Es ist so dunkel, dass ich wirklich meine Hand nicht vor Augen sehen kann. Alles um mich herum ist schwarz, und es macht keinen Unterschied, ob ich die Augen offen oder geschlossen halte. Noch nie zuvor war ich in völliger Dunkelheit. Draußen ist der Dschungel. Als ich vor wenigen Stunden in dieses Zimmerchen einzog, sah ich im schwachen Schein einer Glühbirne ein Bett, eine Kommode, einen Stuhl und ein paar fremde Insekten, die über den Boden huschten. Eine grün gestrichene Tür ohne Schloss, was mich beunruhigte. Aber immerhin gab es Licht, und von fern summte der Generator. Pünktlich zu Sonnenuntergang wurde er jedoch abgeschaltet. Darauf war ich nicht gefasst. Als wäre ich über einen unverhofften Rand ins Leere gestolpert, versinke ich in der Dunkelheit. Halte ich meinen Arm weit ausgestreckt oder näher am Körper? Berührt mein Fuß gleich den Boden oder nicht? Kriecht bereits ein widerliches Insekt an mich heran, um mich zu beißen oder zu stechen? Ich schwimme

Schreib über Dunkelheit und LichtSchreib über Dunkelheit. Bist du gern im Dunkeln? Oder nicht? Was bedeutet Dunkelheit für dich? Und was Licht? Schreib über Lampen, an die du dich erinnerst, über die Sonne, das Licht an verschiedenen Orten, die Dunkelheit in deinem Zimmer als Kind.