Kapitel 1
IN DIESEM KAPITEL
Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der Maschinen lernen, Dinge erschaffen und denken, genau wie Menschen? All dies ist mit generativer KI (GenKI) möglich, in der Technologie und Kreativität zusammenkommen. Einige Arten von KI lernen aus Erfahrung, während andere strengen Regeln folgen.
In diesem Kapitel befassen wir uns mit KI-Systemen, die Anleitung benötigen, wie zum Beispiel Schüler im Unterricht, ebenso wie mit solchen, die selbstständig lernen. Wir sprechen auch über KI, die völlig neue Inhalte erstellt, statt nur Daten zu organisieren. Dieses Kapitel erforscht die vielfältige Welt der KI.
Jede Art von KI hat ihre eigene Funktion und Arbeitsweise, genau wie die Werkzeuge in einem Werkzeugkasten. In den folgenden Abschnitten sehen wir uns diese verschiedenen Arten von KI an, um zu verstehen, wie sie aussehen und wie sie funktionieren. Wir beginnen mit zwei Haupttypen:
Beide Arten von KI haben ihre eigenen Stärken und eignen sich daher für unterschiedliche Aufgaben. Mit dieser Information können Sie sich ein klares Bild davon machen, wie KI unsere Welt verändert, vom Gesundheitswesen bis hin zur industriellen Fertigung und darüber hinaus. Jede Art von KI bringt etwas Wertvolles mit sich und zeigt, wie vielfältig und nützlich diese Technologien sein können.
Mithilfe von ML können Programme und Apps Wissen erwerben und mit der Zeit intelligenter werden. Das funktioniert, indem sie mit großen Datenmengen trainiert werden, Muster darin finden und dann auf der Grundlage der Ergebnisse Entscheidungen treffen.
Diese Art von KI verändert sich ständig. Sie wird besser, wenn sie mehr Daten erhält, aus denen sie lernen kann. Denken Sie zum Beispiel an ein System, das Musik empfiehlt. Es schaut sich die Stücke an, die Ihnen zuvor gefallen haben, und welche andere Menschen mögen, die dieselbe Musik hören wie Sie. Dann schlägt es Ihnen neue Stücke vor.
Ein weiterer Bereich, in dem sich ML auszeichnet, ist die Gesichtserkennung. Durch die Überprüfung vieler Fotos des Gesichts einer Person kann PXL Ident (www.pxl-vision.com/de/pxl-ident
) lernen, neue Fotos dieser Person zu erkennen. Abbildung 1.1 zeigt ein Beispiel für diese Anwendung.
Abbildung 1.1: PXL Ident kann Gesichter erkennen – ein häufiges Anwendungsgebiet für ML.
Die Fähigkeit, zu lernen und sich zu verändern, macht ML sehr leistungsfähig und nützlich. Es kann Aufgaben wie die Erstellung persönlicher Empfehlungen, die Organisation der Fotoalben auf Ihrem Smartphone oder die Unterstützung selbstfahrender Autos bei der Entscheidungsfindung im Verkehr übernehmen.
Wir können ML weiter in zwei spezifische Arten unterteilen. Diese Typen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie trainiert werden:
KI ist großartig, weil sie stetig lernen und sich verändern kann. Sie ist wie ein Schnelllerner, der immer besser wird, je mehr er übt. Damit ist sie perfekt für Aufgaben, bei denen sich die Dinge ständig weiterentwickeln oder eine persönliche Note brauchen. Im Gesundheitswesen hilft KI zum Beispiel bei der Diagnose von Krankheiten. Sie analysiert medizinische Bilder, wie beispielsweise Röntgenbilder oder Magnetresonanztomographie (MRT) und lernt aus vielen Beispielen. Mit der Zeit wird sie sehr gut darin, Anzeichen für verschiedene Gesundheitszustände zu erkennen.
KI, die Regeln folgt, lernt nicht aus Daten. Stattdessen folgt sie einer Reihe von Anweisungen, die wir ihr geben. Das bedeutet, dass sie sich nicht verändert oder mit der Zeit besser wird. Sie ist nützlich für Aufgaben, die jedes Mal auf die gleiche Weise erledigt werden. Diese Art von KI ist zuverlässig für kritische Aufgaben, bei denen Fehler gefährlich sein könnten. Stellen Sie sich ein Kernkraftwerk vor. Hier hilft die regelbasierte KI, alles zu überwachen und sicherzustellen, dass alle Systeme korrekt funktionieren. Sie macht jedes Mal dasselbe, was für die Sicherheit sehr wichtig ist. In einer Fabrik prüft die regelbasierte KI die Produkte auf Mängel. Sie prüft jedes Produkt anhand bestimmter Richtlinien und stellt sicher, dass alles dem Standard entspricht. So bleibt die Qualität der Produkte konstant, was für das Unternehmen und die Kunden sehr wichtig ist.
Wie KI lernt, ist wirklich wichtig. Allerdings lernt nicht jede KI auf dieselbe Weise. Es gibt zwei Arten von KI-Lernen:
Wenn Sie den Unterschied zwischen diesen Lernstilen kennen, können Sie KI besser verstehen. Sie erkennen, wie KI entweder einem festen Pfad folgen oder neue Dinge entdecken kann, je nachdem, wie sie trainiert wird.
Überwachtes Lernen in der KI funktioniert ähnlich wie ein Lehrer. Diese Art von KI bekommt als Grundlage für ihren Lernprozess Daten, die bereits beschriftet sind oder klare Definitionen haben. Stellen Sie sich diese Daten wie ein Aufgabenbuch mit allen Lösungen vor. Die KI lernt aus diesem »Lehrbuch«, um Muster zu verstehen und Entscheidungen über neue, ähnliche Informationen zu treffen.
Bei der medizinischen Diagnose beispielsweise ist das überwachte Lernen sehr nützlich. KI-Systeme werden mit vielen medizinischen Bildern, wie Röntgenaufnahmen oder MRT-Scans, trainiert, die Ärzte bereits diagnostiziert haben. Die KI studiert diese Bilder und lernt, wie sie verschiedene Gesundheitszustände erkennen kann. Wenn sie dann neue Patientenbilder sieht, kann sie vorschlagen, wie die Diagnose lauten könnte. Das hilft den Ärzten, schneller und genauer zu diagnostizieren.
In der Finanzwelt nutzen auch Banken das überwachte Lernen. Sie trainieren KI anhand von Daten über Transaktionen, von denen einige als betrügerisch und andere als sicher gekennzeichnet sind. Wenn die KI neue Transaktionen überprüft, sucht sie nach Anzeichen, die mit bekannten Betrugsfällen übereinstimmen. Fällt ihr etwas Verdächtiges auf, alarmiert sie die Bank. Auf diese Weise hilft die KI, Betrug zu verhindern.
Beim unüberwachten Lernen lernen KI-Systeme aus Daten, für die es keine klaren Anweisungen oder Bezeichnungen gibt. Stellen Sie sich die KI wie einen Forscher vor, der ohne Karte ein unbekanntes Terrain erkundet. Die KI sucht dabei nach Mustern und findet die Struktur der Daten ganz von selbst heraus. Das Ziel besteht nicht nur darin, die richtige Antwort zu finden, sondern zu erforschen und aufzudecken, wie die Daten organisiert sind.
Ein Bereich, in dem unüberwachtes Lernen sehr nützlich ist, ist die Segmentierung im Einzelhandel. Die KI kann hier Kundendaten untersuchen, beispielsweise, was Kunden gekauft haben, ihre Vorlieben und woher sie kommen. Es gibt jedoch keine vordefinierten Gruppen. Die KI findet selbst heraus, wie sie die Kunden auf der Grundlage der Daten gruppieren kann. Dies hilft Unternehmen, ihre Kunden besser zu verstehen, abgrenzbare Gruppen oder Segmente zu erkennen und Marketingstrategien für diese unterschiedlichen Gruppen zu entwickeln. Ein intelligenter Weg, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und den Umsatz zu steigern, da die Angebote besser auf die einzelnen Gruppen zugeschnitten werden können.
Wie wir bereits gesehen haben: Der Hauptunterschied zwischen überwachtem und unüberwachtem Lernen in der KI besteht darin, ob die Daten mit Bezeichnungen versehen sind. Überwachtes Lernen hat eine klare Struktur. Es verwendet Daten, bei denen die Ergebnisse bereits bekannt sind. Stellen Sie sich dafür vor, es folge einem Leitfaden. Es eignet sich hervorragend für bestimmte Aufgaben wie das Einsortieren von Dingen in Kategorien oder das Erstellen von Vorhersagen.
Unüberwachtes Lernen hingegen ist eher ein Abenteuer ins Ungewisse. Es arbeitet mit Daten, die keine Bezeichnungen haben. Die KI muss die Muster und Strukturen in diesen Daten selbst herausfinden. Es ist ein bisschen so, als würde man einen neuen Ort ohne Karte erkunden. Dieser Ansatz ist perfekt, um Daten zu durchforsten und neue Erkenntnisse und Strukturen zu finden, ohne dass man vorher Zusammenhänge kennen muss.
In der Praxis spielt die Art und Weise, wie KI lernt – ob überwacht oder unüberwacht –, eine große Rolle. Im Gesundheitswesen beispielsweise spielt das überwachte Lernen eine große Rolle. Es hilft bei der Früherkennung von Krankheiten durch die Analyse medizinischer Bilder wie Röntgenaufnahmen oder MRT-Scans. Ein Beispiel für diese Art von Anwendung ist die MONAI-Plattform von Nvidia (https://monai.io
), die in Abbildung 1.2 dargestellt ist.
Abbildung 1.2: Die MONAI-Plattform von Nvidia hilft beim Training von KI für die medizinische Bildgebung.
Diese Früherkennung kann lebensrettend sein, weil sie Gesundheitsprobleme erkennt, bevor sie ernst werden.
Merke: Für das überwachte Lernen werden viele Daten benötigt, die bereits Antworten enthalten, und es kann viel Zeit und Geld kosten, diese bereitzustellen. Unüberwachtes Lernen ist einfacher, kann aber unklare oder ungenaue Ergebnisse liefern, weil es keine klaren Anweisungen gibt.
Man kann die verschiedenen Arten von KI noch auf eine weitere Art und Weise einteilen: nämlich in generative KI und diskriminative KI.
Generative KI oder GenKI ist KI, die neue Inhalte erstellt. Diskriminative KI sortiert und kategorisiert vorhandene Informationen. Diese beiden Arten von KI sind sozusagen zwei sich gegenseitig ergänzende Spieler in einem Team, jeder mit einer speziellen Aufgabe.
GenKI zeichnet sich im Bereich der KI durch kreative Fähigkeiten aus. Sie ist nicht auf das beschränkt, was sie bereits weiß – sie kann völlig neue Werke schaffen. Diese Art von KI nimmt eine große Menge an Daten auf, lernt daraus und nutzt dieses Wissen, um etwas Neues und Originelles zu kreieren. Hier drei Beispiele:
Geschichten erzählen: Eine weitere spannende Anwendung von GenKI ist das Geschichtenerzählen. KI-Programme, die mit Tausenden von Büchern trainiert wurden, können ihre eigenen Geschichten erfinden und neue Erzählungen, Charaktere und Handlungsstränge schaffen.
Im Gegensatz zu GenKI funktioniert die diskriminative KI eher wie ein Entscheidungsträger. Sie arbeitet mit Informationen, die sie bereits kennt, um neue Daten zu organisieren und Entscheidungen zu treffen. Dies ist vergleichbar mit einem Bibliothekar, der Bücher in verschiedene Abteilungen einordnet, oder einem Schiedsrichter, der Entscheidungen auf der Grundlage von Spielregeln trifft. Die diskriminative KI kategorisiert und trifft Entscheidungen auf der Grundlage festgelegter Kriterien.
Online-Shopping ist ein weiterer Bereich, in dem diskriminative KI sehr nützlich ist. Sie hilft, Produkte vorzuschlagen, die Ihnen gefallen könnten. Die KI beobachtet Ihre früheren Einkaufsgewohnheiten, einschließlich dem, was Sie in der Vergangenheit gesucht und gekauft haben. Dann empfiehlt sie ähnliche Artikel auf der Grundlage dieser früheren Entscheidungen. Fast so, als hätten Sie einen persönlichen Einkaufsassistenten, der Ihren Geschmack und Ihre Vorlieben kennt.
Generative und diskriminative KI sind zwar unterschiedlich, werden aber oft kombiniert, um insgesamt ein besseres und runderes Ergebnis zu schaffen. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung in einem System zur Empfehlung von Filmen:
Auf diese Weise erhält der Nutzer Empfehlungen, die auf seinen spezifischen Geschmack zugeschnitten sind.
GenKI verändert die Art und Weise, wie wir kreative Arbeit angehen und schwierige Probleme lösen. Sie hilft nicht nur Künstlern und Schriftstellern, neue Ideen zu entwickeln. Sie findet auch neue Wege zur Behandlung von Krankheiten. Stellen Sie sich vor, GenKI entdeckt Behandlungen für Krankheiten, die wir noch nicht heilen können. Diese Art von KI ist ein Wendepunkt im Gesundheitswesen und in anderen wichtigen Bereichen.
Die diskriminative KI eignet sich hervorragend zum Sortieren einer großen Menge von Informationen. Sie ist sehr nützlich bei großen Aufgaben wie der Untersuchung des Klimawandels oder der besseren Städteplanung. Sie hilft zum Beispiel Wissenschaftlern, Umweltveränderungen zu verstehen, und Städteplanern, Ressourcen intelligenter zu verwalten. Diese KI wertet riesige Datenmengen aus und hilft den Menschen, in wichtigen Bereichen bessere Entscheidungen zu treffen.
GenKI hat die Macht, Dinge zu schaffen, an die wir noch gar nicht gedacht haben. Stellen Sie sich neue Arten der Unterhaltung oder innovative Wege zur Bewältigung des Klimawandels vor. Die diskriminative KI wiederum macht unser Leben einfacher, strukturierter, unkomplizierter. Es geht darum, die Informationen um uns herum zu verstehen und zu ordnen.
Wenn wir generative und diskriminative KI sinnvoll miteinander einsetzen, können sie sich optimal ergänzen und uns die besten Ergebnisse liefern.
Ein wichtiger Bereich, auf den wir uns konzentrieren müssen, ist die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technologie. Es geht hierbei um mehr als nur die Kombination menschlicher Kompetenzen mit KI-Fähigkeiten. Es geht um die wachsende, sich verändernde Beziehung, in der die Technologie die Möglichkeiten des Menschen verbessert und erweitert. Bei dieser Unterstützung geht es nicht darum, dass die KI menschliche Arbeitsplätze übernimmt. Vielmehr wird sie zu einem hilfreichen Partner, der Aufgaben erleichtert. Das wiederum ermöglicht es Ihnen, mehr zu tun als zuvor, und zwar besser und schneller.
Bei der Zusammenarbeit zwischen KI und Mensch geht es darum, das zu kombinieren, was beide am besten können. KI kann schnell und präzise arbeiten und eine große Menge an Daten verarbeiten. Wenn man dies mit menschlichem Denken, Kreativität und Know-how kombiniert, erhält man ein erstaunliches Team. Diese Kombination führt zu neuen Ideen und Lösungen in vielen Bereichen.
In den nächsten Abschnitten untersuchen wir die Zusammenarbeit zwischen KI und Mensch, indem wir uns ansehen, wie KI Ärzten zur Seite steht, um bessere Diagnosen zu stellen, Lehrern bei der Personalisierung des Unterrichts hilft und Unternehmen dabei unterstützt, intelligentere Entscheidungen zu treffen.
KI kann eine Branche völlig verändern—in diesem Fall die Gesundheitsversorgung. KI ist sehr gut darin, eine Menge medizinischer Informationen zu verarbeiten und Muster zu erkennen, die wichtig sein könnten. Sie kann herausfinden, was mit den Patienten los ist, und entscheiden, wie sie am besten behandelt werden. Hier einige Beispiele:
Vorschläge für individuelle Behandlungen: KI kann mehr als nur helfen, Krankheiten zu erkennen. Sie spielt auch eine große Rolle dabei, die beste Behandlung für jeden Patienten zu finden. Dabei werden alle Informationen des Patienten berücksichtigt – zum Beispiel seine Krankengeschichte, seine Gene und sogar seine täglichen Gewohnheiten. Anhand dieser Daten schlägt die KI Behandlungen vor, die optimal für die betreffende Person geeignet sind. Das Gesundheitspersonal kann dann die Feinabstimmung dieser Pläne vornehmen und so sicherstellen, dass jeder Patient die für ihn beste Behandlung erhält.
In der heutigen Welt verändert die KI die Bildung, indem sie für ein maßgeschneidertes und effektiveres Lernen sorgt. Beim Lernen geht es nicht mehr nur um das Lesen von Büchern oder das Anhören von Vorlesungen. KI bringt einen völlig neuen Ansatz, wie Schüler lernen und Lehrer unterrichten.
Unterrichten von Studenten: KI macht in Schulen einen Unterschied. Einige Schulen haben damit begonnen, KI einzusetzen, um das Lernen für alle zu verbessern. Die Nazareth University im Bundesstaat New York zum Beispiel hat damit begonnen, KI in erfahrungsbasierte Lernaufgaben für Studenten zu integrieren. Diese Studenten, von denen viele in der Wirtschaft arbeiten und nicht viel Erfahrung mit Technik haben, finden dies sehr nützlich. Sie können KI im Unterricht einsetzen, um Dinge zu tun, die ihnen vorher nicht möglich waren, wie zum Beispiel Coding oder das schnelle Analysieren großer Datenmengen.
Diese neuen Fähigkeiten können sie dann direkt in ihre Arbeit einbringen, indem sie KI nutzen, um zum Beispiel Vorhersagen auf der Grundlage von Daten zu treffen. Auf diese Weise ist KI nicht nur etwas, worüber sie theoretisch etwas lernen, sondern ein Werkzeug, das sie aktiv nutzen, um ihre Arbeit zu verbessern und Dinge zu tun, die sie vorher nicht tun konnten.
KI verändert den modernen Arbeitsplatz und die Art und Weise, wie wir alltägliche Dinge tun. Sie sorgt dafür, dass Geschäftsabläufe reibungsloser werden, und bringt gleichzeitig neue, kreative Ideen hervor. Hier einige Beispiele:
Einsatz von KI in der Fertigung: Die Fertigung ist ein Bereich, der derzeit besonders von der KI profitiert. Unternehmen können KI-Systeme zur Überwachung ihrer Maschinen einsetzen. Diese KI kann vorhersagen, wann eine Maschine ausfallen wird, bevor es tatsächlich passiert. Durch die Behebung von Problemen, bevor sie auftreten, hat das Unternehmen weniger Ausfallzeiten. Das bedeutet, dass es weniger oft für Reparaturen pausieren muss und Geld spart. Außerdem halten die Maschinen länger, weil sie gut gewartet sind.
Da KI einen immer größeren Teil unseres täglichen Lebens einnimmt, müssen wir über die ethische Seite der Dinge nachdenken. Wir müssen sicherstellen, dass der technologische Fortschritt nicht mit den Werten kollidiert, die wir als Gesellschaft und als Einzelpersonen vertreten. Wir wollen, dass die KI das Leben besser macht und nicht neue Probleme verursacht. Hier einige Möglichkeiten, wie KI helfen kann, Probleme zu lösen:
Ethische Entscheidungen treffen: KI muss moralisch richtige Entscheidungen treffen, insbesondere in Bereichen wie der Gesundheitsfürsorge oder der Strafverfolgung. Im Gesundheitswesen kann die KI zum Beispiel bei der Entscheidung über Behandlungen helfen. In diesen Fällen müssen wir sicherstellen, dass sie berücksichtigt, was für die Patienten am besten ist, und nicht nur, was am effizientesten ist.
Wenn Sie lernen, wie GenKI neue Inhalte erstellt, können Sie besser verstehen, wie Sie KI am besten für sich arbeiten lassen. In diesem Abschnitt befassen wir uns zunächst mit den Algorithmen (den Regeln und Schritten, denen die KI folgt, um Inhalte zu erstellen und Dinge wie neuronale Netze zu erklären). Diese Algorithmen sind wie das Gehirn der KI; sie helfen ihr zu lernen und zu entscheiden, was sie produzieren soll.
Wir behandeln auch die Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP), also die Art und Weise, wie KI die menschliche Sprache versteht und nutzt. Wir schlüsseln diese Konzepte so auf, dass Sie den Wert dieser Technologie verstehen, auch wenn Sie kein Technikexperte sind.
Neuronale Netze sind das Herzstück der meisten KI-Systeme, die Inhalte wie Text, Bilder oder sogar Töne erstellen. Stellen Sie sich neuronale Netze als eine Gruppe von Algorithmen vor, die Muster finden. Sie arbeiten wie unsere Sinne, indem sie alle Arten von Informationen aufnehmen und sortieren. Alles, was die KI betrachtet, ob Bilder, Töne, Wörter oder andere Daten, wird in Zahlen umgewandelt, die das neuronale Netz verstehen kann.
Wenn KI-Systeme Text erzeugen, ist es so, wie wenn ein Kind lernt, zu sprechen und Wörter zu verstehen. Genauso wie ein Kind Sprache durch Zuhören und das Erkennen von Mustern lernt, lernen neuronale Netze aus vielen ähnlichen Beispielen. Sie erkennen Muster darin, wie wir Wörter und Sätze zusammensetzen und wie verschiedene Teile der Sprache zusammenpassen. Auf diese Weise kann die KI Texte oder andere Inhalte erstellen, die Sinn ergeben.
Natural Language Processing (NLP) ist ein wichtiger Bestandteil der Art und Weise, wie KI-Systeme Texte erstellen und Sprache verstehen. Sie befindet sich an der Schnittstelle zwischen Informatik, KI und der Sprachwissenschaft. Bei NLP geht es darum, wie Computer die menschliche Sprache verstehen und ihr Sinn entnehmen können.
Wenn KI Texte oder andere Arten von Inhalten erstellt, folgt sie einem speziellen Prozess. Eine KI zur Texterstellung muss beispielsweise viel über Sprache lernen. Dies geschieht, indem sie sich große Mengen an Text ansieht. Während dieser Trainingsphase untersucht das neuronale Netz der KI den Text, erkennt Muster und Strukturen und versteht, wie Wörter miteinander in Beziehung stehen.
Nach der Trainingsphase ist die KI bereit, mit der Erstellung eigener Texte zu beginnen. Sie beginnt mit etwas Kleinem, etwa einem Wort oder einem Satz. Dann baut die KI mithilfe des Gelernten darauf auf und fügt weitere Wörter hinzu, um Sätze zu bilden, die Sinn ergeben und in den Kontext passen. Es ist ein bisschen wie beim Zusammenfügen eines Puzzles, bei dem jedes Wort ein Teil ist, das genau passen muss.
Die künstliche Intelligenz tut dies, indem sie auf der Grundlage dessen, was sie über die übliche Verwendung von Wörtern weiß, errät, welches Wort als nächstes kommen sollte. Das ist so, als ob man beim Sprechen irgendwie ahnt, welches Wort als nächstes kommt. Die künstliche Intelligenz macht das Gleiche, aber sie verwendet Mathematik, um ihre Vermutungen anzustellen. Sie schaut, wie oft wir Wörter zusammen verwenden und welche Muster sie beim Training gesehen hat, um das nächste Wort zu erraten. Auf diese Weise kann die KI Texte schreiben oder andere Inhalte erstellen, die sich natürlich anfühlen und genau so sind, wie ein Mensch sprechen oder schreiben würde.
Eine häufige Anwendung von KI sind Chatbots und virtuelle Assistenten. Diese KI-Helfer können mit Menschen chatten, ihnen Informationen geben, Fragen beantworten und sogar ein freundliches Gespräch führen. Hier einige weitere praktische Anwendungen:
KI ist außerordentlich gut darin, Prompts von Nutzern zu erkennen und darauf zu reagieren. Diese Aufgabe scheint einfach zu sein, aber hinter den Kulissen läuft eine Menge ab. KI versteht Prompts, indem sie die Gesamtsituation betrachtet, feststellt, wie relevant die darin enthaltene Aufforderung ist, und sich ansieht, was sie zuvor gelernt hat. Die KI nutzt das, was sie aus all den Informationen gelernt hat, auf die sie trainiert wurde, um Ihre Frage zu verstehen – so, wie der Mensch aus Erfahrungen lernt. Wenn Sie die KI etwas fragen, nutzt sie das, was sie weiß, um die bestmögliche Antwort zu geben. Deshalb scheint die KI manchmal intelligent zu sein, und manchmal bringt sie die Dinge durcheinander. Das hängt alles davon ab, was sie lernt und wie sie programmiert wurde, um die Worte der Menschen zu verstehen.
Trainingsdaten sind wichtig, damit die KI versteht, was wir von ihr verlangen. Diese Daten sind wie eine riesige Menge von Beispielen, die die KI zum Lernen verwendet. Das ist so ähnlich wie die Verwendung von Lehrbüchern in der Schule. Schüler lesen Bücher, um etwas über verschiedene Themen zu lernen; die KI geht diese Trainingsdaten durch, um Muster zu lernen und zu erfahren, wie man Sprache verwendet.
Betrachten wir ein KI-Modell, das Menschen beim Erlernen neuer Sprachen hilft. Eine solche KI müsste mit einer Vielzahl von Informationen über Sprachen trainiert werden. Sie würde dann über ein umfangreiches Wissen über Wörter, Grammatik und den richtigen Sprachgebrauch verfügen. Sie könnte Menschen beim Erlernen einer neuen Sprache helfen, indem sie ihre Fehler korrigiert und ihnen zeigt, wie man etwas richtig ausdrückt.
Das Verständnis des Kontexts ist für KI extrem wichtig, wenn sie herausfinden soll, was Sie von ihr verlangen. Kontext bezieht sich auf die zusätzlichen Informationen oder die Situation rund um die Frage, die Sie stellen. Wenn Sie sich zum Beispiel mit jemandem unterhalten, hilft es Ihnen, das Thema zu kennen oder zu wissen, was um Sie herum passiert, um das Gespräch zu verstehen.
Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie fragen einen KI-Wetterbot: »Soll ich heute einen Regenschirm mitnehmen?« Die KI denkt über die Bedingungen nach, zum Beispiel wo Sie sich befinden und wie das Wetter gerade ist, um Ihnen die richtige Antwort zu geben. Oder nehmen wir an, Sie fordern einen KI-Assistenten auf: »Spiel etwas, das ich mag«. Aus dieser Aufforderung schließt er, dass Sie Musik meinen, und schaut sich an, welche Lieder Ihnen zuvor gefallen haben. Dieser Kontext hilft der KI zu verstehen, dass sich »spielen« auf Musik und nicht auf Sport bezieht. Dieser Kontext hilft der KI auch zu verstehen, dass »etwas, das ich mag« ein Lied sein soll, das Ihrem Geschmack entspricht.
Der Kontext hilft der KI, nicht nur die Worte zu verstehen, die Sie sagen, sondern auch die Bedeutung dahinter. Es ist, als würde man der KI Hinweise geben, die ihr helfen, genau herauszufinden, was Sie brauchen oder wollen. Auf diese Weise kann die KI Ihnen Antworten geben, die für Ihre spezielle Situation oder Frage sinnvoll sind.
Bei der KI geht es vor allem darum, wie gut die Antwort der KI zur Frage des Benutzers passt. KI-Systeme greifen auf spezielle Algorithmen zurück, also Regeln, die ihnen helfen, die beste Antwort zu finden. Sie sehen sich die Frage an und verwenden das, was sie gelernt haben, um eine Antwort zu finden, die den Bedürfnissen des Benutzers entspricht. Das ist so ähnlich, wie wenn ein Bibliothekar sich anhört, welches Buch man möchte, und dann dasjenige findet, das am besten zu der Anfrage passt.
Denken Sie zum Beispiel an eine KI, die bei der Planung von Besprechungen hilft. Wenn Sie ihr sagen: »Vereinbare nächsten Dienstag ein Treffen mit Taylor«, muss die KI mehr als nur die Aufgabe verstehen, ein Treffen zu planen. Sie muss die spezifischen Details herausfinden, zum Beispiel mit wem die Besprechung stattfindet (Taylor) und wann sie stattfinden soll (nächsten Dienstag). Durch die Konzentration auf diese Details stellt die KI sicher, dass ihre Antwort relevant und hilfreich ist. Auf diese Weise kann die KI wirklich nützlich sein und Ihnen genau die Art von Hilfe geben, um die Sie gebeten haben.
KI kann verstehen, worum wir sie in unserem täglichen Leben bitten. Ein bekanntes Beispiel ist der Einsatz von virtuellen Assistenten wie Siri oder Alexa. Diese KI-Helfer sind in der Lage, alle möglichen Dinge zu verstehen, um die wir sie bitten, wie beispielsweise das Einstellen des Weckers oder die Wiedergabe aktueller Informationen aus den Nachrichten. Sie hören zu, was wir sagen, verstehen die Situation (zum Beispiel, wo wir sind oder wie spät es ist) und geben dann sinnvolle Antworten.
Ein weiterer Bereich, in dem wir KI sehen, sind Chatbots für den Kundensupport. Dies sind die KI-Systeme, mit denen Sie sprechen können, um Hilfe zu einem Produkt oder einer Dienstleistung zu erhalten. Chatbots nehmen Kundenfragen entgegen und versuchen, nützliche Informationen zu geben oder Probleme zu lösen. Die KI muss verstehen, was der Kunde fragt, erkennen, worum es in der Frage wirklich geht, und dann eine passende Antwort geben.
Die künstliche Intelligenz hat einen langen Weg zurückgelegt, um uns zu verstehen, aber sie ist noch nicht perfekt. Ein großes Problem ist, wenn unsere Worte nicht klar sind oder unterschiedliche Dinge bedeuten können. Wenn Sie zum Beispiel eine KI, die Filme vorschlägt, fragen: »Was ist ein guter Film?«, aber nicht sagen, welche Art von Filmen Sie mögen, weiß die KI nicht, was sie empfehlen soll.
Wie jede neue Technologie hat auch die KI ihre eigenen Stärken und Herausforderungen. Es ist wichtig zu wissen, worin KI gut ist und wo sie Ihre Unterstützung braucht. So können Sie realistisch einschätzen, was KI leisten kann und wo Sie eingreifen müssen, um sicherzustellen, dass alles richtig läuft. Die Kenntnis der Stärken und Grenzen der KI ist der Schlüssel zu ihrem geschickten Einsatz.
Jeden Tag werden neue Einsatzmöglichkeiten für KI erforscht und entdeckt. Hier einige der Stärken, die aufgedeckt wurden:
Skalierbarkeit: KI kann mit der Aufgabe wachsen. Wenn Unternehmen wachsen und mehr Arbeit, Kunden und Daten zu bewältigen haben, kann KI mithalten. Das bedeutet, dass KI sich anpassen kann, wenn Unternehmen expandieren, was in vielen Branchen eine große Hilfe ist.
Bei allen Technologien gibt es Grenzen. Bei der KI gibt es einige, die bereits festgestellt wurden:
Diese Grenzen zeigen, dass die KI zwar leistungsfähig ist, aber noch einen langen Weg vor sich hat. Es ist wichtig, diese Grenzen beim Einsatz von KI zu bedenken, damit wir sie optimal nutzen können.
Man muss genau verstehen, wozu KI gut ist und wo sie versagt. So können Sie KI am effektivsten einsetzen. KI kann sehr hilfreich sein, wenn es um Aufgaben geht, die eine schnelle Verarbeitung und Konsistenz erfordern, zum Beispiel die Durchsicht großer Datenmengen oder die Erledigung sich wiederholenden Aufgaben. Wenn es jedoch um Dinge geht, die kreative Ideen, das Verstehen von Gefühlen oder das Treffen von Entscheidungen auf der Grundlage von mehr als nur Fakten erfordern, brauchen wir immer noch eine menschliche Hand.
Im Gesundheitswesen beispielsweise kann KI eine große Hilfe sein, wenn es darum geht, herauszufinden, was mit jemandem nicht in Ordnung ist, und Behandlungsvorschläge zu machen. Ärzte müssen jedoch immer noch das Gesamtbild der Gesundheit eines Patienten verstehen, und Pflegepersonal muss eine freundliche und aufmerksame Pflege gewährleisten. In kreativen Bereichen wie dem Schreiben oder der Kunst kann die KI Ideen oder Muster liefern, aber sie kann nicht die Gefühle oder die tiefere Bedeutung hinzufügen, zu denen ein Mensch in der Lage ist.
KI ist ein großartiges Werkzeug, das viel leisten kann, aber es ist nicht perfekt. Wir müssen die KI dort einsetzen, wo sie ihre Stärken hat, und Menschen einbeziehen, wo die KI nicht ausreicht. Auf diese Weise erhalten wir das Beste von beidem: die Leistung der KI und die einzigartigen Aspekte, die nur Menschen bieten können. Hier zwei Punkte, die wir berücksichtigen müssen: