VI. Kapitel Flucht und Geständnis

Solche Weihnachtskarten trafen noch lange ein. Wagner schickte über die Jahre auch private Grüße an Beamte der Ausländerbehörde, die mit seinem Fall befasst gewesen waren, und sicherlich auch noch an weitere Empfänger.

Mit der Serie aus versuchten Vergewaltigungen in Högdalen hatte Wagner also nichts zu tun gehabt.

So die dänische Grenzpolizei.

Dieses Zitat war so umfangreich, dass Holmstedt protestierte, weil er der Ansicht war, dass auf diese Weise zu viel des als geheim klassifizierten Materials öffentlich würde.

Wörter und Sätze sind hier seltsam durcheinandergewürfelt. Ich bin der Auffassung, dass der Fehler in der ursprünglichen Transkription zu suchen ist, und habe deshalb hier entsprechend geändert, sodass der Kontext wieder stimmt.

In der Transkription ist das Wort «Erwartungen» durchgestrichen und durch das grammatisch unlogische «erwartungsvoll» ersetzt worden. Das habe ich hier wieder rückgängig gemacht.

Das «etc.» stammt von Wagner.

Im Protokoll des Anwohnervereins steht nichts über den Mord, außer: «Ausgaben für den Kauf von Blumen wegen des hiesigen Todesfalls nachträglich bewilligt.» Dort findet sich auch eine Quittung über 36 Kronen und 25 Öre von Anfang August 1965 für Blumen für das Ehepaar Granell.

Epilog

Dabei ist es natürlich hilfreich, dass der Stadtteil unter Denkmalschutz gestellt wurde. So ist genau geregelt, was gemacht werden darf und was nicht und wie die Unterhaltungsarbeiten auszusehen haben.

Nachwort

Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass ich einige Namen geändert habe, um einzelne Personen zu schützen, die in den Ermittlungsakten erwähnt werden, sich aber keines Vergehens schuldig gemacht haben.