Anmerkungen
1 | Jantke, C., Der vierte Stand, Freiburg/Br. 1955, Herder, S. 168.
2 | Eder, K., Der Liberalismus in Altösterreich; Geisteshaltung, Politik und Kultur, Wiener historische Studien, Bd. 3, 1955, Herold, S. 3.
3 | Messner, J., Die soziale Frage, Innsbruck–Wien–München 1956 (6. Aufl.), Tyrolia, S. 54. – Eine ähnliche Definition findet sich im Staatslexikon, Freiburg/Br. 1929, III/968: »… eine geistige Bewegung, die auf dem Individualismus als Weltanschauung beruht, in ihm namentlich das oberste Gesellschaftsprinzip sieht und danach das gesamte öffentliche Leben zu gestalten strebt.«
4 | Siehe dazu Messner, Soziale Frage, S. 55 und Eder, Liberalismus, S. 26.
5 | Staatslexikon III/1969.
6 | Hirschberger, J., Geschichte der Philosophie, Freiburg/Br. 1952, Herder, II/200.
7 | Eder, Liberalismus, S. 9.
8 | Das Staatslexikon führt als Beispiel den Liberalismus zur Zeit des ancien régime und den zur Zeit des industriellen 19. Jahrhunderts an. – Staatslexikon III/968.
9 | Eder, Liberalismus, S. 9.
10 | siehe dazu auch Eder, Liberalismus, S. 50 f.
11 | Eder, Liberalismus, S. 52.
12 | Dies war der damals gängige Ausdruck für die Vertreter des neuabsolutistischen reaktionären Systems.
13 | Messner, Soziale Frage, S. 60.
14 | Eder, Liberalismus, S. 22.
15 | A.a.O., S. 168.
16 | Zit. nach dem Staatslexikon III/1000.
17 | Dazu Messner, Soziale Frage, S. 63.
18 | Der Große Herder, 1956, III/1511.
19 | Siehe dazu Schasching, J., Staatsbildung und Finanzentwicklung. Ein Beitrag zur Geschichte des österreichischen Staatskredites in der 2. Hälfte des 18. Jhdts; in der Reihe für Phil. und Granzwissenschaft, Innsbruck 1954, Bd. 8,3. und 4. Heft, Rauch.
20 | Michel, E., Sozialgeschichte der industriellen Arbeitswelt, 1953 (3. Aufl.), Knecht, S. 226.
21 | Sammlung der vom f.e.Konsistorium zu Wien an den Sekular- und Regularklerus dieser Erzdiözese erlassenen Kurrenden, 1836–40, Kurrende 1840/9; im Erzbischöflichen Ordinariatsarchiv Wien (ab jetzt nur mehr EOA Wien. Location wegen Umbauarbeiten nicht genauer angebbar.).
22 | Dekanatsvisitationsberichte 1841, EOA Wien (auch hier gilt wie in der ganzen Arbeit: wenn keine genauere Location angegeben wird, so ist dies wegen der Umbauarbeiten nicht möglich!).
23 | Dekanatsvisitationsberichte 1845, EOA Wien.
24 | Fesl, A., Die Sonntagsfeier, in der Zeitschrift für die gesamte katholische Theologie, Wien 1852, 3. Jahrgang, 2. Heft, S. 197.
25 | Bischof, F., Kardinal Anton Gruscha und die soziale Frage, Wien 1959, unveröffentlichte Dissertation, S. 198.
26 | Dazu auch Messner, Soziale Frage, S. 65 f.
27 | Kayser, P.A., Sowahr mir Gott helfe! – Enthüllungen aus der Freimaurerwerkstätte Österreichs, 1913. Darin schildert der Verfasser den Kampf der kirchenfeindlichen Logenbrüder gegen ein von ihm errichtetes Waisenhaus. Weil er aber in seinen Angriffen auch k.k. Staatsbeamte nicht verschonte, wurde dieses Buch aus dem Verkehr gezogen. – Weitere deistische Autoren zitiert Eder, Liberalismus, S. 28, z.B.: Schmidt, Hecker, Reimarus, Collins, Trinius.
28 | Hirtenbrief vom 18.10.1906, EOA Wien.
29 | Wiener Kirchenzeitung 1848/Nov., ›Randglossen zur Tagesgeschichte‹.
30 | Fesl, Sonntagsfeier, Ztschr.f.d.ges. kath-Theol., S. 199.
31 | Wiener Diözesanblatt 1895/2, S. 13.
32 | Brunner, S., Woher? Wohin? Geschichten, Gedanken, Bilder und Leute aus meinem Leben, Wien 1890 (3. Aufl.), Bd. III/146.
33 | Bischof, Gruscha, S. 169.
34 | Eder, Liberalismus, S. 56.
35 | Scheicher, J., Kirchenpolitische Essays 1848–1898, Wien 1898, S. 58.
36 | Scheicher, J., Der Klerus und die soziale Frage, Innsbruck 1884, S. 49.
37 | Es standen gerade die Staatsgrundgesetze zur Debatte.
38 | Wiener Diözesanblatt 1867/28, EOA Wien.
39 | Es handelt sich um den Aufschwung der Industrie.
40 | Lehren und Weisungen der österreichischen Bischöfe über die soziale Frage der Gegenwart, Wien 1926, S. 6.
41 | Die bedeutendsten unter ihnen waren – um nur einige zu nennen – in Österreich Vogelsang, Schindler, Scheicher, Eichhorn. Dazu einige Schriften dieser Sozialpolitiker und Literatur über sie:
Vogelsang, C. Frh. v., 1) Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag, in: Österr. Monatsschrift, 1886/8.
2) Die materielle Lage des Arbeiterstandes in Österreich, in der gleichen Zeitschrift, 1883.
3) Gesammelte Aufsätze über sozialpolitische und verwandte Themata, München 1885. Schindler, Fr. M., Die soziale Frage der Gegenwart vom Standpunkt des Christentums, Wien 1906 (2. Aufl.).
Liechtenstein, Alois v., Die soziale Frage, Rede, gehalten auf der Schlußversammlung des Allg. Ö. Katholikentages am 3. Mai 1877, Wien 1877.
Allmayer-Beck, J. Cr., Vogelsang, Vom Feudalismus zur Volksbewegung, Wien 1952. Klopp, W., Leben und Wirken des Sozialpolitikers Frh. v. Vogelsang, nach Quellen gearbeitet, Wien 1930.
Mayerhofer, M., Die Behandlung der sozialen Frage im ›Vaterland‹ mit besonderer Berücksichtigung d. Jahre 1874–1890, Diss. 1939.
Weiß, A.M., Lebensweg und Lebenswerk (Vogelsang), Freiburg/Br. 1925.
Kruppe, R., Pfarrer Eichhorn zur Arbeiterfrage, Wien (1926).
42 | Brügel, L., Geschichte der österr. Sozialdemokratie, Wien 1922, 5 Bände, I/181.
43 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 4.
44 | Original in der Flugschriftensammlung des EOA Wien, Loc. C, Fach 29 (wird ab jetzt nicht mehr eigens angegeben).
45 | Eder, Liberalismus, S. 54f.
46 | § 5 der Märzverfassung des Jahres 1849. – Siehe dazu auch Eder, Liberalismus 226 ff.
47 | Eder, A.a.O., S. 113.
48 | Brügel, Sozialdemokratie, I/56.
49 | Wodka, J., Kirche in Österreich, Wien 1959, Herder, S. 351.
50 | Über die Haltung der eigenen Reihen schrieb er in Woher? (S. 117): »Die im Klerus noch mächtigen Josephiner betrachteten das Blatt als eine wahr Calamität, und fanden es noch ärger als alle radikalen Zeitungen …«.
51 | Brunner, Woher? I/110.
52 | Scheicher, Essays, S. 4.
53 | Ich möchte einen solchen Artikel hier in Auszügen wiedergeben, weil wir daraus gut die Art und Weise des Ausdrucks verfolgen können und auch ein Bild über manche Punkte der Polemik gegen Geistliche machen können. Freilich dürfen wir nicht übersehen, dass dieser Artikel ein Paradestück ist und kaum mehr einer in der gleichen Schärfe und Länge vorzufinden sein wird. Denn es werden gleichsam alle gängigen Audrücke hier gesammelt.
Die ›Constitution‹, Tagblatt für constitutionelles Volksleben und Belehrung, 11. Mai 1848/3, S. 633 ff.: »Motto: Es gibt keine gefährlicheren Geschöpfe als eine beleidigte Maitresse oder einen rachsüchtigen Pfaffen. ›Ihr Männer, schützt mich vor diesem Priester!‹« – Als man dem Filosofen Engen (sic!) ein Pasquill vorlas, welches ein dummer großer Kerl auf ihn verfasst hatte, lachte er, dass ihm die Tränen in den Augen standen. Auf die Frage: Wie er sich denn an den Rohheiten seines Gegners so belustigen könne, antwortete er: »Mich ergötzt der Irrthum meines Feindes! Er glaubt den Stachel zu führen, stattdessen aber ist es ein Horn!« –.
Ich mache nicht den fernsten Anspruch auf einen Vergleich mit dem großen Engel (iterum sic), aber die Ähnlichkeit des gehörnten Thieres mit einem merkwürdigen Freunde Brunner ist zu auffallend, um sie ignorieren zu können. Er glaubt Bremsenstiche zu versetzen – während er plumpe Hornstiche und tölpische Fußtritte austeilt. Wenn man nun sämtliche Sotissen und Brutalitäten Altlerchenfelds, dem Dr. Brunner, in dieser Beziehung, als ein wahrhafter Urtypus, als ein nachahmungswürdiger Seelsorger, als ein exemplarisches Kirchenlist voranleuchtet; wenn man die Dummheiten, Finsterlingslehren und jesuitischen Trugschlüsse aller Predigten und Schrift des Dr. Bunner; – und wen man den Unflath und die Giftpilze aller scheinheiligen ränkevollen Pfaffenseelen ganz Deutschlands aus einen Kehrichthaufen zusammenfegen könnte: so würde sich kaum ein größeres Gemenge von Gemeinheit, Bosheit und Niederträchtigkeit, von pfäffischer Intolleranz (sic) und jesuitischer Ränkesucht, von böswilliger Begeisterung gegen alle Aufklärung und Liberalität herausstellen, als der ehrwürde Verfasser eines gewissen Pamphletes in 21 Oktavseiten mit beispielloser Selbstgefälligkeit zur Schau trägt … Altlerchenfelderorakel – …
Dass der geistliche Thersites jedoch die Redaktion der ›Constitution‹, dieses edlen, wahrhaft liberalen und einzig das constitutionelle Wohl des Volkes vertretenden Organes, mit seinem mönchischen Geifer bespritzt, ja sogar auf die ›glorreichen Märztage‹ einen so offenbar scheusüchtigen, giftgetränkten Seitenhieb wagt, setzt seiner Frechheit die Krone auf. Wahrlich Pfaffe! Du bist ein Ungeheuer! Dir kann der Herr die Gabe der Eloquenz und des Schriftstellerns nur in der Absicht verliehen haben, in welcher er auch den gefallenen Engeln noch den Stempel würdiger Schönheit gelassen! Der Brandgeruch der Inquisition dringt stinkend aus deiner Kutte hervor, wie Schwefelleber und Sodoms Pech. – Apage Satanas, geh von hinnen und verkrieche dich in dem dreieinigen Seraile deines Altlerchenfelder Pfarrhofes, oder hinter Kanzel und Beichtstuhl, die du durch deine politischen Fastenpredigten und jesuitenrüchigen Absolutionen profanierst – unser Abscheu, unser Ekel, unsere Verwünschung, unser Pereat werden dich zu finden wissen, wohin du auch deine beschmutzten Schritte wendest …
… hier thäte es noth, einen Pharus, eine Nothfackel aufzustecken, um die Aufmerksamkeit von Deutschland auf den Wolf zu lenken, der den Kreuzzug gegen Fortschritt und Freiheit predigen möchte!
… Ist das seine geziemende Sprache für einen Priester, für einen Diener Gottes, der die Demuth und Duldung zu den ersten Pflichten seiner Bekenner erhoben?
… Und ein Apostat an allem, was Aufklärung und Liberalität heißt, ein Verketzerer des freien Wortes, ein Blasphemist gegen die Tendenzen der Neuzeit, ein böswilliger Verspotter und Verdreher aller Wahrheiten und Rechte, ein weltbekannter wüthender Defensor der Jesuiten und Ligourianer, ein fanatischer Anhänger des vermaledeiten Pfaffenregiments, ein Kutten-Aristarch in der schlimmsten Bedeutung des Wortes, ein Prediger der Finsternis und ein Inquisitionsadvokat – ein solches Universallexikon aller pfäffischen Teufelsränke, wagt es gegen die Pressfreiheit loszuziehen, in demselben Augenblick, in welchem er selber von dieser Freiheit den niederträchtigsten Gebrauch macht? Heilloser, unwürdiger Pfaffe! Du hast dir dein Urtheil selbst gesprochen! Von dir beschimpft zu werden, ist für uns ein Empfehlungsbrief an alle freisinnigen und freimüthigen Geister Europas, und deren Zahl ist Legion, sosehr dir auch darüber das schwarzgelbe Fieber der gehässigen Pfaffenheit und des gallsüchtigen Mönchthums die faule Leber abfrißt! Eifere, kreische, kläffe, belle in Gottes Namen fort … – Du siehst, wir sind ehrliche, offene Feinde und gestatten dir alle Vorbereitung zum Kampf – nächstens werden wir uns eines schönen Vormittags das Vergnügen machen, doch auf deinem eigenen Territorium zu besuchen – wir möchten mit eigenen Ohren vernehmen die gewaltige Stimme. welche so geläufig ›jüdische Spottverse‹ jüdelt, wenn sie andachts- und weihevoll auf die frommen Häupter der Gemeinde herabwettert! …« usw. usw. … (In diesem letzten Satz wird Dr. Brunner eine jener berühmten Katzenmusikern angekündigt. Wir kommen darauf noch zurück!).
54 | Eder, Liberalismus, S. 110.
55 | Z.B. in Constitution 1848/7, S. 522.
56 | Wr.Allg.Zeitung 1850/23, S. 364.
57 | In der Flugblättersammlung des EOA Wien.
58 | Gruscha, Kard. A., Bericht über die Revolutionstage des Märzes 1848 aus eigener Erfahrung, Pfarrchronik in St. Floridsdorf und EOA Wien.
59 | Constitution 1848/35, S. 542.
60 | Nicht also über die Vertreibung selbst, diese schien ihm nicht so viel auszumachen.
61 | So die Darstellung des Anlasses im offiziellen Amtsblatt!.
62 | Gruscha berichtet von 10–12000! (Revolutionsbericht, loc.cit.).
63 | Flugschriftensammlung des EOA Wien.
64 | Constitution 1848/41, S. 615.
65 | Abendbeilage zum 7. April 1848.
66 | Wiener Sonntagsblätter, 7. Jg., Kr. 13, S. 154, Originalbericht über die Märzrevolution.
67 | Flugblatt (ab jetzt FB) 1848, ohne Datum, »Ministerkatechismus«.
68 | FB August 1848.
69 | FB ›Ministerkatechismus‹.
70 | Es ging als Gerücht eine Zahl von 900 Mill. Staatsschuld um, denen 1400 Mill. Klostergut gegenüberstanden. So im Tagblatt für Spott und Ernst mit Karikaturen ›Die Wiener Katzenmusik‹ 1848/3.
71 | Nämlich die Beseitigung der Staatsschuld.
72 | FB ohne Datum (1848).
73 | Constitution 1848/39, S. 602.
74 | FB ›Ministerkatechismus‹.
75 | Solches hatte Brunner in der ersten Nummer der Wiener Kirchenzeitung unter dem Titel ›Forderung nach Kirchenfreiheit‹ geschrieben und dieser Artikel richtet sich dagegen.
76 | Constitution 1848/36, S. 557.
77 | FB ohne Datum.
78 | Constitution 1848/39, S. 604: »… seine Eröffnungsrede bezeugt dies zur Genüge. – Ihr Leute, so hub er an, ihr könnt zwar nur Wahlmänner frei wählen; da ihr jedoch zu dumm seid und der 10. von euch nicht des Lesens und Schreibens kundig ist, so braucht ihr gar keine Wahlzettel abgeben. Ich werde euch schon meine Leute vorschlagen, die ihr durch Aufhebung der Hände annehmen könnt. – … Wie ehrlich es der Verwalter (des Erzbischofs im Zusammenwirken mit den Priestern. Anm. d. Verf.) und die drei Geistlichen mit dem Händezählen meinten, brauchen wir nicht näher erörtern.« Ähnliche Klagen wurden über den Schönauer Pfarrer geführt, »dessen Wahlverfälschung mit einigen Worten von der Öffentlichkeit« besprochen wurde. (a.a.O.).
79 | FB ohne Datum, EOA Wien.
80 | Rede Gruschas vom 20.9.1857, bei Bischof, Gruscha, S. 168.
81 | Böhm, W., Universitas Vindobonensis, Geschichte, Sendung, Zukunft. Festschrift aus dem Jahre 1952. Näheres noch dazu im nächsten Kapitel unter ›Protestantismus und Deutschkatholizismus‹.
82 | Sehr gut kommt diese Haltung in einem Gedicht aus dem Studentenkurier des Jahre 1848 (zit. bei Brügel, Sozialdemokratie, I/62) zum Ausdruck:
Der Fürsten feile Dienerschar,
der Tross der Schergenknechte:
sie lernen nicht trotz grauem Haar
der Menschen wenige Rechte:
Dass es des Mannes unwert sei,
in angestammter Hundetreu.
den eignen Sinn zu knechten
und für Tyrannen fechten.
Sie lernen nichts; denn Sklavenbrut
wird Freiheit nimmer lernen.
Drum hängt die Buben kurz und gut,
hoch! hoch! an die Laternen!
83 | Brügel, Sozialdemokratie, I/54.
84 | Dekanatsvisitationsberichte 1845, EOA Wien (ab jetzt DVB).
85 | Zu diesen Landsleuten gehörten aber gerade die Arbeiter der Fabriken in der Umgebung von Klosterneuburg, welches damals noch heutige Wiener Gemeindebezirke umfasste.
86 | DVB, 1841, EOA Wien.
87 | Brunner, Woher? III/133, ›Gespräch mit einem Todtengräber‹.
88 | Aus diesem Grund bemühten sich manche christliche Sozialreformer, selbst Fabriken zu gründen und diese nach christlichen Grundsätzen einzurichten, z.B. Theodosius Florentini (Gadient, V., Der Caritasapostel Theodosius Florentini, Luzern 1944).
89 | 1524 schlossen sich die Habsburger und Wittelsbacher zum sog. Fürstenbund zum Schutz der katholischen Kirche und ihrer eigenen Herrschaft zusammen. Das Ergebnis war die Gegenreformation, die in Österreich umso notwendiger war, als bereits 90 % zum Protestantismus übergetreten waren.
90 | Eder, Liberalismus, S. 102.
91 | A.a.O.
92 | Weber, M., Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus, Tübingen 1920, 91988.
93 | LThK, Herder 1936, VIII/514.
94 | Michel, Sozialgeschichte, S. 39 und 54 (hier über das katholische Element).
95 | Benedikt, H., Die wirtschaftliche Entwicklung in der Franz-Josephs-Zeit, Wien 1958, Herder, S. 26.
96 | Weinzierl-Fischer, E., Visitationsberichte der österreichischen Bischöfe an Kaiser Franz I., in: Mitteilungen des öst. Staatsarchivs VI. Bd., Wien 1853, S. 294.
97 | A.a.O., S. 295.
98 | Weinzierl-Fischer, Visitationsbericht, S. 296.
99 | A.a.O.
100 | FB 1848, Ohne Datum, ›Ministerkatechismus‹.
101 | Constitution 1848/40, 8. Mai.
102 | FB, Erlass des Erzbischofs ›An die Bürger Wiens‹, EOA Wien.
103 | FB 1848, ohne Datum, EOA Wien, Loc.C., Fach 29 und 30.
104 | Scheicher, J., Kirchenpolitische Essays, Wien 1898, S. 24.
105 | LTHK, Freiburg/Br. 1959, III/279.
106 | A.a.O.
107 | Gruscha, Revolutionsbericht, S. 18.
108 | A.a.O., S. 19.
109 | Zit. a.a.O.
110 | Gruscha, Revolutionsbericht, S. 19.
111 | Brief des Konrad Eggbert vom 8.10.1845 an seine Schwester Anna, zit. bei Brügel, Sozialdemokratie, I/49.
112 | Gruscha, Revolutionsbericht, S. 19.
113 | Brügel, Sozialdemokratie I/Anhang, S. 17.
114 | So gab es in Österreich besonders Beschränkungen im Aufenthalts- und Niederlassungsrecht, das auf dem ›flachen Lande‹ besonders rigoros gehandhabt wurde. Auch waren die Juden von der Beamtenlaufbahn ausgeschlossen. Ebenfalls verboten war ihnen der Erwerb von beweglichen Gütern. – Siehe dazu Slokar, J., Geschichte der österreichischen Industrie und ihrer Förderung unter Kaiser Franz I., Wien 1914.
115 | Maria Theresia hatte schon 1749 verordnet, dass die Juden zur Gründung von Fabriken aufzufordern seien. Es bestand im Patent der Zusatz, dass auch weiterhin auf dem flachen Lande die Juden sich nicht ansiedeln dürften, wenn sie nicht eine Fabrik gründeten. Auch durften sie nicht eigene Fabrikgebäude erwerben, sondern es wurden ihnen Mietshäuser und auch aufgehobene Klöster zur Verfügung gestellt. Diese Beschränkung fiel erst 1785. – Siehe dazu Slokar, Industriegeschichte, S. 163.
116 | A.a.O., S. 264.
117 | Eder, Liberalismus, S. 222.
118 | Sombart, W., Die Juden und das Wirtschaftsleben, München–Leipzig 1920, S. 13 ff.
119 | A.a.O.
120 | Sombart, Die Juden, S. 51 ff.
121 | Erwähnenswert ist auch die Stellung der jüdischen Religion zum Gewinnstreben. So zitiert Brunner in Woher? III/258 im Zusammenhang mit seiner Judenpolemik eine Stelle aus einer alten Talmudausgabe aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts. Dort heißt es: »Gott hat befohlen, den Goyim ihre Habe zu nehmen, auf welche Art es sei, durch List, Gewalt, Wucher oder Diebstahl« (Ord. I. tract. I, dist.4). Freilich meint Brunner, dass seit der Verbreitung der Kenntnis der orientalischen Sprachen in Europa eine Ausgabe des Talmuds ›in usum Christianorum‹ besorgt worden sei, in welcher solche Stellen sorglichst vermieden wurden.
Sicher ist auf jeden Fall, dass der Talmud den Gelderwerb sehr hoch einstufte und selbst das Wohlergehen auf Erden als Lohn für die Frömmigkeit hinstellt. – Siehe Messner, Soziale Frage, S. 48; und auch Sombart, Die Juden, S. 225 ff.
122 | Sombart, Die Juden, S. 198–334.
123 | Sombart, Die Juden, S. 135.
124 | A.a.O., S. 179.
125 | Allg. Schatzkammer der Kaufmannschaft oder Vollständiges Lexikon für Handel und Gewerbe, 1741, III/1325.
126 | A.a.O.
127 | Es handelt sich um den Börsenkrach am Schwarzen Freitag, dem 29. Mai 1873.
128 | Kröll, M., Sozialpolitik in Österreich, Wien 1947, S. 36.
129 | Eder, Liberalismus 229. Besonders groß war die jüdische Pressetätigkeit in Wien, Pest und Prag.
130 | FB 1848, ohne Datum, EOA Wien, loc.cit.
131 | FB vom 31. Juli 1848.
132 | So alt ist also schon diese Gegenüberstellung.
133 | FB 1848, ohne Datum.
134 | FB 1848, ohne Datum.
(NB: es sei daran erinnert, dass FB die Abkürzung für Flugblatt ist.).
135 | FB 1848, ohne Datum. – Bemerkenswert ist die Litaneiform, in welcher die Schrift gehalten ist. Jede ›Anrufung‹ beginnt mit »Wer …« und als Antwort steht immer: »Die Herren Juden!« Selbst das Amen wurde als Abschluss des gesamten Textes nicht vergessen.
136 | FB vom 14. August 1848.
137 | Brunner, Woher? I/114.
138 | Eder, Liberalismus, S. 232.
139 | Brunner, Woher? III/246.
140 | FB 1848, im August.
141 | Brunner, Woher? I/165 in der Anmerkung.
142 | Scheicher, J., Kirchenpolitische Essays, S. 10.
143 | FB vom 23.4.1848, gez. mit Aloys Joseph, EB. v. Prag.
144 | FB 1848, ohne Datum.
145 | FB 1848, ohne Datum.
146 | FB 1848, ohne Datum.
147 | Michel, Sozialgeschichte der ind. Arbeitswelt, 1953, S. 43.
148 | Im Folgenden halte ich mich an das einzige Standardwerk für die Geschichte der Österr. Industrie: Slokar, J., Geschichte der österr. Industrie und ihrer Förderung unter Kaiser Franz I., Wien 1914, 659 Seiten.
149 | Michel, Sozialgeschichte, S. 54f.
150 | Slokar, Industriegeschichte, S. 16.
151 | A.a.O., S. 38.
152 | A.a.O., S. 24, Bericht der kaiserlichen Hofstelle vom 3.3.1802 an den Kaiser.
153 | A.a.O., S. 44.
154 | A.a.O., S. 49.
155 | Slokar, Industriegesellschaft, S. 61, Bericht der NÖ. Landesregierung aus dem Jahre 1810.
156 | A.a.O., S. 86, Bericht der Hofkommerzkommission.
157 | Slokar, Industriegeschichte, S. 126.
158 | A.a.O., S. 284.
159 | A.a.O., S. 280.
160 | Die österr.-ungar. Monarchie in Wort und Bild. Unter Anregung und Mitwirkung Sr. kaisl. und k. Hoheit d. durchlauchtigsten Kronprinzen Erzherzog Rudolf, Wien 1886, III/309.
161 | A.a.O., S. 309.
162 | Dazu Deutsch, R., Das soziale Elend der Großstadt. Mit besonderer Rücksicht auf Wien und Berlin, Wien 1878, S. 5. – Den dort angegebenen Zahlen können wir entnehmen, dass manche Vororte Wiens in der Zeit von 1857 bis 1875 jährlich rund um 8 bis 9,4 Prozent anwuchsen. So stieg z.B. die Einwohnerzahl in Hernals von 14.437 auf 56.662, in Währing von 15.107 auf 35.714 und in Neu-Lerchenfeld von 9.052 auf 21.264.
163 | Michel, Sozialgeschichte, S. 28.
164 | Klopp, W., Leben und Wirken des Sozialpolitikers Frh. v. Vogelsang, nach Quellen bearbeitet, Wien 1930, S. 453.
165 | Michel, Sozialgeschichte, S. 76.
166 | A.a.O., S. 338.
167 | Erdarbeiten und öffentliche Bauarbeiten wurden 1848 zur Arbeitsbeschaffung für die arbeitslosen Massen in Angriff genommen. Für viele wurde diese Ausweicharbeit zum Weg in die Fabrik.
168 | Die Lage der kleinen Beamten war nicht gut, denn einer fixen Anstellung mit Gehalt ging eine gehaltlose Zeit von 10 bis 15 Jahren voraus.
169 | FB 1848, ohne Datum.
170 | Briefs, G., Das gewerbliche Proletariat, in: Grundriß für Sozialökonomik IX/1, Tübingen 1925.
171 | Messner, Soziale Frage, S. 306.
172 | Schasching, J., Kirche und industrielle Gesellschaft, Wien 1960, S. 184.
173 | Zit. u.a. in Quellen zur Geschichte der sozialen Frage in Deutschland 1800–1870, hg. v. Schraepler, E., S. 114.
174 | So auch Lentner, L., Das Erwachen der katholischen Sozialidee, Wien 1951, S. 9.
175 | Marx, K., Das Kapital, 1867 (1. Aufl.), S. 258.
176 | Marx, K., und Engels, Fr., Historisch kritische Gesamtausgabe, hg. v. Marx-Engels-Lenin-Institut Moskau, Frankfurt a.M., später Berlin; Moskau 1927 ff. (Im Folgenden als MEGA, d.i. Marx-Engels-Gesamt-Ausgabe bezeichnet). Hier: MEGA I/3, 85f.
177 | FB 1848, ohne Datum.
178 | Brunner, Woher? III/124.
179 | Es handelt sich um das Sprachrohr der Arbeiterschaft, den Gesellen Friedrich Sander.
180 | Brügel, Sozialdemokratie I/55.
181 | FB vom 28. August 1848.
182 | Siehe dazu Ure, D. A., Fabrikswesen, Leipzig 1835.
183 | Bodzenta, E., Die geschichtliche Entwicklung des Verhältnisses der Arbeiterschaft zur Kirche; in: Die Kirche und die Welt des Arbeiters, Wien 1957, S. 10.
184 | Die Bauernschaft umfasste in Österreich rund 80 %, im heutigen Österreich freilich nur 70, dagegen in Ungarn bis zu 90 %.
185 | Messner, Soziale Frage, S. 136.
186 | Bodzenta, Entwicklung, S. 10.
187 | Michel, Sozialgeschichte, S. 64f.
188 | Bodzenta, Entwicklung, S. 10.
189 | Darüber berichtet uns auch ein FB aus dem Jahre 1848, das von J. Weitlof verfasst wurde.
190 | FB vom 28. August 1848. S. dazu auch Violand, E., Die Geschichte der Revolution in Österreich, Leipzig 1850, S. 43.
191 | Eine Ausnahme bildete die Textilbranche: denn die Maschinen konnten viel regelmäßigeres Gewebe herstellen als die Handweber. So wurden auch die böhmischen Weber von der Konkurrenz der Textilfabriken erdrückt und mussten mit ihren Genossen aus dem Bauernstand ihren Weg in die Wiener Fabriken antreten.
192 | FB vom 28. August 1848.
193 | Jantke, C., Der Vierte Stand, Wien 1955, S. 182.
194 | Die bischöflichen Berichte wurden bearbeitet von Weinzierl-Fischer, B., Visitationsberichte der österr. Bischöfe an Kaiser Franz I (1804–35), in: Mitteilungen des österreichischen Staatsarchivs, Wien 1953, Bd.VI, S. 240–311. – Die Dekanatsvisitationsberichte (DVB) befinden sich im EOA Wien.
195 | 1812 X 20. KFA 234/43/3 (zit. Nach Weinzierl-Fischer. Bedeutung der Abkürzungen: zuerst das Datum; dann: KFA = Kaiser-Franz-Akten. Es folgt die Ordnungsnummer im Staatsarchiv Wien.).
196 | 1819 X 12, KFA 233/34/2.
197 | 1818 II 20, KFA 234/42/2.
198 | Weinzierl-Fischer, Visitations-Berichte, S. 291.
199 | Fesl, A., Die Sonntagsfeier, In: Zeitschrift für die gesamte katholische Theologie, Wien 1852, III/2, S. 197.
200 | Dieser Hirtenbrief wurde vermutlich von Kardinal Anton Gruscha verfasst.
201 | Weinzierl-Fischer, Visitationsberichte S. 248.
202 | DVB 1836, Klosterneuburg, EOA Wien (Lokation ist wegen Umbauarbeiten noch nicht angebbar).
203 | DVB 1841, Klosterneuburg.
204 | Dies umso mehr, als das gesamte Schulwesen gesetzlich seit 1806 in den Händen der Kirche lag.
205 | DVB 1845, Klosterneuburg.
206 | DVB 1841.
207 | 1829 XI 21, KFA 235/50/12.
208 | Diözesankurrende 1839/7, EOA Wien.
209 | Soziale und politische Zustände in Österreich mit besonderer Beziehung auf den Pauperismus, Leipzig 1847.
210 | Brunner, Woher? I/63.
211 | DVB 1836.
212 | 1824 XI 21, KFA 233/38/5.
213 | Diözesankurrende 1861/2, EOA Wien.
214 | 1831 XII 10, KFA 235/50/13.
215 | 1828 IV 11, KFA 237/76/8.
216 | DVB 1841, Klosterneuburg.
217 | Weinzierl-Fischer, E., 1) Visitationsberichte S. 304; 2) Österreichs Klerus und die Arbeiterschaft, ihr Verhältnis im XIX. Jh. nach den Quellen, in Wort und Wahrheit XII/8, Okt. 1957, S. 614.
218 | Constitution 1848/36, 3. Mai.
219 | FB 1848, ohne Datum.
220 | Gruscha, Revolutionsbericht, S. 35.
221 | DVB 1841, Klosterneuburg.
222 | Diözesankurrenden 1824–35, EOA Wien.
223 | Bodzenta, Entwicklung, S. 13.
224 | Weinzierl-Fischer, Visitationsberichte, S. 291.
225 | 1804 VIII 28, KFA 231/12/1.
226 | Weinzierl-Fischer, Visitationsberichte, S. 291.
227 | Gruscha, Zur sozialen Frage, S. 99.
228 | Bodzenta, Entwicklung, S. 13.
229 | Das sind eben die Industriegebiete des Dekanats Klosterneuburg.
230 | DVB 1841, Klosterneuburg.
231 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 9.
232 | Staatsarchiv, cop. saec. XVIII, Papier 845 Folien, Handbilletenprotokoll 1786, Nr. 899.
233 | 1820 II 14, KFA 234/42/3.
234 | 1829 XI 24, KFA 235/50/8.
235 | Wien gehörte damals noch zu Niederösterreich.
236 | Allg. Verwaltungsarchiv, Studienhofkommission 18E, NÖ 7285/1839.
237 | Staatsakten Zl. 3538/=843 im Staatsarchiv zu Wien.
238 | So die Darstellung im Ausstellungskatalog der Ausstellung »Soziales Wirken von Kirche und Staat 1143–1923« im Haus-, Hof- und Staatsarchiv, 1958; der Katalog wurde von Weinzierl-Fischer, E., zusammengestellt.
239 | Brenn, W., Die Arbeiterfrage im Vormärz, phil. Diss., Wien 1955.
240 | Zenker, E.V., Die Wiener Revolution in ihren sozialen Voraussetzungen und Beziehungen, Wien 1897, S. 60.
241 | Über den vierten Stand und die sozialen Reformen, in: Magdeburger Wochenschrift für Angelegenheiten des bürgerlichen Lebens, Magdeburg 1844.
242 | FB vom 8. Mai 1848.
243 | A.a.O.
244 | In Italien.
245 | Zit. in Brügel, Sozialdemokratie I/55.
246 | Diese öffentlichen Arbeiten, welche von den verantwortlichen Stellen zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit in Angriff genommen worden waren, wurden jedoch bald Anlass zu sehr unangenehmen Folgen, sodass sich der Magistrat zu folgender Verlautbarung gezwungen sah:
»Nachdem bereits alle öffentlichen Bau- und Arbeitsplätze mit einer so großen Zahl von Arbeitern überbesetzt sind, dass dieselben weder mit Werkzeugen versehen, noch sonst entsprechend beschäftigt werden können, so werden von nun an in Folge des h. Regierungs-Präsidialauftrages vom 19.d.M. nur solche Individuen aufgenommen, welche das 17. Lebensjahr vollstreckt haben, gesund und kräftig, daher zur Arbeit geeignet sind, hierher gehören und sich mit einem Zeugnisse ihres letzten Arbeitsgebers ausweisen, dass sie von diesem nicht mehr beschäftigt werden können. Wien, am 21. Mai 1848 (FB im EOA Wien). Vom Magistrate und prov. Bürgerausschusse.«
Die Forderung nach dem Beleg vom Arbeitgeber, dass dieser Arbeiter nicht mehr beschäftigt werden könne, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Arbeitsverhältnisse in den Fabriken. Denn es hatte sich herausgestellt, dass viele Arbeiter die sicher nicht leichte und auch nicht gut bezahlte Aushilfearbeit bei den öffentlichen Baustellen ihrer alten Arbeit in der Fabrik vorzogen. Die Arbeiter liefen ihren Fabrikanten einfach davon, wie uns eine andere Kundgebung ähnlichen Inhaltes belegt:
»Verschiedene Fabrikanten, Professionisten und Landleute haben sich beschwert, dass die Arbeiter die Dienste ihres Arbeitgebers verlassen, obschon diese bereit wären, ihnen auch ferner noch Beschäftigung zu geben. Es wurde demnach beschlossen, dass solche Arbeiter, welche nicht von Hause Erdarbeiter sind, nur dann bei öffentlichen Arbeiten Beschäftigung finden, wenn sie von ihrem letzten Arbeitgeber einen schriftlichen Ausweis mitbringen, dass ihre bisherigen Arbeitgeber sie nicht mehr beschäftigen können. Wien, am 3. Juni 1848.« (FB, EOA Wien).
247 | Brunner, Woher? III/122 ff.
248 | Violand, E. Die soziale Geschichte der Revolution in Österreich, Leipzig 1850, S. 47.
249 | Witlacil, E., Vorschläge zur Besserung der Lage der handarbeitenden Bevölkerung in Wien, in: Ztschr. f. Statistik, Berlin 1848/2, S. 640.
250 | Brügel, Sozialdemokratie I/40.
251 | Siehe nächste Seite.
252 | Z.B. kostete: 1 kg Rindfleisch 64 kr.; 3–4 Eier 10 kr,; 1 kg Mehl 16–24 kr.
253 | Vogelsang, Frh. v., Die materielle Lage des Arbeiterstandes in Österreich, Wien 1883 (Sonderdruck), S. 5–7.
254 | A.a.O., S. 7.
255 | Vogelsang, Die Lage, S. 7 f.
256 | A.a.O., S. 8.
257 | Vogelsang, Die Lage, S. 9.
258 | Vaterland 45/1883.
259 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 49.
260 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 53.
261 | Scheicher, Klerus (2. Aufl.), S. 50.
262 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 27.
263 | Vogelsang, Die Lage, S. 15.
264 | Deutsch, Elend der Großstädte, S. 9.
265 | DVB 1841, Klosterneuburg, EOA Wien.
266 | Slokar, Industriegeschichte, S. 25.
267 | Zahlen dazu S. 83.
268 | Bodzenta. Entwicklung, S. 19.
269 | Dazu: Rosenmayr, L., Wohnen in Wien.
270 | Scheicher, Klerus (2. Aufl.), S. 73.
271 | Der vierte Stand, S. 5f.
272 | Brunner, Woher? III/124.
273 | FB vom 28. August 1848.
274 | Zit. in Gruscha, A., Der katholische Gesellenverein, in: Zt. f. d. ges. kath. Theologie 1851/III, Heft 1, S. 72.
275 | Brügel, Sozialdemokratie I/80.
276 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 6.
277 | Deutsch, Elend, S. 13.
278 | A.a.O., S. 17.
279 | Gruscha, Zur sozialen Frage, S. 100.
280 | DVB 1845, Klosterneuburg.
281 | DVB 1841, Klosterneuburg.
282 | Deutsch, Elend, S. 36.
283 | A.a.O., S. 21.
284 | Deutsch, Elend, S. 39.
285 | A.a.O., S. 28.
286 | Der vierte Stand, S. 7.
287 | Deutsch, Elend, S. 31.
288 | Siehe dazu Bochenski, J. M., Der sowjetrussische dialektische Materialismus, Sammlung Dalp, München 1950, Leo Lehner Verlag, S. 13, 23, 25.
289 | Marx, K., Zur Kritik der politischen Ökonomie, 1859, Berlin 1947, S. 13.
290 | A.a.O., S. 13.
291 | S. Seite 88, dort Anm. 173.
292 | Staatslexikon III/1175 ff. unter ›Marxismus‹.
293 | S. Seite 89 ff.
294 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 28.
295 | Michel, Sozialgeschichte, S. 334.
296 | Zit. in Brügel, Sozialdemokratie III/401.
297 | Brügel, a.a.O., I/54.
298 | FB vom 18. März 1848.
299 | Hehner, W.M., Die Wiener Ereignisse, S. 15, aus der FB-Sammlung des EOA Wien, loc.cit.
300 | FB vom 25. Mai 1848.
301 | FB vom 29. Mai 1848.
302 | FB 1848, ohne Datum, Bericht über die Ereignisse vom 23. Aug. 48.
303 | FB vom 30. August 1848. In diesem Zusammenhang wird auch folgendes Ereignis geschildert: »Wer heute zufällig an der Müllerschen Kunsthandlung vorüberging, konnte sehen, wie ein großer Haufe da tobte und schrie, die Fenster der Kunsthandlung einschlug und ein Bild confiscierte, welches (wie wir hören) das Einhauen eines Munizipal- und eines Nationalgarden auf eine Arbeiterin vorstellte.«.
304 | FB vom 6. September 1848.
305 | FB vom September 1848.
306 | Telegraphische Depesche vom 1.1.1848, FB 1848.
307 | Brügel, Sozialdemokratie I/54.
308 | A.a.O., I/56.
309 | Brügel, Sozialdemokratie I/59.
310 | Erregung des Feldzeugmeisters Fh.v. Welden, zit. in Brügel, I/72.
311 | Brügel, Sozialdemokratie I/147.
312 | A.a.O., II/78 ff.
313 | Benedikt, H., Die wirtschaftliche Entwicklung in der Franz-Joseph-Zeit, Wien 1958, S. 127.
314 | Staatslexikon (1931), hg. v. Sacher, Herder 1931, IV/1686 ff.
315 | Der Artikel stamm aus dem Jahre 1931; heute würden wir ›räumlich‹ nicht mehr hinzufügen, weil sich der Sozialismus ähnlich wie die kapitalistische Wirtschaftsweise auf der ganzen Welt ausgebreitet hat, sei es im liberalen Westen oder auch im kollektiven, staatssozialistischen und staatskapitalistischen Osten.
316 | Messner, Soziale Frage, S. 221.
317 | Constitution 1848/45, S. 653.
318 | Das Urteil katholischer Kreise über Lasalle’s Ideen, welche die Frage der Religion nicht berührten, war ziemlich positiv. So schrieb u.a. der katholische Schriftsteller J.M. Hägele in »Der moderne Fortschritt und die arbeitenden Klassen«, Frankfurt 1865: »Lasalle war ein genialer Kopf, ein bekenntnisreicher Gelehrter, ein ehrlicher Freund des Arbeiterstandes – was bekanntlich nicht alle Tage vorkommt – ein kühner und gefährlicher Agitator. Wir wissen vom christgläubigen Standpunkt gegen wichtige Vorschläge gar nichts einzuwenden, im Gegenteil, wir sind mit Lasalle und den Lasalleanern für das direkte Wahlrecht und obendrein für möglichst allgemeine, wenn auch nicht völlig allgemeine Wahlen; wir sind folgerichtig für die Vertretung des Arbeiterstandes in wirklich volkstümlichen Kammern; für uns ist endlich der Anspruch des Arbeiterstandes auf Staatshilfe nichts weniger als ein Schreckgespenst, weit eher eine ganz vernünftige Forderung. Wenn es auf uns ankäme, so würden wir heute noch vom ›modernen Staate‹ die im Anfang des Jahrhunderts annexierten Kirchengüter herausfordern und zu Gunsten des Arbeiterstandes verwenden. In all diesen Punkten kann nach unserer Überzeugung der beste Christ mit den Lasalleanern Hand in Hand gehen, ja er soll, er muss dies tun, insoweit er Freiheit für alle anderen anstreben soll und muß …« (Brügel, Sozialdemokratie I/97). Brügel fügt dieser zitierten Stelle noch bei: »Ein Urteil, das allerdings sehr absticht von den späteren christlich-sozialen Größen, die in Lasalle vor allem einzig den ›Juden‹ sahen.«
319 | Reding, M., Der politische Atheismus, Styria 1957 (Graz–Wien–Köln), S. 224.
320 | Brügel, Sozialdemokratie I/92.
321 | Brügel, Sozialdemokratie I/92.
322 | Partei ist eigentlich etwas übertrieben, denn es gab ja damals nur den Arbeiterbildungsverein.
323 | Brügel, a.a.O., I/160.
324 | Lentner, L., Sozialidee, S. 53. – Ultramontan war die Bezeichnung für jene Personen, die sich nach Rom ausrichteten.
325 | 1871 durch Minister Hohenwarth.
326 | Brügel, Sozialdemokratie I/158.
327 | A.a.O., I/129.
328 | Brügel, Sozialdemokratie I/129.
329 | Der Sozialist vom 7. März 1878, AZ-Archiv Wien.
330 | Der Sozialist vom 22. August 1878, ›Zeichen der Zeit‹, AZ-Archiv.
331 | Der Sozialist, vom 22. August 1878, AZ-Archiv Wien.
332 | Brügel, Sozialdemokratie III/400.
333 | A.a.O., III/401.
334 | Z.B. Reding, M., Der politische Atheismus. – Messner, Soziale Frage. – Wetter, G.A., Der dialektische Materialismus, Wien 1952.
335 | MEGA I/3, 152.
336 | S. dazu Messner, Soziale Frage, S. 186 ff.
337 | Engels, Fr., Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie, in: K. Marx und Fr. Engels, Ausgewählte Schriften, II. Bd., Berlin 1953, S. 341.
338 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 160.
339 | Reding, Atheismus, S. 45. – Der hier gemeinte protestantische Pietismus hat sicher zur Entfremdung Marx’s von der Religion und der Kirche beigetragen.
340 | MEGA I/I, 1, 602f.
341 | Siehe dazu die Besprechung von Wetter, G.A. in Münchner theol. Zeitschrift, Jg. 1960, Heft 3.
342 | Lehren und Weisungen der österr. Bischöfe, Wien 1926, S. 23.
343 | Wodka, Kirche in Österreich, Wien 1959, Herder, S. 367.
344 | Siehe dazu: Srbick, H., Die Beziehungen zwischen Kirche und Staat im Mittelalter, 1904; und: Eder, Liberalismus 41ff.
345 | Eder, Liberalismus, S. 45.
346 | Maas, F., Der Josephinismus, Wien 1952–1960, IV/S. XXII. – Zum Josephinismus siehe auch noch: Valjavec, Fr., Der Josephinismus, München 1945 (2. Aufl.). – Winter, E., Der Josephinismus und seine Geschichte, 1943 (einseitig!!).
347 | A.a.O.
348 | Schrott, A., Seelsorge im Wandel der Zeiten, Graz–Wien 1949, Styria, S. 145.
349 | Gruscha, A., Randglossen zur Tagesgeschichte, zit. in Scheicher, Essays, S. 23.
350 | Brunner, Woher I/47.
351 | Siehe auch Schrott, Seelsorge, S. 183.
352 | Beidtel, I., Untersuchungen über die kirchlichen Zustände in den österreichischen Staaten, Wien 1849, S. 201.
353 | A.a.O., S. 67.
354 | Wiener Diözesankurrenden 1802–23, EOA Wien.
355 | Giftschütz, Leitfaden für die in den k.u.k. Erblanden vorgeschriebenen deutschen Vorlesungen über die Pastoraltheologie, Wien 1787, II/35.
356 | DVB 1841, Klosterneuburg.
357 | Weinzierl-Fischer, Visitationsberichte, S. 259.
358 | Scheicher, Klerus (1. Auflage), S. 110.
359 | Reschauer, H., Das Jahr 1848, Geschichte der Wiener Revolution, Wien 1867, II/61.
360 | Beidtel, Zustände, S. 201.
361 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 110.
362 | A.a.O.
363 | Brunner, Woher I/121.
364 | S. dazu Maass, Josephinismus, Bd. 5.
365 | Brunner, Woher III/146.
366 | Schrott, Seelsorge, S. 158.
367 | Scheicher, Essays, S. 46.
368 | A.a.O.
369 | Dazu das Echo in der liberalen Presse (Der Wanderer, 1849/249, vom 21. September): »Man spannte die Erwartung aller Klassen des Volkes durch die Berufung der Kirchenhäupter zu einer Beratung in Wien. Man las, dass sie den Heiligen Geist um Beistand angefleht, was er ihnen aber Heilsames eingegeben, davon las man nichts. Denn was sie in ihrem Erlasse schrieben, über Nationalität, Trennung der Schule von der Kirche und über Freiheit, das mag ihnen der Geist der Hartnäckigkeit, des Eigennutzes und der Herrschsucht eingegeben haben. Darum wandten sich auch allenthalben die Gläubigen von diesem Hirtenbriefe theils mit Ärger, theils mit Lachen und Bedauern ab, – denn es dünkte ihnen ein leerer Schall …«.
370 | Hussarek, M., Die Verhandlungen des Konkordats vom 18. August 1855, in: ›Archiv für Österr. Geschichte‹, Bd. 109, 2. Hälfte.
371 | Eder, Liberalismus, S. 134 u. 165.
372 | Hussarek, A.a.O., S. 230.
373 | Siehe z.B. S. 83, Anm. 162..
374 | Wodka, Kirche, S. 353.
375 | DVB 1849, Klosterneuburg.
376 | Schrott, Seelsorge, S. 182.
377 | A.a.O., S. 160 f.
378 | Siehe dazu auch Wodka, Kirche.
379 | Dem Bau einer Kirche in Meidling, wo noch keine stand.
380 | DVB 1841, Klosterneuburg.
381 | Dies gilt besonders für das neue Problem der sozialen Frage.
382 | DVB 1841, Klosterneuburg.
383 | Messner, Soziale Frage, S. 305.
384 | Die Zahlen stammen aus den jeweiligen Diözesanschematismen, EOA Wien.
385 | Maass, Josephinismus IV/4.
386 | 1821 X 24, KFA.235/50/ad9.
387 | Weinzierl-Fischer, Visitationsberichte, S. 273.
388 | Hirscher, J. B., Die sozialen Zustände der Gegenwart und die Kirche, Tübingen 1849 (4. Aufl.), S. 35 (Diese Schrift stand lange Zeit auf dem Index).
389 | Weinzierl-Fischer, Österreichs Klerus, S. 617.
390 | Wodka, Kirche, S. 338.
391 | Weinzierl-Fischer, Österreichs Klerus, S. 617.
392 | Weinzierl-Fischer, Visitationsberichte, S. 264.
393 | Schrott, Seelsorge, S. 163.
394 | A.a.O., S. 149.
395 | Scheicher, Klerus (1. Aufl.), S. 7.
396 | Bischof A. Gruscha und die soziale Frage, S. 49.
397 | Vgl. die Acta et decreta Concilii Viennensis a.D. 1858, Pontificatus Pii Papae IX decimo tertio celebrati, Vindobonae 1859, S. 150 und 126 (zit. In Schrott, Seelsorge, S. 173).
398 | Diözesanblatt 1891/6, Epistola SSi. Di. Nostri Leonis PP.XIII. ad Archiepiscopos et Episcopos Imperii Austriaci, EOA Wien.
399 | Wiener Diözesanblatt 1903/8, EOA Wien.
400 | Constitution 1848, S. 549 (in der FB-Sammlung des EOA Wien).
401 | Die reaktionäre neoabsolutistische Regierung.
402 | Brügel, Sozialdemokratie I/70.
403 | Wiener Kirchenzeitung 1853/69.
404 | A.a.O., 1853/67.
405 | Schaezler, K., Die deutschen Katholikentage, in: Hochland 1950/2.
406 | Hirscher, J. B., Die sozialen Zustände der Gegenwart und die Kirche, Tübingen 1849, S. 7.
407 | A.a.O., S. 8.
408 | Hirscher, Die sozialen Zustände, S. 23.
409 | A.a.O., S. 12.
410 | Brügel, Sozialdemokratie I/92.
411 | AZ 1891/13 (vom 27. März 1891).
412 | Weinzierl-Fischer, Österreichs Klerus, S. 616.
413 | Über den vierten Stand und die sozialen Reformen, in: Magdeburger Wochenblatt für Angelegenheiten des bürgerlichen Lebens, 1844/6, S. 5.
414 | Brügel, Sozialdemokratie I/92.
415 | Wiener Diözesanblatt 1872/24.
416 | Korrespondenzblatt für den katholischen Klerus, 7. Jg., 1888, S. 4.
417 | Hirscher, J. B., Die sozialen Zustände der Gegenwart und die Kirche, Tübingen 1849, S. 7.
418 | Messner, Soziale Frage, S. 321.
419 | Der Katholik, eine religiöse Zeitschrift zur Belehrung und Warnung, red. V. Dr. J. B. Heinrich und Chr. Moufan, Mainz 1854, 10. Jg., S. 371.
420 | Zitiert bei Messner, Soziale Frage, S. 298.
421 | Gruscha, Revolutionsbericht.
422 | Hirscher, Die sozialen Zustände, S. 15.
423 | Bischof Gruscha, S. 162.
424 | A.a.O., S. 175.
425 | A.a.O., S. 89.
426 | Wiener Diözesanblatt 1878/6, EOA Wien.