1.4. Arbeitsschritte und Gliederung der Arbeit
2. Medizinethische Herausforderungen bei der Entscheidung über eine Behandlung
2.1. Chancen und Grenzen angesichts von Technisierung und Objektivierung in der modernen Medizin
2.1.1. Erfolge in der modernen Medizin
2.1.2. Zum Krankheitsverständnis in der modernen Medizin
2.1.3. Transformation krankheitsbedingter in behandlungsbedingte Beschwerden
2.2. Vielfältige Entscheidungsoptionen
2.2.1. Erweiterte Handlungsmöglichkeiten und Ausweitung der Zielsetzungen
2.2.2. Erweiterungen im Krankheitspanorama
2.2.3. Veränderte Situation bei Prognosen und Entscheidungen
2.3. Ausweitung medizinischer Möglichkeiten und Lebensverlängerung
2.3.1. Erhöhung der Lebenszeit durch Entwicklungen in der Medizin
2.3.2. Verlangsamung des Sterbens
3. Zur begriffsgeschichtlichen Entwicklung des Kriteriums der Verhältnismäßigkeit bei einem Behandlungsabbruch und -verzicht in der katholischen Moraltheologie
3.1. Begriffsgeschichtliche Entwicklung
3.1.2. Das Kriterium der „Verhältnismäßigkeit“ in lehramtlichen Texten der katholischen Kirche
3.1.2.2. Zur weiteren Rezeption des Kriteriums in lehramtlichen Texten
3.2. Zur Kritik am Kriterium der Verhältnismäßigkeit
3.2.1. Unbestimmtheit und Modifikation
3.2.2. Die Aporie in der einseitigen Betrachtung der medizinischen „Mittel“
3.3. Konsequenzen für ein Verständnis des Kriteriums der Verhältnismäßigkeit in heutiger Zeit
3.3.1. Die Berücksichtigung personaler Aspekte im Kriterium der Verhältnismäßigkeit
3.3.2. Kontinuität in der Berücksichtigung der personalen Dimension
3.3.3. Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit als ein abwägendes Entscheiden
4. „Ganzheitlichkeit“ als Element der Verhältnismäßigkeit: Berücksichtigung der gesamten Person
4.1. Zur Bedeutung von „Ganzheitlichkeit“
4.1.2. „Ganzheitlichkeit“ als eine anthropologische Konstante in theologisch-ethischer Perspektive
4.1.2.1. „Ganzheitlichkeit“ und die Würde des menschlichen Lebens
4.1.2.2. Zur ganzheitlichen Erfahrung von Krankheit und Sterben
4.1.2.3. Die soziale Dimension von Krankheit und Sterben
4.2. Verhältnismäßigkeit als ganzheitlicher Zugang zur Entscheidung über eine Behandlung
4.2.1. Außerordentliche Schmerzen
4.2.2. Höchste Anstrengung und überaus harte Mittel
4.2.6. Belastungen in geistlicher Hinsicht
4.2.7. Zwischenmenschliche Aspekte der Verhältnismäßigkeit
4.2.7.1. Sehnsucht nach menschlicher Zuwendung
4.2.7.2. Sorge um das soziale Umfeld
4.4. Zusammenfassung: Von der Lebensqualität zur Behandlungsqualität
5.1.1. Verantwortung und Sorge um das Leben
5.1.2. Leben als ein grundlegendes, aber relatives Gut
5.2. Verhältnismäßigkeit: Hoffnung auf Heilung und Erhaltung des Lebens
5.2.1. Hoffnung auf Heilung als Prämisse einer Entscheidung
5.2.2. Leben als ein grundlegendes und schützenswertes Gut
5.2.3. Das Aushalten von Anstrengungen und Aufwendungen in der Behandlung
5.2.4. Berücksichtigung der Verpflichtung des Patienten auf soziale Anliegen
5.3. Unverhältnismäßigkeit: Belastung des Patienten als Maß der Entscheidung
5.3.1. Irreversibilität einer Krankheit
5.3.2. Belastungen und Gefahren durch Krankheit und Behandlung
5.3.2.1. Belastungen und kein langfristiges Wohl für den Patienten durch eine Behandlung
5.3.2.2. Gefahren für den Patienten durch eine Behandlung
5.4.1. Die Frage nach Verhältnismäßigkeit als patientengerechte Entscheidung
5.4.2. Die Frage nach Verhältnismäßigkeit als gemeinsamer Weg
6.1. Endlichkeit als Teil des menschlichen Lebens
6.1.1. Annahme der Endlichkeit als eine medizinethische Herausforderung
6.1.2. Annahme der Endlichkeit als eine theologisch-ethische Grundfrage
6.2. Verhältnismäßigkeit und die Frage nach der Endlichkeit: Behandlungsabbruch und -verzicht als Annahme der Sterblichkeit.
6.2.1. Verhältnismäßigkeit als realistische Gestaltung einer Behandlung
6.2.2. Verhältnismäßigkeit und Endlichkeit: Belastung und Schmerz als Grenzkriterien