Kapitel 11

Aufbau einer KI-gestützten persönlichen Marke

IN DIESEM KAPITEL

  • Den Wert von KI-Anwendungen für die eigene Marke verstehen
  • Die eigene Markenidentität anhand von 7 Faktoren entdecken
  • Ihre persönliche Marke verbessern

Markenbildung war schon immer eine Herausforderung. Für Marketingspezialisten war es schwierig zu erkennen, was ihre Zielgruppe denkt – und es gab nur begrenzte Möglichkeiten, dies herauszufinden. Die Anwendung von KI-Tools auf die Publikumsanalyse hat den Markenaufbau verändert. KI-Tools können Unternehmensdaten analysieren, um Erkenntnisse über das Kundenverhalten zu gewinnen. Sie haben die Arbeit am Markenaufbau zu einer datengesteuerten Sache gemacht. Das bedeutet, dass die persönliche Meinung der Marketingspezialisten gegenüber den tatsächlichen Daten in den Hintergrund getreten ist – und das ist auch gut so.

In Kapitel 9 erfahren Sie mehr über das Branding von Unternehmen.

Wenn es um den Aufbau einer persönlichen Marke, eines Personal Brand, geht, sind die Herausforderungen anders. In der Regel ist es nicht die Technologie, die einen zurückhält, sondern die Fähigkeit, die eigenen einzigartigen Fähigkeiten zur Geltung zu bringen. Viele Menschen finden es schwierig, über ihre Fähigkeiten und Erfolge zu sprechen. Der Schlüssel zum Aufbau einer großartigen persönlichen Marke liegt jedoch nicht in der Selbstdarstellung, sondern darin, seine einzigartigen Erfahrungen zu vermitteln und anderen damit nützlich zu sein.

Die gute Nachricht ist, dass die KI-Technologie Ihnen Zugang zu leistungsstarken Branding-Tools verschafft, die früher nur großen Unternehmen vorbehalten waren. Durch die Bereitstellung datenbasierter Analysen nehmen diese Tools Ihnen die Aufgabe ab, Ihre Erfolge hervorzuheben. In diesem Kapitel wird untersucht, wie Sie KI nutzen können, um Ihre persönliche Marke und deren Wirkung zu analysieren und zu verbessern. Wir betrachten die Analyse Ihrer persönlichen Marke anhand von 7 Faktoren.

Einführung in das Personal Branding mit den sieben K

Ihre persönliche Marke ist der einzigartige Ausdruck Ihrer öffentlichen Persona. Sie ist die Art und Weise, wie Sie sich online (und offline) potenziellen Kunden, Arbeitgebern und Kollegen gegenüber präsentieren. Ihre persönliche Marke ist die »Geschichte«, die Sie in Ihrer Branche auszeichnet – sie ist das, was die Menschen mit Ihnen assoziieren, wenn sie Ihren Namen hören.

Eine gute persönliche Marke ist entscheidend für den beruflichen Erfolg. Sie verschafft Ihnen einen guten Ruf und hilft Ihnen, neue Möglichkeiten für sich aufzutun. Es ist wichtig, dass Sie sich darüber im Klaren sind, was die Leute über Sie denken und wann (und ob) sie an Sie denken.

KI-Tools helfen Ihnen, einen strategischeren Ansatz für das Personal Branding zu wählen. Sie sorgen dafür, dass Sie sich nicht mehr selbst verkaufen müssen, sondern, dass der Schwerpunkt auf der Datenanalyse liegt. Mit KI-Tools lässt sich Ihre Online-Präsenz leichter bewerten und messen. In diesem Abschnitt betrachten wir die Rolle, die KI-Tools in den Schlüsselbereichen des Brandings spielen können, indem wir die sieben Faktoren genauer ansehen:

  • Aktuelle Bewertung: Mithilfe von KI-Apps können Sie analysieren, wie Sie derzeit wahrgenommen werden. Sie können Ihr digitales Profil über alle Kanäle hinweg bewerten, einschließlich sozialer Medien und Online-Plattformen. Diese Tools können Ihnen Einblicke in Ihren Kommunikationsstil, Ihre Nische und Ihr Engagement geben. Kurz gesagt, Sie können damit herausfinden, wie Sie online wahrgenommen werden. Darüber hinaus können KI-gesteuerte Analysen aufzeigen, in welchen Bereichen Ihre Marke ins Schwarze trifft und wo Sie Lücken haben.
  • Erforschung der Kunden: KI-Tools können die demografischen Daten, Interessen und das Online-Verhalten Ihrer Zielgruppe analysieren. Dies hilft Ihnen, Ihre persönliche Marke so anzupassen, dass sie Ihr ganz spezifisches Publikum anspricht. So können Sie sicherstellen, dass Ihre Botschaften und Inhalte den Interessen der Zielgruppe entsprechen. Wichtig ist, dass diese Tools Ihr Publikum anhand von Faktoren wie Alter und Surfgewohnheiten segmentieren können. Dies hilft bei der Entwicklung personalisierter Marketingstrategien. KI-Tools können auch Veränderungen im Verhalten der Zielgruppe im Laufe der Zeit verfolgen. So erhalten Sie Einblicke und können Ihre Strategie anpassen.
  • Inhaltsanalyse: KI-Apps helfen Ihnen, die Wirkung der von Ihnen erstellten Inhalte zu verstehen. Dazu gehören eine Stimmungsanalyse (positive und negative Wahrnehmungen), die Überprüfung Ihrer beliebten Themen und die Überwachung von Engagement-Metriken. Wenn Sie verstehen, auf welche Themen Ihr Publikum reagiert, können Sie Ihre Inhaltsstrategie entsprechend ausrichten.
  • Überprüfung der Wettbewerber: KI-Apps können Wettbewerber in Ihrer Nische überwachen. Sie können deren Strategien, Stärken und Schwächen analysieren.
  • Anpassen einer Persona: KI-Apps können Ihnen helfen, anhand Ihrer Kundenforschung eine oder mehrere repräsentative Kunden-Personas zu erstellen, die Ihre ideale Zielgruppe darstellen. Wenn Sie Ihre Persona im Blick haben, fällt es Ihnen leichter, über Ihre Marke als Ganzes nachzudenken.
  • Erarbeitung eines einzigartigen Wertversprechens (Unique Value Proposition, UVP): KI-Apps können Ihnen dabei helfen, ein UVP zu entwickeln, die deutlich macht, was Ihre Marke wert ist. Sie hilft Ihnen zu verstehen, welchen Wert Sie Ihren Kunden bieten, den die Wettbewerber nicht haben. Ein starkes UVP ist der Schlüssel zur Aufrechterhaltung einer starken persönlichen Marke.
  • Kontinuierliche Beobachtung: KI-gestützte Analysetools helfen Ihnen, das Wachstum Ihrer persönlichen Marke zu verfolgen. Sie können Metriken wie Follower-Wachstum und Engagement-Raten überwachen, um die Leistung Ihrer Marke im Laufe der Zeit zu messen.

Es ist von Vorteil, wenn Sie diese sieben Schritte der Reihe nach befolgen, denn wie beim Zusammensetzen eines Puzzles passen die Teile nur auf eine Weise zusammen. Wenn jedoch einer der Bereiche ein besonderes Problem für Sie darstellt, beginnen Sie dort. Lassen Sie diesen Prozess für sich arbeiten. Wenn er sich als nützlich erweist, können Sie ihn während Ihrer gesamten Laufbahn anwenden.

Bevor Sie die Differenzierung und den Wert Ihrer persönlichen Marke definieren, sollten Sie Ihre Ausgangssituation, Ihr Publikum, Ihre Inhalte und die Wettbewerbssituation genau kennen. Deshalb sollten Sie Ihre Marke kontinuierlich auf der Grundlage von Feedback und Daten aus der Praxis überwachen.

Schritt 1: Aktuelle Bewertung

Ihre persönliche Marke ist einzigartig für Sie, aber es ist nicht ganz einfach, sich selbst objektiv zu analysieren. Lassen Sie sich von KI-Tools helfen. Diese Tools können alle Daten Ihrer Online-Präsenz nutzen und herausfinden, was Sie einzigartig macht.

Zu verstehen, wie Ihre Marke derzeit wahrgenommen wird, ist ein wichtiger erster Schritt. KI-Tools können Ihnen dabei helfen, ein detailliertes Bild zu erstellen. Sie können alles analysieren, von Ihren Posts und Interaktionen in sozialen Medien bis hin zu Online-Artikeln und Blog-Erwähnungen. Ein KI-Tool könnte zum Beispiel Ihr LinkedIn-Profil überprüfen, um Ihre Beiträge, positiven Kommentare und Netzwerkinteraktionen zu analysieren und so Ihren beruflichen Einfluss zu ermitteln. Das ist wahrscheinlich nichts, was Sie selbst objektiv tun könnten.

Fragen stellen

Leider können KI-Tools nicht die ganze Arbeit erledigen. Selbsterkenntnis ist beim Personal Branding entscheidend. KI-Tools ermöglichen Ihnen einen klareren, objektiveren Blick auf Ihre digitale Präsenz, aber Sie müssen auch ehrlich zu Ihren Stärken und Schwächen stehen.

Bevor Sie mit dem Einsatz von KI-Tools beginnen, sollten Sie Ihre aktuelle Online-Präsenz überprüfen, indem Sie sich die folgenden Fragen stellen:

  • Wie werde ich online wahrgenommen?
  • Bei welchen Elementen meiner Online-Präsenz bin ich am zuversichtlichsten, dass sie gut wahrgenommen werden, und bei welchen am wenigsten zuversichtlich, und warum?
  • Wie unterscheidet sich meine derzeitige Online-Präsenz von der, die ich anstrebe?
  • Wie können KI-Tools mir helfen, Aspekte meiner digitalen Präsenz zu ermitteln, die mir nicht bewusst sind oder die ich unterschätzt habe?

Die Beantwortung dieser Fragen ermöglicht es Ihnen, Ihre Stärken mit KI-Marktdaten zu kombinieren, um einen »Gesamtüberblick« über Ihre Marke zu erhalten. Wenn die KI-Daten beispielsweise ergeben, dass sich ein Teil Ihrer Zielgruppe auf ein bestimmtes Problem konzentriert, das Ihr Spezialgebiet ist, können Sie Lösungen anbieten und eine bisher unbekannte Marktchance nutzen. Auf diese Weise können Sie enge Beziehungen zu Ihrer Zielgruppe aufbauen und neue Einnahmequellen erschließen.

Erstellen einer Baseline

Um eine Grundlage für Ihre aktuelle digitale Präsenz zu schaffen, wählen Sie KI-Tools, die Einblicke in Ihre derzeitige Wirkung bieten. Dazu gehört die Überprüfung von Social-Media-Profilen, Blogbeiträgen, Online-Erwähnungen und der allgemeinen Stimmung.

Mithilfe von KI-Tools können Sie herausfinden, wo Sie bei Ihrem Publikum stehen. Hier zwei solcher Tools, die Sie in Betracht ziehen sollten:

  • Talkwalker (www.talkwalker.com): Mit Talkwalker (siehe Abbildung 11.1) können Sie das Engagement für Ihre Beiträge analysieren. Der Schlüssel liegt darin, nach Mustern in den Publikumsreaktionen zu suchen. Fragen Sie sich, welche Beiträge die meiste Aufmerksamkeit erregen. Suchen Sie nach Hinweisen darauf, was die Leute über Ihre Marke denken. Und Sie können auch sehen, was sie über die Marke eines Wettbewerbers denken.
  • Awario (https://awario.com): Awario ist nützlich für die Überwachung sozialer Medien und des Internets. Sie können Informationen über Ihre Marke in sozialen Netzwerken, Blogs, Foren und im Web verfolgen. Es ist besonders nützlich für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Einzelpersonen, da es nicht zu teuer ist.

Mithilfe von Tools können Sie Trends verfolgen und vorhersagen, wie sich Änderungen Ihres Ansatzes auf die Wahrnehmung bei Ihrem Publikum auswirken könnten. Tools wie Hootsuite (www.hootsuite.com) und Sprout Social (https://sproutsocial.com) können hier hilfreich sein.

Screenshot von Talkwalker, Social-Media-Analytik-UI mit Metriken zu Besuchen, Engagement, Sentiment und Diagrammen.

Abbildung 11.1: Talkwalker zeigt Ihnen die Markenergebnisse eines Wettbewerbers.

An diesem Punkt des Prozesses sollten Sie einen Schritt zurücktreten und die von Ihnen gesammelten Daten und Erkenntnisse betrachten. Gibt es Bereiche, in denen Sie hervorstechen? Gibt es Aspekte Ihrer Online-Präsenz, die verbessert werden müssen? Diese verbesserungswürdigen Bereiche zu finden ist ebenso wichtig wie die Ermittlung Ihrer Stärken und Wachstumsbereiche. Stimmen diese Erkenntnisse mit dem Bild überein, das Sie vermitteln möchten?

Schritt 2: Kundenuntersuchung

Das Verständnis Ihrer Zielgruppe ist die Grundlage für Ihre persönliche Identität. Sie müssen die Persönlichkeit Ihrer Zielgruppe verstehen und herausfinden, wer sie ist, was ihnen wichtig ist und vor allem, wie sie mit Ihnen interagiert. Je mehr Sie über sie wissen, desto besser können Sie Ihre Inhalte so gestalten, dass sie ihre Aufmerksamkeit erregen. Wenn Sie Ihre Zielgruppe bis ins kleinste Detail verstehen, können Sie eine persönliche Marke schaffen, die ihre Bedürfnisse und Wünsche direkt anspricht.

Bevor Sie KI-Tools einsetzen, sollten Sie definieren, wer Ihr Zielpublikum ist. Sind es Fachleute in einer bestimmten Branche? Potenzielle Kunden? Wenn Sie ein klares Bild von Ihrer Zielgruppe haben, können Sie eine gezieltere Analyse erstellen. Es wird Ihnen auch zeigen, wie nahe Sie tatsächlich am Ziel sind, wenn Sie Ihre Daten erhalten.

Auswahl passender KI-Tools

KI-Tools sind von unschätzbarem Wert für die Analyse Ihres Publikums. Sie bieten datengestützte Einblicke, die dabei helfen, das Publikum zu segmentieren, damit Sie seine Erwartungen erfüllen können. Sie analysieren nicht nur die von Ihnen erstellten Inhalte, sondern auch die Art und Weise, wie Ihr Publikum mit ihnen umgeht. Hier einige Tools, die Sie in Betracht ziehen sollten:

  • SparkToro (https://sparktoro.com): SparkToro (siehe Abbildung 11.2) ist eine einfach zu bedienende App, die Online-Daten durchforstet, um genau festzustellen, wo sich Ihr potenzielles Publikum aufhält, worüber es spricht und wem es zuhört.
  • Ahrefs (https://ahrefs.com): Ahrefs nutzt KI, um Suchmuster und Webverkehr zu analysieren, was Ihnen helfen kann, Inhaltslücken und Keyword-Möglichkeiten zu identifizieren. So können Sie Inhalte erstellen, die Ihre persönlichen Stärken mit dem verbinden, wonach Ihr Publikum sucht.
Screenshot von “SparkToro” zeigt, was Zielgruppe online bespricht: Top-Wörter, Hashtags, Phrasen. +Navigation links.

Abbildung 11.2: SparkToro hilft Ihnen, Ihr Publikum zu finden.

Analyse von Publikumsdaten

Nachdem die KI Ihnen Erkenntnisse geliefert hat, ist es Ihre Aufgabe, diese zu interpretieren. Dazu müssen Sie die Daten durchgehen, um wichtige Themen und Muster zu erkennen. Die KI kann Ihnen zum Beispiel zeigen, dass Ihre LinkedIn-Artikel zu einem bestimmten Thema mehr Engagement und positives Feedback erhalten als Ihre anderen Themen. Das ist natürlich eine wertvolle Information.

Nehmen Sie sich die Zeit, und durchforsten Sie Ihre Daten, um Informationen zu entdecken, die Sie überraschen könnten. Hier einige Dinge, auf die Sie achten sollten:

  • Verhaltensmuster: Muster in den demografischen Daten wie Alter, Wohnort und Interessen können Ihnen bei der Auswahl der Themen helfen.
  • Feedback und Kommentare: Direktes Feedback, Bewertungen und Kommentare können Aufschluss darüber geben, was Ihr Publikum über Ihre Marke denkt und fühlt.
  • Interaktionen mit Influencern und Kollegen: Ermitteln Sie, ob bestimmte Vordenker oder Kollegen Ihre Zielgruppe beeinflussen. Diese Informationen können Ihnen helfen, Möglichkeiten für Partnerschaften oder Influencer zu finden.
  • Gerätenutzung: Finden Sie heraus, ob Ihr Publikum hauptsächlich mobile Geräte oder Computer nutzt, damit Sie wissen, wie Sie Ihre Inhalte gestalten und verbreiten müssen.
  • Kaufverhalten: Analysieren Sie gegebenenfalls das Kaufverhalten Ihrer Kunden. Welche Produkte oder Dienstleistungen bevorzugen sie? Was beeinflusst ihre Kaufentscheidungen oder gewünschten Handlungen (zum Beispiel die Anmeldung zu einem Newsletter)?

Es ist von entscheidender Bedeutung, die Schwachstellen oder Lücken in Ihrer Online-Präsenz zu erkennen. Ihr Hauptziel ist es, KI-gestützte Erkenntnisse zur Feinabstimmung Ihrer persönlichen Marke zu nutzen.

Schritt 3: Inhaltsanalyse

Die Einführung von KI-Tools zur Analyse Ihrer Inhalte wird Ihnen helfen, die Wirkung dieser Inhalte zu verstehen. Außerdem können Sie damit den Analyseprozess automatisieren und verbessern. KI-Tools ermöglichen es Ihnen, die Stimmung Ihres Publikums zu verstehen; sie sagen Ihnen, wie Sie Ihre Inhalte optimieren können, und automatisieren deren Bereitstellung.

In Kapitel 5 besprechen wir, wie Sie generative KI (GenKI) nutzen können, um Inhalte für Ihr Publikum zu erstellen. In diesem Abschnitt befassen wir uns mit der Analyse Ihrer Inhalte, um das Engagement des Publikums mit Ihren Inhalten zu verbessern.

Engagement in den Mittelpunkt stellen

Um Inhalte zu erstellen, die Ihr Publikum begeistern, müssen Sie die Reaktionen Ihres Publikums auf Ihre Inhalte analysieren. Um eine effektive Analyse durchzuführen, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Inhaltsformate: Welche Inhaltsformate sind am beliebtesten? Ihr Publikum bevorzugt vielleicht Videos oder liest gerne Inhalte in Textform. Stellen Sie sicher, dass Sie ihm die bevorzugten Formate anbieten.
  • Teilen von Inhalten und Viralität: Sehen Sie, welche Inhalte am häufigsten geteilt werden. Natürlich sind virale Inhalte die Themen und Formate, die das Potenzial haben, Ihre Reichweite zu erhöhen.
  • Suche nach beliebten Themen: Denken Sie an die Themen, die Ihr Publikum am meisten angesprochen haben. Versuchen Sie, Trendthemen und erfolgreiche Inhaltsthemen in Ihrer Nische zu identifizieren. Identifizieren Sie die Themen, die zu kontrovers oder unattraktiv für Ihr Publikum sind, und vermeiden Sie, sie anzusprechen.
  • Betrachtung von Mustern: KI-Tools können die Interaktionsmuster in sozialen Medien analysieren und effektive Inhaltstypen sowie die besten Posting-Zeiten für die Interaktion mit dem Publikum ermitteln.

Die Antworten auf diese Fragen liefern Ihnen wertvolle Informationen für die Planung künftiger Inhalte. Außerdem ist es damit viel einfacher zu erkennen, welches Format, welcher Zeitpunkt und welches Thema für den Aufbau von Publikumsbeziehungen geeignet sind.

Die Stimmung verstehen

Es ist wichtig, die Stimmung Ihres Publikums gegenüber Ihrer persönlichen Marke oder Ihren Inhalten zu beobachten. Sind die Kommentare und Reaktionen überwiegend positiv, negativ oder neutral? Diese Informationen helfen dabei, die Wahrnehmung des Publikums zu verstehen und Ihr Messaging entsprechend anzupassen.

Hier einige Tools, die Sie in Betracht ziehen sollten:

  • Mention (https://mention.com): Diese in Abbildung 11.3 gezeigte KI-App untersucht die Erwähnungen Ihres Namens oder Ihrer Marke, um die Stimmung dieser Erwähnungen zu analysieren. Sie kann Ihnen helfen, zu verstehen, wie Ihr Publikum Sie wahrnimmt. Sie kann Ihnen auch die Erwähnungen Ihrer Konkurrenten anzeigen.
  • MonkeyLearn (https://monkeylearn.com): Mit dieser KI-App können Sie die Stimmung – positiv, negativ oder neutral – analysieren, die in den Reaktionen des Publikums zum Ausdruck kommt. Dies kann Ihnen helfen zu verstehen, wie Ihre Inhalte aus einer emotionalen Perspektive wahrgenommen werden, sodass Sie Ihr Messaging anpassen können.
Screenshot einer Sentiment-Analyse Benutzeroberfläche, Mention, eine KI-App.

Abbildung 11.3: Mention hält Sie über die Stimmung Ihrer Zielgruppe auf dem Laufenden.

Weitere Informationen zur Stimmungsanalyse finden Sie in Kapitel 8.

Wenn Sie nach Themen für Ihre Inhalte suchen, sollten Sie nicht vergessen, dass KI-Tools trendige Themen und Unterhaltungen identifizieren können, die für Ihre Nische relevant sind. Tools wie Google Trends (https://trends.google.com) oder Exploding Topics (https://explodingtopics.com) geben Aufschluss darüber, was derzeit beliebt ist.

Wenn Sie Ihre Fähigkeiten verbessern und sich über die Trends in Ihrer Branche auf dem Laufenden halten, können Sie Ihrer persönlichen Marke mehr Tiefe verleihen. Dazu kann es gehören, Kurse zu besuchen, an Workshops teilzunehmen oder sich in Berufsgruppen zu engagieren.

Schritt 4: Überprüfung der Konkurrenzfähigkeit

In dieser Phase Ihres Personal-Branding-Prozesses müssen Sie Ihre Position in der Branche im Vergleich zu Ihren Wettbewerbern betrachten. Sie wollen verstehen, wie Ihr Publikum mit Ihren Wettbewerbern interagiert, damit Sie Lücken finden und Möglichkeiten aufdecken können, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Es gibt einige wesentliche Unterschiede bei der Verwendung von KI-Tools für das persönliche Branding im Vergleich zum Branding von Unternehmen:

  • Persönliche Bewertung: Sie müssen analysieren, wie sich Ihre persönliche Geschichte und Ihr Ziel von Ihrer Marke unterscheiden. Organisationen konzentrieren sich mehr auf Leistungen, Kultur und Markenidentität durch Logos, Design usw. Vorschläge für den Einsatz von KI-Tools finden Sie unter »Schritt 1: Aktuelle Bewertung« weiter oben in diesem Kapitel.
  • Kundenausrichtung: Sie sollten Ihre Zielgruppe auf der Grundlage von Demografie, Interessen, Werten und Psychografie (die Untersuchung von Verbrauchern auf der Grundlage psychologischer Eigenschaften, einschließlich ihrer Einstellungen, Interessen und Werte) ansprechen. Unternehmen achten auf Buyer-Persona-Attribute wie Branche, Rolle und Absichtssignale (zum Beispiel ob sie bei der Betrachtung von Inhalten die Absicht haben, zu recherchieren oder zu kaufen). Einige KI-Tools, die Sie für die Analyse von Kunden in Betracht ziehen können, finden Sie unter »Schritt 2: Kundenuntersuchung« weiter oben in diesem Kapitel.
  • Inhaltlicher Schwerpunkt: Personal Branding-Inhalte heben Dinge wie Erfahrungen, Fachwissen und Vordenkerrolle hervor. Unternehmen betonen Produkte, Nutzenversprechen, Lösungen und kundenorientierte Bildungsinhalte. Konzentrieren Sie sich auf das, was Ihre Inhalte einzigartig macht. Vorschläge für den Einsatz von KI-Tools für Inhalte finden Sie unter »Schritt 3: Inhaltsanalyse«.
  • Metriken: Für Ihre persönliche Marke müssen sich Ihre Analysen auf die Reichweite, das Engagement des Publikums und die Leistung der Inhalte konzentrieren. Unternehmen achten auf Dinge wie Marktanteil, Umsatz und Kosten der Kundenakquise. Vorschläge für KI-Tools zur Überwachung finden Sie unter »Schritt 7: Kontinuierliche Überwachung« weiter unten in diesem Kapitel.

Ihre persönliche Marke wird die Erfolgskennzahlen auf der Grundlage der Autorität, des Vertrauens und des Bekanntheitsgrads Ihrer Influencer widerspiegeln.

Schritt 5: Anpassen einer Persona

Unabhängig davon, ob Sie eine Persona modifizieren oder ob Sie zum ersten Mal eine erstellen, sollte Ihre Marken-Persona die Erkenntnisse widerspiegeln, die Sie aus Ihrer umfassenden Datenanalyse gewonnen haben. Hier eine Möglichkeit, eine Persona anzupassen:

  1. Überprüfen Sie die Daten, die Sie in den vorherigen Abschnitten dieses Kapitels gesammelt haben.

    Nutzen Sie die Daten, um Muster, Vorlieben und Wahrnehmungen Ihrer Zielgruppe zu ermitteln. Suchen Sie nach Erkenntnissen darüber, welche Inhalte am meisten Anklang finden, suchen Sie nach demografischen und psychografischen Merkmalen der Zielgruppe und wie Sie im Vergleich zu Wettbewerbern abschneiden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse können Sie Ihre Markenpersönlichkeit verfeinern oder festlegen. Bei diesem Schritt geht es darum, Ihre Persona mit den Vorlieben und Erwartungen Ihrer Zielgruppe in Einklang zu bringen und sich selbst treu zu bleiben.

    Sie können KI-Apps verwenden, um die Entwicklung der Inhalte für Personas zu unterstützen. Erwägen Sie den Einsatz von GenKI-Tools wie Jasper (www.jasper.ai) und Claude (https://claude.ai). Weitere Einzelheiten finden Sie in Kapitel 5.

  2. Beurteilen Sie Ihre Zielgruppe nach der Datenanalyse neu.

    Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Marken-Persona so anpassen, dass sie diese Zielgruppe anspricht. Passen Sie die Attribute Ihrer Persona (wie Tonfall, Stil und Werte) so an, dass sie bei Ihrer Zielgruppe Anklang finden, wie es die Daten nahelegen.

  3. Nehmen Sie inhaltliche und strategische Anpassungen vor.

    Planen Sie Ihre Inhalte, Marketingstrategien und Interaktionstatistiken so, dass sie die Eigenschaften Ihrer Markenpersönlichkeit widerspiegeln.

  4. Stellen Sie Ihre Persona vor.

    Nachdem Sie die Formulierungen für Ihre Persona erstellt haben, können Sie KI-Tools verwenden, um eine Darstellung für sich selbst zu erstellen. Ziehen Sie diese Tools in Betracht:

    • HubSpot (www.hubspot.com/make-my-persona): Dieses KI-Tool (siehe Abbildung 11.4) hilft Ihnen bei der Erstellung einer Persona, die formatiert ist und gegebenenfalls präsentiert werden kann.
    • Userforge (https://userforge.com): Diese in Abbildung 11.5 gezeigte App hilft bei der Erstellung detaillierter Benutzer-Personas mit Funktionen für die Zusammenarbeit. Sie ist nützlich für Teams, die Erkenntnisse austauschen und gemeinsam Personas erstellen möchten.
Das Persona-Tool von HubSpot, ein vollständiges visuelles Tool.

Abbildung 11.4: Das Persona-Tool von HubSpot ist ein vollständiges visuelles Tool.

Userforge, eine App, die das Erstellen einer Persona einfach macht.

Abbildung 11.5: Userforge macht das Erstellen einer Persona einfach.

Seien Sie darauf vorbereitet, weitere Anpassungen an Ihrer Markenpersönlichkeit vorzunehmen, wenn Sie im Laufe der Zeit mehr Daten und Erkenntnisse sammeln. Sammeln und analysieren Sie regelmäßig Daten, um sicherzustellen, dass Ihre Markenpersönlichkeit relevant bleibt.

Schritt 6: Entwicklung eines UVP

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Ihr Publikum Sie wählen sollte? Die Fähigkeit, diese Botschaft zu vermitteln, ist der Schlüssel zum Aufbau Ihrer Marke. Marketingexperten nennen dies Ihre UVP. Ihre UVP (Unique Value Proposition), das einzigartige Wertversprechen, ist eine Aussage, die die einzigartigen Vorteile beschreibt, die Sie bieten. Sie beinhaltet, wie Sie die Probleme Ihrer Zielgruppe lösen und was Sie von den Wettbewerbern unterscheidet. Betrachten Sie Ihre UVP wie die Schlagzeile Ihrer persönlichen Marke. Sie ist eine wichtige Komponente Ihrer persönlichen Markenstrategie, die die Interaktionen und die Art und Weise, wie Sie sich online präsentieren, bestimmt.

Ihre UVP ist das, was Ihre persönliche Marke auszeichnet. Wie bauen Sie also eine UVP auf? Bedenken Sie Folgendes:

  • Was Sie tun: Beginnen Sie mit einer klaren Vorstellung davon, was Sie anbieten. Das kann eine bestimmte Fähigkeit, eine Dienstleistung, ein Produkt, Wissen oder eine Art von Inhalt sein.
  • Wie Sie Ihr Publikum bedienen: Denken Sie über die Probleme Ihrer Zielgruppe nach. Wie geht das, was Sie anbieten, auf diese Bedürfnisse ein?
  • Was Sie anders macht: Überlegen Sie, wodurch sich Ihr Ansatz oder Ihre Sichtweise von den anderen in Ihrem Bereich unterscheidet. Dies könnte Ihre einzigartige Erfahrung, Ihre innovativen Lösungen oder Ihre persönliche Perspektive sein.

Schritt 7: Kontinuierliche Überwachung

Engagement ist mehr als Likes und Shares; es geht darum, die Wirkung Ihrer Inhalte zu verstehen. KI-Analysetools gehen über die grundlegenden Metriken hinaus, um Ihnen ein tieferes Verständnis dafür zu vermitteln, wie Ihre Inhalte mit Ihrem Publikum in Verbindung stehen. Tabelle 11.1 zeigt eine Liste verschiedener Metriken, die Sie kontinuierlich verfolgen sollten, sowie einige Tools für die Überwachung.

Kategorie

Beschreibung

Werkzeuge

Anwendungsfall

Metriken für soziale Medien

Verfolgung von Followern, Engagement-Rate (Likes, Kommentare, Shares) und Erwähnungen auf Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn und X (früher Twitter)

Hootsuite, Sprout Social

Automatisierung der die Verfolgung des Engagements und der Präsenz in den sozialen Medien

Webseiten-Analysen

Überwachung des Webseiten-Verkehrs, der demografischen Daten der Besucher, der Sitzungsdauer und der Absprungraten; Quellen des Datenverkehrs beachten, um zu verstehen, welche Aspekte Ihrer persönlichen Marke die Besucher anziehen

Google Analytics

Verständnis des Webseiten-Verkehrs und des Besucherverhaltens, um Ihre Online-Präsenz zu verbessern

Inhaltliches Engagement

Verfolgung der Aufrufe, Freigaben, Kommentare und der Verweildauer auf der Seite bei Blogs oder veröffentlichten Artikeln

BuzzSumo, Facebook-Insights, Medium

Messung des Engagements und der Wirkung von Blogbeiträgen und Artikeln

E-Mail-Marketing-Kennzahlen

Verfolgung der Öffnungsrate, der Klickrate und der Zahl der Abonnenten bei E-Mail-Newslettern

Constant Contact, Mailchimp

Bewertung der Wirksamkeit von E-Mail-Marketingkampagnen

Sichtbarkeit in der Suchmaschine

Überwachung der Sichtbarkeit Ihrer persönlichen Marke in Suchmaschinen; Verfolgung, wie oft Ihr Name oder verwandte Schlüsselwörter in den Suchergebnissen erscheinen

Googles Suchkonsole, Semrush

Verbesserung der Online-Sichtbarkeit und des Suchmaschinen-Rankings

Stimmungsanalyse

Messung der öffentlichen Stimmung und des Tons bei der Erwähnung Ihrer Marke

Brand24, Mention

Verständnis der öffentlichen Wahrnehmung und der Stimmung gegenüber Ihrer Marke

Feedback und Anpassung

Regelmäßiges Einholen von Feedback und Offenheit für die Anpassung Ihrer Strategie; der digitale Markt und die Vorlieben des Publikums können sich schnell ändern, daher ist Flexibilität wichtig. Befragen Sie Ihre Kunden nach Bedarf!

Google Forms, SurveyMonkey

Erhalt der Relevanz und Effektivität in einem sich schnell verändernden digitalen Umfeld

Tabelle 11.1: Metriken für die kontinuierliche Überwachung

Anwenden des Gelernten

Nachdem Sie die Erkenntnisse dieser 7 Faktoren gesammelt haben, ist es an der Zeit, diese Informationen anzuwenden. Beginnen Sie damit, Ihre Daten zu organisieren, um sie für die Analyse vorzubereiten.

Achten Sie darauf, die Daten einzugeben, die die wichtigsten Trends, das Kundenverhalten und interessante Bereiche identifizieren. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für Ihre verbesserte Strategie für Markeninhalte.

Daten hochladen

Beginnen Sie damit, Ihre verfügbaren Daten in ChatGPT hochzuladen, indem Sie das Büroklammer-Symbol links neben dem Texteingabefeld verwenden. Nachdem Sie alle Informationen hochgeladen haben, können Sie beginnen.

Wenn Sie viele Dateien haben, kombinieren Sie so viele wie möglich. ChatGPT akzeptiert nur bis zu 10 Dateien in einem Prompt (maximal 20 Dateien für eine gesamte Unterhaltung).

Anleitungen zum Basteln

Nun ist es an der Zeit, detaillierte Prompts für ChatGPT (oder für ein anderes GenKI-Tool, wenn Sie dies bevorzugen) zu entwickeln. Sie sollten diese Prompts auf die spezifischen Ergebnisse Ihrer Datenanalyse zuschneiden. Ganz gleich, ob Sie die Produktauswahl mithilfe von FAQs klären oder Kundensegmente mit personalisierten E-Mails ansprechen möchten, Ihre Prompts sollten auf erkannte Probleme eingehen und Chancen nutzen.

Um Ihren Prompt zu erstellen, sagen Sie ChatGPT, was es tun soll. Sie könnten zum Beispiel sagen: »Analysiere als KI-Experte die angehängten Dateien«. Dann geben Sie ihm weitere Anweisungen, die sich auf Ihre Daten beziehen.

Hier einige Beispiele:

  • Erkenntnis aus den Daten: »Die Rückmeldungen zeigen, dass sich Erstkäufer oft von der Vielzahl der verfügbaren Optionen überfordert fühlen und nicht wissen, was sie wählen sollen.«

    Prompt: »Erstelle eine E-Mail für Erstkäufer, die unsere Produktpalette entmystifiziert. Beginne mit einer Einführung in unsere Produkte, gefolgt von persönlichen Ratschlägen für die Auswahl des richtigen Produkts und anschließendem FAQ-Abschnitt, der häufige Fragen beantwortet, alles auf der Grundlage der beigefügten Daten.«

  • Erkenntnis aus den Daten: »Unsere Daten zeigen, dass Kunden in den 40ern, die schon immer Fitnessgeräte gekauft haben, jetzt Interesse an Wellness- und Erholungsgeräten zeigen.«

    Prompt: »Erstelle einen Leitfaden mit personalisierten Empfehlungen für Wellness- und Erholungsgeräte für unsere Zielgruppe der 40-Jährigen, die bereits Fitnessgeräte gekauft hat. Verwende für die Vorschläge die beigefügten Kaufdaten und -trends unserer Kunden.«

  • Erkenntnis aus den Daten: »Aus den Berichten des Kundendienstes geht hervor, dass eine beträchtliche Anzahl von Anfragen mit der Einrichtung und dem ersten Gebrauch des Produkts zusammenhängt.«

    Prompt: »Entwirf ein detailliertes FAQ-Dokument, das auf häufige Fragen zur Einrichtung und zum ersten Gebrauch abzielt, um Kundendienstanfragen zu minimieren. Stelle sicher, dass die beigefügten Kundendienstberichte den Inhalt bestimmen.«

Verwenden Sie ChatGPT weiterhin, um Inhalte auf der Grundlage Ihrer Prompts zu erstellen. Überprüfen und verfeinern Sie diese dann. Iteration ist sehr wichtig. Überwachen Sie die Leistung, um Feedback zu erhalten und Ihre Strategie weiter zu verfeinern.

Überprüfung von ethischen Erwägungen und bewährten Praktiken

Wenn Sie die Möglichkeiten der KI für Ihre persönliche Marke nutzen, ist es wichtig, verantwortungsvoll mit den ethischen Auswirkungen umzugehen. Sie sollten KI-Apps nutzen, um Ihre Interaktion zu verbessern, nicht um sie zu ersetzen. Hier ein paar Dinge, die Sie beachten sollten:

  • Datenschutz ist wichtig. Seien Sie transparent dahingehend, wie Sie KI zum Sammeln und Analysieren von Daten einsetzen.
  • Achten Sie auf Verzerrungen (Bias). KI ist nur so unvoreingenommen wie die Daten, mit denen Sie sie füttern. Überprüfen Sie Ihre KI-Tools regelmäßig auf Verzerrungen, die die Botschaft Ihrer Marke beeinträchtigen oder Ihr Publikum abschrecken könnten.
  • Seien Sie authentisch. Nutzen Sie KI als Werkzeug, aber verlassen Sie sich nicht ausschließlich darauf. Stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte immer noch Ihre Stimme und Ihre Botschaft haben, sonst verliert Ihr Publikum das Interesse an Ihnen.
  • Seien Sie transparent. Teilen Sie Ihrem Publikum gegenüber immer deutlich mit, wann Sie KI einsetzen. Vertrauen ist der Schlüssel.