyer ins Stottern kam und mir böse Blicke zuwarf. »Ich denke, er wird mir genug glauben, sodass du dich später über seinen Schoß gebeugt wiederfinden wirst.« Und obwohl ich lügen würde, könnte Sawyer es nicht überzeugend genug leugnen, weil er gespankt werden wollte . Unbedingt.

»Das ist einfach …« Sawyer schien nicht das Wort zu finden, während er fuhr.

»Perfekt? Hinterhältig? Verdammt sexy? Ich weiß.« Strahlend machte ich einen kleinen Freudentanz auf meinem Sitz. »Wenn wir nicht so ein perfektes Date hätten, würde ich sagen, ich kann es kaum erwarten, nach Hause zu Jackson zu kommen.«

Sawyer hatte sein Gehirn immer noch nicht wiedergefunden, also wechselte ich zurück zum ursprünglichen Thema.

»Der Vergnügungspark, Sawyer! Da war ich seit Jahren nicht mehr. Meinst du, die haben immer noch die Achterbahn mit dem Looping?«

Er starrte nur aus der Windschutzscheibe, also plapperte ich weiter. Das war nicht schwer. Ich war so aufgeregt, dass man mich wahrscheinlich gleich würde wiederbeleben müssen.

»Das letzte Mal, als ich da war, fand ich sie gruselig, aber ich war jung. Also war es wahrscheinlich …«

»Dir wird doch schon schlecht, wenn du auf dem Rücksitz des Autos sitzt. Ich werde dich nicht in eine Achterbahn setzen!« Sawyer versuchte, sich zu beruhigen, aber es funktionierte nicht. Er brauchte das Spanking und wollte dem Master nicht eingestehen, wie sehr er es wollte. Er seufzte und versuchte, sich zu entspannen. »Es tut mir leid.«

Ich legte eine Hand auf sein Bein. »Tief durchatmen. Wir werden einfach Spaß haben und dann zurückgehen und heißen Sex haben. Es ist ein stressfreier Tag.«

Sawyer lachte schließlich. »Du hast recht. Es sind nicht die Achterbahnen, um die ich mir Sorgen mache.«

Ach was.

Ich nickte und warf ihm einen verständnisvollen Blick zu, der total aufgesetzt war. »Es ist der heiße Sex später, nicht wahr?«

Sawyer schüttelte den Kopf und spielte das Spiel mit. »Nö.«

»Die Menge an Zucker, die ich zu mir nehmen werde?« Das war definitiv eine gute Frage.

»Nein.« Dann fing er an zu lachen. »Ich kann nicht glauben, dass er dir den ganzen Scheiß versprochen hat.«

»Der Master liebt mich. Natürlich gibt er mir Leckerlis.«

Ups.

»Cooper …«

Da ich keinen Wir-wollen-doch-nicht-zu-vorschnell-sein-Vortrag hören wollte, sprang ich ein. »Mich als Welpe spielen zu sehen? Er hat mir bald eine Überraschung versprochen.«

»Nein, aber das sollte mich wahrscheinlich beunruhigen.« Dann seufzte er und ich wusste, dass ich ihn nicht gut genug abgelenkt hatte. »Ich weiß, wie du dich fühlst, aber wir waren nur ein paarmal mit ihm verabredet.«

»Ach, was heißt schon verabredet.« Ich zuckte mit den Schultern. »Er mag meinen Welpen, und er ist der Master, und er kauft mir Pancakes zum Abendessen. Oh, und vergiss nicht den heißen Sex.« Das konnte ich nicht auslassen. Er war perfekt und ich wollte nicht nach irgendeinem Grund suchen, warum es nicht funktionieren könnte.

»Aber …«

»Nö, kein Aber.« Wir würden das nicht noch einmal durchkauen. Mein Sorgenkind. »Er mochte es, mit dir zu kuscheln, während ich spielte, und der Sex war fabelhaft. Habe ich vergessen, diesen Teil zu erwähnen? Und er mochte es, mit dir essen zu gehen. Es macht ihm nichts aus, dass wir die Dinge in unserem eigenen Tempo machen. Jackson versucht nicht, uns zu drängen.«

Jackson war der perfekte Master, auch wenn alles neu für ihn war. Er stellte gute Fragen und recherchierte verschiedene Dinge über BDSM und Puppy Play. Es war klar, dass er unsere Bedürfnisse ernst nahm und sein Bestes tat, um ein guter Master und Freund zu sein. Er war so ernst, dass es manchmal niedlich war.

Sawyer nickte, nicht in der Lage, irgendeinen meiner vollkommen vernünftigen Punkte zu bestreiten. Bis er anfing, sich Sorgen zu machen, dass ich recht haben könnte. »Aber was ist, wenn er uns nicht hetzt und ich zu langsam fahre?«

Mann, in seinem Kopf musste echt viel los sein. »Sieht es so aus, als würde er versuchen, die Dinge so langsam anzugehen, dass sie nirgendwo hinführen?« Ich fand es ein bisschen albern, aber ich wollte, dass er darüber nachdachte.

»Nein, nicht direkt.«

»Wir hatten fabelhaften Sex und waren auf Dates und er hat meinen Welpen gesehen …«

Was noch …? Was noch …?

»Wir telefonieren viel und wir haben den besten Telefonsex. Auch wenn er sagt, dass ich mich nicht anfassen darf, während er redet.« Er war perfekt, wenn es darum ging, mich mit Verlangen zu quälen.

Sawyers Kopf schnellte herum, um mich anzusehen, bevor er sich daran erinnerte, dass er am Steuer saß. »Er hat was

»Macht ihr das nicht auch?« Ich zuckte mit den Schultern. Offensichtlich nicht, nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen. »Er macht es, wenn ich morgens zu Hause bin, nachdem du zur Arbeit gegangen bist. Beim ersten Mal sagte er, ich sei unartig und würde versuchen, ihn mit schmutzigen Nachrichten abzulenken, und er hatte recht, aber darum geht es nicht. Warte, wie war die Frage noch mal?« Ich versuchte, meine mentalen Schritte zurückzuverfolgen, aber es war schwierig, weil ich so aufgeregt war. Jackson hatte recht … unanständige Dinge … »Oh, Dirty Talk. Ja, also, er hat mich gezwungen, mich nackt aufs Bett zu legen, und ich durfte mich nicht anfassen, während er sich einen runterholte und alle möglichen fabelhaften Dinge sagte. Besser kann man das Ganze nicht machen.«

Sawyer hörte aufmerksam zu, also senkte ich meine Stimme und versuchte, sie sexy klingen zu lassen. »Weißt du … wenn du ihm Zeichen gibst, dass es dir gefällt, dann bin ich mir sicher, dass er es auch mit dir machen wird. Er hat nicht nur über die Dinge gesprochen, die er mit mir machen will. Der Master hat mich zuhören lassen, während er beschrieben hat, was er auch mit dir machen würde.« Der beste Morgen aller Zeiten, auch wenn ich gekommen war.

»Er würde …? Ich meine, hat er?« Sawyers Gedanken schienen so abgelenkt zu sein, ich fing an zu denken, dass ich hätte fahren sollen. Aber da wir fast da waren, spielte das keine Rolle mehr.

»Oh ja. Der Master will dich nicht drängen, aber er liebt es, mir zu sagen, wie sexy du bist und wie unglaublich wir zusammen sind. Der Master will uns bei noch mehr Dingen zusehen. Ich finde es heiß. Und versuch gar nicht erst, es zu leugnen. Ich erinnere mich an jede unanständige Fantasie, die du geteilt hast.«

Sawyer wurde rot. »Ich hatte nicht vor, so etwas zu sagen.«

Oh doch, das hatte er. »Du machst dir zu viele Gedanken. Er tut sein Bestes, um uns kennenzulernen und zu zeigen, dass es ihm nicht nur um eine Affäre geht.«

Sawyers Nicken war langsam, aber er versuchte auch nicht, das zu leugnen.

Als wir von der Interstate abfuhren und in Richtung Park abbogen, schien er sich mehr zu entspannen. Schließlich begann er, von sich aus zu sprechen, ohne dass ich ihn dazu auffordern musste. »Jackson hat gesagt, er wolle später in der Woche ausgehen, wenn du länger arbeiten musst. Er sagte etwas von Sushi essen gehen oder vielleicht dieses neue Steakrestaurant ausprobieren.«

»Igitt. Das Steakhaus bitte. Komm nicht nach Fisch riechend nach Hause und erwarte Sex. Roher Fisch ist eklig.« Ein Schauder durchfuhr mich bei dem Gedanken. Es war teuer genug, sodass Sawyer es nicht so oft wollte, aber alles, woran ich mich an das eine Mal erinnern konnte, als er mich gezwungen hatte, es zu essen, war, wie das grüne Wrap-Ding zwischen meinen Zähnen gesteckt und wie sich der Fisch angefühlt hatte. »Igitt.«

Er überschlug sich vor Lachen fast, als wir auf den Parkplatz fuhren und anfingen, im Kreis zu fahren, um einen Platz zu suchen. »Ich weiß nicht, warum du es so sehr hasst. Es ist lecker.«

»Der Geschmack … das Aussehen … die Beschaffenheit … Es ist rohes, totes Zeug. Bitte, ich könnte noch weitermachen.« Er verdarb mir die gute Laune. »Kein Gerede mehr über schreckliche Dinge. Heute wird nur über Sex und Spaß geredet. Das ist die Regel.«

»Deine Regel, hm?«

Sawyers Lächeln wurde ein wenig anrüchig, als er endlich einen Parkplatz fand. Mir war es egal, wo wir parkten, aber er war einer dieser Leute, die sich darüber freuten, den besten Platz bekommen zu haben. Er war verrückt, aber ich liebte ihn trotzdem. »Ja. Ich habe die besten Regeln.« Schmunzelnd stellte er das Auto ab.

Ich schaute mich um, um zu sehen, wo wir waren, und fing an, Jackson eine Nachricht zu schreiben, so schnell meine Finger es zuließen. Eine Sprachnachricht würde in diesem Fall nicht funktionieren.

Als die Antwort nach wenigen Sekunden zurückkam, wusste ich, dass er genauso aufgeregt war wie wir. »Er ist etwa drei Reihen in dieser Richtung. Solange dieses Alphabet-System, das sie haben, wirklich in ABC-Reihenfolge ist.«

»Warum sollte es nicht in der richtigen Reihenfolge sein?«

»Weil Menschen verrückt sind und Dinge überorganisieren. Erinnerst du dich nicht an den schicken Lebensmittelladen? Bohnen an ungefähr fünf verschiedenen Stellen.« Ich schüttelte den Kopf. »Und wer trennt bitte schön Gewürze danach, zu welchem Gericht sie passen?«

Als wir aus dem Auto ausstiegen, schaute ich mich um und sah Jackson mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf uns zukommen.

»Wir sind hier drüben!«

Offenbar war ich zu laut oder zu aufgeregt oder zu irgendetwas für Sawyer. Er stöhnte, und ich wusste, dass er mit den Augen rollte. »Coop …«

»Ja, du bist hier. Und nach Sawyers Gesichtsausdruck nach zu urteilen, hast du ihn in den Wahnsinn getrieben.« Jackson grinste, als er mich in seine Arme zog und mir einen innigen Kuss gab.

Als er sich endlich zurückzog und ich wieder zu Atem kommen konnte, nickte ich. »Er hat es gebraucht.«

Das Lachen erreichte seine Augen, aber ich bekam einen scharfen Blick. »Ich habe also einen Welpen, der den anderen absichtlich verrückt macht.« Dann sah er zu Sawyer. »Und ich habe noch einen, der sich über etwas Sorgen macht, aber nicht darüber reden will?«

Ich nickte und Sawyer wurde rot, leugnete es aber nicht. Jackson schüttelte den Kopf, als wären wir zwei sehr ungezogene Welpen, und mein Schwanz begann, sich zu regen und sich bemerkbar zu machen. Ich mochte diesen Blick. Jackson sah zwischen uns hin und her.

»Ich glaube, ich habe hier zwei Jungs, die später bestraft werden müssen.«

»Oh ja …« Das klang ein wenig zu eifrig, also versuchte ich es noch einmal. »Ich meine, es tut mir leid, dass wir ungezogen waren, Master. Ich verstehe, wenn wir bestraft werden müssen.«

Sawyer stöhnte und er legte seinen Kopf zurück, als würde er um Geduld beten. »Ich werde dir dieses verdammte Handy wegnehmen.«

Grinsend gab ich Jackson einen feuchten Kuss und drückte mich noch fester an ihn, da nicht viele Leute in der Nähe waren. »Ich kann es kaum erwarten, reinzugehen.«

Er lachte und seine Hüften bewegten sich nach vorn, um seinen Schwanz gegen meinen zu drücken. »Du kannst offensichtlich viele Dinge nicht erwarten.«

»Du hast recht.« Ich wollte nicht verbergen, wie sehr ich ihn wollte. »Aber ich werde im Park brav sein. Versprochen.«

Jackson schüttelte den Kopf und griff nach oben, um mein Gesicht zu streicheln. »Das glaube ich nicht eine Sekunde lang. Tu nur nichts, was sie dazu bringen könnte, uns rauszuwerfen.«

Ich machte einen Schmollmund, von dem ich wusste, dass er süß war. »Tja, das schränkt meinen Spaß ein. Aber ich bekomme trotzdem meine Leckerlis, oder?«

Sawyer lachte und kam schließlich um den hinteren Teil des Wagens herum, um sich neben Jackson zu stellen. »Wie viel Zucker hast du ihm versprochen?«

Jackson zuckte mit den Schultern, schenkte Sawyer aber ein böses Grinsen. »Gerade genug, um sicherzustellen, dass ich ihn heute Abend bestrafen kann.«

Ich wusste, dass er perfekt war. Ich streckte mich und gab ihm noch einen schnellen Kuss. »Du bist der beste Master aller Zeiten.«

Seine Hand glitt nach oben, um mein Haar zu zerzausen, und sein Ausdruck änderte sich zu etwas Süßem. »Danke, Cooper.«

Schließlich entschied ich, dass Sawyer immer noch viel zu nervös war, trat zurück und streckte die Hand aus, um seine zu ergreifen. »Beeil dich und sag dem Master Hallo, damit ich zu den Fahrgeschäften gehen kann.«

Sawyer schien sich nicht entscheiden zu können, ob er immer noch nervös war, weil ich so ernst war, ob er Angst hatte, Jackson zu enttäuschen, ob ihn der Gedanke ans Spanking erregte oder ob er von der Vorstellung überwältigt war, den ganzen Tag warten zu müssen, denn er warf Jackson einen schüchternen Blick zu und tausend Ausdrücke huschten über sein Gesicht.

Ich beschloss, zu helfen, und redete weiter. »Er ist sehr aufgeregt.«

Jackson legte eine Hand um Sawyers Taille und zog ihn dicht an sich heran, sodass sie genauso eng aneinandergedrückt waren wie wir eben. Einige Master hätten wahrscheinlich mit den Anweisungen gehadert, aber ich liebte die Art, wie Jackson meine hilfreichen kleinen Hinweise einfach so hinnahm. »Ich bin auch sehr aufgeregt. Du nicht auch?«

Als ich Jacksons sexy Stimme hörte, hatte ich das Gefühl, dass keiner der beiden über den Vergnügungspark sprach, als Sawyer nickte. Es war an der Zeit.

Jackson beugte sich langsam herunter und strich sanft mit seinen Lippen gegen Sawyers, als wären sie in einem Liebesroman oder so. Dann zog er sich zurück, und obwohl ich im falschen Winkel stand, um alles zu sehen, konnte ich erkennen, wie seine Hand nach unten glitt, um Sawyers Hintern zu streicheln. Es war ein Glück, dass wir zwischen den Autos versteckt waren, sonst wäre ich derjenige gewesen, der uns alle in Schwierigkeiten gebracht hätte. Jackson beugte sich herunter und flüsterte Sawyer etwas zu. Ich bekam nur einen Teil davon mit, eine neckische Bemerkung darüber, wie sexy er aussah, bevor Jacksons Stimme wieder leiser wurde. Wahrscheinlich war es eine Versicherung, dass sie nicht zu vorschnell agieren würden, oder eine Erinnerung daran, dass er ein Safeword hatte, um aufzuhören oder langsamer zu werden, wenn sie es brauchten, denn Sawyer nickte und lächelte. Er sah viel weniger nervös aus als eben, als wir aus dem Auto gestiegen waren.

Ein letzter Kuss, diesmal auf die Wange, und Jackson zog sich zurück. »Sind wir bereit?«

Ich war mehr als bereit … für alles. Spanking, Zuckerwatte, Achterbahnen … Na ja, vielleicht nicht für die Achterbahn. Sawyer könnte mit diesem Teil recht haben. Über beide Ohren grinsend hüpfte ich auf und ab. »Ja!«

»Er muss auf jeden Fall erst mal den Hintern versohlt bekommen.«

Sawyer meinte wahrscheinlich, weil ich so unartig war, aber ich fand es eine tolle Idee. »Ich zuerst!«

Jackson lachte nur. »Du, mein süßer Welpe, wirst ganz schön anstrengend sein.«

Ich klimperte mit den Wimpern. »Aber dieser Welpe bekommt doch trotzdem seine Zuckerwatte, oder?«

Sawyer stieß seine Schulter gegen meine. »Komm schon, kein Flirten mehr.«

»Das habe ich überhaupt nicht versprochen.« Ich hatte versprochen, dass wir nicht aus dem Park geworfen werden. Das war ein großer Unterschied.

Kapitel 2



Sawyer



»Hältst du das wirklich für eine gute Idee?« Cooper beim Essen zuzusehen, bereitete mir Bauchschmerzen, aber als er anfing, eine weitere Zuckerwatte zu beäugen, war es Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen.

»Aber …« Er warf Jackson einen schmollenden Blick zu.

Jackson schüttelte den Kopf, als wären wir beide albern, und lehnte sich näher, um in Coopers Ohr zu flüstern. Was auch immer er sagte, war wahrscheinlich schmutzig, aber es hielt Cooper davon ab, nach mehr Zucker zu betteln, also war ich dankbar.

Cooper grinste nur und warf mir einen verschmitzten Blick zu, bevor er nickte. »Ja, Master.«

Jupp, schmutzig.

Jackson schien es nicht zu stören. Er lächelte Cooper an und streckte die Hand aus, um seine Wange zu streicheln. »Mach Sawyer nicht verrückt.«

Cooper machte sich nicht einmal die Mühe, zu verbergen, was er da tat. »Aber es macht sooo viel Spaß.«

Lachend warf Jackson ihm einen Blick zu, als wäre Cooper das Lustigste, was er je gesehen hatte. »Aber du bekommst heute Abend schon Spanking. Wenn du Sawyer zu weit treibst, will er später vielleicht nicht mehr mit uns spielen.«

Spielen? Als Welpe oder mit Spanking?

Cooper seufzte. »Ich habe nicht versprochen, brav zu sein. Außerdem liebt Sawyer mich.« Cooper lehnte sich in Jacksons Berührung, schaute aber zu mir und warf mir einen Kuss zu.

Es war nichts Verwerfliches an diesem Zeichen der Zuneigung in der Öffentlichkeit, aber die Dame, die neben uns stand und darauf wartete, bestellen zu können, blinzelte auffällig und ihr Mund klappte auf. Sie hatte entweder gelauscht oder eine schmutzige Fantasie, denn so böse waren wir gar nicht gewesen.

»Kommt.« Ich neigte den Kopf, um auf die neugierige Frau hinzuweisen. »Ziehen wir ihn weg, bevor ihm noch schlecht wird.«

»Das macht keinen Spaß.« Cooper richtete sich auf, begann aber, seine Zuckerwattesauerei wegzuwischen. Ich dachte, er würde sich benehmen, aber als er aufstand, lehnte er sich dicht an Jackson und küsste ihn auf die Wange. »Ich werde ein braver Junge sein.« Dann beugte sich das Luder vor und küsste meine.

Das Wort „schockiert“ beschrieb nicht einmal annähernd ihr Gesicht. Aber etwaige Schuldgefühle verschwanden, als sie, anstatt uns mit religiösem Scheiß zu beschimpfen, einfach ihr Handy herausholte und ein Foto von uns machte. Manche Menschen kannten einfach keine Grenzen.

Cooper liebte es. Er strahlte und kicherte, als wir alle aufstanden und weggingen. Ich dachte, wir hätten es jetzt hinter uns, aber dann schaute er über seine Schulter und flüsterte laut: »Es ist noch besser, als du es dir vorstellst.«

Gott.

Ich wollte ihn umbringen.

Jackson war auch nicht gerade hilfreich in dieser Situation. Er lachte und hob seine Hand, um Coopers Haare zu zerzausen, als wäre er ein frecher kleiner Sub und keine ungezogene Schlampe, die ein Spanking brauchte.

Moment mal. Verdammt.

So oder so hatte der Scheißer bekommen, was er wollte. Kopfschüttelnd führte ich sie weg, bevor wir als YouTube-Sensation oder, noch schlimmer, als Facebook-Meme endeten. »Ihr macht mich noch verrückt.«

Jackson streckte die Hand aus und berührte mein Gesicht, scheinbar unbekümmert über die Zurschaustellung von Zuneigung. »Er hält uns auf Trab.«

Ich war mir nicht sicher gewesen, wie alles bei unserem Date funktionieren würde. Es war nicht so sehr die Sorge, wie wir miteinander auskommen würden oder ob er die Geduld für einen aufgeregten Cooper hatte, sondern es waren die kleinen Dinge, die mich nervös machten: Zuneigung in der Öffentlichkeit; dass ich verbergen sollte, dass wir nicht nur drei Freunde waren, die miteinander abhingen; dass ich mich öffnen und um das bitten sollte, was ich wollte. Kleine Dinge. Winzige. Aber so verdammt große.

Cooper musste meine Besorgnis gespürt haben. Er griff nach meiner Hand und lächelte süß. »Lass uns noch eine Achterbahn fahren.«

»Mit vollem Magen? Auf keinen Fall. Gehen wir noch mal zum Autoscooter.« Da würde er vielleicht nicht kotzen.

Jackson lachte wieder. »Ich muss Sawyer zustimmen, Welpe. Ich nehme dich nicht noch einmal auf eine Achterbahnfahrt mit all dem Zucker in deinem Magen mit.«

Cooper begann, zu schmollen, aber ein Gähnen ruinierte den Effekt. Ich war nicht überrascht, dass er müde war. Er war seit dem Morgengrauen auf den Beinen und war den ganzen Weg zum Park gehüpft. Stundenlanges Herumwandern und von einem Fahrgeschäft zum nächsten zu rennen, hätte jeden erschöpft. »Okay, Autoscooter. Aber können wir ein anderes Mal wiederkommen und mehr Achterbahnen fahren?«

»Natürlich. Wir können uns sogar Saisonkarten holen, wenn wir wollen«, sagte Jackson, als wäre es keine große Sache, aber für mich waren die Worte bedeutsam.

»Ja!« Coopers Augen leuchteten auf und er grinste. Er konnte die langfristige Bedeutung in den Worten erkennen, und das Luder wollte eine weitere Ausrede, um sich wie ein Verrückter aufführen und mehr Zucker bekommen zu können.

»Also gut. Wir werden auf dem Weg nach draußen mit den Parkleuten darüber sprechen. Meistens bekommt man an solchen Orten einen Rabatt, wenn man im Park ein Upgrade bucht.« Er steuerte uns in Richtung unseres neuen Ziels und lachte, als Cooper vorwärtshüpfte, um sich einen Stand anzusehen, der Stofftiere verkaufte. Jackson nahm meine Hand und drückte sie, während er Cooper beobachtete. »Er ist erschöpft.«

»Er war in aller Herrgottsfrühe auf.«

»Ich wusste, ich hätte euch über Nacht bleiben lassen sollen.« Er stieß seine Schulter gegen meine.

»Zwischen seinem Job und deiner Familie wäre es schwer gewesen, das alles zu schaffen. Er wird sowieso den ganzen Weg nach Hause schlafen.«

Jackson grinste mich an und ich ging im Kopf noch mal durch, was er gesagt hatte.

Oh.

Wir wollten gleich nach dem Park zurück zu Jackson gehen. Errötend blickte ich weg, um zu sehen, wie Cooper sein Portemonnaie zückte, um zu versuchen, einen Stoffwelpen zu gewinnen, indem er Ringe auf ein sich bewegendes Band mit Glasflaschen warf.

Jackson kicherte. »Er weiß, dass die manipuliert sind, oder?«

»Ja, aber er wird fünf Dollar ausgeben, um es trotzdem zu versuchen.« Er musste es tun. Cooper hatte diesen angeborenen Glauben, dass er es nur weiter versuchen musste und dass es klappen würde. Das hatte uns durch lange Nächte gebracht, aber manchmal war es überwältigend gewesen.

»Das ist es, was Cooper einzigartig macht.« Dann lehnte sich Jackson näher und drückte mir einen Kuss auf den Kopf. »Aber wir versuchen nicht, mit ihm Schritt zu halten oder in irgendeiner Weise mit ihm zu konkurrieren. Wir machen alle Dinge in unserem eigenen Tempo. Richtig?«

Cooper hatte gepetzt. »Ja.« Aber ich mochte nicht, dass meine eigenen Sorgen mich zurückhielten. »Aber …«

Als ich den Satz nicht beenden konnte, übernahm Jackson. »Aber manchmal brauchen wir einen kleinen Schubs?«

Die Antwort war leise, aber ich war stolz darauf, nicht zu zögern. »Ja.«

»Das ist alles, was ich hören musste.« Jackson sprach selbstbewusst, als wüsste er genau, was zu tun war, und sein ruhiges Auftreten beruhigte das Durcheinander der Gefühle in mir. »Na komm. Lass uns herausfinden, wie wir ihm einen Welpen besorgen können, bevor er ein Vermögen für das Ding ausgibt.«

»Ich würde dir ja Glück wünschen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das helfen würde.« Ich schüttelte den Kopf, da Cooper sich weigerte, aufzugeben.

»Ich brauche nicht noch mehr Glück. Ich hab genug.«

Er musste meine Verwirrung gesehen haben, denn er schenkte mir ein zärtliches Lächeln. »Ich habe euch zwei gefunden, nicht wahr?«



***



Ich hatte recht behalten: Fünf Minuten nachdem wir losgefahren waren, war er eingeschlafen. Mit dem dummen Stoffhund als Kissen. Ich brauchte wirklich nicht noch mehr Zeit, um mit meinen Gedanken allein zu sein, aber die Fahrt zu Jackson gab mir genug.

Leise grummelnd, während Cooper sich bewegte und kleine Geräusche machte, versuchte ich, es mir bequem zu machen. »Es ist mir egal, wie verrückt die Zeitpläne sind, um zusammenzukommen. Das nächste Mal, wenn wir zusammen irgendwo hinfahren, nehmen wir ein Auto.«

Als ich in Jacksons Einfahrt fuhr, war ich müde, hungrig und neugierig auf den Rest unserer Nacht. Essen, das keinen Zucker als erste Zutat enthielt, war meine oberste Priorität, aber ich hatte das Gefühl, dass bei Cooper Sex ganz oben stehen würde. Ich war mir nur bei Jackson nicht sicher. Der Blick, den er Cooper zum Abschied zugeworfen hatte, war heiß und verrucht gewesen. Als er mir diese Hitze zugewandt hatte, war sie nicht verblasst, aber sie war süßer geworden, und ich hatte ein Vertrauen in seinen Augen sehen können, das nicht immer da war. Was auch immer Cooper ihm geschrieben hatte, ich war froh, dass Jackson sich dadurch besser fühlte. Ich hasste es, dass ich der Grund war, warum er sich Sorgen darüber machte, was zwischen uns passierte. Auf eine verdrehte Art und Weise fühlte ich mich aber besser. Nur zu wissen, dass er über uns und die Zukunft nachdachte, machte es mir leichter, zuzugeben, wie sehr ich an ihm hing. Cooper war mehr als anhänglich. Er war bis über beide Ohren in den Master verliebt, und das Einzige, was ihn davon abhielt, es Jackson lauthals zu verkünden, war ich. Ich konnte nicht sagen, ob er überstürzt handelte oder einfach so war. Cooper stürzte sich mit voller Geschwindigkeit in alles, und in der Liebe schien es genauso zu sein. War es bei uns auch so gewesen? Als ich von seinem Freund zu seiner Familie geworden war, war es da nicht anders gewesen? Ich hatte nie infrage gestellt, was er für mich empfand. Er hatte die Worte gesagt und ich hatte sie in seinen Augen sehen können. Rückblickend konnte ich nicht wirklich sagen, wie lange es gedauert hatte, bis er mir gesagt hatte, dass er mich liebte. Ich erinnerte mich daran, wie ich mich in dem schmuddeligen kleinen Motelzimmer an ihn geschmiegt und mich an ihm festgehalten hatte. Ich erinnerte mich daran, dass ich gewusst hatte, dass wir für immer zusammen sein würden, und dass ich ihm gesagt hatte, wie sehr ich ihn liebte, aber ich konnte nicht sagen, ob es Tage oder Wochen gewesen waren, nachdem wir zusammengezogen waren. War das wichtig? Als ich zu Cooper blickte, der sich entspannt an die Autotür gelehnt hatte, war ich mir nicht sicher, ob es so war. Ich wusste, dass er mich liebte, und ich wusste, dass wir für immer aneinander gebunden waren. Aber ich wusste auch, dass es in unserem Leben Platz für jemand anderes gab, jemanden wie Jackson. Wir brauchten keinen Dom, der uns zusammenhielt, und wir brauchten niemanden, der Entscheidungen für uns traf. Wir funktionierten verdammt gut zusammen und hatten eine Menge erreicht, seit wir das erste Mal von zu Hause weggegangen waren. Aber ihn dabeizuhaben, war auf eine Art entspannend und beruhigend, wie es sonst nichts war. Es gab nichts, worüber ich mir Sorgen machen musste, und nichts, was in meiner Verantwortung lag. Coopers Vergnügen … mein Vergnügen … Coopers Puppy Play … Bestrafungen … nichts davon lag mehr in meiner Verantwortung. Jedes Mal, wenn ich daran dachte, mich Jackson völlig zu unterwerfen, durchfuhr mich eine Welle von Verlangen und Nervosität. Ich hatte in der Highschool genug Jungs gedatet und gefickt, um zu wissen, dass ich devot war. Ich wusste, welche Arten von Dingen ich erforschen wollte, und Cooper hatte mir die Augen für noch mehr geöffnet, aber es gab einen Unterschied zwischen ein bisschen hartem Sex, der jemanden neugierig machte, und echter Unterwerfung. Was ich mit Jackson wollte, war so viel mehr, als nur zu poppen, während er mir ein paarmal auf den Hintern schlug. Aber es war dieser Wunsch nach mehr, der mich misstrauisch machte. Cooper hatte mich schon früher gespankt und er hatte mich gestreichelt, als ich ein Welpe war, und er war ein aggressiver Top, wenn es nötig war, aber das war nicht dasselbe. Oder vielleicht war es so und ich machte mir nur zu viele Sorgen, so wie Cooper es gern tat. Wenn mein Welpenname irgendwas mit Sorgen enthalten würde, würde ich ihn umbringen.

Als ich schließlich den Wagen abstellte, griff ich rüber und rieb Coopers Bein. »Coop, wir sind jetzt wieder bei Jackson.«

Er verzog das Gesicht und verengte die Augen. »Wir sind zu Hause?«

Im Grunde, ja. »Nein, wir sind bei Jackson, erinnerst du dich? Wir wollten heute Nacht hierbleiben. »

Wir waren uns alle einig, dass wir nach dem langen Tag im Park und dem Abendessen und dem Abhängen wahrscheinlich nicht die Energie haben würden, zurück zu unserer Wohnung zu fahren. Nun, das war die Ausrede gewesen, die wir benutzt hatten, um das Übernachten bei Jackson zu rechtfertigen. Nicht, dass Cooper eine gebraucht hätte. Er liebte es, bei Jackson zu übernachten, und er machte sich nicht die Mühe, den Unnahbaren zu spielen. Und ich musste zugeben, dass ich das auch nicht tat. Obwohl wir ihn erst seit Kurzem kannten, fühlte es sich natürlich an, bei ihm zu chillen, auch wenn wir nichts Sexuelles taten. Cooper sorgte jedoch dafür, dass immer etwas Sexuelles passierte. Nicht, dass wir in den zwei Wochen seit unserem ersten Treffen schon so viele Verabredungen gehabt hätten, aber Cooper tat sein Bestes, damit ich mich wohler fühlte. Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich seine Version des Helfens schätzte oder nicht.

Jackson gab es schließlich auf, darauf zu warten, dass wir aus dem Auto stiegen, und er ging zu meiner Seite und öffnete die Tür. Er beugte sich vor und schaute hinein. »Schläft er noch?«

Ich nickte und brummte, während Cooper den Kopf schüttelte und die Augen immer noch geschlossen hatte. »Nein. Ich bin hier.«

Jackson grinste und beugte sich vor. In einem schlechten Bühnenflüsterton sprach er wieder. »Weiß er, dass hier und wach nicht dasselbe sind?«

Ich zuckte mit den Schultern und spielte mit. »Das ist eine sehr gute Frage. Ich bin mir nicht sicher. Du musst vielleicht ein paar Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, ob er wirklich wach ist oder nur im Schlaf redet.«

Jackson versuchte, sein Lachen zu unterdrücken, lehnte sich über mich und griff durch das Auto. Er ließ seine Finger über Coopers Leiste gleiten und tat sein Bestes, um ernst zu klingen. »Ich glaube, er ist tot. Sein Schwanz ist nicht hart.«

»Jepp. Er ist immer hart. Wenn er schlaff ist, muss er den Löffel abgegeben haben. Das ist sehr traurig.« Ich gab Jackson einen kurzen Kuss. »Heißt das, ich darf seine Portion vom Nachtisch essen?«

Daraufhin beschloss Cooper, dass es vielleicht nicht mehr die beste Idee war, den Dummen zu spielen. »Nachtisch?«

Jackson und ich lachten, als Cooper zum Haus hinaufschaute. »Was hast du?«

»Nichts.« Jackson gab Coopers Schwanz eine letzte neckische Liebkosung und bewegte sich dann zurück, um aufzustehen. »Du hattest heute schon genug Süßkram.«

Cooper schmollte. »Aber, Master, ich war so brav.«

Kopfschüttelnd ignorierte Jackson den sexy Ausdruck. »Abendessen und dann werden wir uns entspannen. Sawyer, ich habe den Actionfilm besorgt, von dem du erzählt hast, also können wir sehen, ob er gut ist, wenn du willst.«

Ich freute mich, dass er sich daran erinnerte, schnallte mich ab und begann, aus dem Auto zu klettern. Ich gab Jackson noch einen Kuss und lächelte. »Danke. Ich kann es kaum erwarten, ihn zu sehen. Viele gemischte Kritiken, aber solange sie nicht alle guten Parts in den Trailern gezeigt haben, sollte er gut sein.«

Als Cooper beschloss, dass es besser war, wach zu sein, verschwendete er keine weitere Zeit und sprang aus dem Auto. »Was gibt’s zum Abendessen?«

Ich war vielleicht nicht so aufgeregt wie Cooper, aber ich war genauso neugierig. Jackson hatte gesagt, er würde uns beibringen, neue Dinge zu kochen, aber es war noch nicht genug Zeit gewesen. »Ich glaube, uns wurde etwas Leckeres versprochen.«

Cooper schaffte es, seine Aufregung genug unter Kontrolle zu bekommen, um die Tasche aus dem Kofferraum zu holen, aber dann kam er um die Seite herumgetanzt und warf sich auf Jackson. »Ich bin am Verhungern.«

Jackson schlang seine Arme um Cooper und grinste. »Wie kannst du hungrig sein? Du hast heute ungefähr jede Stunde gegessen.«

Cooper strahlte ihn an. »Ich bin einfach so.« Dann gab er Jackson einen leidenschaftlichen Kuss und zog sich atemlos zurück. »Diese ganze fabelhafte Aufregung kostet eine Menge Energie.«

»Fabelhafte Aufregung, hm?«

»Ja, und ich werde viel Energie für später brauchen.« Cooper wackelte lüstern mit den Augenbrauen.

»Ich bin mir nicht sicher, ob man viel Energie braucht, um einen Film zu sehen. Ich glaube, das ist ruhig und entspannend.« Jackson versuchte, eine neutrale Miene zu bewahren, während er das sagte, aber das Lachen in seinen Augen ruinierte sie.

Cooper ließ nicht einmal zu, sich so necken zu lassen. »Oh, nein. Mir wurde ein Spanking versprochen, wenn ich brav bin. Ich war heute so was von brav und das bedeutet Spanking und unglaublichen Sex.«

Ich schnaubte. »Du hast dem einen Paar fast einen Herzinfarkt verpasst, als du Jackson an den Hintern gefasst hast.«

Cooper streckte mir die Zunge raus. »Sie hätten nicht lästern sollen.«

Jackson verkniff sich ein Lachen. »Und was ist mit der Dame in der Schlange?«

Schulterzuckend blinzelte Cooper unschuldig. »Ich erinnere mich an keine Dame.«

»Du hast ein sehr selektives Gedächtnis, mein Junge. Kommt, gehen wir rein. Das Essen ist fast fertig.« Jackson gab Cooper einen Klaps auf den Hintern und drängte ihn ins Haus, bevor er meine Hand ergriff. »Du warst heute sehr brav, aber ich glaube, ich weiß nicht mehr, was du dir als Belohnung gewünscht hast.«

Weil ich kein Spinner war, der bestochen werden musste, um zu funktionieren, oder ein Flirter, der gern an die Grenzen ging. »Ähm, ein Leckerli?« Also das war vielleicht nicht die beste Antwort.

Jacksons Lächeln wurde zärtlich. »Wie wäre es, wenn ich dir gebe, was ich glaube, das du willst?« Er hob seine freie Hand, um meine Wange zu streicheln. »Etwas, das du brauchst, über das du aber noch nicht gesprochen hast.«

Blöde Plaudertasche.

»Ähm …«

Cooper fand das so perfekt, dass er fast mit seinem nicht vorhandenen Schwanz wedelte, als er auf der Veranda wartete. »Ja, Master! Das wäre eine großartige Idee! Sawyer war heute auch sehr brav. Er hat sich nicht einmal über mich geärgert.«

Weil Jackson da gewesen war, um das kleine Biest in Schach zu halten. Es war einfacher, sich zu entspannen, wenn es nicht meine Verantwortung war. Schade, dass mir kein guter Grund einfiel, warum Jackson mit uns einkaufen gehen sollte. Das würde uns wahrscheinlich eine Menge an Spontankäufen ersparen. Und ich hatte versucht, jede Ausrede der Welt zu finden, um nicht daran zu denken, was später passieren könnte.

»Danke, Master.« Es war nicht ganz das, was ich laut zugeben wollte, aber ich wollte weder ihn noch mich selbst anlügen. Ich holte tief Luft, trat näher und schmiegte mich an ihn. Ich schloss für einen Moment die Augen und schob die Nervosität beiseite. Ich wollte das. Ich wollte Jackson. Ich wollte sehen, wohin alles führen würde. Ich wollte die Worte hören, die eines Tages von ihm kommen würden. Ich wollte sein Gesicht aufleuchten sehen, wenn Cooper die Worte zu ihm sagte. Ich wollte so viel, dass es beängstigend war.

Kapitel 3



Jackson



Mein süßer Junge. Und mein verrückter Junge.

Cooper hüpfte scheinbar zufrieden auf der Veranda herum, also hatte ich kein schlechtes Gewissen, mich auf Sawyer zu konzentrieren. Ich widerstand dem Drang, etwas Dummes zu fragen … besonders, wenn ich die Antworten kannte. Ja, er war okay. Nein, er wollte nicht, dass ich mich zurückzog. Ja, er wollte wirklich den Hintern versohlt bekommen und sich unterwerfen. Nein, er hatte nicht vor, danach zu fragen. Ja, er kannte seine Safewords. Nein, er wollte Cooper nicht umbringen, weil er ihn verpfiffen hatte. Das Letzte war vielleicht ein bisschen weit hergeholt.

»Lass uns reingehen und dir was zu essen organisieren. Und dann machen wir es uns mit dem Film gemütlich.« Eine Zeit lang. Diesen Teil unausgesprochen zu lassen, schien Sawyers Nerven nicht zu helfen, aber sein Kopf ging an meiner Brust auf und ab, während er nickte. Ich hielt ihn fest, bis er bereit war, sich zu bewegen, und redete weiter. »Ich habe vorhin Eintopf in den Crock-Pot getan. Meinst du, er hat die Geduld, um mich Biskuits dazu machen zu lassen?«

Sawyer lachte leise und süß. »Wahrscheinlich nicht, aber ich will sie, also wird er warten müssen.«

»Oh, habe ich etwas gefunden, das dir gefällt?« Ich lernte jedes Mal mehr über sie, wenn wir miteinander sprachen oder etwas zusammen unternahmen, aber es bereitete mir immer noch Freude, wenn ich etwas Neues herausfand.

Er nickte wieder. » Wir kennen nur die aus der Dose … und das ist nicht wirklich dasselbe.«

Ich tat so, als würde ich taumeln und stöhnte. » Sag so etwas nicht zu einem alten Mann, davon bekomme ich einen Herzinfarkt. Dosenbiskuits. Das ist einfach … Mir fehlen die Worte dafür, wie entsetzlich das ist.«

Lachend zog sich Sawyer weit genug zurück, um zu mir aufzuschauen. » Also … sollte ich dir wahrscheinlich auch nicht sagen, dass wir es geschafft haben, die Außenseite zu verbrennen, aber irgendwie die Innenseite fast roh zu lassen?«

Ich spielte vor Sawyer ein dramatisches Schaudern und blickte zu Cooper, der den Kopf schüttelte, als wären wir wahnsinnig. » Cooper, du musst mich retten. Er versucht, mich umzubringen.«

Cooper seufzte. »Du kannst ihn nicht umbringen. Ich habe seit Tagen keinen Sex mehr bekommen … oder ein Spanking. Ich brauche ihn vorher noch.«

Sawyer zuzwinkernd, trat ich einen Schritt zurück. »Ich glaube, Cooper braucht Aufmerksamkeit.«

Coopers Augen weiteten sich vor Aufregung, aber Sawyer warf mir einen wissenden Blick zu. Er war eindeutig viel misstrauischer als Cooper. Ich drehte mich schnell um und schaffte es die Treppe der Veranda hinauf, bevor Cooper sich entscheiden konnte, was er tun sollte.

Sawyer lachte, als ich meine Arme um Cooper schlang, der überrascht aufquiekte. »Da ist aber jemand sehr ungezogen. Mich am Leben halten, bis ihr euren Sex gehabt habt, ja?«

»Das hat Sawyer gesagt, nicht ich.« Cooper lachte atemlos und versuchte, sich aus der Situation zu befreien, in die er sich gebracht hatte.

»Versuchst du jetzt, Sawyer vorzuschieben?« Bevor er antworten konnte, grub ich meine Finger in seine Seiten und begann, ihn zu kitzeln, während er vor Lachen aufschrie. »Um dich zu retten oder um ein Spanking zu bekommen?« Es war unmöglich, dass Cooper tatsächlich einen Satz bilden konnte, aber ich tat weiter so, als würde ich auf eine Antwort warten, nur um seine „Bestrafung“ zu rechtfertigen. »Du weigerst dich also, mir zu antworten, was? Sawyer vorschieben, der ganze Zucker heute und mich nur für Sex brauchen? Ja, ich glaube, ich habe hier einen Jungen, der dringend eine Bestrafung braucht.«

Cooper lachte immer noch zu sehr, um mit mehr als nur einzelnen Wörtern zu antworten, aber er nickte begeistert, während ich ihn weiter kitzelte. »Bitte … ja … ja …«

Ich drückte ihn fest an mich und hielt meine Finger lange genug zurück, damit er zu Atem kommen konnte. »Das heißt aber nicht, dass ich dich spanken werde. Das würde dir zu sehr gefallen, mein frecher Welpe.«

»Oh, aber Master …« Cooper schmollte, ruinierte aber seinen theatralischen Blick, indem er seinen Schwanz an meinem Oberschenkel rieb. »Ich brauche …«

»Sex und ein Spanking. Habe ich gehört.«

Cooper sah zu mir auf, so unschuldig und süß, und schüttelte den Kopf. »Oh, nein, Master. Ich brauche nur dich.«

Er war so süß, dass es fast perfekt war. Aber ich wusste es besser, als ihm zu glauben, zumindest das meiste davon. Die Emotionen waren echt. Ich konnte in seinen Augen sehen, wie viel ich angefangen hatte, ihm zu bedeuten, aber da war auch diese Schicht falscher Unschuld, aus der nur der freche Cooper sprach.

Sawyer wollte offenbar sichergehen, dass ich nicht darauf hereinfiel, denn er schnaubte. »Der Master ist zu schlau, um auf diese Nummer reinzufallen. Versuch es noch mal.«

Cooper drehte seinen Kopf und streckte Sawyer die Zunge heraus, dann drehte er sich wieder um und richtete diese großen, unschuldigen Augen auf mich. Er war verdammt gut in dieser Ich-bin-so-süß-Nummer. Das machte all die Dinge, die ich mit ihm machen wollte, noch verruchter.

Ich beugte mich herunter und leckte um sein Ohr, während ich flüsterte: »Wirst du so süß und unschuldig aussehen, während ich dich ficke und dir deinen sexy Arsch versohle? Willst du die Jungfrau spielen, die von dem großen, harten Bösewicht gründlich verdorben wird?«

Ich fand die Idee heiß und Cooper schmolz einfach in meinen Armen dahin. Seine Knie wurden weich, während er stöhnte. »Oooh, Master.«

Ich grinste ihn teuflisch an, als ich mich zurückzog, und küsste ihn zärtlich. »Dann denke ich, dass du mich länger behalten musst als nur für ein Spanking und Sex.«

Cooper nickte mir leicht umnebelt zu. »Ja … Oh ja …«

Über uns beide lachend, kam Sawyer schließlich auf die Veranda und schüttelte den Kopf. »Ich glaube, du hast ihn gebrochen.«

Mit den Augenbrauen wackelnd, grinste ich Sawyer an. »Das habe ich.«

»Ich werde nicht einmal fragen, was du zu ihm gesagt hast.« Kopfschüttelnd stieß Sawyer uns beide in die Seite. »Füttere mich. Mir wurde Essen versprochen.«

Ich streckte die Hand aus und zog Sawyer dicht an mich heran, wobei ich ihn mit meinem Arm festhielt. »Ich glaube, ich habe dir heute Abend alle möglichen Dinge versprochen.« Als er errötete, es aber nicht leugnete, beugte ich mich herunter und küsste ihn sanft. Als er sich zurückzog, flüsterte ich leise: »Und das Erste, was ich dir versprochen habe …«, Sawyers Ausdruck war heiß, aber nervös, als ich innehielt und die Stille in die Länge zog, »waren Biskuits.«

»Du bist schrecklich.« Er lachte, wahrscheinlich erleichtert, dass ich im Moment nicht über sein Spanking sprach.

Cooper hingegen grinste. »Biskuits? Du willst sie wirklich machen? Selbst?«

Seine Aufregung war ansteckend und lächelnd nickte ich. »Ja. Willst du lernen, wie man sie macht?«

»Ja!« Cooper hüpfte fast in meinen Armen, also gab ich ihm einen Klaps auf den Hintern und ließ ihn los.

»Also gut. Wir müssen loslegen, damit wir Sawyer füttern können. Ich kann meine Jungs nicht verhungern lassen, bevor wir zum lustigen Teil des Abends kommen.«

Sawyer wurde noch röter, aber Cooper begann, herumzutanzen und zu singen. »Ich kriege den Hintern versohlt … Ich kriege den Hintern versohlt …«

Sawyer rollte mit den Augen und warf Cooper einen frustrierten Blick zu, als ich begann, die Tür zu öffnen.

Cooper schien das gar nicht zu stören; er grinste nur noch breiter. »Komm schon, du weißt, dass du genauso aufgeregt bist.«

»Kommt, ihr zwei. Abendessen.« Um Sawyer nicht noch mehr aufzuregen, sah ich Cooper an. »Benimm dich.«

Ohne die sexy Anschuldigung zu bestätigen oder zu dementieren, ging Sawyer ins Haus. Ich führte sie in die Küche und ließ Sawyer den Eintopf verteilen, damit er abkühlen konnte, während Cooper und ich die Biskuits machten. Cooper war beim Backen der Biskuits genauso aufgeregt wie bei allem anderen und ich bekam langsam eine Vorstellung davon, wie die beiden die anderen ruiniert hatten.

Aber schon bald war das Essen fertig und wir saßen entspannt am Tisch. Eine Mehlwolke und einige klebrige Arbeitsplatten hinter sich lassend, war Cooper mit seinen Kreationen durchaus zufrieden, auch wenn sie etwas unförmig waren.

»Der hier sieht aus wie ein Schwanz … ein winziger, leicht knubbeliger. »Was Coopers Worte noch lustiger machte, war, wie ernst sein Gesichtsausdruck wurde, kurz bevor er das ganze Ding in seinen Mund steckte.

Stirnrunzelnd schüttelte ich den Kopf. »Du wirst dich noch verschlucken.«

Sawyers Antwort kam trocken und perfekt getimt. »Nicht bei einem so kleinen Schwanz.«

Cooper fand das so lustig, dass er anfing, zu lachen. Leider war er mitten im Schlucken, sodass er begann, zu würgen.

Ich war mir nicht sicher, worüber ich mir mehr Sorgen machte: über die Spritzer auf dem Tisch oder darüber, wie rot sein Gesicht wurde. Er würde atmen können, wenn er aufhörte zu lachen und das verdammte Ding einfach runterschluckte, also fühlte ich mich nicht allzu schlecht. »Wenn du daran erstickst, werde ich ‚Gestorben an einem Schwanzbiskuit’ auf deinen Grabstein schreiben.« Das war offensichtlich lustiger als Sawyers Kommentar, denn das Lachen flammte wieder auf, und sogar Sawyer stimmte mit ein.

In all dem Chaos klopfte plötzlich jemand an die Hintertür. Als ich aufstand, um nachzusehen, hörte ich Melissas Stimme über das Gelächter hinweg. »Seit wann schließt du die Tür ab?«

Ich öffnete sie und warf ihr einen Blick zu, der sagte, wie dumm diese Frage war.

Sie zuckte mit den Schultern und steckte den Kopf herein. »Sie haben was an.«

»Und was, wenn nicht? Schau nicht nur.«

»Wenn sie nackt wären, hättest du die Tür nicht aufgemacht, Dumpfbacke. Oh, Biskuits! Danke fürs Essen.«

»Ich habe es nicht angeboten.« Aber die Worte gingen unter, als die Jungs sie begrüßten und sie sich am Essen bediente.

Ich rollte mit den Augen, aber es war mir nicht wichtig genug, um sie rauszuwerfen, und ging zurück zu meinem Platz.

Melissa war in Sekundenschnelle am Tisch, mit einer großen Schüssel Eintopf in der Hand, als sie auch schon wieder zu sprechen begann. »Mom sagte, sie werde dich diese Woche anrufen. Irgendetwas über ein Abendessen bei ihnen am nächsten Sonntag.«

»Irgendetwas Besonderes?« Mir fiel kein Geburtstag oder Feiertag ein, den ich vergessen haben könnte.

»Ähm, ich denke, es ist reine Neugier.« Melissa zuckte mit den Schultern und nahm einen Bissen. »Als du erwähnt hast, dass du ein Date hast, klang das offenbar nicht zwanglos genug, also will sie eine Chance haben, dich in die Mangel zu nehmen. Allerdings höflich.«

»Mom ist immer höflich. Aber neugierig.«

Melissa zuckte mit den Schultern. »Du hast es angesprochen.«

»Weil sie kein Geheimnis sind.«

»Dann bring sie mit. Sie wird die Vorstellung lieben, dass du es endlich mit jemandem ernst meinst.« Sie hielt inne und warf einen entrückten Blick auf ihren Eintopf. »Jemandennen …? Ernst mit ihnen … Gibt es einen Plural von ‚jemandem’? Denn ‚Zwei Leute‘ ist nicht persönlich genug.«

Cooper und Sawyer beobachteten den Austausch, als wären wir eine interessante Show, aber ich war mir nicht sicher, was so seltsam war, abgesehen von ihrer dummen Frage. Ich warf ihr einen Du-machst-dich-lächerlich-Blick zu und schüttelte den Kopf. »Woher zum Teufel soll ich das wissen?«

Sie schüttelte den Kopf, als würde sie versuchen, die Spinnweben zwischen ihren Ohren zu beseitigen. »Tut mir leid, ich habe den ganzen Tag mit Schreibarbeit verbracht, und das macht einen nach einer Weile wahnsinnig.«

»Hierherzukommen, war also nur eine Ausrede, um von deinem Computer wegzukommen. Ich fühle mich geehrt.«

Sie tat so, als wäre sie beleidigt. »Hey, wenigstens habe ich dich vor dem Anruf gewarnt.«

»Du hast einen Hintergedanken. Ich habe ihn nur noch nicht herausgefunden.« Bei ihr war immer etwas anderes im Spiel.

Melissa versuchte, unschuldig auszusehen, aber Cooper lachte. »Deine Augen verraten zu viel. Das wird nie funktionieren.«

Melissa blickte zu Cooper und grinste. »Wie wäre es, wenn ich dich diese Woche zum Mittagessen einlade und du mir dann zeigst, wie es geht? Ich könnte ein paar Tipps für die Arbeit gebrauchen.«

Cooper warf mir einen kurzen Blick zu, aber ich zuckte nur mit den Schultern, also drehte er sich wieder zu Melissa um und nickte. »Klar.«

Ich war mir nicht sicher, ob Cooper es für ein zwangloses Angebot hielt oder nicht, aber er schien leicht überrascht zu sein, als sie anfing, einen Termin festzumachen. »Normalerweise mache ich zwischen eins und zwei Mittagspause, aber ich bin flexibel, falls das für dich nicht passt. An welchen Tagen hast du in der Mittagspause Zeit?«

Er schaute sie mit großen Augen an, bevor er sich räusperte. »Ähm, Mittwoch?«

Es klang eher wie eine Frage als eine Aussage, aber Melissa überspielte das einfach, als ob seine Nervosität kein Thema wäre. »Großartig. Soll ich dich abholen oder kannst du mich irgendwo treffen?«

Immer noch leicht überrascht über die Richtung, die das Gespräch genommen hatte, nahm sich Cooper einen Moment Zeit, um zu antworten. »Ähm, ich arbeite bis spät in die Nacht, also werde ich das Auto haben. Ich kann dich irgendwo treffen.«

»Toll.« Sie nahm noch einen Bissen, bevor sie ihr Verhör fortsetzte. »Wenn du lange arbeitest, bleibt Sawyer dann allein zu Hause?«

»Gott, du bist so neugierig.« Ich verdrehte die Augen. »Manchmal gehen er und ich aus, während Cooper arbeitet. Ist es das, was du wissen wolltest?«

Sie wurde hellhörig und nickte. »Ja, ich denke darüber nach, ein Buch zu schrei…«

»Wenn du diesen Satz beendest, bist du eine tote Frau. Ich werde Mom erzählen, dass du den Antrag von diesem Buchhaltungsfreak, den sie geliebt hat, abgelehnt hast, wenn du auch nur erwähnst, ein Buch über meine Familie zu schreiben.« Ich meinte es todernst, aber sie lachte nur.

Sie sah leicht beeindruckt aus und nickte. »Das ist nicht fair. In Ordnung, ich werde nichts weiter darüber erwähnen. Aber dieses Arschloch hat mir nie einen Antrag gemacht, und das weißt du.«

»Es spielt keine Rolle. Mom hat ihn geliebt und fand ihn perfekt für dich. Also wird sie ihn jahrelang immer wieder erwähnen, und das weißt du auch.«

»Schummler.«

»Wenn es dieses Gespräch beendet, dann absolut.« Ich liebte sie, meistens, aber ich wollte mich nicht zurücklehnen, während sie ein Buch über unser Leben schrieb. Besonders, wenn alles so neu und Sawyer noch so unsicher war. Mein aufgeregter Junge schien genau zu wissen, was er fühlte. Nicht, dass er etwas gesagt hätte, aber ich konnte das Zögern in Sawyer sehen. Da war eine Angst tief im Inneren, dass sich alles, was zwischen uns wuchs, eines Tages verflüchtigen könnte. Ich konnte nicht in die Zukunft sehen, aber mir auch nicht vorstellen, meine süßen Jungs zu verlassen. Das musste ich ihm einfach zeigen. Er musste sehen, wie ernst ich die Beziehung nahm und wie sehr ich sie in meinem Leben brauchte. Es war schnell gegangen, aber ich war mir noch nie so sicher gewesen, was ich wollte.

Kapitel 4



Cooper



»Das ist so klebrig und einfach überall.« Das Aufräumen dauerte ewig. Das verdammte Zeug war wirklich überall .

»Dann fuchtle das nächste Mal nicht mit den Händen herum, wenn du rohen Teig an dir hast.« Sawyer verdrehte die Augen und widmete sich wieder dem Einräumen der Spülmaschine.

»Als ich die Biskuits gemacht habe, schien es keine so große Sauerei zu sein. Aber dieser Dreck ist wie alte Wichse. Es ist überall und klebrig.« Auf einem Stuhl balancierend, während ich Mehl und Teig von einer Schranktür abwischte, ignorierte ich Sawyers Stöhnen. Jackson hatte gekocht, also hatten wir uns freiwillig fürs Aufräumen gemeldet. Na ja, Sawyer hatte sich angeboten, weil ich so eine Sauerei mit den Biskuits gemacht hatte. Ich hatte mir allerdings nicht schnell genug ein gutes Argument einfallen lassen können, also musste ich jede Oberfläche in der Küche abwischen. »Ich bin nicht auf dieser Seite der Küche gewesen. Wieso ist da so viel Mehl?«

Sawyer sah mich nicht einmal an. »Du sprichst mit deinen Händen. Wir hatten diese Unterhaltung schon dreimal in den letzten fünf Minuten. Wisch einfach das Mehl ab. Ich bin fast fertig und du trödelst.«

Ich hatte gehofft, er würde mir helfen, wenn ich lange genug brauchte.

Was noch?

»Es ist so schwer.«

Er drehte sich um und streckte mir die Zunge raus. »Ich werde es nicht tun. Ich werde mit dem Master kuscheln gehen, während du Sperma von der Decke kratzt.«

»Fiesling.« Aber ich musste lachen, weil das Bild in meinem Kopf zu schräg war. »Was glaubst du, wie stark ich kommen müsste, um Sperma an die Decke zu kriegen?«

»Cooper.« Ich konnte hören, wie Sawyer mit den Augen rollte.

»Was? Das ist eine legitime Frage.«

»Wir werden es nicht versuchen, Kleiner. Kapiert?« Jacksons Stimme schreckte mich auf, als sie hinter dem Stuhl auftauchte. Seine Hände packten meine Hüften und hielten mich fest. »Warum stehst du auf einem Stuhl?«

»Weil ich zu klein bin, um das Mehl oben an den Türen zu erreichen?« Ich dachte, das wäre offensichtlich.

Jackson schüttelte den Kopf und nahm mir den Lappen aus der Hand. »Komm schon. Du wirst sonst nie fertig, ohne dich umzubringen.«

»Hey, du hast mich erschreckt. Mir ging es gut, bis du mich erschreckt hast.«

»Du hast an die Decke gestarrt, ohne dich an irgendetwas festzuhalten, und hast überlegt, wie angetörnt du sein musst, um da oben dranzuspritzen. Dass du fast runtergefallen wärst, war nicht meine Schuld.« Jackson half mir runter und gab mir einen Klaps auf den Hintern. »Und jetzt beeil dich. Sawyer hat recht: Da wäre ja eine Schildkröte schneller.« Dann warf er mir einen misstrauischen Blick zu. »Es sei denn, du willst nicht kuscheln und dann gespankt werden?« Er seufzte, als wäre es traurig, aber verständnisvoll. »Du musst mir nur sagen, wenn du nicht geil, bedürftig und bereit bist, gefickt zu werden. Es gibt keinen Grund, um …«

Ich reckte mich, um ihn zu küssen. »Das ist einfach nur gemein.«

»Wird es dich dazu bringen, dich zu beeilen?«

Ich seufzte und nickte. »Ja.«

»Wunderbar. Ich kümmere mich um die Oberseite der Schränke. Du fegst den Boden, und dann sollte das alles sein, denke ich.« Als er anfing, zu putzen, sah Jackson zu Sawyer. »Warum bereitest du nicht den Film vor? Wir sind in einer Minute fertig.«

Sawyer machte einen neckischen Schmollmund. »Wie kommt es, dass er Hilfe bei seinen Aufgaben bekommt?«

Das klang schmutzig. Jackson musste ähnliche Gedanken gehabt haben, denn sein Blick wurde heiß und er begann, Sawyer anzusehen, als wollte er ihm versaute Dinge antun. »Wie wäre es, wenn ich dich zur Belohnung dafür, dass du brav warst, auf meinem Schoß sitzen lasse, während wir uns den Film ansehen?«

Jacksons Stimme wurde leiser und das jagte mir einen Schauder über den Rücken. Ich liebte es, wenn er ganz der Dom war und so schmutzig wurde.

Sawyer begann, an seiner Unterlippe zu knabbern, aber er nickte. »Danke, Master.«

Ich wollte mir heute Abend den Hintern versohlen lassen, aber ich hatte das Gefühl, dass Sawyer den Anfang machen würde. Meinem Schwanz gefiel diese Idee auch; wir beide liebten es, zuzusehen.

Jackson blickte zur Tür. »Dann geh und mach dich fertig. Ich möchte dich sofort in den Arm nehmen und mit dir kuscheln. Ich habe den ganzen Tag darauf gewartet, mit dir zu kuscheln.«

Ich konnte es kaum erwarten, zu sehen, was er mit Sawyer anstellen würde, während wir den Film sahen. Die beiden waren wie ein kostenloser Live-3D-Porno, wenn sie in Fahrt kamen, und Sawyer ließ es seine Sorgen verblassen. Als ich nach unten griff, um meinen härter werdenden Schwanz vorsichtig zu richten, spürte ich Jacksons Hand auf meinem Hintern.

»Keine Spielchen mit dir selbst.«

Mein dummer Schwanz wollte wissen, was passieren würde, wenn wir nicht auf ihn hörten. Aber er war ein Schwachkopf, also hielt ich den Mund. Ich wollte kommen und gespankt werden, also benahm ich mich. »Ja, Master. Tut mir leid.«

Jacksons Hand rieb langsame Kreise an der Stelle, an der er zugeschlagen hatte, und ich wusste, dass er darüber nachdachte, was später passieren würde. Das taten wir beide. Seine raue Stimme ließ mir einen Schauder über den Rücken laufen. »Mein süßer Junge muss eindeutig bestraft werden.«

Ich verkniff mir ein Stöhnen, das entweichen wollte, und war mir nicht sicher, wie ich reagieren sollte. Bitte, ja schien nicht die beste Idee zu sein.

Zum Glück musste ich nichts sagen, denn Jackson gab mir einen Schubs. »Fegen.«

Nickend eilte ich zur Speisekammer, wo der Besen aufbewahrt wurde. Sie hatten recht: Sobald ich aufgehört hatte, zu trödeln, ging es schnell. In wenigen Minuten war die Küche sauber und wir kuschelten uns mit gedämpftem Licht auf die Couch.

Bevor Sawyer den Film anmachte, hatte ich ein paar Fragen, die mir auf der Seele brannten. Ich drückte mich an Jacksons Seite, mit Sawyers Beinen auf meinem Schoß, und lehnte meinen Kopf an Jacksons Schulter. »Es war doch okay, dass ich gesagt habe, ich werde mit Melissa zu Mittag essen, oder?« Jackson hatte mir den Eindruck vermittelt, dass es ihm so oder so egal war, aber ich hatte begonnen, das zu bezweifeln.

Jackson drückte mir einen Kuss auf die Stirn. »Ist schon gut. Wenn du nicht willst, dann sage ich ab, aber ich glaube, sie will euch einfach nur kennenlernen. Es ist ihre Art, zu versuchen, eure Freundin zu sein und wahrscheinlich einfach nur eine wissbegierige Arschgeige, die neugierig auf Dinge ist, die sie nichts angehen.«

»Mich stört der neugierige Teil nicht. Ich fühle mich wohl mit dem, wer ich bin und was ich mag, aber sie ist deine Schwester und das ist …« Ernst. Ich hatte noch nicht viel gedatet, aber selbst ich wusste, dass das Abhängen mit der Familie deines Freundes viel mehr war als einfaches Datingverhalten. Und da wir so viel mehr als nur Freunde waren, machte es die Sache in meinen Augen noch größer. Aber wie fühlte sich Jackson dabei?

»Ich möchte, dass ihr meine Familie kennenlernt.« Ich hörte, wie er Sawyer küsste, und spürte dann einen Kuss auf meiner Stirn. »Ihr Jungs seid ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich weiß, wir sind noch nicht lange … zusammen, aber das hier fühlt sich richtig an. Ich werde euch nicht verstecken. Wenn ihr Melissa kennenlernen wollt, ist das in Ordnung für mich. Wenn die verrückte Frau euch Angst macht, dann könnt ihr sie meiden. Wenn ich mich daran erinnere, die Türen abzuschließen, wird das sehr helfen.«

Ich war immer also nicht der Einzige, der daran dachte, seine Türen abzuschließen, also musste ich lachen. »Ja, das würde helfen.« Das Erste, was ich getan hatte, als wir zu seinem Haus gekommen, waren, war, sicherzustellen, dass die Türen verschlossen waren. Das war schnell zur Gewohnheit geworden, nachdem ich gesehen hatte, wie leicht sich Melissa Zutritt verschafft hatte. Beim Abendessen hereinzukommen, war eine Sache, aber wenn wir spielten oder gespankt wurden, wäre das eine andere. Und ich wollte nicht mitten im Geschehen anhalten und die Hintertür überprüfen müssen, um zu sehen, ob Jackson sie verriegelt hatte. »Okay, dann denke ich, wird das Mittagessen lustig. Ich habe keine richtigen Leute in meinem Leben außer euch, mit denen ich über den Welpenkram reden kann.« Ich hatte niemanden, mit dem ich darüber reden konnte, außer Sawyer, aber das war nicht der Punkt.

»Sagt, womit ihr euch wohlfühlt, aber zieht klare Grenzen, wenn es etwas ist, das sie nichts angeht, und ihr es ihr nicht sagen wollt. Fühlt euch deswegen nicht schlecht.« Ich konnte die Besorgnis in Jacksons Stimme hören und das brachte mich zum Lächeln. Er war so süß, wenn er sich Sorgen machte.

»Ja, Sir.«

»Braver Junge.«

Sawyer sprach auch endlich. »Was ist mit dem nächsten Wochenende mit deiner Familie?«

Ich spürte, wie Jackson mit den Schultern zuckte. »Na ja, meine Mutter möchte vielleicht ein ernsthaftes Gespräch, aber ich habe darüber nachgedacht, sie zum Grillen zu überreden. Ich denke, etwas Legeres ist vielleicht einfacher. Steaks oder Burger. Was ist euch lieber?«

Ich hob meinen Kopf, um die beiden anzusehen, und versuchte nicht, mein Grinsen zu verbergen. »Ähm, ich glaube, das hat er nicht gemeint.« Es war süß, dass Jackson nur an die Pläne und das Essen dachte, aber Sawyers kaum unterdrücktes Lächeln sagte, dass es nicht das war, was er wissen wollte.

»Was hast du denn gemeint?« Seine ernste Verwirrung schien Sawyer zu entspannen, denn er rollte sich lächelnd zu Jackson.

»Ähm, ich bin eigentlich neugierig darauf, ob du wirklich willst, dass wir deine Eltern kennenlernen. Ich weiß, du hast gesagt, dass es in Ordnung sei, wenn wir mit Melissa abhängen. Und nebenbei bemerkt: Es ist gut, dass ich mich da raushalte. Sie macht mich nervös, aber ich war mir nicht sicher, ob du bereit bist, deinen Eltern zu sagen, dass du mit zwei Jungs zusammen bist.«

Jacksons Augen weiteten sich, als Sawyer sprach, und er begann, die Punkte zu verbinden. »Ich habe vor, dass ihr für eine sehr lange Zeit ein Teil meines Lebens seid, Baby. Ich werde euch nicht verstecken. Sicher, es wird Zeiten und Menschen geben, wo wir vorsichtiger mit dem sein müssen, was wir sagen, aber nicht bei meiner Familie. Also, ich habe nicht vor, das Puppy Play zu erwähnen, weil ich mit meiner Mutter nicht über mein Sexleben und solche persönlichen Dinge rede, aber ich kann es kaum erwarten, ihnen zu zeigen, was für wunderbare Menschen ihr seid.«

Ich war an der Reihe. »Und die werden sich wirklich nicht daran stören, dass wir zu zweit sind?«

Jackson zuckte wieder mit den Schultern. »Sie wird überrascht sein, aber sie hat immer gesagt, dass sie nur will, dass ich glücklich bin und mit jemandem sesshaft werde. Sobald sie den ersten Schock überwunden hat, wird sie schon klarkommen.«

Seine entschlossene Antwort, als würde er an nichts zweifeln, beruhigte meine Nerven, aber ich konnte sehen, dass Sawyer nicht ganz so entspannt war. Jacksons Eltern waren nicht ausgeflippt, als er sich geoutet hatte, und sie hatten regelmäßig mit Melissas Verrücktheiten zu tun, also dachte ich mir, solange wir nicht über das Puppy Play sprachen, würden wir im Vergleich zu ihr einigermaßen normal wirken.

Jackson gab uns beiden wieder Küsse. »Also kommt ihr nächstes Wochenende mit?«

»Ja. Ich stimme für Steaks.« Ich wusste, Jackson würde uns nicht in eine Situation bringen, die er für unangenehm hielt. »Du sagtest, du würdest mir zeigen, wie man grillt.«

Sawyer stöhnte. »Du wirst dir nur wieder die Haare verbrennen.«

»Was?« Jackson versuchte, seine Stimme ruhig zu halten, aber Überraschung und Sorge waren deutlich zu hören.

Seufzend gab ich ihm einen Klaps auf den Arm. »Es war nicht so schlimm, wie es sich angehört hat. Er ist einfach nur dramatisch.«

Sawyer kicherte. »Du hast Geburtstagskerzen ausgeblasen und deine Haare in Brand gesteckt. Ich habe ein Recht darauf, mir über echte Flammen Sorgen zu machen.«

Jacksons Kopf fiel zurück gegen die Couch.

Ich war mir nicht sicher, ob ich meine Chance mit dem Grillen verspielt hatte oder nicht. »Du zeigst mir doch noch, wie man es macht, oder?«

Er seufzte, hob aber den Kopf. »Ja, aber mit einer Menge Aufsicht. Viel Aufsicht.«

Ich zuckte mit den Schultern. Ich wusste, dass er mir sowieso nicht erlauben würde, es allein zu tun, also spielte es keine Rolle, dass er vorhatte, mich zu überwachen. Ich wollte lernen, wie man grillte. »Das wird ein Spaß. Ich kann es nicht erwarten.«

Sawyer und Jackson schauten beide unsicher, aber ich wusste, dass es aus unterschiedlichen Gründen war.

Lächelnd versuchte ich, ihnen zu zeigen, dass alles in Ordnung sein würde. Der Einzige zu sein, der sich keine Sorgen machte, war manchmal anstrengend.

Kapitel 5



Sawyer



Die ganze Diskussion um das Treffen mit Jacksons Familie und das Mittagessen mit seiner Schwester und das bevorstehende Spanking und was auch immer passieren würde machte es nicht einfach, sich auf den Film zu konzentrieren. Jacksons wandernde Finger waren auch nicht gerade hilfreich. Nicht, dass er versuchte, subtil zu sein. Wenn es nur seine Hand war, die langsame Kreise auf meiner Brust und hinunter bis knapp über meinen Schwanz rieb, war es etwas ablenkend, aber ich verpasste nicht viel vom Film. Aber als er Cooper in seinen Plan einbezog, war es fast unmöglich, daran zu denken, auf den Fernseher zu achten. Seine leichte Berührung kreiste um meine Brustwarzen und dann an meiner Brust hinunter, bevor er seine unsichtbare Spur wieder aufnahm. Jedes Mal schien er näher an meine Brustwarzen und meinen Schwanz heranzukommen, aber er überschritt diese Linie nie. Schließlich, bei einer Runde um meine Brustwarzen, rieb er mit den Fingerkuppen über die festen Spitzen. Alles in mir spannte sich an und ich wartete darauf, was er tun würde. Jackson gab ein leises Kichern von sich und spielte mit dem Nippel, während er sich den Film ansah und leise mit Cooper über alberne Dinge sprach, um ihn zu beschäftigen. Es war verdammt ablenkend.

»Warum reibst du nicht Sawyers Beine? Ich wette, sie sind müde von einem so langen Tag.« Jacksons Worte kamen vernünftig genug rüber, aber ein Blick auf Coopers Gesicht, das totale Freude zeigte, und ich wusste, dass ich etwas übersehen hatte.

»Er war heute sehr gut, Master.« Coopers sexy Unschuld ließ meinen Schwanz zucken und Jacksons leiser Ton der Zustimmung half auch nicht.

»Wie wäre es, wenn wir ihm zeigen, wie ein braver Junge belohnt wird?«

Coopers Stimme triefte vor Sex. »Ja, Master.«

Fuck.

Irgendwo zwischen einer Explosion und der nächsten bekam ich nicht mehr mit, was im Film geschah. Coopers Finger wanderten an meinen Beinen auf und ab und streichelten sie in langen, langsamen Strichen, die immer höher wanderten.

»Er ist so angespannt, Master.« Coopers Hände drückten auf meine Oberschenkel, kaum einen Zentimeter von meinem Schwanz entfernt, und es gab nichts, was ich tun konnte, um ruhig zu bleiben.

»Dann müssen wir ihm vielleicht helfen. Er war so ein braver Junge heute und wir hatten so viel Spaß im Park, dass er entspannt und glücklich sein muss, nicht wahr?« Jacksons Vorstellung von Hilfe schien zu beinhalten, den Bereich direkt über meinem Schwanz zu massieren, ohne ihn tatsächlich zu berühren.

Cooper warf Jackson einen sehr ernsten Blick zu und nickte eindeutig zustimmend in die Richtung, in die das Gespräch ging. »Er ist immer so brav, Master. Ich möchte ihn glücklich machen.«

Fuck.

»Schauen wir mal, was wir tun können, Kleiner.« Jacksons Tonfall entsprach in seiner völligen Unschuld fast dem von Cooper, aber diese Illusion wurde zerstört, als ihre Finger anfingen, über meinen Schwanz und meine Eier zu streichen.

»Oh, Master, hier ist er noch härter. Spürst du die ganze Anspannung?«

Ich spürte, wie sich Jacksons Körper anspannte, und ich wusste, dass er Cooper mit seinen großen, süßen Augen auf eine verruchte Art erotisch fand. Ihre Finger verschränkten sich über meinem Schwanz und ich musste die Augen schließen, weil das Bild ihrer gemeinsamen Hände über mir zu sexy war.

Jacksons Stimme wurde tiefer und ich konnte hören, wie das Bedürfnis auch in ihm zu wachsen begann. »Du hast recht. Ich denke, wir müssen sehen, was wir in dieser Sache tun können. Bist du bereit, mir zu helfen, damit es ihm besser geht?«

Fuck.

»Ja, Master.« Coopers Antwort war so ernst, dass sich alles in mir anspannte, während ich abwartete, was sie tun würden.

»Was meinst du, wie sollen wir ihn aufmuntern?«

»Sollen wir ihn massieren? Vielleicht fühlt er sich dann besser.« Ich konnte mir vorstellen, wie Cooper Jackson anblinzelte und sein Bestes tat, um die unanständige Idee alles andere als anrüchig erscheinen zu lassen.

»Mal sehen, ob das hilft. Wenn es das nicht tut, müssen wir vielleicht etwas anderes versuchen. Wenn Sawyer so ein braver Junge war, sollte er nicht so hart und angespannt sein.« Starke Finger begannen, meine Jeans zu öffnen, und ich wusste durch die große, gleichmäßige Berührung, dass es Jackson war.

»Oh ja, Master. Seine Haut zu reiben, ist wahrscheinlich viel entspannender.« Die Freude und Erregung in Coopers Stimme waren nicht vorgetäuscht, nur die erotische Arglosigkeit war es. Sie versuchten, mich umzubringen.

Als Jackson meinen Schwanz befreite, legten sich ihre Hände um mich und streichelten langsam meine Erektion, bis ich in Jacksons Armen stöhnte und zitterte. Eine Hand zog mich fester an seinen Körper, während die andere die sanften Berührungen fortsetzte, die mich an den Rand des Wahnsinns trieben. Ich wollte kommen. Ich wollte sie anflehen, mich härter zu wichsen und die Lust in mir explodieren zu lassen. Aber ich kannte die Regeln und ich kannte das Spiel.

»Warum versuchst du nicht, nur die Spitze zu streicheln und zu sehen, ob ihn das mehr entspannt?« Jacksons Worte ließen Cooper meinen Schaft hinaufwandern, um sich auf die empfindliche Spitze zu konzentrieren, die bei jeder Berührung Funken durch mich schickte.

Die Kombination war unglaublich. Die zarte, gleichmäßige Liebkosung von Jacksons Hand und das fast schmerzhafte Vergnügen, das mir Coopers Hand bescherte, machten es schwer, zu verarbeiten, was geschah. Schmerz. Vergnügen. Sanft. Grob. Sachte. Überwältigend. Ich wollte kommen, wenn sie so weitermachen. Ein leises Wimmern entfuhr mir und ich musste meinen Kiefer zusammenpressen, um nicht zu flehen. Ich wollte so viel mehr, aber ich wollte nicht derjenige sein, der das Sagen hatte. Es oblag dem Master.

»Ich glaube, das funktioniert. Manchmal werden die Leute angespannter, kurz bevor sie sich völlig entspannen.« Ich war mir nicht sicher, ob Jacksons Worte bedeuteten, dass er mich höher schicken wollte, bevor ich kommen durfte, oder nicht. Aber ich hatte das ungute Gefühl, dass es das war, was diese ganz normalen Worte bedeuteten.

»Dann müssen wir ihn noch härter und steifer machen, Master?«

Ich wollte Cooper umbringen. Gleich, nachdem ich zum Orgasmus gekommen war.

»Das ist wahrscheinlich eine gute Idee.«

Ich hätte mir nie vorstellen können, wie heiß es sein würde, dazuliegen und den beiden zuzuhören, wie sie ein so unschuldiges Gespräch führten, während sie so verruchte Dinge mit mir machten.

Jackson setzte die unglaubliche Quälerei fort und steigerte sie dann auf eine andere Ebene. »Warum schiebst du nicht deine andere Hand zwischen seine Beine? Wenn du ihn dort streichelst, könnte es uns helfen, ihn noch angespannter zu machen.«

»Ja, Master.« Cooper hätte Schauspieler werden sollen.

»Heb dich für uns etwas, Sawyer. Wir werden dafür sorgen, dass du dich noch besser fühlst. Ich weiß, wie sehr du dich entspannen willst, mein Junge.« Jacksons Worte schickten Wellen des Verlangens durch mich, und obwohl ich über ihnen lag, war es fast unmöglich, meinen Körper zum Gehorchen zu bringen.

Als meine Hose unten war, ließ ich mich gegen Jackson zurücksinken und spürte Coopers Hand zwischen meine Beine gleiten. Zu wissen, was kommen würde, machte das Warten nur noch intensiver. Die Sekunden zogen sich in die Länge, während ich spürte, wie sein Finger unter meine Eier und über meinen Damm glitt. Als er dann mein Loch umkreiste, zitterte ich und klammerte mich an Jacksons Hemd.

»So ist’s brav, Cooper. Du machst einen tollen Job. Sieh dir an, wie hart du Sawyer gemacht hast.« Jacksons sexy Stimme verdeutlichte die Tatsache, dass sie jede meiner Reaktionen beobachteten.

»Danke, Master.« Coopers süße Stimme stand im völligen Widerspruch zu dem, was sein Finger tat, als er an meinem Loch rieb und es reizte. Er umkreiste und streichelte es, drückte seinen Finger gerade in mich hinein, bevor er ihn wieder herauszog und den verrückten Kreislauf von vorne begann.

Als sich die Lust weiter aufbaute und ich fast sehen konnte, wie mein Orgasmus heranrauschte, um mich zu überrollen, wurde Jacksons Hand langsamer. »Ich glaube, wir müssen einen anderen Weg finden, um Sawyer zu helfen, sich zu entspannen.«

»Was zum Beispiel?«

»Ich werde es dir zeigen, Cooper.«

Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich die Aufregung in Jacksons Stimme mochte oder ob sie mich nervös machte. Wahrscheinlich beides. Ihre Hände lösten sich von meinem Körper und ich zwang mich, die Augen zu öffnen. Jackson lächelte mich an, als hätte er die beste Idee gehabt.

Scheiße.

»Setz dich für mich auf, Sawyer. Ich weiß genau, wie ich dich noch mehr verwöhnen kann.«

Meine Arme, Beine und mein Gehirn funktionierten nicht genug, um Jacksons Anweisungen zeitnah zu befolgen, aber mit seiner Hilfe war ich bald dicht an seinen Körper geschmiegt, während Cooper sich von uns entfernte.

»Cooper, ich möchte, dass du dich zwischen meine Beine legst, mit dem Kopf zur Couch und den Füßen nach außen.«

Ich war verwirrt, als Jackson begann, die dekorativen Kissen von der Couch auf dem Boden zwischen seinen Beinen zu stapeln. Als er Coopers Kopf auf die Kissen gestützt hatte, sodass sein Gesicht direkt an Jacksons Schenkeln war, bildete sich langsam ein unanständiges Bild in meinem Kopf. Jackson bestätigte es nur, als er anfing, mich zu bewegen. Ich dachte nicht einmal daran, mein Safeword zu benutzen oder gar zu leugnen, was ich wollte, als er mich auf seinen Schoß legte, sodass mein Schwanz über Coopers Mund baumelte. Vor allem, weil er mich nicht fragte oder mich dazu brachte, zu bestätigen, was ich wollte. Er wusste es einfach und übernahm die Kontrolle. Vielleicht hätte ich irgendwann zugeben können, was ich wollte. Vielleicht hätte ich irgendwann die Worte finden können, um um das zu bitten, was ich so dringend brauchte: Befreiung und das vollkommene Vergessen, das entstand, wenn man alles dem Master überließ. Aber ich war mir nicht sicher. Zum Glück musste ich das auch nicht sein.

»In Ordnung, Cooper. Während ich ihm den Hintern versohle, um die Anspannung zu lösen, möchte ich, dass du deine Lippen benutzt, ihn küsst und ihn in den Mund nimmst. Ich denke, das wird auch helfen.« Jackson sprach, als wäre es eine Art Spiel, das er testen wollte.

Ich wusste genau, wie unglaublich es sich anfühlen würde und wie genau meine „Anspannung“ auf ihre neue Idee reagieren würde. Als Jackson zuschlug und sich die Hitze und das angenehme Gefühl in mir ausbreiteten, sackte ich auf seinem Schoß zusammen und ließ alles geschehen. Als Cooper schließlich seine Zunge herausstreckte und begann, an der Spitze meines Schwanzes zu lecken, keuchte und stöhnte ich. Die Empfindungen waren fast zu perfekt.

Jacksons Hand bewegte sich in einem beruhigenden Rhythmus, der Hitze über meinen Arsch und Verlangen durch meinen Körper verbreitete. Irgendwie war der Schmerz vom Spanking nie wirklich Schmerz. Es war Erlösung und Hingabe und Funken, die Wellen der Lust durch mich schickten.

Als Coopers Mund anfing, an meinem Schwanz zu saugen, war ich endlich in der Lage, alles abzugeben. Jede Sorge war weg; jede Angst verblasst. Die Unterwerfung legte sich um mich wie eine beruhigende Decke, die alles, was auf mich drückte, beiseiteschob und nur das Gefühl zurückließ, umsorgt, geliebt und beschützt zu werden.

Als ich mich auf Jackson entspannte und mental meine Unterwerfung anbot, änderte sich etwas bei dem Spanking. Die Wärme durchdrang mich weiter und seine Hand fiel in einem gleichmäßigen Rhythmus auf mich herab, der das Verlangen weiter ansteigen ließ, aber mit dem schönen Schmerz waren beruhigende Berührungen und leises Gemurmel darüber vermischt, wie süß und wie gut ich für ihn wäre. Liebe und Verlangen wirbelten in seiner Stimme durcheinander, bis ich sie nicht mehr auseinanderhalten konnte, und ich war mir nicht einmal sicher, warum ich das überhaupt wollte. Es war Jackson. Er war unser Geliebter, unser Master, unser Freund … unsere Familie.

Die Lust begann, wieder anzuschwellen und ich war mir nicht sicher, ob ich die Kraft hatte, sie noch länger zurückzuhalten, ob die stockenden, verwirrenden Worte, die aus mir heraussprudelten, Jackson wissen ließen, dass ich die Lust nicht länger zurückhalten konnte, oder ob er es einfach wusste, aber er schien zu verstehen, dass ich an meiner Grenze war. Seine Hand hörte auf, mich zu spanken, aber die knetenden, rauen Berührungen an meinem empfindlichen Arsch hielten das Bedürfnis auf einem fast unmöglichen Niveau. Jackson sagte etwas Leises, als er begann, mein enges Loch zu umkreisen, aber das Klopfen war so laut in meinen Ohren, dass ich nichts außer meiner eigenen Lust hören konnte.

Coopers Mund fing an, noch härter an meinem Schwanz zu arbeiten, und ich konnte endlich die Lustschreie hören, die von mir ausgingen.

Jacksons mit Spucke befeuchteter Finger drang schließlich in meinen verkrampften Muskel ein und der Hauch Schmerz, der sich mit der Lust vermischte, war perfekt.

Als sein Finger über meine Prostata strich und Wellen der Lust durch mich hindurchfluteten, nahm Cooper meinen Schwanz tief in seine Kehle auf, und alles, was ich spürte, war mein nahender Orgasmus.

»Komm.«

Jacksons Worte öffneten die Schleusen und es brach in absoluter Perfektion über mich herein. Wirbelnde Empfindungen und Lust durchströmten mich und keiner der beiden Männer war bereit, mich zurück auf die Erde zu bringen. Als es schließlich zu viel war und die rasende Flut des Verlangens abebbte, ließ Cooper meinen Schwanz los und Jackson zog sich aus mir zurück und rieb beruhigende Kreise auf meinem Rücken. Ich hörte, wie Cooper sich bewegte, und spürte dann, wie ihre beiden Hände in langen Strichen über meinen Körper streichelten. Ihre Worte rückten langsam wieder in den Fokus.

»So wunderschön … schau dich an …« Jacksons Worte waren leise und zärtlich und ich konnte hören, wie viel es ihm bedeutet hatte.

Cooper war einfach nur froh, recht gehabt zu haben. Seine Stimme war leise und süß, aber es war ein Hauch von Vergnügen darin, weil er wusste, dass er recht behalten hatte. »Habe ich dir nicht gesagt, wie gut es sich anfühlen würde? Das ist genau das, was du gebraucht hast.«

Ich wollte ihn eine kleine Göre nennen, aber das erforderte mehr Energie, als ich aufbringen wollte.

Als Jackson begann, mich in seinen Armen zu drehen, stöhnte ich auf. Ich war nicht bereit, mich zu bewegen. Er kicherte, offensichtlich nicht abgeschreckt von meiner Reaktion. »Komm. Wir werden uns jetzt ins Bett legen. Du wirst dich ausstrecken und entspannen, während ich überlege, was ich mit Cooper machen werde.«

Ich nickte schläfrig, während ich mich an Jacksons Brust schmiegte, und zwang die Worte heraus. »Ungezogen … Bestrafen … Frechdachs.«

Lachend ignorierte Jackson meine Stimme und fing an, Cooper die Anweisung zu geben, meine Hose und Schuhe auszuziehen. Als ich nackt war, schlang er seine Arme um mich und stand auf. Ich hatte nie verstanden, wie sexy und süß es war, von jemandem auf den Armen getragen zu werden, bis ich realisiert hatte, dass Jackson das konnte. Er lachte und sagte, das wäre ein guter Ansporn für ihn, in Form zu bleiben.

Es dauerte nicht lange, da lag ich auf dem Bett und mein Gehirn begann endlich, zu arbeiten, aber mein Körper machte mir klar, dass er für diese Nacht fertig war. Ich fühlte mich unglaublich. Ich wusste, dass ich steif sein würde, aber ich wollte mich einfach nur in dem leicht verschwommenen Gefühl wälzen, das mich umhüllte, und in den Empfindungen, die immer noch von meinem Hintern ausgingen. Es war perfekt.

Kapitel 6



Jackson



Coopers kaum gezügelte Erregung schwappte fast über, sobald Sawyer auf dem Bett lag. Er war so brav gewesen, aber es war klar, dass er mit seiner Geduld am Ende war. Was perfekt war, denn wir wollten beide eine Ausrede, ihn zu bestrafen. Ich entfernte mich vom Bett und ging auf Cooper zu, der in der Mitte des Raumes wartete. Seine Muskeln zuckten, als er dort stand, und ich nahm meine Hände hoch und begann, ihn planvoll zu entkleiden.

Als er sein Hemd auszog, warf ich ihm einen ernsten Blick zu. »Du warst heute sehr ungezogen, Cooper.«

Diese sexy, trügerisch arglosen Augen blinzelten mich an. »Es tut mir leid, Master.«

Gott, er war gut darin. Es war, als wäre er ein süßes, kleines, unschuldiges Geschöpf, das völlig unberührt war. Es war eine heiße Fantasie, eine, die er anscheinend noch nicht aufgeben wollte. Wenn er mein naiver Junge sein wollte, während ich ihn bestrafte, würde ich dieses Spiel gern mit ihm spielen.

Meine Hände wanderten über seine Brust hinunter und zu seiner Hose. Ich wollte meinen verspielten Jungen nackt sehen. »Du hast schockierende Dinge zu den Leuten im Park gesagt. Du hast Süßigkeiten gegessen und um mehr gebettelt. Du hast sogar Dinge gesagt, die Sawyer verrückt gemacht haben.« Als ich den Knopf seiner Hose öffnete und begann, den Reißverschluss runterzuziehen, um seine Erektion zu befreien, ließ ich mir Zeit und meine Hand über seinen Schwanz streicheln. »Ich werde dich bestrafen müssen. Es ist wichtig, dass du lernst, wie du deinem Master zu dienen hast.«

Cooper starrte zu mir hoch und sah geradezu niedergeschmettert aus, dass er unartig gewesen war. Wären da nicht seine pochende Erektion und die Vorfreude, die so groß war, dass sie sie fast zum Vibrieren brachte, hätte ich es völlig geglaubt. »Ich will brav für dich sein.«

Ich fuhr mit meiner Hand an seinem Schwanz entlang und nickte langsam, bevor ich meine Hände bewegte, um seine Hose herunterzuschieben. »Ich werde dir beibringen, wie du brav für mich sein kannst, Cooper.«

Ein leises Wimmern durchbrach für einen kurzen Moment seine sexy Persönlichkeit, bevor er es wieder unterdrückte. Als er sprach, war diese freche Unschuld wieder da. »Danke, Master.«

Als ich ihn nackt hatte, zog ich ihn in meine Arme und küsste ihn sanft. Ich hob den Kopf und streichelte sein Gesicht. »Ich werde dir den Hintern versohlen, damit du dich das nächste Mal, wenn du überlegst, unartig zu sein, daran erinnerst, was passiert, wenn du dich danebenbenimmst.«

Es war keine Frage, aber Cooper nickte langsam, während er zitterte, und sein Schwanz zuckte gegen mich. »Hoch aufs Bett. Ich will, dass du dich über Sawyers Schoß legst.«

Der Befehl war eindeutig nicht das, was er sich vorgestellt hatte, denn er neigte den Kopf fragend zur Seite, bevor er sich in Bewegung setzte. Als er zum Bett ging, war sein unmöglich harter Schwanz das einzige Zeichen seiner Lust. Ehrlich gesagt sah er aus wie ein unschuldiger Junge, der böse bestraft werden musste.

Ich war eindeutig viel schmutziger, als ich jemals erwartet hatte, denn ich war so hart, dass mein Schwanz bei der vor mir ausgebreiteten Fantasie schmerzte. Cooper legte sich über Sawyers Schoß, sodass sein harter Schwanz gegen Sawyers schlaffen gepresst war, und er keuchte bei dem Vergnügen. Es war fast so, als wäre er schockiert über die unanständige Position, was es noch heißer machte. Er war so ein schlimmer Einfluss auf mich. Ich würde die verrückten Dinge, die mir durch den Kopf gingen, auf ihn schieben. »Das ist mein braver Junge. Genau so.«

Er würde sich nicht zurückhalten können, zu kommen. Es würde perfekt werden.

Cooper musste gemerkt haben, dass ich es ihm nicht leicht machen würde, die Regeln zu befolgen, denn er machte einen Schmollmund, als er sich auf dem Bett niederließ. Sawyer war immer noch entspannt, aber seine Hände bewegten sich, streichelten Cooper fast unbewusst und machten es dem erregten Jungen ungewollt noch schwerer, sich zu benehmen. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass das alles meine Idee war, aber das kam alles dank des Internets und schmutziger Onlinebücher. Es war erstaunlich, was man alles finden konnte, wenn man anfing, nach Buchlisten mit den besten schwulen Sexszenen zu suchen. Die Bücherwelt war ein interessanter Ort. Viel interessanter, als mir noch vor einem Monat bewusst war.

Cooper beobachtete mich aufmerksam, als ich zum Nachttisch ging. Es war gerade außerhalb seiner Sichtlinie, wenn er nicht gerade aufstand und sich komplett umdrehte, sodass meine Überraschung nicht ganz ruiniert sein würde. Ich legte das Gleitgel und die Kondome auf den Tisch, nahm etwas anderes und legte meine Hand an meinen Körper.

Ich kletterte auf das Bett und legte mich neben ihn, wobei ich darauf achtete, mich nicht auf den inzwischen neugierigen, aber immer noch schläfrigen Sawyer zu legen. »Was passiert mit ungezogenen Jungs, Cooper?«

Das Zögern in seinem Atem hätte Angst sein können, aber ich wusste, dass es Verlangen war. Die subtile Art, wie er sich über Sawyers Schwanz bewegte, verriet ihn. »Sie müssen bestraft werden, Master.«

»Das ist richtig. Du hast gesagt, du willst mein braver Junge sein, nicht wahr?« Ich wartete gerade lange genug, um Cooper nicken zu sehen, bevor ich fortfuhr. »Also weißt du, was du mich fragen musst?«

Er nickte mir noch einmal zögernd zu, bevor er schüchtern nach unten sah und durch seine Wimpern wieder nach oben blickte. »Wirst du mir den Hintern versohlen, Master, damit ich meine Lektion lerne?«

Fuck.

Es war heißer, als ich es mir je vorgestellt hatte. Ich würde auf jeden Fall zurückgehen und alles lesen, was dieser Autor geschrieben hatte. »Braver Junge.« Endlich bewegte ich meinen Arm und holte den Holzlöffel hervor, den ich vorher versteckt hatte.

Coopers Augen weiteten sich und er leckte sich über die Lippen.

Als ich die flache Seite des Löffels auf eine runde Backe legte, spürte ich, wie ein Schauder durch ihn fuhr. »Ich habe viel über ungezogene Jungs recherchiert und wie man sie im Zaum hält. Das hier soll sehr effektiv bei eigensinnigen Jungs sein, die sich danebenbenehmen.«

Bevor Cooper reagieren konnte, bewegte ich den Löffel auf und ab und schlug ihm auf den Hintern. Ich hatte die Idee Anfang der Woche gründlich erforscht, und abgesehen davon, dass ich mich ein bisschen dumm fühlte, weil ich mir selbst den Hintern versohlt hatte, wusste ich, dass ich es gerade hart genug machte, dass es zwar stach, aber nicht wirklich wehtat. Ich wollte, dass er verzweifelt und bedürftig war, nicht völlig im Subraum oder in Schmerzen versunken.

Cooper wölbte sich und keuchte überrascht auf, ließ sich dann aber wieder aufs Bett fallen. Ich schwang wieder den Löffel und begann, seinen Arsch mit stechenden Schlägen zu übersäen, die ihn dazu brachten, sich gegen Sawyer zu drücken. Die unschuldige Art verschwand, als er stöhnte und sein harter Schwanz gegen Sawyers weichen Körper stieß. All das Wackeln und Wimmern riss Sawyer aus seiner Benommenheit, aber es schien ihn nicht zu stören. Er ließ seine Finger einfach über Coopers Rücken und seine Ritze gleiten, während ich ihn versohlte. Cooper war gefangen zwischen Himmel und Hölle. Er liebte es, vorgeführt und gespankt zu werden. Er liebte das schmerzhafte Vergnügen, das ihn überkam. Er wollte mehr. Er wollte kommen. Aber er wusste, dass das Betteln um mehr nicht das bringen würde, was er wollte.

Ich spürte, wie Sawyer seine Beine bewegte, als ich den Löffel auf Coopers rosa Hintern niedersausen ließ, und was immer Sawyer getan hatte, brachte Cooper zum Überkochen. Ein letzter Schlag, eine letzte neckische Liebkosung über seinem Loch und Cooper schrie seine Lust heraus. Sein Orgasmus brach über ihn herein. Wir hielten ihn so lange wie möglich aufrecht, reizten sein Loch und kneteten grob seine zarten Backen, während er sich wand und schüttelte.

Als es schließlich vorbei war und er wie eine Stoffpuppe auf dem Bett lag, wechselten wir zu langsamen, beruhigenden Liebkosungen.

Meine Berührung war zärtlich, aber die Worte waren heiß und rau. »Du warst ein sehr unartiger Junge, Cooper. Du bist ohne Erlaubnis während deiner Bestrafung gekommen.«

Cooper seufzte und schmollte, hob den Kopf und sah mich an. »Sawyer hat geschummelt.«

Ich versuchte, nicht zu lachen, und hob eine Augenbraue. »Wie?«

Cooper sackte wieder in sich zusammen, zu müde, um sich aufrecht zu halten. »Er hat meinen Schwanz zwischen seine Beine genommen und es war, als würde ich ihn ficken. Das ist geschummelt.«

»Ich wüsste nicht, warum.« Ich schüttelte den Kopf und strich weiter sanft mit der Hand über seine Haut. »Man hat dir gesagt, du sollst nicht kommen. Du kanntest die Regel, nicht wahr? Darüber haben wir doch schon gesprochen.« Er warf mir einen wirklich mitleidigen Blick zu, den ich keine Sekunde lang glaubte. »Nein, ich werde meine Meinung nicht ändern. Ich werde mir einfach später eine andere Strafe für dich ausdenken müssen.«

Das ließ seine Augen größer werden. »Noch eine, Master?«

»Ja.« Ich seufzte, als hätte er mich in eine schlimme Lage gebracht, aber er schien es nicht zu glauben. Offensichtlich war ich nicht so ein guter Schauspieler wie er. »Ich werde mir einfach eine Strafe ausdenken müssen, die zu dem unartigen Verhalten passt, das ich gerade gesehen habe.«

Cooper gab ein kleines wimmerndes Geräusch von sich, nickte aber, eindeutig neugierig darauf, was passieren würde. »Es tut mir leid, Master.«

Ich strich mit dem Finger über sein enges Loch und nickte. »Ich weiß, dass es dir leidtut.« Ich fuhr Kreise um seine empfindliche Öffnung und reizte ihn weiter, während ich sprach. »Es ist wichtig, dass du verstehst, dass du nicht ungezogen sein darfst. Als dein Master ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass du über die Konsequenzen deines Handelns nachdenkst.« Ich ließ die Spitze eines Fingers in seinen Körper gleiten und fuhr mit den sexy Worten fort. »Jedes Mal, wenn du an etwas Böses oder Unanständiges denkst, möchte ich, dass du dich an dein Spanking und deine Bestrafung erinnerst.« Ich fickte ihn sanft mit einem Finger. »Du sollst an deinen Master denken, wenn du ein ungezogener Junge bist.«

Cooper stöhnte und sein Arsch kam hoch, er bettelte eindeutig um mehr.

Ich machte einfach mit den wahnsinnig sanften Stößen weiter, während sich sein Verlangen wieder zu regen begann. »Du wirst an mich denken, nicht wahr, Cooper? Du wirst an mich denken, wenn du unanständig bist?«

Cooper nickte, offensichtlich nicht sicher, was er sagen sollte, und warf mir einen bedürftigen Blick zu. »Du hast gesagt, du würdest mich ficken, Master. War ich so unanständig, dass du deinen Schwanz nicht in mich hineinschieben willst, Master?«

Fuck.

Darin war er so gut. »Du bist schon gekommen. Du wirst empfindlich sein und ich werde dich nicht schonen.« Ich wusste, dass er die Dehnung an der Art, wie sich sein Körper bewegte, spürte, aber seine Hüften stießen zurück und wollten mehr, also war ich nicht besorgt.

»Bitte … du hast es versprochen …«

Ich war mir nicht sicher, ob er wieder kommen würde oder nicht, aber das Bedürfnis in Coopers Stimme ließ meinen Schwanz pochen. Meine sexy Jungs waren gekommen, aber meine Erregung war immer noch da. »Solange dir klar ist, dass ich dich lange und hart ficken werde und dass du noch eine Bestrafung vor dir hast …« Ich ließ diesen Teil absichtlich vage, aber ich wusste genau, was ich mit meinem Jungen machen würde. Er würde es lieben.

»Ja … bitte  …« Cooper hob seinen Arsch an und stöhnte, als sein Schwanz sich von Sawyers Schenkeln löste.

Sawyer schenkte mir ein böses Grinsen und genoss es sehr, wie er Cooper geneckt hatte. Sawyer war verschmust und ruhig, aber äußerst hinterhältig, wenn er Cooper zurückhaben wollte. Das Leben mit meinen Jungs würde nie langweilig werden.

Ich zog mich aus Cooper zurück und er wimmerte, als ich ihn leer zurückließ, aber er seufzte erleichtert, als er sah, wonach ich griff. Ich warf das Gleitgel und das Kondom auf die Matratze neben Cooper, rutschte vom Bett und begann, mich langsam auszuziehen. Cooper wollte sich umdrehen, um einen besseren Blick zu haben, aber ich schüttelte den Kopf. »Nein, ich mag die Aussicht. Dein rosa Arsch ist verlockend und schön.«

Er errötete, sah aber furchtbar zufrieden mit sich aus, was ich süß fand.

»So ist es besser. Heb ihn noch mal für mich. Zeig mir, was du willst.«

Sawyer schien kein Interesse daran zu haben, mit uns Liebe zu machen, aber er hatte nicht vor, am Rand zu warten. Er griff nach dem Gleitgel, schmierte seine Finger ein und schob einen in Cooper. Der erotische Anblick ließ mich langsamer werden, um es hinauszuzögern. Sawyer verschwendete keine Zeit damit, Cooper zu necken. Er dehnte und bereitete ihn vor, bis aus einem Finger schnell zwei wurden und Cooper um mehr bettelte. Sawyer hatte ein böses Funkeln in den Augen, als er Cooper reizte. »Du willst die Dehnung spüren, wenn der Master seinen Schwanz hineinsteckt, nicht wahr?« Coopers Stöhnen musste ein Ja gewesen sein, denn Sawyer nickte und sprach weiter und spielte mit Coopers gefülltem Arsch. »Dann wirst du auf mehr warten müssen. Sieh nur, wie hart er für dich ist. Ich wette, du bist so bereit. Der Master hat dich tagelang warten lassen, um zu kommen.«

Egal, wie lange ich den Anblick aufrechterhalten wollte, irgendwann war ich nackt. Ich kletterte auf das Bett und schob Coopers Beine grob auseinander. Als ich mich zwischen sie kniete, nahm Sawyer seine Finger weg, ließ aber seine Hand auf Coopers Arschbacke ruhen, fast so, als würde er Cooper für mich zur Schau stellen.

»Er ist bereit für dich, Master.«

Verdammt. Heiß.

»Danke. Ich glaube, ich muss eine andere Belohnung für dich finden.« Ich beugte mich über Cooper und küsste Sawyer zärtlich. »Es ist so süß von dir, an mich zu denken.«

»Ich mag es, meinem Master zu helfen.« Jedes Mal, wenn er das Wort sagte, schien es leichter aus ihm herauszukommen.

»Danke, Baby.« Ich zog mich zurück, griff nach dem Kondom und hatte es in Sekundenschnelle über meinen Schwanz gestreift.

Sawyer half mir ein letztes Mal, als er mit meinem Schwanz spielte und den letzten Rest des Gleitgels über das Kondom schmierte. Ich unterdrückte ein Stöhnen und warf ihm einen heißen Blick zu, woraufhin er lächelte und sich zurück in die Kissen fallen ließ. »Ich glaube, der Master ist bereit für dich, Coop.«

Ich war mehr als bereit. Ich stieß mit einem kräftigen Stoß in Cooper und liebte das Gefühl, wie sich sein Körper um meinen Schwanz zusammenzog, und das Stöhnen der Lust, das aus ihm herauskam. Sawyer griff unter Cooper und ein weiterer wunderschöner Laut drang aus meinem bedürftigen Jungen. Ich ahnte, dass er mit Coopers Schwanz spielte, und begann mit langen, langsamen Stößen, um ihn noch höher zu bringen.

Cooper stöhnte und bettelte, flehte um mehr und darum, dass Sawyer aufhörte, ihn zu reizen. Sawyer musste mir eine detaillierte, praktische Erklärung darüber geben, was er mit Cooper machte, aber das konnte warten.

Als Cooper zu zittern begann und sein Verlangen zu kommen immer verzweifelter wurde, wusste ich, dass wir beide am Ende unserer Kräfte waren. Mein eigener Orgasmus drohte über mich hereinzubrechen und ich wusste, dass ich nicht mehr lange würde warten können. Er fühlte sich zu gut an und seine Lust war zu schön, um ihr zu widerstehen.

Ich nickte Sawyer zu, spankte Coopers Hintern und knurrte die Erlaubnis, die er seit Tagen hören wollte. »Zeig mir, wie gut sich das anfühlt. Komm für mich.«

Die Kombination war zu viel für meinen erschöpften, brennenden Jungen. Cooper explodierte, sein Körper umklammerte meinen Schwanz fast schmerzhaft, als die Lust in Wellen durch ihn ritt. Als ich seine Leidenschaft sah, hörte ich auf, gegen das Verlangen anzukämpfen, das mich übermannte. Mein Orgasmus überkam mich und ich stieß weiter in ihn hinein, wollte, dass wir beide immer höher und höher flogen. Als Cooper schließlich auf das Bett sank, ließ ich meinen erschlaffenden Schwanz aus ihm hinausgleiten. Er stöhnte bei dem Gefühl, schloss aber die Augen und ließ jeden Muskel locker, als er sich entspannte.

Ich zog mich gerade lange genug zurück, um mich um das Kondom zu kümmern, und warf es in den Mülleimer neben dem Bett. Wieder zu ihnen reinzuklettern und alle unterzubringen, war eine lästige Pflicht. Cooper hatte kein Interesse daran, von Sawyer runterzukommen. Sawyer war schläfrig und nicht bereit, sich zu bewegen, um Cooper von sich zu schieben. Beide wollten aber zugedeckt werden und ich wollte nicht schlafen, ohne meine Jungs um mich herum zu haben.

Ich gewann. Irgendwann. Als sie endlich fertig und einigermaßen sauber waren, Cooper an meine Seite geschmiegt und Sawyer mit seinem Kopf auf meiner Brust war, gähnten sie wie die verschlafenen Welpen, die sie waren.

Sawyer murmelte leise mit erschöpfter Glückseligkeit in seiner Stimme: »Ich bin so froh, dass ich morgen nicht aufstehen muss.«

Cooper fand das überhaupt nicht nett. »Das ist gemein.«

»Nicht meine Schuld, dass du Frühschicht hast.«

»Nicht streiten. Ihr seid beide erschöpft.« Ich gab ihnen Küsse, als sie sich hinlegten, und musste lächeln. Sie waren jung, aber leidenschaftlich und liebevoll und so süß zusammen, dass ich mir manchmal nicht sicher war, wie ich das Glück gehabt hatte, sie zu finden.

Als der Schlaf über uns hereinbrach, hörte ich Sawyer murmeln: »Ich habe den Film gar nicht mitbekommen.«

Kichernd rieb ich langsame Kreise auf seinem Rücken. »Wir sehen ihn uns morgen noch mal an.«

Cooper schnaufte und drückte sein Gesicht an meine Schulter. »Ohne mich?«

»Du wolltest ihn nicht mal sehen.« Er hatte sich die ganze Zeit über gelangweilt.

Sein Gesicht verzog sich und er runzelte die Stirn. »Das ist nicht der Punkt.«

Lächelnd schüttelte ich den Kopf. »Das ist der Punkt, du Nuss. Schlaf jetzt. Wir werden später in der Woche etwas Lustiges machen, wenn Sawyer arbeiten muss.«

Grinsend, als hätte er eine riesige Belohnung gewonnen, entspannte sich Cooper schließlich. »Ja, Master.«

»Frechdachs.« Ich lachte, als Cooper nickte.

»Welpenzeit nach der Arbeit, Master?« Cooper gähnte und ich spürte, wie Sawyer still wurde.

»Wenn es das ist, was du willst.« Wir hatten für Sonntag nichts anderes geplant, also wäre es der perfekte Zeitpunkt für ihn, zu spielen.

»Ich will …« Coopers Stimme verstummte, als er schließlich einschlief.

Ich gab Sawyer noch einen Kuss und zog ihn dicht an mich. »Mach dir keine Sorgen. Ich kann hören, wie dein Gehirn arbeitet. Du und ich werden uns zusammenrollen, während er verrückt Bällen hinterherjagt. Vielleicht kannst du mir helfen, eine Überraschung für ihn vorzubereiten.«

»Eine Überraschung?« Sawyers Stimme war nicht so besorgt, wie ich erwartet hatte, also nahm ich das als Zeichen, dass wir Fortschritte machten. Ich war mir nur nicht sicher, ob es darum ging, dass er mir seinen Welpen zeigte, oder darum, dass er akzeptierte, dass ich damit einverstanden war, zu warten, bis er bereit war. So oder so, es spielte keine Rolle.

Ich lächelte und nickte. »Ja. Ich zeige es dir morgen, wenn er nicht da ist, um zu lauschen.«

Cooper seufzte dramatisch. »Fieslinge.«

»Schlafenszeit für Welpen.«

Als sie sich schließlich entspannten und ihre Atmung in langsame, tiefe Töne wechselte, die verrieten, wie müde sie wirklich waren, konnte ich nicht anders, als zu hoffen, dass Cooper seine Überraschung gefallen würde.

Kapitel 7



Cooper



Ich schaltete den Wecker aus, bevor er ein drittes Mal zu klingeln begann, aber als ich auf das Handy starrte, konnte ich mich nicht daran erinnern, ihn eingestellt zu haben. Ein Glucksen ertönte neben mir und ich drehte mich in der Dunkelheit des frühen Morgens um und sah Jackson grinsen.

»Du hast den Wecker nicht gestellt.«

»Oh, nun. Das beantwortet die Frage.« Aber dann fiel mir eine andere ein. »Wann hast du das getan?«

Er seufzte und streckte sich. Es war so sexy, wie er seine Brust reckte, sodass ich meine Hand hob und begann, mit meinen Fingern über die muskulöse Fläche zu streichen. Jacksons Stimme war leise in der Dunkelheit. »Es ist mir eingefallen, nachdem wir eingeschlafen sind. Sich mitten in der Nacht von euch loszureißen, um dein Handy zu suchen, war ein Kunststück, das kann ich dir sagen.«

Leise lachend beugte ich mich vor und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. »Danke.«

Die Frühschicht am Sonntag zu übernehmen, war schrecklich, aber der Tausch mit Mitch hatte mir den Samstag freigegeben, also wollte ich mich nicht beschweren. Na ja, nicht allzu sehr.

Jackson drehte sich um und zog mich an sich. »Gern geschehen. Lass uns von hier verschwinden, damit wir Sawyer nicht aufwecken.«

Ich hob meinen Kopf, um über Jackson hinwegzusehen, und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen, als ich Sawyers schlafende Gestalt betrachtete. »Okay. Bist du dir sicher, dass du nicht wieder schlafen willst?«

»Ja.« Er beugte sich vor und gab mir einen leisen, zärtlichen Kuss. »Ich glaube, ich habe es so eingerichtet, dass du Zeit hast, mit mir Kaffee zu trinken, nicht wahr?«

Ich nickte und konnte mein Lächeln nicht verbergen. »Ja. Du hast es perfekt abgestimmt.«

Selbst wenn er es nicht getan hätte, hätte ich einen Weg gefunden, es zu schaffen. Ich mochte die Art, wie er sich Mühe gab, um ein bisschen Zeit für uns zu finden. Und ich hatte gesehen, dass Sawyer das auch gefiel. Als Jackson mit ihm darüber gesprochen hatte, dass sie nächste Woche zusammen essen gehen würden, während ich länger arbeitete, hatte Sawyer ein aufgeregtes Grinsen auf seinem Gesicht gehabt und schnell zugestimmt. Es schien Jackson wichtig zu sein, dass er uns beide als Individuen kennenlernte und an diesen Beziehungen arbeitete, ebenso wie an der, die wir alle zusammen haben. Ich war mir nicht sicher, ob es an den Büchern und den Nachforschungen lag oder ob es ihm einfach als eine gute Idee erschien, aber wir beide wussten es zu schätzen. Egal, ob er es merkte oder nicht, wir fühlten uns dadurch besonders. Eine von Sawyers Befürchtungen, als wir angefangen hatten, darüber zu sprechen, einen Master zu finden, war gewesen, dass er einen von uns mehr mögen könnte als den anderen. Nun, das schien kein Problem bei Jackson zu sein. Er mochte Sawyers ruhige, beständige Persönlichkeit genauso, wie er meine fabelhafte Aufregung mochte.

Als wir aus dem Bett kletterten, nahm sich Jackson einen Moment Zeit, um sich zu vergewissern, dass Sawyer zugedeckt war und noch schlief, bevor er sich entfernte. Er war so süß, aber er hatte keine Ahnung, warum ich nur grinste und ihn beobachtete. Jackson schnappte sich ein Paar der Baumwollhosen, die auf der Kommode gestapelt waren, und warf es mir zu, bevor er sich selbst eins nahm.

Sobald ich angezogen war, hüpfte ich durch das Haus, denn Kaffee klang köstlich und ich konnte es kaum erwarten, ein paar Minuten mit Jackson zu verbringen. Natürlich versuchte ich nicht, herauszufinden, wie ich am besten hinter sein Geheimnis kommen konnte oder mit welcher gemeinen Strafe er mich zu quälen gedachte. Es sollte wunderbar werden.

Jackson folgte in einem vernünftigeren Tempo, schüttelte den Kopf und murmelte, dass es zu früh wäre, um durch das Haus zu tanzen. Während ich anfing, Kaffee zu kochen und einen Bagel rauszuholen, fing Jackson an, Becher und leckere Sachen für den Kaffee zusammenzusammeln.

Als wir uns an den Tisch setzten, mit Essen für mich und dampfenden Tassen der Perfektion für uns beide, schien Jackson endlich aufzuwachen. »Wann kommst du nach Hause?«

Es war so süß, aber er schien nicht einmal zu realisieren, was er gesagt hatte, also ignorierte ich es. »Um die Mittagszeit. Es ist eine kurze Schicht.«

Er nickte. »Gut. Wir warten mit dem Essen, bis du nach Hause kommst.«

Ich nahm einen Schluck und dachte darüber nach, wie ich am besten seine Pläne herausfinden könnte. Das Grübeln half meinem Gehirn, aufzuwachen. »Also, wie sieht der Zeitplan für den Nachmittag aus? Hast du nicht gesagt, da seien ein paar Besorgungen, die wir erledigen müssen?« Ich kannte die Antwort darauf bereits, aber ich war neugierig, wohin das Gespräch führte.

Jackson schüttelte den Kopf und stellte seine Tasse ab. »Nein, ich denke, es ist alles in Ordnung. Ich weiß, du hast gesagt, ihr müsset noch ein paar Lebensmittel einkaufen, bevor ihr zu euch nach Hause fahrt, und ich muss noch ein bisschen an den Büchern arbeiten. Aber sonst fällt mir nichts ein. Ich denke, wir werden später einfach abhängen.«

Es waren gute Informationen, aber nichts, womit ich arbeiten konnte. »Wollen du und Sawyer heute wieder den Film sehen?« Vielleicht würde das die Dinge in Gang bringen.

»Ich glaube, schon. Es war einer, den er sehen wollte, und ich habe ihn«, Jackson grinste, »abgelenkt

Das war wahrscheinlich das Beste. Ihn einmal zu sehen, war okay gewesen, aber Jackson dabei zuzuschauen, wie er Sawyer geneckt hatte, und dann auch noch mit ihm zu spielen, war eine tolle Ablenkung gewesen. Allerdings wäre es langweilig, den Film zweimal anzusehen. »Meinst du, du kannst dich davon abhalten, ihn wieder abzulenken ?« Daran hatte ich ernsthafte Zweifel.

»Das ist der Plan, aber wir müssen abwarten, was passiert.« Jackson zuckte mit den Schultern und es sah so aus, als würde er sich nicht sonderlich anstrengen, die Dinge auf Kurs zu halten.

»Ich schätze, er wird ziemlich frustriert sein, wenn er sich den Film dreimal ansehen muss, um ihn wirklich zu sehen.« Ja, er würde zumindest schmollen, und nicht auf die sexy Art.

»Wahrscheinlich, aber er schien letzte Nacht nicht allzu frustriert zu sein, also hoffe ich, dass es ihn nicht in den Wahnsinn treiben wird.«

Ich zuckte mit den Schultern, als ich meinen Bissen hinunterschluckte, schüttelte aber den Kopf. »Zweimal ist okay, aber beim dritten Mal wird er frustriert.«

Jackson lachte und nahm einen weiteren Schluck von seinem Kaffee. »Warum denke ich, dass du das aus erster Hand erfahren hast?«

Ich versuchte, lässig zu wirken, aber mein Grinsen verriet es. »Weil du sehr klug bist.«

Er lächelte immer noch, sah jetzt aber misstrauisch aus. »Was hast du getan?«

Seufzend trank ich etwas von meinem Kaffee, bevor ich antwortete. »Es war nicht so schlimm.«

Jackson warf mir einen langen Blick zu. »Wenn deine Geschichten so anfangen, bedeutet das, dass es schlimm war.«

Fast kichernd nickte ich verschwörerisch. »Na ja, es war dieser alte Film, der mich um den Verstand gebracht hat. Er nannte ihn ständig einen Klassiker und ich konnte einfach nicht interessiert bleiben, oder ruhig. Er sagte, er habe das meiste verpasst und wolle ihn sich ein paar Tage später noch einmal ansehen.« Es war sterbenslangweilig und ich sollte nicht für meine Taten verantwortlich gemacht werden. »Na ja … ich habe mich wieder gelangweilt. Ich weiß nicht, warum Schauspieler, die schon seit Ewigkeiten tot sind, in Filmen mit schrecklichen Actionsequenzen als Klassiker angesehen werden. Also kurzum: Ich habe einfach etwas anderes gefunden, das ich in den Mund nehmen konnte.«

Jacksons Augen tanzten, und er schüttelte den Kopf. »Was hast du gefunden?«

»Sawyers Schwanz.« Ich konnte nicht anders, als zu strahlen. Es war brillant gewesen. »Er hielt mich ruhig und fast still, aber Sawyer wurde sauer, weil er sagte, er könne sich nicht konzentrieren, während ich ihm einen blies.« Dann stieß ich den Atem aus und runzelte die Stirn. »Zum dritten Mal musste ich still sitzen und er drohte mir, beim nächsten Mal als Welpe den Ball nicht mehr zu werfen, wenn ich ein Wort sage oder mich bewege. Er war sooo lang und sooo langweilig.«

Jackson warf mir einen neugierigen Blick zu. »Warum hat er ihn sich nicht einfach an einem Abend angesehen, an dem du länger arbeiten musstest?«

»Offensichtlich um mich zu quälen, weil ich beim ersten Mal nicht den Mund gehalten habe.« Ich meinte es ernst, aber Jackson schnaubte in seinen Kaffee und begann, zu husten. Nach einem Dutzend Mal Nachfragen, ob alles okay war, bei denen er einfach abwinkte, hatte er sich wieder gefangen.

»Ich kann mir vorstellen, dass du ihn verrückt machst, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er nicht mit deinem Welpen spielt.«

Ich nickte. »Ich auch nicht, aber ich wollte es nicht übertreiben. Als Welpe spiele ich gern mit dem Ball und jage ihm hinterher.«

Sein Lächeln wurde zärtlich. »Ich erinnere mich.«

Nichts von dem, was er gesagt hatte, ließ darauf schließen, dass die Sache mit dem Welpen zu viel war, aber ich fragte trotzdem noch einmal nach. »Und du hast kein Problem damit, dass ich später ein Welpe bin … wenn wir nirgendwo hingehen?«

»Natürlich nicht«, antwortete er, ohne darüber nachzudenken.

Ich ließ es darauf beruhen und fragte nach meiner Belohnung. »Bekomme ich meine Überraschung später?«

Lachend griff Jackson über den Tisch und fuhr mit einer Hand über mein Gesicht. »Ich bin schockiert, dass du so lange gebraucht hast, um zu fragen.«

Er war süß, aber das war nicht die Antwort, die ich suchte. Seufzend machte ich einen Schmollmund. »Ich habe es mit Andeutungen versucht, aber du wolltest es mir nicht sagen.«

Meine Niedlichkeit funktionierte nicht. Er schüttelte den Kopf. »Weil es eine Überraschung sein soll.«

Ich stützte meine Ellbogen auf den Tisch, meinen Kopf in die Hände und gab ihm meinen besten traurigen Welpenblick. »Aber das macht keinen Spaß.«

»Mir schon.« Jackson grinste und zeigte auf mein Essen. »Also, iss dein Frühstück. Wenn du dich beeilst, haben wir noch Zeit, zusammen zu duschen, wenn du das willst.«

Oh ja.

Ich nickte enthusiastisch, da ich den Mund voller Kaffee hatte, und versuchte, ihn wissen zu lassen, dass das genau das war, was ich wollte.

Jackson gluckste. »In Ordnung, ich werde ein paar Sachen holen und sie ins Gästebad bringen, damit wir Sawyer nicht aufwecken. Du machst dich fertig und wir sehen uns dann gleich da drin. Klingt das gut?«

»Klingt perfekt.« Und wenn er sich Sorgen machte, dass wir laut sein könnten, war ich mir ziemlich sicher, dass das bedeutete, dass wir Spaß haben würden.

»Gut.« Er stand auf, beugte sich vor und gab mir einen kurzen Kuss. »Trödle nicht.«

»Ich denke nicht, dass das ein Problem sein wird.« Ich stopfte noch einen Bissen vom Bagel in mich hinein, während er sich auf den Weg nach draußen machte, und war in wenigen Minuten mit dem Frühstück fertig. Es dauerte etwas länger, bis ich alles aufgeräumt hatte, bevor ich zu ihm ging, aber ich wollte ihm kein Chaos hinterlassen.

Als ich ins Gästezimmer ging, sah ich einen Stapel Kleidung auf dem Bett, und ich hörte, wie Jackson sich im Badezimmer bewegte. Er war gerade dabei, das Wasser in der Dusche aufzudrehen, als ich hereinkam. Sein sexy Körper und sein immer größer werdender Schwanz waren eine schöne Ablenkung, sodass ich einen Moment brauchte, um zu realisieren, dass ich mich auch ausziehen sollte.

Jackson warf mir einen heißen Blick zu, ließ eine Hand an seinem Körper hinuntergleiten und begann, seinen Schwanz zu streicheln. Er versuchte nicht direkt, ihn hart zu machen, aber er spielte eindeutig mit ihm, um mir zu gefallen. Ich war mir nicht sicher, ob der sexy Anblick mich schneller oder langsamer werden ließ. Ich wollte ihn feucht und an mich gedrückt spüren, aber ich wollte auch seine Hand beobachten, wie sie sich bewegte.

Als ich endlich nackt war, war mein Schwanz schmerzhaft erigiert. Jacksons wandernde Hände machten mich noch härter, als er mir in die Dusche half. Sie war kleiner als die im Hauptbadezimmer, aber es war genug Platz für uns beide, vor allem, wenn wir dicht beieinanderblieben.

Als Jackson anfing, mich langsam mit dem Duschgel einzureiben, begann er, mich zu necken. »Du wirst heute Nachmittag viel Spaß haben. Ich werde deine Überraschung für dich bereithalten, und dann darfst du für mich ein Welpe sein.«

Das Gefühl seiner Hände, die langsam über mich streichelten, und seine sexy Stimme, die mich neckte, brachten mich dazu, mich zu winden und meinen Arsch gegen seinen Schwanz zu drücken. Ich wollte spüren, wie er in mich glitt und mich besinnungslos fickte.

»Nein, mein Junge, das nicht. Du musst noch wund sein von letzter Nacht.«

Ich konnte es spüren, aber es war nicht schlimm. »Aber …«

»Du bekommst später deinen Schweif und ich will nicht, dass das zu viel für dich wird. Aber wenn du kommen willst, bin ich vielleicht bereit, meine Hände um deinen Schwanz zu legen. Willst du, dass meine Finger deine Eier reizen und meine Hand an deinem Schaft entlangreibt, während das Wasser auf dich niederprasselt?«

Jacksons heisere Stimme jagte mir einen Schauder über den Rücken und ein Stöhnen entwich mir. Eine Hand bewegte sich langsam an meinen Bauchmuskeln hinunter zu meinem Schwanz, die andere arbeitete sich von meiner Hüfte zu meiner Brust vor. Als er dann tatsächlich mit mir spielte, war ich so bereit, dass ich zitterte. Als seine Hand langsam an meinem Schaft auf und ab wanderte und seine Finger an meinen Nippeln zu spielen begannen, freute ich mich im Geiste über seine Entscheidung, das Gästebad zu benutzen. Stöhnen und Lustschreie, wenn er an der Spitze meines Schwanzes kitzelte oder einen empfindlichen Nippel zwickte, hallten durch den Raum, und ich hatte Mühe, sie zu unterdrücken.

Jacksons Kopf senkte sich und er flüsterte leise, während er mein Ohr küsste: »Mein lauter Junge, ich liebe es, deine Geräusche zu hören, aber wenn du Sawyer aufweckst, muss ich mir eine andere Strafe ausdenken. Es wartet bereits eine auf dich. Mach nicht gleich zwei draus.«

Ich biss mir auf die Lippe, während er mich methodisch immer weiter an den Rand brachte. Ich wimmerte und gab leise Bettelgeräusche von mir, von denen ich hoffte, dass sie leise genug waren. Aber die Androhung einer weiteren Strafe machte es fast unmöglich. Die Ideen, die mir durch den Kopf gingen, waren so verlockend und so unglaublich. Allein die Vorstellung, was er tun könnte, reichte aus, um meinen Schwanz noch fester in seine Hand zu drücken.

»Möchte mein Junge kommen? Bist du bereit, mir zu zeigen, wie gut es sich anfühlt?« Jacksons Daumen fuhr über die Eichel und er drückte sanft auf meinen Schlitz, was Wellen der Lust durch mich hindurchjagte.

»Bitte … ja …« Ich hätte weiter gebettelt, aber Jackson wusste, dass er mich nicht zu lange reizen konnte. Ich war mir nicht sicher, ob das eine gute Sache war oder nicht. Ich liebte die Art, wie er mich immer höher trieb. Ich liebte die Art, wie er sehen wollte, wie viel Lust er durch mich hindurchschicken konnte. Aber am meisten liebte ich es, wenn er die Worte herausknurrte, die ich immer verzweifelt hören wollte.

»Komm, mein sexy Junge.«

Ich war zu laut. Ich wusste es. Aber als mein Orgasmus über mich hereinbrach, konnte ich nur noch zittern und alles Jackson überlassen. Sperma schoss in langen Spritzern auf den Boden, als die Lust mich überrollte. Er setzte die sexy Folter fort, bis ich wieder in seine Arme sank.

Während ich gegen den Drang ankämpfte, einfach in ihm zu versinken und das Wasser zu genießen, das auf mich niederprasselte, während ich mich an ihn kuschelte, wusch Jackson mich weiter ab. »Komm, Kleiner. Du musst arbeiten.«

»Arbeit ist scheiße.« Ich steckte meinen Kopf unter die Brause, um den Nebel zu vertreiben, griff nach dem Shampoo und machte mich fertig.

Als wir beide fertig waren, stellte er das Wasser ab und wir begannen, uns abzutrocknen.

Ich musste in einem anderen Leben eine Katze gewesen sein, denn ich war mit mehr Neugier als Verstand erfüllt. »Was wird meine Strafe sein, Master?« Ich musste es einfach wissen.

Jacksons Lächeln, das einfach nur fröhlich gewesen war, als wir aus der Dusche gekommen waren, bekam etwas Verruchtes. Ich war mir nicht sicher, ob sein selbstzufriedener Ausdruck für mich gut war oder nicht. Er trat einen Schritt näher und fasste mir an die Wange. Die zärtliche Berührung kollidierte mit dem anzüglichen Blick in seinen Augen. »Wenn ich es dir jetzt sage, dann beginnt die Bestrafung. Verstehst du das?«

Oh.

Arbeit. Ich musste arbeiten. Mein Gehirn war gefangen zwischen dem Gedanken an meine Pflichten und dem Spruch Scheiß drauf, ist mir egal . »Ähm, kann ich zuerst eine Frage stellen?«

Sein Daumen fuhr über meine Wange und sein Lächeln wurde etwas süßer. »Natürlich.«

»Werde ich in der Lage sein, zur Arbeit zu gehen und zu funktionieren?« Ich war mir nicht sicher, was er im Sinn hatte, aber einige Dinge, die mir durch den Kopf gingen, machten mich zu sehr an, um denken, geschweige denn arbeiten zu können.

»Ich kann dir garantieren, dass du arbeiten kannst.« Dann dachte er einen Moment lang nach. »Und du könntest sogar effizienter arbeiten, nach dem, was ich online gesehen habe.«

Seine Erforschung würde mich umbringen. Nur wenige Tage in unserer Beziehung und er versuchte, für uns der beste Master zu sein. »Also gut, Master. Ich will es wissen.«

Mein Magen drehte sich in Erwartung, während Jackson mich ruhig beobachtete. Als er anfing, nach unten zu greifen und meinen Schwanz zu streicheln, war ich ein wenig verwirrt. Dann begann er, zu erklären. »Ich habe einen Schwanzkäfig, der dich schön schlaff und weggeschlossen für mich halten wird.«

Was?

Ich spürte, wie sich meine Augen weiteten und mein Gesichtsausdruck ließ Jackson grinsen.

»Du wirst nicht in der Lage sein, ohne Erlaubnis einen Steifen zu bekommen. Ich denke, das ist eine faire Strafe dafür, dass du gekommen bist, obwohl du es nicht solltest.«

Er hatte mich nicht nach meiner Meinung gefragt und es war keine Frage, aber ich ertappte mich dabei, wie ich nickte. Es war … perfekt.

»Guter Junge. Wenn du dich benimmst, dann lasse ich ihn nur ein paar Tage an.«

»Tage?« Ich fand endlich meine Stimme wieder, aber sie kam lauter heraus, als ich beabsichtigt hatte.

»Ja.«

Seine ruhige Antwort war nicht genug Information, aber mein Gehirn hatte Mühe, alles zusammenzufügen. Ich wollte nicht den Unschuldigen spielen und behaupten, ich wüsste nicht, wovon er sprach. Ich hatte genug Pornos gesehen und genug lustiges Zeug im Internet gelesen, um mir genau vorstellen zu können, was er tun wollte, aber es war trotzdem … sexy und ein bisschen verrückt. »Wie viele Tage? Kann ich …? Nun, kommen ist nicht das richtige Wort, aber ich weiß nicht …« Mein Gehirn arbeitete nicht genug, um herauszufinden, was ich sagen musste.

»Ich habe mich noch nicht entschieden, wie viele Tage, Kleiner, und, ja, ich habe vor, dich zu berühren und zu küssen und mit dir Liebe zu machen und dich absolut mit Vergnügen zu quälen.«

»Aber mein Schwanz wird nicht hart?«

»Das ist korrekt.«

»Du bist ein böser Master.«

Er gab mir einen zärtlichen Kuss. »Ich weiß. Jetzt trockne dich ab und leg dich aufs Bett. Ich will dich fertig machen, damit du nicht zu spät zur Arbeit kommst.«

Arbeit. Scheiße. »Aber ich kann nicht …«

Jackson unterbrach mich. »Es ist für langes Tragen konzipiert, also sollte es bequem sein. Ich werde ihn unverschlossen lassen, nur für den Fall, dass du ihn ausziehen musst, denn ich weiß, dass ich dir vertrauen kann, dass du ihn anlässt. Und bevor du das Bad oder irgendetwas in der Art erwähnst, ich habe online in deinem Laden nachgeschaut und ihr habt die kleinen, individuellen Kabinen anstelle von großen Badezimmern, also wird es in Ordnung sein.«

»Aber ich werde so angetörnt sein.« Das kam weinerlich rüber, aber als er nach meinem Handtuch griff, reichte ich es ihm und begann, zum Bett zu gehen.

»Ja, das wirst du, und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie sexy du aussiehst.« Jacksons Worte verblüfften mich, als ich mich auf die Bettkante neben den nicht mehr ganz so unschuldig aussehenden Kleiderstapel setzte.

»Du findest es sexy?« Es war schon interessant und auf eine merkwürdige Weise erotisch, aber als Jackson nickte und mir einen heißen Blick zuwarf, brachte das die Sache auf ein ganz neues Level.

Als er zu sprechen begann, legte ich mich unbefangen auf die Matratze. Seine sinnlichen Worte ließen meinen Schwanz zucken und ich war dankbar, dass er mich bereits hatte kommen lassen. »Ich glaube, dich herumlaufen zu sehen, wie du dem Ball hinterherjagst, mit wedelnder Rute und schlaffem, eingesperrtem Schwanz, wird eines der sexyesten Dinge sein, die ich je gesehen habe.«

»Oh …« Ich hatte nicht wirklich über das Puppy Play mit dem Schwanzkäfig nachgedacht. Wie sollte ich mit all dem, was mir durch den Kopf ging, arbeiten? »Aber wenn er zu hart und zu ablenkend ist?« Ich sah zu ihm auf, besorgt, ihn zu enttäuschen, aber ich wollte gehorchen.

Jackson beugte sich über mich und gab mir einen Kuss. »Dann wirst du ihn nicht bei der Arbeit tragen, aber hier und in der Wohnung schon. Fühlst du dich dann besser?«

Ich nickte und holte tief Luft. »Und du wirst nicht enttäuscht sein?«

»Nein, Baby, aber ich denke, es wird schon gutgehen. Ich habe viel darüber gelesen und es gibt viele Jungs, die jeden Tag zur Arbeit gehen und von ihren Partnern und Doms eingesperrt werden.« Er sagte es so, als wäre an diesem Satz nichts Seltsames.

Als er sich aufrichtete und unter die Kleidung griff, holte er den Käfig heraus. Er war aus Plastik und ich hatte schon andere solche Käfige gesehen, also wusste ich, dass er recht hatte: Es war einer für den Langzeitgebrauch. Und die Tatsache, dass ich das wusste, sagte mir, dass ich in den letzten Jahren viel zu viele Pornos gesehen hatte.

Innerhalb von Minuten, wahrscheinlich weniger, war mein Schwanz eingesperrt und ich angezogen. Jackson hatte meine lockerste, schwarze Hose ausgesucht, die zu meinem Uniformhemd passte, und dafür war ich dankbar. Wenn ich nach unten schaute, war es völlig unauffällig, aber es war trotzdem seltsam.

Sawyer kam gerade rein, als ich bereit war, zur Tür hinauszugehen. Er murmelte schläfrig und warf uns beiden seltsame Blicke zu. »Ihr seht aus, als habt ihr was vor. Cooper, was hast du getan? Es ist zu früh für Verrücktheiten.«

Lachend ging Jackson zu ihm und zog ihn in eine Umarmung. »Er hat von seiner Strafe erfahren, weil er gekommen ist, als er es nicht sollte.«

Ein Teil der Müdigkeit verschwand aus Sawyers Gesicht und er sah mich an, offensichtlich in der Erwartung, etwas Ungewöhnliches zu sehen. »Was ist es?«

Jackson grinste wie ein sehr zufriedener Master und versuchte nicht, zu verbergen, wie aufgeregt er war. »Komm her, Cooper, damit wir es Sawyer zeigen können. Ich glaube, es wird ihm gefallen.«

Gefangen zwischen der Tatsache, dass ich die ganze Sache heiß und immer noch ein bisschen verwirrend fand, ging ich zu ihm.

Jackson legte seinen anderen Arm um mich und gab mir einen Kuss. »Mach den Reißverschluss deiner Hose auf, damit er es sehen kann.«

Wenn es nicht physisch unmöglich gewesen wäre, hätte der Befehl meinen Schwanz hart gemacht. So aber rührte es nur etwas tief in meinem Körper und brachte mich zum Wimmern. »Ja, Master.«

Ich sah, wie Sawyer bei den Worten ein Schauder durchlief, und ich musste lächeln. Ich war schon gekommen, aber er war geil aufgewacht und wir machten es nur noch schlimmer. Als ich meine Hose öffnete und den engen Slip, den ich trug, herunterschob, wurde der Käfig sichtbar.

»Fuck .« Sawyers leiser Ausruf war erfüllt von schockierter Erregung.

»Ja, oder?« Es war heiß.

Er streckte die Hand aus und streichelte sanft das Plastik, das meinen Schwanz umschloss. »Das ist so cool.«

Er wollte es auch. Ich konnte es in seinen Augen sehen. »So hat der Master gesagt, dass ich bestraft werden muss, weil ich gekommen bin, als ich es nicht sollte.« Ich ließ ihn über die sexy Worte nachdenken, bevor ich fortfuhr. »Ich denke, es wird wahrscheinlich die gleiche Bestrafung für dich sein … wenn du unanständig bist.«

Sawyers Augen weiteten sich und er schaute zu Jackson, der nickte und jede Reaktion von Sawyer beobachtete. Ihm entging eindeutig nicht das Interesse, das Sawyer überkam. »Ja, ich denke, das ist eine angemessene Konsequenz für dein Handeln.«

Wir nickten beide, obwohl Sawyer eindeutig noch unter Schock stand.

So sehr ich auch bleiben und Sawyer verführen wollte, ich musste gehen. Ich lehnte mich nahe an meine beiden Männer heran und gab ihnen schnell einen Kuss. »Ich muss gehen, aber ich sehe euch nach der Arbeit. Habt Spaß.«

»Oh, den werden wir haben.«

Jacksons Worte verursachten, dass mein Schwanz versuchte, sich zu versteifen, und das seltsame Gefühl ließ mir ein Wimmern entweichen. Es würde ein langer Tag werden. Es würden vielmehr ein paar lange Tage werden.

Kapitel 8

Sawyer



»Das war gut.« Ich streckte mich, setzte mich auf und lächelte Jackson an.

»Du bist also froh, dass ich mich dieses Mal benommen habe?« Eine Augenbraue ging hoch und er schenkte mir ein neckisches Grinsen. »Ich habe heute Morgen von Cooper eine Belehrung bekommen, dass es dich vielleicht nicht stört, wenn ich dich einmal ablenke, aber ich sollte sehr vorsichtig sein, es ein zweites Mal zu tun.«

Lachend lehnte ich mich wieder an ihn. »Er war verrückt, aber der Blowjob war toll. Ich musste mir den Film dreimal ansehen; das ist einfach lächerlich.«

Jacksons Arme legten sich um mich und ich spürte, wie er kicherte. »Er wollte nur sichergehen, dass ich verstehe, dass es Konsequenzen für mein Handeln gibt.«

»Ich bin froh, dass er dich gewarnt hat. Ich weiß deine Zurückhaltung zu schätzen, aber ich denke, die Tatsache, dass wir fast den ganzen Vormittag im Bett geblieben sind, hat auch geholfen.«

Nachdem Cooper zur Arbeit gegangen war, waren wir zurück ins Bett gegangen und er hatte mit mir geschlafen. Wir hatten gekuschelt und weitergeschlafen, bevor wir schließlich aufgestanden waren und Frühstück gemacht hatten. Wir hatten so lange gebraucht, bis wir richtig funktioniert hatten, dass wir, als der Film angefangen hatte, nicht mehr so viel Zeit hatten, bis Cooper nach Hause käme.

Nach Hause .

Ich fing auch schon an. Jacksons Angewohnheit, es unser Zuhause zu nennen, machte es mir schwer, Distanz zu wahren.

Jacksons Handy auf dem Couchtisch klingelte wieder und wir stöhnten beide.

Ich setzte mich auf, als er danach griff. Ich konnte mir denken, wer es war, und ich war mir nicht sicher, ob es lustig oder frustrierend sein würde. »Wenn es ein weiteres Dickpic ist, müssen wir etwas dagegen tun.«

Lachend hielt Jackson ein Bild von Coopers eingesperrten Schwanz hoch. Es sah aus, als säße er in seinem Auto und hätte das Bild gemacht, indem er das Handy auf seinen Schoß gerichtet hatte. Jackson fand es süß. »Er ist nur aufgeregt.«

Ich verdrehte die Augen und ließ mich zurück auf die Couch fallen, während er eine Antwort an Cooper tippte. »Er wird noch verhaftet.«

Jackson gluckste. »Er sagte, er habe sein Spielzeug weggepackt.« Er legte das Handy wieder hin und lächelte mich an. »Und er sagte, dass er und sein Spielzeug auf dem Weg nach Hause seien. Er sagte auch, dass sein Schwanz nicht sicher sei, ob es ihm gefällt, in dem Käfig zu sein.«

»Natürlich sagt er das.« Der Kleine hatte den ganzen Morgen über unanständige Dinge getextet.

Wir waren aufgewacht und hatten drei Bilder von seinem Schwanz vorgefunden, die er im Badezimmerspiegel aufgenommen hatte. Sie waren von Nachrichten begleitet gewesen, die von Gejammer über Geilheit bis hin zu der Frage gereicht hatten, ob er eingesperrt süß aussähe. Kleine Aufmerksamkeitshure.

Jackson schlang seine Arme um mich, lehnte sich mit dem Rücken gegen die Couchlehne und zog mich so heran, dass ich über ihm lag. Seine Hände glitten nach unten, um meinen Hintern zu umfassen, und er schob mich so, dass unsere Schwänze aneinanderrieben. »Ich glaube, du bist nur ein bisschen eifersüchtig. Ich habe gesehen, wie du heute Morgen auf seinen Käfig geschaut hast.«

Ich hatte irgendwie gehofft, dass wir nicht darüber reden würden. Aber wenn man bedachte, über wie viele andere ich nicht reden musste, war dies nicht das Schlimmste, was er hätte erwähnen können. Ich atmete tief durch, rollte mich an ihn heran und legte meinen Kopf auf seine Schulter. »Vielleicht?«

Seine Finger begannen, die Muskeln meines Hinterns zu kneten, und es war so ablenkend, dass ich fast seine nächsten Worte verpasste. »Nur vielleicht? Ich habe gesehen, wie du ihn berührt hast und wie du deine Finger über den glatten Käfig hast gleiten lassen. Wolltest du wissen, wie es sich anfühlt?«

»Ja.« Einfache Fragen, die keine richtigen Sätze erforderten, waren so viel einfacher, wenn das Thema etwas peinlich war.

»Gefällt dir die Vorstellung, mir nicht nur die Kontrolle über deine Orgasmen zu geben, sondern auch über deine Fähigkeit, hart zu werden?« Bevor ich antworten konnte, fuhr Jackson fort; seine heisere Stimme ließ mich erschaudern. »Nun, ich sollte wahrscheinlich nicht versuchen, dich zu beeinflussen, aber ich muss dir sagen, wie erotisch ich das finde.«

Die Wahrheit zu leugnen, wäre noch falscher gewesen, da er ehrlich war. »Ja.«

»Bevor du zurück in die Wohnung gehst, möchtest du, dass ich dir einen Käfig anlege? Nicht, weil du unartig warst, sondern damit du dich daran erinnerst, zu wem du gehörst? Soll ich dafür sorgen, dass meine Jungs mit passenden Käfigen gehen, die ihre Schwänze schön schlaff halten und darauf warten, dass ich sie rauslasse?« Jackson machte keine Anstalten, zu verbergen, wie heiß ihn die Fantasie machte. Sein harter Schwanz rieb sich an meinem, während er seinen Griff an meinem Hintern nutzte, um mich über ihm hin und her zu schieben.

Fuck.

»Ich …« Ich war mir nicht sicher, was ich sagen sollte. Gefiel mir die Idee, für ihn eingesperrt zu sein? Ja. Wäre es heiß, zu wissen, dass er uns wirklich nicht mitkommen lassen würde? Ja. Hatte es mir gefallen, wie Cooper darin ausgesehen hatte? Zum Teufel, ja. War ich bereit, danach zu fragen? Wahrscheinlich nicht. »Ja.« Es kam nicht so selbstbewusst heraus, wie ich wollte, aber allein die Tatsache, dass ich es zugab, war ein großer Schritt.

Jackson drückte mir einen Kuss auf die Wange, machte aber keine große Sache daraus, was ich zu schätzen wusste. »Dann werden wir das tun. Sobald wir herausgefunden haben, ob ihr über Nacht bleibt oder zurück in die Wohnung geht, werden wir die Details klären. Aber im Grunde werde ich ihn einfach anlegen, kurz bevor ihr geht.«

Ich nickte und versuchte, die Bilder in meinem Kopf nicht überhandnehmen zu lassen. Da ich eine Ablenkung brauchte, hob ich meinen Kopf, um Jackson ansehen zu können. »Du hast zu Cooper etwas von einer Überraschung gesagt? Wenn er bald zu Hause ist, müssen wir dann etwas vorbereiten?«

Jackson sah aus wie ein Kind, das ein Geheimnis hatte. »Ja, aber wir müssen uns beeilen. Komm.« Er gab mir einen Klaps auf den Hintern und drängte uns von der Couch. Er schaute nach unten und schüttelte den Kopf. »Wir brauchen Klamotten.«

Nun, was auch immer wir taten, es bedeutete, das Haus zu verlassen, denn offensichtlich würde die Schlafhose nicht genügen. Jackson weigerte sich, genau zu sagen, was wir vorhatten, während wir uns eilig anzogen. Als wir fertig waren, erwartete ich, dass er uns nach draußen zu den Autos bringen würde, aber stattdessen begann er, uns auf die andere Seite des Grundstücks zu führen, wo das Trainingsgebäude war.

Mit den Augen rollend, gab ich schließlich nach und begann, weitere Fragen zu stellen. »Was machen wir hier? Er wird in ein paar Minuten hier sein.«

Jackson grinste. »Wir werden im Wohnzimmer einen Hindernisparcours für Coopers Welpen aufbauen.«

Was?

»Oooh.«

»Diesmal sind es nur ein paar Dinge, aber irgendwann werde ich herausfinden, wie es hier funktionieren kann. Im Moment gefällt mir die Tatsache nicht, dass er auf Beton stehen muss, und es ist nicht so sauber, wie ich es mir für ihn wünsche. Aber ich denke, das Haus wird in Ordnung sein.«

Cooper sollte durch einen Hindernisparcours laufen. Ich war ein verschmuster Welpe, vielleicht sogar etwas faul, also klang es nicht wirklich ansprechend, über Dinge zu rennen und Tricks zu machen, aber ich wusste, dass Cooper es lieben würde. Wenn ich auf etwas eifersüchtig war, dann darauf, dass Cooper so selbstbewusst war und so viel Spaß daran hatte, Jackson seine Welpenseite zu zeigen. Die Vorstellung löste bei mir keine Gänsehaut mehr aus, also dachte ich, ich mache Fortschritte.

Jackson schien zu wissen, was ich dachte, oder zumindest etwas davon, denn er schüttelte den Kopf. »In deinem eigenen Tempo, Sawyer.«

Ich griff nach seiner Hand und drückte sie. »Ich weiß.«

»Also, meinst du, dass es ihm gefallen wird?« Es lag ein Hauch von Nervosität hinter den Worten, der süß war und zeigte, wie sehr er an Cooper dachte. An uns beide.

»Er wird es lieben. Er wird herumhüpfen.« Ich lächelte, als Jackson sich entspannte und begann, noch schneller zu laufen.

Das Erste, was Cooper für unser Wochenende mit Jackson eingepackt hatte, war seine Welpenausrüstung, und auch meine. Er hatte sehr deutlich gemacht, dass es nur für den Fall war, und versprochen, sie Jackson nicht vorzulegen. Cooper würde es lieben, mit mehr als nur Bällen und Seilspielzeug spielen zu können.

Als Jackson mich in den großen, offenen Raum führte, konnte ich nicht anders, als mir Cooper vorzustellen, wie er Bällen nachjagte und im ganzen Raum spielte. Es war erstaunlich. Aber, ja, mit den Betonböden und der Offenheit war es kühl und wahrscheinlich kein Ort, an dem er herumkrabbeln sollte. Aber er hatte Potenzial.

»Vielleicht ein Bereich, in dem einige dieser Schaumstoffmatten den Boden polstern können?«

Jackson hatte das fast lagerhausähnliche Gebäude in verschiedene Bereiche unterteilt. Einige hatten nur Seile, die als Umzäunung dienten, damit die Räume geöffnet werden konnten, aber andere hatten kleine Mauern, die die Trennlinie sauber markierten.

Jackson nickte und zeigte nach hinten. »Ich habe mir gedacht, einen dieser abgegrenzten Bereiche zu benutzen. Etwas wie diese schwarzen Turnmatten, auf denen man leichter kriechen kann, wäre perfekt.«

»Ich stimme zu. Und auch ein bisschen mehr Privatsphäre.«

Er gluckste. »Ja, ich glaube, ich brauche neue Schlösser und eine bessere Abdeckung der Fenster, nur um sicherzugehen.«

Ich musste zustimmen. »Cooper würde es nicht schätzen, wenn deine Schwester ihn so überraschen würde.« Und ich auch nicht.

»Nein, Schlösser und Abdeckungen sind das Erste, was man in Betracht ziehen sollte. Aber für den Moment sind die Sachen, an die ich gedacht habe, dort drüben.« Er ging zu einem langen Schrank und holte etwas heraus, das wie übergroße Bauklötze aussah, aber ich erkannte schnell, was es war: kleine Zäune. »Er kann für heute über die hier springen. Und ich habe … Da ist er. Einen Tunnel, durch den er passt. Nimm einfach ein paar Dinge mit, von denen du denkst, dass sie ihm gefallen würden.« Jackson war aufgeregt, als wir die Spielsachen herausholten, von denen er dachte, dass Cooper sie mögen würde. Er blickte zu mir, als ich mich nicht bewegte. »Sie sind sauber, du musst dir also keine Sorgen machen. Ich hätte nicht vorgeschlagen …«

Lächelnd schüttelte ich den Kopf und unterbrach seine zwanghafte Erklärung, wie sauber es war. »Nein, das ist es nicht. Ich war nur … überrascht, wie viele Gedanken du dir über all das gemacht hast. Ich weiß, wir sind noch nicht wirklich … so lange zusammen und es ist …« Ich kam mir dumm vor und war mir nicht sicher, wie ich es erklären sollte.

Jackson lehnte sich zu mir und gab mir einen zärtlichen Kuss. »Es geht schnell und du verstehst nicht, dass es so gut funktioniert, wie es funktioniert?«

Ich nickte und versuchte, nicht wegzusehen. »Ja, im Grunde.«

Er schenkte mir ein zärtliches Lächeln. »Meistens fühlt es sich für mich nicht so schnell an. Als ich die erste E-Mail bekam, war es, als leuchtete eine Glühbirne in mir auf, und sie drängte mich, mehr herauszufinden. Es hat mich zu euch getrieben. Nichts von dem, was ihr mir erzählt oder mitgeteilt habt, macht mir Angst. Ich mag nicht nur, wie unterschiedlich ihr beide seid, sondern auch, wie ehrlich, aufrichtig und stark ihr seid.« Mit einem letzten zärtlichen Kuss zog er sich zurück. »Bringen wir das zurück ins Haus und bauen es auf.« Dann zeigte er mir wieder sein Ich-hab-ein-Geheimnis-Lächeln. »Es gibt noch etwas im Haus, das ich dir zeigen möchte.«

Cooper und ich mochten jung sein, aber Jackson war das größte Kind von allen.

Als wir mit unserer Beute aus dem Gebäude zurück ins Haus kamen, wurde Jackson noch aufgeregter. Er zwang sich, sich auf das Wohnzimmer zu konzentrieren, den Couchtisch aus dem Weg zu räumen und den kleinen Hindernisparcours einzurichten, den er sich ausgedacht hatte, bevor er zu seiner letzten Überraschung überging.

Als es nur noch Sekunden waren, bis Cooper durch die Tür kommen würde, grinste Jackson. »Komm. Das letzte Teil ist im Gästezimmer.«

Ich war vorhin da drin gewesen und konnte mich an nichts Ungewöhnliches in dem Raum erinnern. »Was ist es?«

»Ich bin neulich losgezogen und habe es geholt. Ich war mir nicht sicher, ob ich damit warten solle oder nicht, aber ich denke nicht, dass es einen Grund gibt, zu warten. Es ist ja nicht so, dass einer von euch es benutzen muss, bis ihr bereit seid. Es kann warten.« Das war mehr Information als zu dem Zeitpunkt, als ich angefangen hatte, Fragen zu stellen, aber Jackson schien nicht zu erkennen, dass die Antwort nicht ausreichend war.

»Aber was ist es?« Wenn es warten konnte, bis wir bereit waren, dann war es wohl kein Essen. Es gab immer die Möglichkeit, dass es mehr Spielzeug war, aber das war nicht das, was ich mir vorstellte.

Seine Augen tanzten. »Ich glaube, du hast es schon erraten.«

Möglicherweise. Meine Nerven waren leicht angespannt, als er zum Schrank ging. Als Jackson ihn öffnete, trat er einen Schritt zurück und sagte: »Tada!« Jepp, er war mein großes Kind. »Sind sie nicht perfekt? Fühl mal. Sie sind so weich.« Es war, als wäre es der Weihnachtsmorgen für Jackson.

Welpenbetten. Als ich die letzten paar Meter zurücklegte, um neben ihm zu stehen, waren sie nicht so überwältigend, wie ich erwartet hatte. Sie sahen im Grunde wie zwei übergroße Kissen aus, nur mit leicht erhöhten Seiten und einem Etikett, auf dem stand, wie perfekt sie für einen großen Hund wären. Ich nahm an, wir hatten uns als groß qualifiziert.

Ich streckte die Hand aus, um Jacksons zu berühren, als er mich umarmte, und konnte nicht anders, als mir vorzustellen, wie sie sich auf meiner Haut anfühlen würden. Eins war blau und das andere braun. Sie waren weich wie eine Decke, in die man sich in kalten Nächten einfach einrollen wollte. Als ich mit der Hand darüberfuhr, spürte ich die Polsterung darunter und ich wusste, dass es bequem sein würde, darauf zu liegen. »Es fühlt sich gut an.« Nicht meine beste Beschreibung, aber ich hatte nicht nur dagestanden und gestarrt, also war ich ziemlich zufrieden.

»Sie haben einen Memory-Foam-Kern, der sie wirklich bequem macht. Die Dame im Laden hielt mich für verrückt, weil ich mich darauf gesetzt habe, aber ich wollte sichergehen, dass es für euch beide bequem genug ist.« Jackson zog mich fester an sich und drückte mir einen Kuss auf die Wange. »Es gibt keinen Grund zur Eile, erinnerst du dich? Ich wollte nur, dass ihr eins habt. Ihr seid beide sehr wichtig für mich.«

Er hatte Hundebetten für uns ausprobiert. Ich lehnte mich in seinen Armen zurück und schloss die Augen, um mich einen Moment lang zu entspannen. Schließlich lächelte ich. »Auf wie vielen Betten hast du gesessen, bevor du diese ausgesucht hast?«

Jackson lachte. »Etwa zehn in drei verschiedenen Tierhandlungen. Das hättest du nicht fragen sollen.«

Ich nahm meine Hand vom Kissen und drehte mich in seinen Armen. »Danke. Lass uns die hier hinlegen, bevor Cooper nach Hause kommt.«

Grinsend wie ein Kind, nickte Jackson. »Er wird es lieben.«

Er hatte recht. Cooper würde überglücklich sein.

Es dauerte nicht lange, die Betten herauszuholen und sie im Wohnzimmer zu platzieren. Sie lagen in einer Ecke direkt neben der Couch und sahen aus wie normale Welpenbetten. Ich rollte mich mit Jackson auf der Couch zusammen, um auf Cooper zu warten, und schaute zu ihnen rüber. »Willst du sie die ganze Zeit draußen lassen?«

Jackson zuckte mit den Schultern. »Die meiste Zeit über. Ich weiß, dass du diesen Teil von dir nicht mit irgendjemandem teilen willst, also können wir sie einfach holen und wegräumen, wenn wir Besuch haben oder jemand aus der Familie vorbeikommt. Wir können sagen, dass ich auf die Hunde eines Freundes aufgepasst habe, während sie nicht in der Stadt waren, wenn wir sie nicht in den Schrank legen können, bevor sie reinkommen.«

Ich nickte und wusste, dass er recht hatte, aber der Gedanke, sie draußen liegen zu haben, fühlte sich seltsam an. In der Zeit, in der wir ihn kannten, war seine Schwester die Einzige, die vorbeikam, denn er war mehr ein Stubenhocker als wir, aber es war trotzdem … seltsam. »Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.« Ich dachte, es wäre eine subtile Art, zu sagen, wie seltsam es war, aber Jackson fing nur an zu kichern und schlang seine Arme enger um mich.

»Irgendwie dachte ich mir, dass du das sagen würdest.« Es lag keine Bosheit in seiner Stimme und es war klar, dass es ihm überhaupt nichts ausmachte.

Ich schüttelte den Kopf und ignorierte seine Sticheleien. »Was glaubst du, wann Coop…?«

Bevor ich den Satz beenden konnte, hörte ich Cooper durch die Vordertür hüpfen. »Ich bin zu Hause, aber ihr beide müsst anfangen, die Tür abzuschließen. Ich kann nicht der Einzige sein, der daran denkt.« Als er das Wohnzimmer betrat, blieb er stehen und sein Mund klappte auf. »Oooh …«

Jackson verstummte und ich setzte mich auf und gab ihm einen letzten Kuss, damit er aufstehen und zu Cooper gehen konnte. Ich rollte mich auf der Couch zusammen und beobachtete, wie Jackson sich langsam auf den Weg zu Cooper machte und dann seinen fassungslosen Freund in die Arme schloss. Sie waren beide so lustig.

»Oh, Master … es ist … Und es ist ein … Du …« Und die Nuss war endgültig sprachlos. Alles, was es brauchte, waren lächerlich teure Hundebetten und ein Hindernisparcours.

»Was denkst du?« Jackson versuchte, ruhig zu klingen, aber ich konnte die Nervosität in seiner Stimme hören. Er war der sexyeste Dom im Bett und liebte es, uns bis ans Limit zu bringen und uns verrückt zu machen, aber manchmal war er auch süß und zärtlich, und darauf bedacht, seinen Welpen zu gefallen.

»Es ist unglaublich.« Coopers weit aufgerissener Blick wich nicht von der Perfektion, die sich vor ihm ausbreitete, ab. »Danke, Master. Darf ich jetzt ein Welpe sein? Darf ich spielen?«

Jackson schenkte Cooper ein leicht nachsichtiges, aber nicht weniger selbstzufriedenes Lächeln und nickte. »Ja. Machen wir dich fertig.«

In wenigen Minuten flitzte ein herausgeputzter Welpe durch das Wohnzimmer und hielt nur inne, wenn der Schwanzkäfig ihn gelegentlich aufschrecken ließ. Ich gab den beiden Zeit, sich zu küssen und zu kuscheln, während Jackson ihn vorbereitete, aber sobald Cooper seine Knieschoner und Handschuhe anhatte, wedelte er mit dem Schwanz und bellte, bevor er mit Höchstgeschwindigkeit herumlief. Er raste durch den Tunnel, über die Hindernisse und durch das Wohnzimmer, so schnell er konnte. Jackson lachte, wenn Coopers Schwanz versuchte, steif zu werden, was ihn zu einem kleinen Winseln veranlasste. Die Tatsache, dass er dann mit dem Schwanz wackelte, um erregt zu werden, wodurch der ganze Zyklus nur wieder von vorne begann, ließ keinen von uns beiden Mitleid mit ihm empfinden. Cooper mochte es, abgewiesen zu werden, selbst wenn er kommen wollte.

Ich fragte mich, wie er an mir aussehen und wie er sich anfühlen würde. Ich war nicht der Typ, der den ganzen Tag Selfies von meinem eingesperrten Schwanz an Jackson schicken würde, aber es war unglaublich erotisch. Wenn es schon heiß war, gesagt zu bekommen, dass wir um Erlaubnis bitten mussten, zu kommen, dann wäre es noch heißer, wenn uns der Zugang zu einer Erektion verwehrt wurde.

Als Jackson sich auf dem Boden niederließ, abseits von Coopers verrücktem Rennen, schaute er zu mir und lächelte. »Komm und kuschle mit mir. Irgendwann wird es ihm langweilig werden und er wird wollen, dass wir den Ball werfen.«

Ich lächelte, als ich aufstand und zu ihm ging. »Ich weiß nicht so recht. Er ist schon ein Dutzend Mal durch diesen Tunnel gegangen.«

Coopers Welpe brauchte viel Anregung und Aufregung und Jacksons Idee war perfekt gewesen. Ich wich einem aufgeregten Welpen aus, der bellend aus dem Tunnel stürmte, lachte und machte mich auf den Weg durch den Raum. Ich warf einen langen Blick auf das blaue Bett, holte tief Luft und machte einen kleinen Umweg. Ich trug das Kissen näher zu ihm, während er so tat, als würde er nicht darauf achten, was ich machte, und legte mich darauf, rollte mich zusammen und legte meinen Kopf auf seinen Schoß.

Jacksons Hand kam hoch und begann, durch mein Haar und über meinen Rücken zu fahren. Es war fast perfekt. Das Bett war weich und Jacksons Berührung war zart und beruhigend. Ich wusste, dass es sich noch besser anfühlen würde, wenn ich ein Welpe wäre, aber es kam mir immer noch so schwer vor. Jackson schien es nicht zu stören, als ich noch näher an ihn heranrückte, fast wie ein Welpe, aber nicht ganz. Er stellte keine Fragen oder zwang mich zum Sprechen, aber er schien auch nicht zu erwarten, dass ich mich wie ein Welpe verhielt. Er war zufrieden mit dem halben Schritt, den ich gemacht hatte, und schien es, ehrlich gesagt, einfach zu genießen, mit mir zu kuscheln, während Cooper spielte und bellte.

Ich sah, wie Cooper aus dem Tunnel kam, diesmal mit seinem Ball im Maul, und lächelte, als er vor Jackson stehen blieb. Er ließ seine Brust tief hängen, reckte seinen Schwanz und begann, mit ihm zu wedeln. Ein leises Winseln entwich ihm, als er den Ball auf den Boden fallen ließ. Er hörte aber nicht auf, mit dem Schwanz zu wedeln.

Jackson schien kein Mitleid mit dem armen, geilen Welpen zu haben. Wenn überhaupt, törnte ihn Coopers Frustration an. Es war irgendwie heiß, das zu beobachten. »Du wirst bestraft, Kleiner.« Jackson streckte die Hand aus und fuhr mit ihr über Coopers Kopf. »Keine Erektionen für dich, aber du kannst mir zeigen, wie du mit dem Schwanz wedelst. Ich wette, das fühlt sich gut an, nicht wahr?«

Verwirrende Empfindungen schienen Cooper zu durchlaufen und ich konnte es kaum erwarten, ihn später danach zu fragen. Das Gefühl, eingesperrt zu sein, schien mit der fabelhaften Art, wie der Plug an seiner Prostata rieb, zu kollidieren, denn er wackelte und wimmerte und wackelte dann wieder. Ich war ein bisschen eifersüchtig, aber nicht genug, um meinen Schwanz rauszuholen. Zumindest noch nicht.

»Das ist mein hübscher Welpe. Wedle schneller mit ihm.« Jacksons Hand griff nach unten und begann, an Coopers Rücken zu reiben, und Cooper drehte sich um und versuchte, um mehr zu betteln. Jackson gluckste, ließ aber seine Hand an Coopers Seite entlanggleiten, um seinen Bauch zu reiben. Jackson ignorierte Coopers Schwanz und streichelte seine Eier, bevor er durch seine Beine griff, um den Plug anzustupsen. Irgendwie war es noch heißer, seine Hand so durch Coopers Beine gleiten zu sehen.

Cooper stöhnte bei dem Vergnügen, das ihn zu durchströmen schien.

Jackson kicherte wieder, bevor er nach unten griff, um den Ball zu greifen. Er warf ihn quer durch den Raum und schenkte Cooper ein Lächeln. »Los, hol ihn, Kleiner.« Jackson senkte die Hand, um meinen Kopf zu streicheln, während Cooper zum Ball lief, nur um sich wieder vom Tunnel ablenken zu lassen. Lächelnd schloss ich meine Augen und saugte die Wärme von Jacksons Berührung und das Geräusch von Coopers Spiel in mich auf.

Als Cooper sich endlich daran erinnerte, den Ball zurückzubringen, spürte ich, wie Jackson sich bewegte. Ich wusste, dass Cooper mehr neckische Streicheleinheiten bekam, weil er winselte und ein kleines, bedürftiges Bellen von sich gab.

»Manche Welpen können allein durch Schwanzwedeln kommen, selbst wenn sie wie du eingesperrt sind. Wir werden sehen, ob wir es dir beibringen können. Würde dir das gefallen? Würdest du gern spüren, wie gut es ist, wenn all diese Lust durch dich hindurchfließt, obwohl dein Schwanz noch eingesperrt ist?« Jackson schien keine Antwort zu brauchen, auch wenn Coopers Bellen eindeutig eine Zustimmung war. »Ich denke, das würdest du.«

Ich hörte das Geräusch des Balls, der quer durch den Raum flog, und Jacksons Hand kam wieder herunter und begann, mit langen Strichen über meinen Rücken zu streichen. Die Wärme seines Körpers und die Weichheit des Bettes ließen mich noch mehr entspannen. Als ich schließlich anfing, einzuschlafen, hörte ich Jackson leise sprechen. »Mein hübsches Hündchen.«

Ich hatte das Gefühl, dass er nicht von Cooper sprach. Und zum ersten Mal gab es keine Angst und keine Sorge, als ich daran dachte, ihm den stillen Teil von mir zu zeigen, den ich versteckt hielt. Der Master fand mich perfekt, so wie ich war.

Kapitel 9



Jackson



Ich warf mich auf die Couch, schaute auf mein Handy und versuchte, mir mental Mut zuzusprechen. Ich war nicht wirklich nervös, aber es war eine große Sache und ich spürte, wie das auf mir lastete. Ich wischte mit dem Finger über den Bildschirm, suchte schnell die Nummer meiner Mutter heraus und ließ es klingeln.

Als sie endlich abnahm, konnte ich das Lächeln in ihrer Stimme hören. »Jackson, ich dachte, ich würde einen Anruf von dir bekommen.«

Der nicht ganz so subtile Schuldtrip hatte sein Ziel erreicht. »Tut mir leid, es war in den letzten Tagen ein bisschen viel los.« Oder, besser gesagt, in den letzten Wochen. Zwischen der Arbeit und der Zeit, die ich mit meinen Jungs verbrachte, war das Anrufen von Freunden und sogar der Familie auf der To-do-Liste nach unten gerutscht. Das war wahrscheinlich der Grund, warum Melissa sich nicht einmal die Mühe gemacht hatte, anzurufen, und einfach zufällig aufgetaucht war.

»Melissa hat gesagt, du seiest beschäftigt. Wie läuft es mit der Arbeit?« Ihre Stimme war normal und nichts daran sagte, dass sie mehr wusste, als ich ihr bereits gesagt hatte. Ich war froh, dass Melissa ihren Mund gehalten hatte.

»Es läuft super. Die Klassen sind voll und alles läuft sehr gut.« Und jetzt zum eigentlichen Grund meines Anrufs. Es hatte keinen Sinn, es aufzuschieben, denn dann würde es so klingen, als würde ich mich für sie schämen. »Erinnerst du dich, als ich dir vor ein paar Wochen erzählt habe, dass ich ein Date hatte?«

Sie hielt für einen Moment inne. »Ja, mit jemandem, den du online kennengelernt hast, richtig?«

»Ja.« Sie hatte gelernt, uns etwas Freiraum zu lassen, als wir älter geworden waren und begonnen hatten, ihre Fragen ehrlich zu beantworten, daher war es nicht so überraschend, dass sie nicht sofort nach Details verlangte. »Nun, ich habe mich eine Weile mit ihnen getroffen und ich würde sie gern am Sonntag zum Essen einladen.«

Sie war mehrere lange Sekunden lang still, so lange, dass es mich langsam nervös machte. »Sie? Ist das ein anderes Pronomen für, wie haben sie es neulich im Radio genannt, Geschlechtirgendwas oder Nichtirgendwas? Bevor du sie mitbringst, brauchen dein Vater und ich mehr Informationen, mein Lieber. Ich weiß nicht, wie man das Pronomen anstelle von ‚er’ oder ‚sie’ benutzt, ohne jemanden zu beleidigen. Kann ich ‚jemand’ sagen oder ist das falsch? Ich weiß es nicht mehr.«

Ich ließ meinen Kopf zurück gegen die Couch fallen. »Danke, dass du so aufgeschlossen bist, aber, ähm, nein, eigentlich sind es Männer, mit denen ich mich treffe. Also … zwei.«

»Oh.«

Die langen Pausen gingen mir langsam auf die Nerven.

Schließlich begann sie wieder, zu sprechen. »Ist es eine gute Idee, sie beide gleichzeitig herzubringen? Ich weiß, dass es üblich ist, sich zu verabreden. Lydia von nebenan hat gesagt, ihre Tochter treffe sich gerade mit einem Mann und einer Frau. Wir würden die Männer, mit denen du dich triffst, gern kennenlernen, aber ich will kein Drama …«

»Ich treffe mich nicht mit zwei Männern zur gleichen Zeit.« Das war so nicht ganz richtig. »Nun, schon, aber nicht so . Sie sind schon ein Paar und wir sind alle zusammen.«

»Oooh.«

Eine weitere lange Pause machte mich nervös und ich griff nach der Fernbedienung. Ich schaltete den Fernseher ein und schaltete ihn stumm, dann begann ich, zwischen den Kanälen zu wechseln.

Als sie ihre Worte wiedergefunden hatte, wünschte ich mir irgendwie, sie hätte sie für sich behalten. »Es ist wieder wie in den Sechzigern.«

»Mom

Sie lachte. »Du bist so prüde.«

»Ich nenne es privat.«

»Wenn sie es heutzutage so nennen, ist das in Ordnung.« Sie gluckste wieder. »Nun, erzähl mir von deinen Gentlemen.«

»Sie sind großartig. Sawyer arbeitet für einen Landschaftsarchitekten und hilft dabei, die Pläne für große Firmenaufträge zu erstellen, und Cooper ist Barista, aber er geht wieder zur Schule, weil er eine leitende Position anstrebt und vielleicht bald seinen eigenen Laden führen wird.« Bei dem Versuch, mir zu überlegen, was sonst noch nicht übertrieben wäre, fuhr ich fort. »Cooper ist lustig und aufgeschlossen. Sawyer ist definitiv ruhiger und entspannter.«

»Sie klingen sehr nett. Wieder zur Schule zu gehen, kann schwer sein. Wechselt Cooper den Beruf? Einer der Jungs die Straße runter, mit denen du in der Highschool rumgehangen hast, hat das kürzlich getan. Seine Mutter sagte, er habe mit einem Englischstudium begonnen, aber jetzt gehe er zurück auf die Schule, um Buchhalter zu werden. Es war hart. Er hat sich beschwert, dass der Altersunterschied zwischen ihm und seinen Klassenkameraden sehr groß sei. Sie meinte, er solle zu einem reinen Onlineprogramm wechseln, aber …«

Da ich ihre Tendenz kannte, immer weiterzuerzählen, und kein Ende in Sicht war, unterbrach ich sie. »Cooper ist nicht so viel älter als alle anderen im Programm.«

Und drei … zwei … eins …

»Wie viel jünger als du ist er, Jackson?«

Wenn ich mit zwei Typen oder einem nicht-binären Individuum ausginge, wäre das in Ordnung, aber dass ich mit einem jüngeren Mann ausging, war offensichtlich ein Skandal. »Sehr viel.«

»Jackson.« Ich konnte fast hören, wie sie den Kopf schüttelte.

»Der Altersunterschied macht ihnen nichts aus und meistens fühlt er sich auch nicht so bedeutend an.« Vielleicht log ich dabei etwas, aber ich wollte nicht erklären, dass es ihnen gefiel, einen älteren Master zu haben. Das könnte von Zu viel erzählen zu Einfach nur seltsam übergehen.

»Hast du sie mit einer dieser Sex-Apps gefunden? Jackson, ich …«

Ich lachte so sehr, dass ich fast von der Couch fiel, und es dauerte eine Minute, bis ich in der Lage war, zu antworten, aber zumindest hatte das ihre verrückten Gedankengänge gestoppt. »Nein, ich habe sie nicht über eine Art Verkupplungs-App gefunden. Sie sind nette Jungs und suchen nach etwas Ernstem. Ich verspreche es dir. Du wirst sie lieben.« Und es war an der Zeit, das Ass im Ärmel auszuspielen. »Ihre eigenen Familien haben sie vor ein paar Jahren praktisch verleugnet, als sie sich geoutet haben. Sie sind nervös, euch kennenzulernen.«

Sie schaltete in Sekundenschnelle von besorgt, dass ich Twinks auf Sex-Apps stalkte, in den überfürsorglichen Mutter-Henne-Modus um. »Oh, Jackson, das ist schrecklich.«

»Sie haben mir nicht wirklich geglaubt, als ich sagte, dass es euch egal sein wird, dass sie zu zweit sind. Sie sind auf das Schlimmste gefasst.« Die Tatsache, dass ich die Wahrheit nicht einmal dehnen musste, um ihr Mitgefühl zu bekommen, sagte nur, wie schrecklich ihre Eltern gewesen waren.

»Natürlich macht es mir nichts aus. Deinem Vater auch nicht. Du müsstest schon mehr als zwei nette junge Männer mit nach Hause bringen, um heutzutage seine Aufmerksamkeit zu bekommen.« Und jemand war immer noch ein wenig verbittert über seine neuen Hobbys. »Vielleicht, wenn einer ein Mädchen und Stripperin wäre.«

»Mom!«

»Nun, er ist seit einer ganzen Woche in seiner Werkstatt und versucht, herauszufinden, wie man etwas mit den Verbindungsstücken dieser blöden Vogelhäuser machen kann. Letzten Monat waren es die kleinen Hocker, die alle leicht schief sind. Er macht mich wahnsinnig. Brauchst du einen Hocker? Ich habe noch vier.«

»Nein.« Das wollte sie mir nicht antun. Ich hatte es bisher geschafft, das zu vermeiden, und ich hatte nicht vor, mich auf einen einzulassen.

Sie seufzte. »Die Wohlfahrt hat mir gesagt, ich könne die anderen nicht spenden. Ich glaube, sie sind immer noch sauer wegen der Bücherregale.«

Ich beschloss, dass ein Themenwechsel wahrscheinlich eine gute Idee war, und lenkte das Gespräch wieder auf den Sonntag. »Ich weiß nicht, was du geplant hast, aber die Jungs wollen grillen lernen, und ich habe gesagt, dass ich mal sehen werde, ob du damit einverstanden bist, dass wir Steaks oder so etwas machen.«

»Natürlich, das ist in Ordnung. Aber sie haben noch nie gegrillt?« In Anbetracht der Tatsache, dass dies die einzige Art war, wie mein Vater Essen kochen konnte, ohne es anzubrennen, konnte ich ihre Überraschung verstehen.

»Nee, die kochen kaum Wasser.« Ich übertrieb ein wenig, aber nicht viel.

»Diese armen Kerle.«

Sie würden zu Tode bemuttert werden. Bevor sie sich wieder den Möbeln zuwenden konnte, oder was auch immer er sonst noch tat, was sie verrückt machte, beschloss ich, aufzulegen. »Ich muss etwas Papierkram erledigen, aber ich rufe dich später in der Woche zurück, um die Zeit auszumachen. Ich hab dich lieb.«

»Ich hab dich auch lieb, und ich kann es kaum erwarten, deine jungen Männer kennenzulernen.«

Meine Eltern waren verrückt, aber ich wusste, wie gut ich es hatte, also wollte ich mich nicht beschweren. Zumindest nicht zu viel. Ich legte auf, bevor sie es sich anders überlegen konnte, ob sie mich entkommen lassen sollte, und legte das Handy auf den Tisch. Es war kurz nach sieben, also nicht spät genug, um ins Bett zu gehen. Aber ich fühlte mich unruhig und war mir nicht sicher, was ich noch erledigen wollte, abgesehen von dem Berg Papierkram, der sich auftürmte. Ein Teil des Problems war die Stille, nachdem ich Sawyer und Cooper fast das ganze Wochenende über da gehabt hatte. Sie waren alles andere als ruhig. Ich liebte es. Coopers leichtes Chaos und Sawyers Beständigkeit, zumindest bis Cooper ihn ärgerte, waren perfekt. Sie waren so lustig. Aber dadurch fühlte sich meine Zeit ohne sie noch viel … einsamer an. Bei der Geschwindigkeit, mit der Cooper Nachrichten schrieb, sollte ich nicht einsam sein, aber es war nicht dasselbe.

Das Klingeln meines Handys brachte mich zum Lächeln. »Wenn man vom Teufel spricht.« Ich stand auf, griff nach dem Handy und ging in die Küche. Als ich die Nachricht öffnete, stieß ich ein Lachen aus. »Wie hat er dir das eingeredet, Sawyer?«

Irgendeine Art von Bestechung oder, mehr als wahrscheinlich, etwas, für das er bestraft werden musste. Und wie ich Cooper kannte, hatte er schon daran gedacht. Irgendetwas daran, gefesselt zu werden, ließ sein Verlangen und seine Energie in die Höhe schießen. Ich lächelte über das Bild und konnte meine Augen nicht davon abwenden. Es war süß und verdammt sexy. Mein Schwanz war schon ganz hart, als ich mir meine beiden Jungs vorstellte. Ich war mir immer noch nicht sicher, wie Cooper ihn dazu überredet hatte, aber da standen meine Jungs, Seite an Seite, die Hosen bis zu den Oberschenkeln heruntergelassen, während sie ein Selfie von ihren eingesperrten Schwänzen im Badezimmerspiegel machten. Ich schrieb ihm eine Nachricht, als ich in die Küche ging, und grinste, als ich antwortete: Meine Jungs sehen so sexy aus, aber ihr solltet besser nicht versuchen, an euch zu spielen. Ich weiß, dass ihr euch an die Regeln erinnert.

Ich legte das Handy auf die Arbeitsplatte und begann, im Kühlschrank herumzuwühlen. Ich fand ein paar Hähnchenreste und machte mich daran, ein Wokgericht zuzubereiten. Es dauerte nicht lange, da hörte ich mein Handy klingeln. Zu neugierig, um zu warten, ging ich hin, um zu sehen, was meine Jungs jetzt wieder machten.

Wir sind brav, Master … Und wir haben unsere Käfige an, also können wir nicht mit unseren Schwänzen spielen … Aber küssen ist erlaubt … Oder?

Es folgte eine Reihe von süßen und schmutzigen Emojis und ich konnte nur versuchen, zu erraten, was er meinte. Dem kleinen Hintern nach zu urteilen, der auf meinem Bildschirm wackelte, meinte Cooper allerdings nicht das Küssen auf den Mund. Bevor ich überhaupt darüber nachdenken konnte, was ich sagen sollte, klingelte mein Handy erneut, diesmal wegen Sawyer. Die Nachricht war kurz und auf den Punkt: Er macht mich wahnsinnig.

Es gab keine süßen kleinen Emojis von Sawyer, aber ich konnte sofort erraten, was Cooper vorhatte. Als ich Sawyer zuerst zurückschrieb, konnte ich nur den Kopf über Coopers Possen schütteln. Versucht er, einen Weg zu finden, um zu kommen, oder einen Weg, um bestraft zu werden, und hofft, dass ich ihn danach kommen lasse?

Ich wechselte den Bildschirm und zurück zu Cooper. Wenn du Sawyer verrückt machst, werde ich ihn zuerst zum Orgasmus kommen lassen.

Cooper antwortete in Sekundenschnelle: Das ist gemein … Ich war so brav … Wird er kommen, wenn du zu deinem Date gehst? Ich war so brav … Können wir uns küssen?

Weitere schmutzige Emojis füllten den Bildschirm nach seinen Worten aus und ich wusste, dass ich die Bedeutung einiger von ihnen nachschlagen musste.

Sawyers Nachricht kam, bevor ich anfangen konnte, Coopers Hieroglyphen zu entziffern: Beides. Alles. Er ist geil und gelangweilt. Und er hat heute angefangen, sich Kurse in seiner Schule auszusuchen, also macht es ihn hibbelig.

Ah, das ergab Sinn. Wie wäre es, wenn du ihn in seine Ausrüstung steckst und den Welpen eine Weile Ball spielen lässt?

Cooper zu belohnen, wenn er Sawyer absichtlich in den Wahnsinn trieb, war keine gute Idee, aber eine Ablenkung war eindeutig angebracht. Ich schaltete zurück, leicht frustriert, dass ich immer wieder zu einem anderen Bildschirm wechseln musste, und schrieb Cooper eine Nachricht: Ich bin mir nicht sicher, ob du brav genug für Küsse warst. Besonders die unanständige Art, die du andeutest.

Es war eher ein Betteln, aber das war nicht der Punkt. Es kam noch nichts von Sawyer zurück, was etwas beunruhigend war, aber Cooper antwortete sofort: Er ist eine Plaudertasche .

Lachend sah ich schließlich die Nachricht von Sawyer eintreffen. Als ich zu seinem Bildschirm zurückging und seine Nachricht las, begann ich, mir zu wünschen, dass er mehr von den lustigen kleinen Bildern benutzt hätte, damit ich erraten konnte, was er fühlte.

Ich habe es angeboten, aber er dachte, es sei komisch, wenn du nicht dabei bist.

Nicht gewillt, zu erraten, wie er das aufgenommen hatte, schrieb ich zurück: Wie hast du dich dabei gefühlt? Ich will mich nicht zwischen euch drängen, wenn ihr Zeit zusammen verbringt.

Ich erinnerte mich daran, dass Kommunikation der Schlüssel war und dass ich mich nicht schlecht fühlen sollte, wenn sich die Dinge zwischen ihnen änderten, denn Veränderung war nicht immer schlecht, und ich wartete ab, was er sagen würde. Als seine Nachricht nach langem Schweigen zurückkam, war ich erleichtert.

Ich habe es verstanden. Jetzt, wo du mit ihm spielst, ist es anders, und ich darf mit dir kuscheln. Das macht mir nichts aus. Du machst alles besser mit uns. Du drängst dich nicht zwischen uns.

Es war eine lange Nachricht für Sawyer und ich wünschte, er wäre bei mir, damit ich ihn umarmen konnte. Als ich zurückschrieb, entschied ich mich, eines von Coopers lächerlichen Emojis auszuprobieren. Ich schickte eine seltsame, lächelnde kleine Kreatur, die eine imaginäre Person zu umarmen schien, und hoffte, dass Sawyer es verstand. Ich mag es, wenn du mit mir kuschelst. Ihr beide habt mein Leben bereichert, und ich muss zugeben, wenn ihr nicht hier seid, vermisse ich euch.

Als ich zu Cooper zurückkehrte, hatte ich endlich herausgefunden, was ich ihm sagen sollte. Wie wär’s, wenn du Sawyer überredest, etwas Welpenzeit zu nehmen? Ich bin mir sicher, er würde gern mit dir schmusen .

Coopers Antwort tauchte sofort auf: Das ist eine tolle Idee!

Keines der kleinen Symbole ergab dieses Mal einen Sinn, also ignorierte ich sie.

Als sich die Stille der beiden Jungs über mehrere Minuten hinzog, widmete ich mich wieder dem Abendessen. Es war ein bisschen verrückt, nicht zu wissen, was vor sich ging, aber ich wollte nicht zulassen, dass ich sie stalkte. Weil ich es nicht musste. Wenn sie mit ihrem Gespräch fertig waren, ließ Cooper mich genau wissen, was passiert war. Ich war mir nicht sicher, ob das ständige Schreiben seine Art war, mich mit einzubeziehen, oder einfach Teil seiner Persönlichkeit, aber ich wurde schnell süchtig danach, zu wissen, was in ihrem Leben abseits von mir vor sich ging.

Als das gebratene Gemüse fertig war, was nicht wirklich lange gedauert hatte, hörte ich mein Handy klingeln. Ich nahm es und meinen Teller mit zum Tisch, wischte über den Bildschirm und mir wurde warm ums Herz, als ich sah, was Cooper geschickt hatte. Es war ein Bild. Sexy, aber nicht einfach ein weiteres Dickpic. Cooper hatte ein sehr unbeholfenes Foto von Sawyer gemacht. Er war zusammengerollt in seiner Welpenkleidung, der Kopf ruhte auf Coopers Schoß und sein Gesicht zeigte von der Kamera weg. Ich bekam eine schöne Aufnahme von Sawyers Rücken und dann hinunter zu seinen Beinen, die er unter sich angezogen hatte, wobei sein kleiner Schwanz hervorlugte. Es musste schwer für Cooper gewesen sein, diese Aufnahme zu machen, aber sie war es wert. Sawyer war wunderschön.

Als ich mich von dem Bild losriss und tatsächlich anfing, die Nachricht zu lesen, war ich noch mehr gerührt.

Sawyer sagte, ich könne das Bild schicken, nur nicht sein Gesicht … Ist er nicht ein süßer Welpe? So knuddelig … Es war ihm ein bisschen peinlich, es dir zu zeigen, aber er hat nicht Nein gesagt, als ich das Handy rausgeholt habe … Ist er nicht süß? Ich kann es kaum erwarten, bis du ihn selbst als Welpe siehst … Haha, das war lustig …

Sawyer hatte ihn das Bild schicken lassen. Ich wusste, wie schwer das für ihn gewesen sein musste. Aber genau wie neulich, als er das Welpenbett rübergetragen hatte, um sich darauf zusammenzurollen, wusste ich, dass es seine Art war, mir zu zeigen, dass er versuchte, sich zu öffnen, und dass er es langsam schaffte. Ich hatte ihm immer wieder gesagt, dass es keine Eile gab, und ich hatte es auch so gemeint. Aber ich konnte den Moment nicht abwarten, in dem er es mir endlich zeigte, weil ich wusste, dass er dann voll dabei sein würde. Keine Zurückhaltung mehr und kein Zweifeln mehr an dem, was wir taten.

Als ich reagierte, wanderten meine Augen immer wieder zum Bild. Sag meinem Welpen, dass der Master sagt, er sei wunderschön.

Auch wenn er noch nicht ganz so weit war, waren die beiden meine perfekten, lustigen, süßen Welpen.

Kapitel 10



Cooper



Ich hatte immer noch nicht entschieden, ob es eine gute Idee war oder nicht. Jackson hatte nicht Nein gesagt und war nicht einmal wirklich besorgt gewesen, abgesehen davon, dass er darauf hingewiesen hatte, dass sie herrisch und neugierig war, also war daran wahrscheinlich nichts falsch. Es war einfach nur seltsam. Ich würde mit Melissa zu Mittag essen. Sawyer war nicht in der Lage gewesen, sich einen vernünftigen Grund auszudenken, nicht hinzugehen. Er hatte es einfach komplett abgelehnt. Er hatte zugegeben, dass sie aufrichtig schienen war, als sie erklärt hatte, sie wollte uns kennenlernen, aber dann hatte er auch gesagt, dass das wahrscheinlich bedeutete, dass sie mich mit Fragen löchern würde. Ich war mir aber nicht sicher, ob das etwas Schlechtes war. Klar, es würde einige Dinge geben, über die ich nicht reden würde. Themen, bei denen Sawyer seinen Verstand verlieren würde, und Dinge, von denen Jackson wahrscheinlich nicht wollte, dass seine Schwester sie erfuhr. Aber sie hatte über Welpen recherchiert und kannte Leute wie uns … oder kannte zumindest andere Leute in etwas unkonventionellen Beziehungen. Ich schätze, das machte mich auch neugierig. Ich wollte mehr darüber wissen, was sie wusste und was sie über uns dachte.

Als ich vor dem Sandwichladen stand, der auf halbem Weg zwischen ihrer Arbeit und meiner lag, holte ich noch einmal tief Luft und zwang mich, durch die Tür zu gehen. Es würde alles gut werden. Ich würde mich wie ein echter Erwachsener verhalten, der ruhig und nicht schon leicht überkoffeiniert war, und sie würde nett zu mir sein. Sie war höflich zu uns gewesen, als sie Jackson in den Wahnsinn getrieben hatte, also würde das Mittagessen toll werden.

»Cooper.« Melissas Stimme schallte durch das belebte Restaurant, aber es dauerte noch einen Moment, bis ich sie im hinteren Teil des Raumes entdeckte.

Als sie gesagt hatte, wir könnten uns in einem kleinen Sandwichladen treffen, hatte ich an etwas … weniger Belebtes gedacht. Er war süß und roch lecker, aber er war voll. Als ich mich umsah, musste ich mich fragen, ob ihre ganze Familie eine Vorliebe für schrullige, kleine Restaurants hatte.

Ich ging zu Melissa. Sie lächelte und schien sich zu freuen, mich zu sehen. Ich grinste und sah mich um. »Hi. Hier ist es voll.«

Sie nickte. »Um die Mittagszeit ist hier normalerweise ziemlich viel los. Ich bin vor ein paar Minuten gekommen und habe einen Tisch ergattert. Du gehst und bestellst dort drüben. Wenn ich aufstehe, verlieren wir den Tisch in diesem Tollhaus, als gehst du zuerst und dann gehe ich

»Okay, klar. Ich bin gleich wieder da.« Die Schlange sah lang aus, aber es ging schneller voran, als ich erwartet hatte. Innerhalb weniger Minuten hatten wir beide unser Essen und saßen wieder am Tisch.

Das Essen und der Small Talk gaben mir Raum, mich zu entspannen. Als sie dann anfing, das Gespräch auf die richtigen Dinge zu lenken, auf die sie neugierig war, war ich tatsächlich bereit zu reden.

»Du hast keine Ahnung, wie überrascht ich war, als ich nach all seinem Drama herausfand, dass er euch durch diese Anzeigenverwechslung kennengelernt hat.« Melissa verzog ihr Gesicht und sah schuldbewusst aus. »Und ich bin mir nicht sicher, ob ich es euch schon gesagt habe, aber das tut mir wirklich leid.«

»Jackson hat alles erklärt und, ja, wenn du schon findest, dass du schockiert warst, stell dir vor, wie wir uns gefühlt haben. Er hat uns tatsächlich zurückgemailt und war so süß und nett. Es war unglaublich.« Ich nahm einen Schluck von meinem Getränk und dachte darüber nach, was sie gesagt hatte. »Was für eine Art von Drama?«

Lachend legte sie ihr Sandwich ab. »Er war so wütend auf mich. Er kam in mein Haus gestürmt und hat den Verstand verloren. Jackson war überzeugt, dass ich es mit Absicht getan habe.« Sie schüttelte den Kopf und ein ernster Ausdruck trat auf ihr Gesicht. »Aber das habe ich nicht. Ich würde mich nie bei solchen Leuten einmischen, die so einen Lebensstil haben.«

Ich war mir nicht sicher, ob sie sich Sorgen machte oder einfach nicht annahm, dass ich ihr glaubte, aber ich nickte. »Nein, ich versteh schon. Jackson hat es erklärt, und mit deinen Büchern und allem kann ich verstehen, wie es passiert ist.«

Sie sah etwas weniger besorgt aus, als sie mit den Schultern zuckte. »Es war spät. Ich hätte einfach ins Bett gehen sollen, aber ich wollte noch die Anzeigen für eine neue Veröffentlichung fertigstellen.«

»Du schreibst also wirklich über«, ich schaute mich um und senkte die Stimme, »Puppy Play und solche Sachen? Ich meine, ich habe Bücher online gesehen und so, aber …« Aber ich hätte nie gedacht, dass ich mal jemanden treffen würde, der tatsächlich darüber schrieb. Das wirkte allerdings etwas unhöflich, so als würde ich sie seltsam nennen oder so.

Melissa grinste; sie schien genau zu verstehen, was ich dachte. »Ich mag es, mir Leute auszudenken und … ich weiß nicht … ich mag es, Geschichten zu erzählen, aber die Leute in meinem Kopf sind einfach nicht so unschuldig wie bei vielen anderen Autoren.«

»Du hast also perverse Menschen in deinem Kopf?« Ich fing an, mich wie die normalste Person am Tisch zu fühlen. Das war einfach nur lustig.

Sie schnaubte und warf mir einen schnippischen Blick zu, den ich bisher nur bei Jackson gesehen hatte. »Ich bin nicht verrückt.«

Ich nickte sehr ernst und schenkte ihr ein verständnisvolles Lächeln. »Natürlich nicht.«

Melissa stieß ein Lachen aus, das mehrere Leute um uns herum aufschreckte. »Es ist kein Wunder, dass er dich liebt. Du passt genau zum Rest der Familie.«

»Du denkst, er liebt mich?« Das mit dem Passen war auch interessant, aber nicht das, was meine Aufmerksamkeit erregte.

»Ihm war es noch nie so schnell mit jemandem so ernst. Er ist total bereit, sich niederzulassen und euch zu behalten. Das ist wirklich süß.«

Awww.

»Du findest nicht, dass es zu schnell ist?«

Sie schüttelte nachdrücklich den Kopf und Melissas Gesichtsausdruck wurde wieder ernst. »Auf keinen Fall. Ich weiß, dass Leute außerhalb des Lebensstils es vielleicht nicht verstehen, aber wenn man einen persönlichen und besonderen Teil von sich mit jemandem teilt, beschleunigt das den ganzen Kennenlernprozess.« Sie zuckte mit den Schultern. »Wenn man einmal jemanden in einer Windel oder mit einem Schwanz gesehen hat, lässt man den dummen Scheiß ganz schnell hinter sich.«

Noch bevor sie fertig war, verschluckte ich mich. Die Cola war mir in den falschen Hals gekommen und ich konnte nur noch husten und versuchen, wieder zu Atem zu kommen.

»Bist du okay?« Sie fragte mehrmals, bevor ich endlich nicken konnte.

Ihr mit Worten zu antworten, dauerte ein bisschen länger. »Mir geht’s gut, tut mir leid, ich habe mich nur komisch verschluckt.«

Als sie sich sicher war, dass ich nicht ohnmächtig werden würde, kehrte ihr Lächeln zurück. Sie verdrehte die Augen und seufzte. »Wenn du erstickst oder ich einen Krankenwagen rufen muss, wird er uns nie wieder zusammen irgendwo hingehen lassen.«

Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück und antwortete trocken: »Tut mir leid, dass ich deine Pläne durchkreuze.«

»Das solltest du auch. Meine Pläne beinhalten nicht, dass du tot bist.«

Lachend zuckte ich mit den Schultern. »Um ehrlich zu sein, bin ich mehr auf Jacksons Pläne gespannt als auf deine.«

Sie nahm an, Jackson liebte uns. Ja, ich war viel neugieriger auf Jacksons Pläne als auf ihre.



***



»Die Leute sind dumm.« Ich ließ mich auf einen der kleinen Stühle im Hinterzimmer fallen und schaute April an, die mir gefolgt war. »Warum wollen die Leute so spät am Abend noch Koffein? Sawyer würde mich umbringen, wenn ich zu dieser Tageszeit noch Kaffee trinken würde.« Er wäre nicht nur wütend, er würde Jackson auf mich hetzen, und dann käme ich nie aus dem verdammten Käfig raus. Ich schob die sexy Fantasie, die sich zu bilden versuchte, aus meinem Kopf, weil ich wusste, dass das nur zu Frustration führen würde, und ließ meinen Kopf zurück gegen die Wand fallen.

April lächelte nur. »Er liebt dich zu sehr, um auch nur zu blinzeln.«

»Er sagt, ich sei eine Bedrohung, wenn ich zu viel Koffein getrunken habe. »Sawyer hätte vielleicht noch ein paar andere erlesene Worte zu dem Thema sagen können, und Jackson hatte mir gerade ein schlechtes Gewissen eingeredet, dass ich es mit dem Kaffee nicht übertreiben sollte. Ich hörte tatsächlich zu, die meiste Zeit über.

»Ich kann das einfach nicht glauben.« Sie setzte sich auf einen Stuhl gegenüber von mir. Als sie sich nach vorn lehnte, bewegte sich ihr Haar und ich konnte sehen, wie die untere Schicht, die noch hell gefärbt war, unter der oberen hervorlugte, die so dunkel war, dass sie fast schwarz wirkte. Sie würde wahrscheinlich eine Menge Dinge über Sawyer und mich nicht glauben, aber ich wollte es nicht übertreiben.

»Er ist witzig, wenn er sich aufregt.«

»Das kann ich jetzt glauben.« April lächelte und streckte sich. »Was macht er denn heute Abend?«

Wahrscheinlich wird er gefickt.

»Mit einem Freund abhängen.« Es war nicht gerade eine Lüge, aber die Antwort war mir trotzdem unangenehm.

Den Welpenteil meines Lebens privat zu halten, war kein Thema. Ich musste es nicht teilen, um das Gefühl zu haben, ehrlich darüber zu sein, wer ich war. Manche Dinge gingen niemanden etwas an. Aber nicht zu erwähnen, dass wir mit Jackson zusammen waren, fühlte sich falsch an … Als würde ich ihn ignorieren oder leugnen, dass er ein besonderer Teil unseres Lebens war. Ich hatte allerdings das Gefühl, Sawyer würde einen Herzinfarkt bekommen. Er fühlte sich immer wohler dabei, sich Jackson gegenüber zu öffnen und zuzugeben, dass er ihm wichtig war. Die Tatsache, dass er mich das Foto von ihm zusammengerollt als Welpe hatte machen lassen, war riesig. Als Jackson gesagt hatte, dass es eine gute Idee sein könnte, Sawyer Zeit als Welpe zu lassen, hatte ich sofort gewusst, dass es perfekt war. Das hatte Sawyer die Chance gegeben, sich zu entspannen, und mir etwas anderes, auf das ich mich hatte konzentrieren können, außer meinen gefangenen Schwanz. Ich war mir nicht sicher gewesen, ob ich den Käfig wirklich ignorieren wollte, aber Sawyer hatte sich über mich geärgert. Ich mochte das verrückte, bedürftige Gefühl, das mich durchströmte, wenn ich an Sex dachte und nicht wirklich einen Steifen bekommen konnte. Es war Wahnsinn. Ich wusste, dass ich erregt war. Ich konnte spüren, wie alles in mir erigieren wollte, aber der Käfig verhinderte es, und das war nur eine unmittelbare Erinnerung daran, dass Jackson ihn mir angelegt hatte. Zu wissen, dass ich so zu Jackson gehörte, war … erotisch … besonders … Wir waren seine Jungs … seine Welpen. Der unglaublichste Anblick, von dem ich nicht gedacht hatte, dass ich ihn jemals sehen würde, war Sawyer, der auf dem Bett gelegen und Jackson mit großen, gefühlvollen Augen beobachtet hatte, als Jackson den Käfig über seinen Schwanz gestülpt hatte. Sawyer hatte darum gebeten, oder zumindest etwas gesagt, um Jackson wissen zu lassen, dass er es so wollte. Er wusste, dass wir beide zu Jackson gehörten.

»Cooper, hörst du mir überhaupt zu?« April grinste, als ihre Worte meine Aufmerksamkeit wieder auf sich zogen.

»Ja?« Nach der Art, wie sie mich ansah, dachte ich allerdings, dass die Antwort wahrscheinlich Nein hätte lauten sollen.

»Ich habe dich gefragt, was Sawyer und sein Freund machen.« Sie hob eine Augenbraue und lächelte. »Zweimal.«

»Oh. Ähm, entschuldige. »Ich zuckte mit den Schultern und versuchte, lässig zu wirken. »Sie gehen essen und hängen dann ab, da ich lange arbeite.«

»Das ist schön. Keiner von euch scheint oft etwas mit Freunden zu unternehmen.« Ihr Lächeln wurde etwas schwächer. »Ich weiß, dass ihr euch liebt, aber vergesst nicht, dass ihr auch Dinge braucht, die nur für euch sind.«

Bei anderen Paaren wusste ich, dass es stimmte, aber ich war mir nicht sicher, ob das auf uns zwei zutraf … oder auf uns drei. Es gab nichts Bestimmtes, an dem ich es festmachen konnte, aber ich hatte nie das Gefühl, dass ich jemand anderes brauchte. Klar, ich unterhielt mich gern mit April und den anderen Leuten, mit denen ich arbeitete, aber abgesehen von der gelegentlichen Einladung zu etwas, waren sie im Grunde nur Arbeitsfreunde. Sawyer wollte das nicht einmal wirklich. Er hatte sehr deutlich gemacht, dass er die Leute auf der Arbeit brauchte, um dort zu bleiben. Ich glaubte, in seiner Vorstellung dachte er, je weniger sie über uns wussten, desto sicherer waren wir. Er hatte wahrscheinlich recht. Aber ich glaubte, das Größte war, dass ich ihn vermisste, wenn er nicht da war.

»Wir machen gern Dinge zusammen. Er ist mein bester Freund, nicht einfach nur mein Freund oder so etwas Beiläufiges. Das ist etwas anderes. Außerdem fange ich bald mit der Schule an, also habe ich das und er ist nur für mich da.« Schulterzuckend beschloss ich, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, das Thema zu wechseln. April wurde neugierig und wenn ich nicht aufpasste, würde sie etwas fragen, von dem ich mir nicht sicher war, wie ich es beantworten sollte … nicht ohne zu viel zu verraten. »Hast du schon etwas über den neuen Standort gehört? Irgendwelchen guten Klatsch über das, was sie dort machen?«

Sie sah nicht glücklich über den Themenwechsel aus, aber sie hielt mich nicht auf. »Vielleicht. Ich habe neulich mit jemandem gesprochen und der sagte, dass sich die hohen Tiere in letzter Zeit ein paar Standorte angesehen haben. Offensichtlich haben sie es jetzt auf ein paar Möglichkeiten eingegrenzt, aber ich bin mir nicht sicher, wo.«

»Das ist besser, als ich es mir vorgestellt habe. Hast du eine Ahnung, wie der Zeitplan aussieht?« Da die Schule in ein paar Wochen beginnen würde und damit alles geklärt war, fühlte ich mich schon etwas sicherer, dass ich wie ein funktionierender Erwachsener rüberkam … zumindest im Lebenslauf.

Sie lachte und schüttelte den Kopf. »Die Antwort darauf kennst du bereits.«

Ich grinste sie breit an und zuckte mit den Schultern. »Aber irgendwann werde ich fragen und du wirst sagen können, dass du etwas weißt.«

»Du bist wie das Kind auf einer Autofahrt, das ständig fragt, ob wir schon da sind.«

Grinsend zuckte ich mit den Schultern. »Ja, so bin ich.«

»Du musst Sawyer verrückt machen.« Sie lachte, wahrscheinlich stichelnd, aber ich nickte.

»An manchen Tagen, ja.« Es hatte keinen Sinn, in dieser Sache zu lügen.

»Hey, bevor ich es vergesse, ich habe gesehen, dass du einen Antrag gestellt hast, deinen Zeitplan am Sonntag zu ändern und wieder als Erstes am Morgen zu arbeiten. Bist du dir sicher? Diese Schicht ist ätzend.« April hatte es als unschuldige Frage gemeint, aber sie hatte versehentlich etwas anderes Schwieriges zur Sprache gebracht: Wir wollten Jacksons Eltern kennenlernen.

»Sawyer und ich gehen zu einem Freund zum Grillen. Ist die Umstellung ein Problem?« Es gab einen winzigen Teil in mir, der bei der Vorstellung, die Pläne ändern zu müssen, nervös wurde. Es war keine große Angst oder gar etwas, worüber ich mir Sorgen machte, aber es war trotzdem komisch. Jackson war sich sicher, dass seine Eltern kein Problem damit haben würden. Es fiel mir schwer, mir das vorzustellen. Meine Erfahrung mit Eltern hatte mich nicht ganz so zuversichtlich gemacht, wie er zu sein schien. Die Leute erkannten nach einer Weile die Fehler, die sie gemacht hatten. Aber ich wollte nicht, dass Jackson damit konfrontiert wurde. Zu wissen, dass sowohl Jackson als auch Melissa so zuversichtlich waren, dass alles gut werden würde, machte es allerdings leichter.

April nickte. »Das ist in Ordnung. Es ist gut, dass ihr mal rauskommt. Wenn ich euch vor Kurzem noch gefragt habe, was ihr geplant habt, war die Antwort immer: Nichts . Ihr zwei wart die größten Stubenhocker, die ich kannte.«

Weil Jackson es mochte, uns an Orte zu bringen. Er hatte Listen von Dingen im Kopf, von denen er dachte, dass wir sie lieben würden. Wie der Vergnügungspark letztes Wochenende. Sawyer und ich waren nicht mehr so wahnsinnig arm, aber wir hatten so lange darauf achten müssen, dass wir nicht daran dachten, irgendwo hinzugehen. Klar, wir gingen gelegentlich ins Kino oder auswärts essen, aber ich zog es wirklich vor, einen Film zu Hause zu sehen und Essen zu bestellen. April gehörte einfach zu den Leuten, die immer gern unterwegs waren und etwas unternahmen. »Ich bin gern zu Hause.«

»Manchmal ist man wie ein Fünfjähriger im Körper eines Zwanzigjährigen, und manchmal ist es so, als sei man fünfzig.« Sie stand auf und streckte sich. »Du hast noch ein paar Minuten Zeit, aber ich möchte noch ein paar Dinge überprüfen. Mach deine Pause.«

»Verstanden.« Ich hatte nicht vor, mit ihr darüber zu streiten, dass ich länger auf den Beinen bleiben durfte. »Wir sind immer noch dabei, die Berichte nach meiner Schicht durchzugehen, richtig?« Überstunden zu machen, war nicht das, was ich wollte, aber es würde wichtig sein, wenn ich jemals die Position des Managers bekommen wollte. Ich wollte so viel wie möglich über den Laden wissen, um nicht verwirrt anzufangen und das Gefühl zu haben, dass ich schon im Rückstand war.

April drehte sich um, als sie zur Tür hinausging. »Ja, du lernst schnell, also brauchen wir vielleicht nicht so lange.«

Früh nach Hause zu kommen, klang wunderbar. Ich war mehr als bereit, zu sehen, was meine Jungs vorhatten, und herauszufinden, wozu ich Jackson überreden konnte. Ich war mir nicht sicher, was ich genau wollte, aber es war schon Tage her, dass ich gekommen war, und ich konnte es kaum erwarten, ihm zu sagen, was für ein braver Junge ich gewesen war.